Portfolio Tracker
Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
Linke

Mehr als 11.000 Mieter alarmierten über App die Ämter 02.11.2026, 06:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Wohnen 15,83 EUR -0,94 % L&S Exchange
Grand City Properties 7,58 EUR -0,33 % L&S Exchange
LEG Immobilien 50,90 EUR +1,34 % Lang & Schwarz
Vonovia 16,89 EUR -0,79 % L&S Exchange
Aroundtown 1,657 EUR +1,63 % L&S Exchange
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Mehr als 11.000 Haushalte haben bei einer Aktion der Linken in den vergangenen zwei Jahren mutmaßlich überhöhte Mieten an die Behörden gemeldet. Dies berichtet die Linksfraktion im Bundestag nach Auswertung ihrer im November 2024 gestarteten "Mietwucher-App". Diese war bisher in 39 Städten verfügbar - heute kommt Bremen hinzu.

Insgesamt sei das Programm in den zwei Jahren mehr als 333.000 Mal genutzt worden. Fast zwei Drittel der Mieten seien als überhöht eingestuft worden (215.941). Viele Mieterinnen und Mieter meldeten dies aber nicht - die Linke vermutet, sie hätten Angst ihre Wohnung zu verlieren. Bei den 11.157 Verdachtsmeldungen, die an die Ämter gingen, "liegen die durchschnittlichen Überschreitungen im Schnitt bei 66 Prozent", wie die Fraktion erklärte. Nach deren Berechnungen müssten die Mieten dieser Haushalte im Schnitt um mehr als 250 Euro pro Monat gesenkt werden.

Höchste Nutzung in Berlin

Laut Wirtschaftsstrafgesetz kann es eine Ordnungswidrigkeit sein, wenn Mieten für Wohnräume um mehr als 20 Prozent über ortsüblichen Vergleichswerten liegen und der Vermieter es ausnutzt, dass es kaum Angebote auf dem Markt gibt. Bei um mehr als 50 Prozent überhöhten Mieten kann es sich laut Rechtsprechung unter bestimmten Bedingungen um eine Straftat handeln.

Besonders häufig wurde die Linken-App den Daten zufolge in Berlin genutzt: 123.698 Mal trugen dort Mieterinnen und Mieter ihre Daten in das Programm ein, 5.083 Mal schalteten sie die Behörden ein. Nach Angaben der Linken wurden allein im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Bußgelder von 81.600 Euro festgesetzt - 27.500 Euro seien tatsächlich gezahlt worden.

Vorbild Frankfurt am Main

Am striktesten geht den Angaben zufolge Frankfurt am Main vor. Das dortige Wohnungsamt habe seit 2020 mehr als tausend Verfahren durchgeführt und damit Rückzahlungen von 330.330 Euro erwirkt. Zuletzt habe eine WG eine Mietrückzahlung von rund 26.700 Euro bekommen.

Die Linke geht davon aus, dass ihre App auch abseits dieser Zahlen etwas ins Rollen gebracht hat. Mehrere Städte hätten eigene Mietenrechner eingeführt. Gleichzeitig seien die Ergebnisse aber erschreckend. "Viele Millionen Euro illegal teure Mieten sind in die Taschen der Vermietenden geflossen, die zu überhöhten Preisen vermieten", kritisierte die Abgeordnete Caren Lay. Der Bund müsse es den Kommunen erleichtern, gegen Mietwucher vorzugehen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,00
Hebel: 5,67
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MN0N49. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 22:22 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:53 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:53 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:29 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer