ADOBE SYSTEMS WKN: 871981 ISIN: US00724F1012 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Danke! Für mich gilt weiterhin das größte Argument... Unternehmen wechseln ihre Software nicht ständig. Besonders nicht, wenn man sich jahrelang daran gewöhnt hat. Sicher, eine PDF öffnen und zusammenlegen können zig Apps, aber ein gesamtheitlich integrative Software Paket bekommt man nicht mal schnell nachgebaut... Ich baue meine erste Position nun hier, bei salesforce und wolters kluver auf. Alles stabile Software Unternehmen, die m. E zu Unrecht so tief stehen. . Bislang ist mein antizyjkisches Handeln gut aufgegangen. Lg
„Und gibt es bekannte Techniken, um das Problem des begrenzten Kontextspeichers zu umgehen, zum Beispiel indem mehrere KI-Agenten gemeinsam an einzelnen Codeteilen arbeiten, sich untereinander abstimmen und so versuchen, das Gesamtprojekt zu erfassen, während jeder Agent nur einen Teil bearbeitet?“ -----ChatGPT---- > Ja, solche Ansätze existieren bereits und werden aktiv erforscht, man spricht dabei von Multi-Agenten-Systemen oder agentenbasierter Softwareentwicklung. Die Idee ist, dass mehrere spezialisierte KI-Instanzen jeweils nur einen begrenzten Ausschnitt eines Projekts kennen, etwa ein Modul, eine Bibliothek oder einen bestimmten Funktionsbereich, und ihre Ergebnisse über strukturierte Schnittstellen oder Zusammenfassungen austauschen. Damit lässt sich der harte Kontextlimit teilweise umgehen, allerdings nur auf organisatorischer Ebene, nicht technisch. Das Grundproblem bleibt bestehen: Kein Agent hat ein vollständiges, konsistentes Gesamtverständnis des Systems. Stattdessen entsteht ein verteiltes, abstrahiertes Bild, das stark von der Qualität der Zusammenfassungen abhängt. Genau dort liegt auch das Hauptproblem, denn jede Verdichtung von Informationen führt zu Informationsverlust, und Fehler oder falsche Annahmen propagieren sich schnell durch das System. In der Praxis funktionieren solche Ansätze heute gut für klar abgegrenzte Aufgaben wie Refactoring einzelner Module, Schreiben von Tests oder Dokumentation, aber nicht für die konsistente Weiterentwicklung großer, historisch gewachsener Codebasen. Hinzu kommt, dass Koordination selbst wieder Kontext benötigt: Abhängigkeiten, Seiteneffekte, Versionsstände und implizite Designentscheidungen lassen sich nicht verlustfrei „delegieren“. Deshalb können Multi-Agenten-Systeme den Kontextmangel zwar mildern, ihn aber nicht aufheben. Sie erhöhen die Produktivität, ersetzen jedoch nicht das zentrale Architekturverständnis, das derzeit nur Menschen zuverlässig leisten können.
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