AFC ENERGY WKN: A0MNJ0 ISIN: GB00B18S7B29 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
TOG: Du liegst mit deinen Annahmen, was die Ukraine angeht, aus verschiedenen Gründen falsch. Werde die nächsten Tage dazu was schreiben. Wichtiger ist für mich die Frage, ob jemand, ob Land oder Unternehmen, in dieser schwierigen politischen Weltlage mit immer mehr unmenschlichen Baustellen sich überhaupt mit einer Order an AFC zum jetzigen Zeitpunkt nur ansatzweise beschäftigt!? Müssen wir hier nicht mit einer langen Durststrecke rechnen? Wird das Emissions- Klimathema nicht mehr und mehr in den Huntergrund gedrängt. Können Unternehmen eine lange Verzögerung dies bei diesem wachsenden Personalbestand überleben? Sind die Großanleger eigentlich noch in Bord ( ich weiß nicht um die Aktualität der derzeitigen Angaben ); was machen die Großanleger ( wenn sie noch alle dabei sind mit ihren bekannten Anteilen / oder abgebaut? ) , wenn der AFC - Kurs weiter fällt bzw ggf auch die 10 Cent Grenze unterschreitet??
@ Alpenmann: Das ist die Frage aller Fragen. Ich glaube das zwar nicht, aber leider bleibt immer ein Restrisiko. Ein möglicher Indikator, wie kritisch es um AFC aussieht, zeigt sich höchstwahrscheinlich am Verhalten der Großinvestoren. Bauen die ihre Bestände ab oder steigen sie komplett aus? Wer ist noch drin mit wieviel Anteilen ( Veränderung ggü letzten 6-12 Monaten ?). Wichtig ist, an wirklich aktuelle Daten ranzukommen!!!
Auszug : " zB Austausch von Dieselgeneratoren ( von denen leider, statt AFC Produkten, tausende stinkende Stücke seitens der unterstützenden Länder wie Deutschland in die Ukraine geliefert wurden und weiter geliefert werden). Man muss hier zunehmend auch kritisch die Frage stellen, ob denn grundsätzlich genügend „Sprit“ bzw. Wasserstoffgemisch überhaupt am Markt greifbar/lieferbar ist, um die AFC Geräte am laufen zu halten. Ist das vielleicht der maßgebliche Grund, warum der Absatz stockt???? Unterstellt, dass ausreichend umweltschonender „Sprit“ da wäre, WARUM setzen die umweltbewussten Diesel-Liefer-Länder wie Deutschland kein klares und positives Zeichen, durch eine Bestellung bei solchen Firmen wie AFC zu Gunsten der Ukraine." gepostet von : DENKNACH, Montag 17:23 Uhr
Hier wieder mal eine Aussage die jedweden Fakten entgegen steht. 2019 wurden Weltweit 117 Millionen Tonnen Wasserstoff hergestellt. 69 Millionen durch die Erdgasreformierung - 48 Millionen Tonnen entstanden als Nebenprodukt aus chemischen Prozessen. Von diesem Wasserstoff gingen 38 Millionen Tonnen in die Raffinierung von Treibstoffen ( Schweröle die man Aufbricht um daraus Treibstoffe herzustellen ). Weitere 31 Millionen Tonnen gingen in die Herstellung von Ammoniak. 30 Millionen Tonnen wurden für Wärme und sonstige verwendet. 12 Millionen Tonnen wurden für die Methanol-Herstellung genutzt. 4 Millionen Tonnen für die Eisenerzreduktion. Schließlich gingen knapp 100.000 Tonnen in den Verkehrssektor ( H2 - Fahrzeuge ). Also 115 Millionen Tonnen verbraucht bei 119 Millionen Tonnen Produktion. Dabei sind nicht 4 Millionen Tonnen frei verfügbar, sondern werden in kleinteiligen Prozessen verbraucht. Abgesehen davon fließt ein Teil in die Herstellung von Düngemitteln. --- Frage : "Wo ist also der Überschuss an Wasserstoff?" --- Auszug : "Bereits heute werden rund 55 TWh bis 60 TWh Wasserstoff in Deutschland produziert und verbraucht, allerdings handelt es sich hierbei überwiegend um grauen Wasserstoff aus Erdgas und lediglich zu etwa 5 % um grünen Wasserstoff (DLR et al., 2015; Merten et al., 2020). Für den Zeitraum bis 2030 ist geplant, die Erzeugungskapazität von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien in Deutschland im Stromnetz auf 1 GW bis 5 GW zu steigern (respektive zwischen 50 GW und 80 GW bis 2050). Dies entspräche 2030 einer Wasserstoffproduktion von bis zu 14 TWh und würde nicht nur deutlich mehr erneuerbare Energie erfordern, sondern auch ein hohes Ausbautempo und eine deutliche technologische Weiterentwicklung der Erzeugungskapazitäten voraussetzen (BMWi, 2020). Dem steht bis 2030 eine erwartete Nachfrage von 4 TWh bis 20 TWh Wasserstoff in Deutschland gegenüber, zuzüglich 6 TWh in der Stahlerzeugung. Bis 2050 kann dieser Bedarf auf 250 TWh bis 800 TWh (zuzüglich 38 TWh bis 56 TWh zur Stahlerzeugung) ansteigen, wenn sowohl in verschiedenen Industriebereichen als auch im Verkehrsbereich auf Wasserstoff umgerüstet wird (Hebling et al., 2019)." --- Link : https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2021/heft/1/beitrag/potenzial-gruener-wasserstoff-langer-weg-der-entwicklung-kurze-zeit-bis-zur-umsetzung.html
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