Die Nervosität an den Aktienmärkten nimmt zu. Das zeigt sich unter anderem in dem Umstand, dass schlechte Nachrichten nun direkt und mit mehr Wucht auf Kurse durchschlagen. Auch unsere beiden heutigen Protagonisten Varta und TeamViewer gerieten zuletzt ins Trudeln, wobei es vor allem Varta hart traf. Bleiben wir gleich bei der Aktie des Batterieherstellers.

Varta – Ganz bitter. Abverkauf findet Fortsetzung.

Die Varta-Aktie (WKN: A0TGJ5 | ISIN: DE000A0TGJ55 | Ticker-Symbol: VAR1) musste am gestrigen Mittwoch (24.05.) einen weiteren, herben Rückschlag hinnehmen. Der bereits seit Tagen zu beobachtende Abverkauf fand gestern seine beschleunigte Fortsetzung.

Varta-Aktienchart bei Börsennews

Bereits Anfang Mai unterschritt Varta die eminent wichtige Unterstützung von 22 Euro. Damit war das Thema potentielle Bodenbildung in diesem Bereich vom Tisch. Die Korrektur dehnte sich daraufhin aus.

Im gestrigen Mittwochshandel ging Varta dann regelrecht in die Knie. Die US-Investmentbank Goldman Sachs stufte die Varta-Aktie von „neutral“ auf „sell“ herab. Auch mit dem Kursziel war man nicht zimperlich und halbierte es auf nunmehr 15 Euro. Die Reaktion der Marktakteure fiel entsprechend aus.

Die Vehemenz des Rücksetzers lässt für die kommenden Tage nicht viel Gutes erwarten. Und so dürfte die Suche nach einem tragfähigen Boden die kommenden Handelstage (und womöglich –wochen) bestimmen. Etwaige Erholungsbewegungen sollten ob des überverkauften Stadiums nicht überraschen, doch erst Vorstöße über die 22 Euro würden aus charttechnischer Sicht Relevanz erlangen. Spannende Nebenwerte mit einem enormen Kurspotential finden Sie im Börsendienst smallCAP Champions.

TeamViewer – Korrekturszenario nimmt Form an.

Bis Anfang Mai schien bei TeamViewer (WKN: A2YN90 | ISIN: DE000A2YN900 | Ticker-Symbol: TMV) aus charttechnischer Sicht noch alles eitel Sonnenschein zu sein. Die Aktie kreierte zuvor einen veritablen Vorstoß in Richtung 17 Euro. Die Veröffentlichung der Q1-Daten initiierte Anfang Mai Gewinnmitnahmen. Stimmung und Kurs kippten. Und es kam wie es kommen musste…

TeamViewer-Aktienchart bei Börsennews

Der Chart zeigt die Marktreaktion von Anfang Mai deutlich. Von diesem herben Rückschlag hat sich die Aktie bislang nicht erholen können. Nach einem ersten Ausflug unter die 15 Euro versuchte sich TeamViewer noch einmal an einer Erholung in Richtung 16 Euro. Doch dieser Versuch scheiterte am markanten Widerstandscluster um 15,7+ Euro.

Aktuell steuert TeamViewer auf den wichtigen Unterstützungsbereich um 14 Euro zu. Sollte es für die Aktie darunter gehen, muss mit weiteren Abgaben in Richtung 13 Euro oder gar in Richtung 12 Euro gerechnet werden. Um das Chartbild nachhaltig zu stabilisieren, muss TeamViewer über die 15,7+ Euro / 16 Euro zurückkehren.

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Börsennews-Redaktion  extern / TM

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