Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
Neues Heizungsgesetz

Mieterbund warnt vor steigenden Kosten 22.06.2026, 17:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Deutsche Wohnen 16,21 EUR -1,40 % Lang & Schwarz
PATRIZIA 6,965 EUR -0,78 % Lang & Schwarz
LEG Immobilien 46,10 EUR -0,99 % Lang & Schwarz
Vonovia 19,85 USD -0,20 % Nasdaq OTC
Aroundtown 1,765 EUR -0,23 % Lang & Schwarz

Der Mieterschutzbund warnt mit Blick auf das geplante neue Heizungsgesetz der Regierungs-Koalition vor steigenden Kosten für Mieterinnen und Mieter. Laut Gesetzesentwurf sollen Vermieter auch künftig neue Gas- und Ölheizungen einbauen können - Voraussetzung ist, dass diese schrittweise einen zunehmenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe nutzen. Diese Regelung gehe mit erheblichen Kostenrisiken für Mieter einher, sagte Florian Becker vom Deutschen Mieterbund in einer öffentlichen Anhörung des Wirtschaftsausschusses im Bundestag.

Schon jetzt sei jeder dritte Mieterhaushalt durch seine Wohnkosten überlastet. Der ohnehin bestehende Anstieg der Mieten werde durch die stark gestiegenen Energiepreise verstärkt, warnte Becker. Besonders von den Energiepreissteigerungen betroffen seien Haushalte, die in unsanierten Gebäuden mit veralteten Öl- und Gasheizungen leben. Dies betreffe die absolute Mehrheit der Mieterinnen und Mieter.

Kostenaufteilung zwischen Mietern und Vermietern

Die schwarz-rote Koalition hatte sich auf eine Kostenbremse für Mieter geeinigt. Vereinbart wurde, dass Kostenrisiken für Netzentgelte, CO2-Preis und Biogas hälftig zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden.

Die im Gesetzesentwurf vorgesehene Mieterschutzregelung sei laut Mieterbund zwar ausdrücklich positiv, der Verband forderte jedoch, die Beschränkung, dass eine hälftige Aufteilung zwischen Mietern und Vermietern der Mehrkosten für Co2-neutrale Brennstoffe nur bis zu einem Anteil von 30 Prozent erfolgt, aufzuheben. Denn diese bedeute, dass Mieter ab 2040 mit hohen Kostenrisiken alleingelassen werden, sagte Becker.

Der Eigentümerverband Haus & Grund sah die hälftige Aufteilung zwischen Mietern und Vermietern hingegen grundsätzlich kritisch, wie der Verband in einer Stellungnahme schreib. Der Grund dafür sei, dass Mieter damit nur vor Kosten geschützt würden, die der Staat zu verantworten habe. Allgemein begrüßte der Verband den Gesetzesentwurf jedoch. Unter anderem den Wegfall der 65-Prozent-Regelung sowie die Entscheidungsfreiheit beim Heizungstausch für Vermieter seien richtige und notwendige Schritte.

Gesetzesentwurf auf der Zielgeraden

Die schwarz-rote Koalition will Kernpunkte der bestehenden Regelungen kippen. Auch der Name ist neu: Aus dem Gebäudeenergiegesetz wird das Gebäudemodernisierungsgesetz. Der Kern des bestehenden Gesetzes, oft "Heizungsgesetz" genannt, soll wegfallen, nämlich die 65-Prozent-Regelung: Diese sieht vor, dass jede neu eingebaute Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Wenn es nach den Regierungsfraktionen geht, verabschiedet der Bundestag die Reform noch vor der Sommerpause.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,96
Hebel: 18,28
mit starkem Hebel
Ask: 3,98
Hebel: 4,41
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: BD6H4R BD25CZ. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 22:49 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:45 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:01 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:56 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer