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EU-Automarkt zieht in den Sommermonaten weiter an - Chinesen im Aufwind 24.09.2026, 06:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
BMW 57,28 EUR -1,31 % Tradegate
Mercedes-Benz Group 41,86 EUR -0,68 % TTMzero RT
Volkswagen (VW) Vz 72,44 EUR -0,39 % TTMzero RT
BYD 8,894 EUR -0,46 % Lang & Schwarz
Stellantis 4,075 EUR +0,31 % Lang & Schwarz

Der Automarkt in der Europäischen Union hat in den vergangenen beiden Monaten weiter zugelegt. Im Juli stiegen die Neuzulassungen von Pkw in der Wirtschaftsgemeinschaft gegenüber dem Vorjahresmonat um 3 Prozent und im August um 4,5 Prozent, wie der europäische Herstellerverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Nach acht Monaten steht das Wachstum bei den Erstanmeldungen nun bei 5,3 Prozent auf 7,55 Millionen Autos. Davon waren 21,7 Prozent reine Elektroautos (BEV - battery electric vehicles), fast sechs Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Plug-in Hybride standen für ein Zehntel des Marktes.

Deutlich zulegen konnten von Januar bis Ende August die chinesischen Anbieter. Autobauer wie der Volkswagen-Konzern warnen in jüngster Zeit immer deutlicher vor der erstarkenden Konkurrenz aus Fernost auf dem heimischen Markt. Der Geely-Konzern, zu dem der Acea-Verband unter anderem die im Westen bekannten Marken Volvo SE0021628898, Polestar US7311052010 und das Joint-Venture Smart mit Mercedes-Benz DE0007100000 zählt, blieb in der EU mit seinem Marktanteil gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar nur stabil bei 2,7 Prozent.

BYD CNE100000296 konnte seinen Anteil an den Neuwagen aber von 0,9 auf 2,4 Prozent Marktanteil mehr als verdoppeln. SAIC Motor (vor allem MG Motor) legte von 1,9 auf 2,2 Prozent zu, Chery Automobile (Marken Omoda, Jaecoo) von 0,5 auf 1,5 Prozent. Zusammen mit Leapmotor (0,8 Prozent) erreichten diese chinesischen Anbieter so rechnerisch zusammen einen Marktanteil von 9,6 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es dem Acea zufolge nur 6,2 Prozent.

Der Volkswagen DE0007664039-Konzern verkaufte im Juli und August jeweils um die 3 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor. In den Zahlen ist die Sportwagentochter Porsche AG DE000PAG9113 enthalten, die in den Monaten einen Dämpfer von knapp 5 und gut 8 Prozent in der EU einsteckte. Bei BMW DE0005190003 gab es in beiden Monaten ein leichtes Plus von jeweils unter einem Prozent. Mercedes-Benz konnte im Juli nur leicht zulegen, steigerte die Neuzulassungen im August dann aber um über 7 Prozent.

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