Anzeige
+++>>> Milliardenschwere Goldaktie: Steigende Produktionsmengen, operative Hebelwirkung und der Goldpreis könnten zusammen neue Impulse setzen <<<+++
Telekom startet NG eCall

Jetzt zählt jede Sekunde! 25.01.2026, 13:56 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Funkturm
© Symbolbild von David Arrowsmith auf Unsplash
Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Telekom 32,16 EUR -0,05 % Lang & Schwarz

Highspeed-Hilfe in Sekunden: Das neue eCall-System startet

Ein technologischer Meilenstein für die Verkehrssicherheit ist erreicht: Die Deutsche Telekom, Vodafone und O2 Telefónica haben gemeinsam das neue Notrufsystem „Next Generation Emergency Call“ (NG eCall) in ihren Mobilfunknetzen freigeschaltet. Damit wird der bisherige eCall-Dienst, der auf der veralteten 2G-Technologie basierte, auf den neuesten Stand gebracht. Zukünftig werden Notrufe aus Fahrzeugen nicht mehr über das GSM-Netz abgewickelt, sondern über moderne 4G- und 5G-Infrastrukturen – schneller, zuverlässiger und mit deutlich mehr Informationen.

Seit dem 31. März 2018 ist eCall für alle neu zugelassenen Fahrzeugmodelle in der Europäischen Union verpflichtend. Im Ernstfall reagiert das System automatisch, etwa wenn Airbags auslösen oder Gurtstraffer aktiviert werden. Auch eine manuelle Auslösung über einen SOS-Knopf ist möglich. Doch während das alte System nur minimale Datenmengen von 140 Byte übertragen konnte, eröffnet die neue Technologie ganz andere Möglichkeiten. Unfallinformationen wie die exakte GPS-Position, die Aufprallgeschwindigkeit oder die Reaktion verschiedener Fahrzeugsensoren lassen sich nun in Echtzeit an die Leitstellen senden. Der Aufbau der Verbindung erfolgt nahezu augenblicklich – ein entscheidender Vorteil gegenüber dem bisherigen 2G-Netz, in dem oft mehrere Sekunden bis zur aktiven Verbindung vergingen.

40 Jahre alte Technik ade: Warum die Modernisierung überfällig war

Die bisherige eCall-Infrastruktur basierte auf der GSM-Technologie, die bereits seit den 1980er Jahren im Einsatz ist. Ihre Möglichkeiten zur Datenübertragung waren extrem limitiert – in einer Zeit, in der Fahrzeuge zunehmend vernetzt und mit digitalen Sicherheitssystemen ausgestattet sind, war das eine wachsende Schwachstelle. Mit dem Wechsel auf 4G und 5G reagiert die Branche nicht nur auf die steigenden Anforderungen moderner Fahrzeuge, sondern auch auf den Wunsch nach deutlich schnelleren Rettungsketten. Alexander Jenbar, Technikchef der Telekom Deutschland, betonte die gesellschaftliche Verantwortung der Netzbetreiber: „Im Notfall sind die Mobilfunknetze für ihre Kundinnen und Kunden da.“ Die neue Technologie macht es möglich, dass Rettungskräfte bereits während der Anfahrt präzise Informationen über die Unfallsituation erhalten – und sich entsprechend vorbereiten können.

Hoffnung auf Leben: Warum Brüssel auf NG eCall setzt

Die Europäische Kommission misst dem neuen System große Bedeutung bei. Nach ihren Berechnungen kann sich die Reaktionszeit von Rettungskräften durch NG eCall halbieren. In vielen Fällen bedeutet das: wertvolle Minuten, die über Leben und Tod entscheiden können. Brüssel geht davon aus, dass durch die verbesserte Alarmierung langfristig bis zu 2.500 Verkehrstote jährlich in der EU vermieden werden könnten. Für Fahrzeuge mit älterer Technik bleibt das ursprüngliche System weiterhin aktiv, sodass der Übergang in die neue Notrufgeneration reibungslos erfolgen kann.

Mit der gemeinsamen Umsetzung durch Telekom, Vodafone und O2 Telefónica ist der Startschuss gefallen. Was bislang kaum sichtbar war, könnte in Zukunft zum Lebensretter auf deutschen Straßen werden – schneller, smarter und verlässlicher als je zuvor.

Bn-Redaktion/aw
Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 1,56
Hebel: 20
mit starkem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MK8CVP MJ13ZL. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
News-Kommentare
Thema
1 Vance: Sturz der Führung in Teheran ist Sache des Volkes Hauptdiskussion
2 Sorgen um PCK-Raffinerie: Bund will US-Sanktionen verhindern Hauptdiskussion
3 Viele Verbraucher können Phishing-Mails nicht sicher erkennen Hauptdiskussion
4 ROUNDUP 2: 5,8 Prozent mehr Geld für Beschäftigte der Länder Hauptdiskussion
5 VW-Betriebsrat fordert Anerkennungsprämie für Mitarbeiter Hauptdiskussion
6 Merz trifft Trump-Gegner Newsom in München Hauptdiskussion
Alle Diskussionen
Weitere News

Gestern 16:38 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 16:28 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 8:48 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Gestern 8:36 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 13:35 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 13:23 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 9:17 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Samstag 9:10 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer