Anzeige
+++– 421.670 CAD an Käufen, während Silber $88 erreicht Insider kaufen kräftig zu – 421.670 CAD an Käufen, während Silber $88 erreicht+++

Verhundertfacher-Aktien: 5 Beispiele und Kriterien, um die nächste 100-x-Aktie zu finden 04.05.2023, 07:59 Uhr von Aktienwelt360

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Amazon 181,93 EUR +0,16 % Lang & Schwarz
Netflix 83,48 EUR +0,19 % Lang & Schwarz
Nemetschek 68,90 EUR -0,29 % Lang & Schwarz
Sartorius Vz. 207,75 EUR -0,31 % Lang & Schwarz
NVIDIA 157,89 EUR +0,01 % Lang & Schwarz

Bei Aktien ist der Verlust auf 100 % limitiert, nach oben gibt es jedoch keine Grenzen. So können sich mit der richtigen Aktie und genügend Zeit 1.000 Euro in 100.000 Euro und mehr verwandeln. Dass dies möglich ist, beweisen die folgenden Verhundertfacher-Aktien. Wir schauen auf Gemeinsamkeiten der Unternehmen und versuchen so Muster zu erkennen, um beim nächstem Verhundertfacher dabei zu sein.

5 Verhundertfacher-Aktien

Amazon (WKN: 906866) und Netflix (WKN: 552484) gelten als klassische Beispiele für 100-Bagger. Obwohl sich die Aktien in den letzten Jahren nicht immer gut entwickelt haben, sind beide auf lange Sicht locker Verhundertfacher. Seit dem Börsengang im Jahr 1997 stieg die Amazon-Aktie sogar um den Faktor 1.382 (Stand aller Angaben: 02.05.23). Aus 1.000 Euro wären also über eine Million Euro geworden. Der Kurs der Netflix-Aktie hat sich seit dem IPO im Jahr 2020 um den Faktor 318 gesteigert.

Doch auch abseits der bekannten Tech-Giganten gibt es eine Reihe von Unternehmen, bei denen sich der Aktienkurs im Laufe der Zeit verhundertfacht hat. Da wäre zum Beispiel das Münchener Unternehmen Nemetschek (WKN: 645290), das Software für den kompletten Lebenszyklus von Bau- und Infrastrukturprojekten entwickelt. Der Aktienkurs stieg in den letzten 20 Jahren um den Faktor 403. Oder der Göttinger Laborzulieferer Sartorius (WKN: 716563). Wer im Herbst des Jahres 2008 Sartorius-Aktien gekauft und bis heute gehalten hat, hat einen Verhundertfacher im Depot. Ein weiteres Beispiel ist das US-Halbleiterunternehmen NVIDIA (WKN: 918422), bei dem der Aktienkurs in den letzten 14 Jahren um mehr als den Faktor 100 gestiegen ist.

Gemeinsamkeiten der Unternehmen

Doch diese Kursgewinne sind Vergangenheit. Der Kurs der Amazon-Aktie wird angesichts der heutigen Marktkapitalisierung und Unternehmensgröße wohl kaum noch einmal um den Faktor 100 steigen. Mit Blick nach vorne stellt sich mir daher die Frage, ob man hier Muster ablesen kann, die man dann bei der Suche nach 100-Baggern heute anwenden kann.

Die erste naheliegende Gemeinsamkeit ist die, dass die genannten Unternehmen zu dem Zeitpunkt, von dem sich die Aktienkurse aus verhundertfacht haben, noch sehr klein waren. Sowohl von den Umsätzen als auch von der Marktkapitalisierung. Die Marktkapitalisierung von Netflix lag beim Börsengang bei rund 300 Mio. US-Dollar, der Umsatz im Jahr 2002 bei ungefähr 150 Mio. US-Dollar. Im letzten Geschäftsjahr betrug der Umsatz 32 Mrd. US-Dollar – eine Steigerung um mehr als den Faktor 200!

Auch die anderen genannten Unternehmen haben ihre Umsätze über lange Zeit sehr stark gesteigert. Dies haben sie erreicht, weil sie innovativ waren und sich auch neue, wachsende Märkte erschlossen haben. Netflix hat zum Börsengang noch kein Streaming angeboten, Sartorius noch nicht die Biopharmabranche beliefert, NVIDIA noch keine Chips für Rechenzentren entwickelt, Amazon noch kein Cloud-Computing angeboten.

Diese Verhundertfacher sind jeweils Risiken eingegangen, indem sie früh auf noch nicht etablierte Wachstumstrends gesetzt haben. Ich denke, dabei hat geholfen, dass alle fünf die meiste Zeit gründer- oder familiengeführt waren. Gründergeführte Unternehmen tendieren dazu, sich nicht auf die nächsten Quartalszahlen, sondern auf das langfristige Unternehmenswachstum zu konzentrieren.

Zu guter Letzt haben alle fünf 100-Bagger die Gemeinsamkeit, dass es viele Jahre Zeit gebraucht hat, bis sich der Aktienkurs verhundertfacht hat. Als Investor musste man geduldig sein und die Aktien halten. Sowohl nach starken Anstiegen als auch noch starken Kursrückgängen. Denn obwohl die langfristige Kursentwicklung phänomenal war, fielen alle genannten Aktien zwischenzeitlich stark. Die Aktie von Amazon stürzte im Zuge der Dotcom-Krise um mehr als 90 % ab, Netflix-Aktien fielen mehrmals um mehr als 70 %, Sartorius-Aktien notieren heute über 60 % unter dem Allzeithoch aus dem September 2021.

Kriterien für den nächsten Verhundertfacher

Halten wir also fest, welche Merkmale bei der Suche nach dem nächsten 100-Bagger hilfreich sein können. Das Unternehmen sollte eher klein sein, die Aussicht auf langfristiges starkes Umsatzwachstum hoch. Innovative, gründergeführte Unternehmen mit der Optionalität, in weitere Bereiche vorzustoßen, scheinen dafür prädestiniert. Hat man so ein Unternehmen gefunden, gilt es, die Aktie über Jahrzehnte zu halten – auch wenn der Aktienkurs zwischenzeitlich abstürzt (das wird passieren). So versuche ich den nächsten Verhundertfacher zu finden und freue mich auch, wenn es am Ende „nur“ ein Verzehnfacher wird.

Der Artikel Verhundertfacher-Aktien: 5 Beispiele und Kriterien, um die nächste 100-x-Aktie zu finden ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

Sichere dir deinen Anteil am 1,83 Billionen (!) US-Dollar-Markt: 3 Aktien, um mit der Digitalisierung ein Vermögen zu machen

Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten: Obwohl viele Growth-Aktien gecrasht sind, hat das Wachstum bei echten Innovatoren nicht aufgehört. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, sich seinen Anteil an diesem Markt zu sichern, der für die Wirtschaft einen Benefit von bis zu 1,83 Billionen (!) US-Dollar generieren kann. Aktienwelt360 hat die drei Namen parat, die sich weitsichtige Investoren jetzt günstig ansehen.

Klick hier, um diesen Bericht jetzt gratis herunterzuladen.

Hendrik Vanheiden besitzt Aktien von Amazon, Netflix, NVIDIA und Sartorius. Aktienwelt360 empfiehlt Aktien von Amazon, Netflix, Nemetschek und Nvidia.

Aktienwelt360 2023

Autor: Hendrik Vanheiden, Investmentanalyst


Jetzt den vollständigen Artikel lesen

Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,96
Hebel: 18
mit starkem Hebel
Ask: 2,73
Hebel: 6
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UQ89W9 UQ864W. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

12:33 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

12:28 Uhr • Artikel • BörsenNEWS.de

7:19 Uhr • Artikel • dpa-AFX

7:19 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer