ALLIANZ WKN: 840400 ISIN: DE0008404005 Kürzel: ALIZF Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 39.237
optionentrader3
optionentrader3, 21. Jul 1:21 Uhr
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Alphabet ist jetzt auf 308 €..Mal sehen was am 22.07. Für Zahlen gibt. Ich persönlich habe Alphabet damals noch google I'm Jahr 2015 in 3. Tranchen gekauft. Nachdem sich der Kurs verdoppelt hat, habe ich nach und nach die Hälfte verkauft, d.h. ich agieren hir nur noch mit meinen Gewinnen. Mit Meta war es ähnlich. Dennoch ist Alphabet meine größte Position und Meta meine zweit größte Position. Es war war sehr dumm von mir die Hälfte zu verkaufen. Diese Gewinnmitnahmen waren sehr? sehr teuer.

Waren sie nicht, weil du die zusätzlich möglichen Gewinne ja beim Verkauf noch nicht hattest. Teuer ist es, wenn man eingesetztes Geld verliert. Aber doch nicht, wenn man noch mehr Gewinn verpasst hat.
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Trader_with_passion, 20. Jul 23:52 Uhr
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Aber wann läuft denn der Gewinn nicht mehr? Z.B. Alphabet fiel jetzt erst von 350€ auf 290€. Läuft der Gewinn dann immer noch? Was ich sagen will: der Spruch klingt so einfach. Aber das ist es halt nicht. Ich habe in ca. 30 Jahren auch meine Erfahrungen gemacht. Und mit 59 zählt für mich mehr der (weniger) realisierte Gewinn als das Aussitzen von Verlusten wegen Gier. Denn das Leben ist leider endlich. Und mit 80 hat man auch nicht mehr so viele Optionen bzgl. Lebensfreude.

Alphabet ist jetzt auf 308 €..Mal sehen was am 22.07. Für Zahlen gibt. Ich persönlich habe Alphabet damals noch google I'm Jahr 2015 in 3. Tranchen gekauft. Nachdem sich der Kurs verdoppelt hat, habe ich nach und nach die Hälfte verkauft, d.h. ich agieren hir nur noch mit meinen Gewinnen. Mit Meta war es ähnlich. Dennoch ist Alphabet meine größte Position und Meta meine zweit größte Position. Es war war sehr dumm von mir die Hälfte zu verkaufen. Diese Gewinnmitnahmen waren sehr? sehr teuer.
optionentrader3
optionentrader3, 20. Jul 22:32 Uhr
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Ich hole mir jedes jahr meine 20 k vor steuern ab, sehe das ganze also sehr gelassen, da für mich die az eine langweileraktie und keine zockeraktie ist...und unabhängig, dass ich hier und da mal, einen für mich sehr guten gewinn, auch mitnehme =))

Wenn du hier 20k vor Steuern an Dividende bekommst, musst du über 1.000 Aktien haben. Glückwunsch dazu. Ich weiß ja nicht, wie alt du bist. Aber wann willst du denn die 420k mal realisieren? Wenn du 85 bist oder lieber mit ins Grab nehmen? Ich bin an die Börse, um möglichst früh finanzielle Freiheit zu haben. Und nicht, um bis zum Renteneintritt mit 67 zu buckeln und mich dann mit 85 an einem Depot von 500k zu ergötzen. Da höre ich doch lieber mit 60 auf zu arbeiten und habe dann mit 85 nur noch ein Depot von 50k. Denn Geld ist für mich dazu da, meine Freizeit zu finanzieren und nicht, um es sinnlos zu horten. Aber jeder wie er will Wenn jemand ein *** Kind hat, für das er vorsorgen muss, sieht das natürlich ganz anders aus. Die Diskussion hatten wir hier ja erst.
w
wulfyy, 20. Jul 10:55 Uhr
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Ich hole mir jedes jahr meine 20 k vor steuern ab, sehe das ganze also sehr gelassen, da für mich die az eine langweileraktie und keine zockeraktie ist...und unabhängig, dass ich hier und da mal, einen für mich sehr guten gewinn, auch mitnehme =))
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wulfyy, 20. Jul 10:52 Uhr
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jeder argumentaiv aussage hat ihren grund.. und ist erfahrungsabhängig.. ich für meinen teil, habe sehr wohl bemerkt, dass bei mir leichte gier entsteht, sobald es richtig in rg nord geht.. deswegen realisiere ich ab und an meinen gewinn,und fahre gut damit.. und an gewinnen ist noch keiner gestorben, der aussage stimme ich voll zu...und da die börse ein auf und ab ist, wissen wir alle, dass irgenwann auch wieder gute ek kommen werden, spätestens, dann wenn der orangene ,mal wieder hirnrissige entscheidungen trifft =)) aber jeder hat sein pers ding, seine gründe, seine erfahrung und seine vorstellungen =))
optionentrader3
optionentrader3, 20. Jul 9:12 Uhr
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Jeder macht halt seine eigenen Erfahrungen an der Börse. Ich habe vor 17 oder 18 Jahren MüRück und Allianz für jeweils um die 100 €/Aktie gekauft. Nie verkauft. Super Entscheidung. Durch Divi Geld schon lange zurück. Ich habe vor 11 Jahren Alphabet, Meta, Berkshire, Apple und Amazon gekauft. Ich habe dort sehr viel Geld gemacht. Ich habe bei Alphabet, Meta und Berkshire etwa 50% verkauft. Bei Apple und Amazon alles verkauft. Eben Gewinne mitgenommen. Mit dem Geld gute Aktien gekauft, wie vor etwa 7 Jahren Ing. Aber auch viel Schrott. Ohne Gewinnmitnahnen hätte ich deutlich mehr Geld. Der Spruch "Gewinne lässt man laufen." ist meistens deutlich besser. Wie gesagt da macht jeder seine eigenen Erfahrungen.

Aber wann läuft denn der Gewinn nicht mehr? Z.B. Alphabet fiel jetzt erst von 350€ auf 290€. Läuft der Gewinn dann immer noch? Was ich sagen will: der Spruch klingt so einfach. Aber das ist es halt nicht. Ich habe in ca. 30 Jahren auch meine Erfahrungen gemacht. Und mit 59 zählt für mich mehr der (weniger) realisierte Gewinn als das Aussitzen von Verlusten wegen Gier. Denn das Leben ist leider endlich. Und mit 80 hat man auch nicht mehr so viele Optionen bzgl. Lebensfreude.
s
siegbert, 20. Jul 8:23 Uhr
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Da habe ich schon eine ganz andere Sicht der Dinge. Börse ist seit 2020 nur noch Achterbahnfahrt ohne jegliche fundamentale Grundlage nur noch hype. Da muss man Gewinnmitnahmen machen außer man wartet bis zum nächsten Drop und steht da. Biontech zb oder auch Zalando, da gibt es noch viele andere. P&G siehts auch nicht gut aus obwohl sich an allen genannten Unternehmen geschäftlich kaum was geändert hat, aber an der Börse zählt nunmal nicht das Geschäft sondern Hoffnung, man nennt es nur nicht so sondern "Ausblick" 😃 und das wird an der Börse gehandelt, das Unternehmen kann heute genauso am Markt gut dastehen wie gestern nur meint ein Dutzi vielleicht es könnte ein neuer Player kommen und zack gibts erstmal nen Drop von 20%
T
Trader_with_passion, 20. Jul 8:14 Uhr
0

Was ist falsch an dem Spruch? Gewinn ist Gewinn. Und den hab ich nur sicher, wenn ich ihn realisiere. Wenn man noch mehr Gewinn verpasst...so what? Es ergeben sich immer wieder Chancen am Markt. Aber wenn der Gewinn komplett dahinschmilzt und man sogar ins Minus fährt, hat man eingesetztes Kapital verloren. Und das finde ich viel schlimmer. Denn dann muss man wieder hoffen, dass man das eingesetzte Kapital wieder zurückbekommt. Da aber keiner die Zukunft kennt, ist das ungewiss. Wo ich dir zustimme: ein permanenter Nachkauf in fallende Kurse bei Verlierer-Aktien, nur um den EK für sein Ego zu senken, halte ich auch für den größten Fehler. Verlierer bleiben meistens Verlierer.

Jeder macht halt seine eigenen Erfahrungen an der Börse. Ich habe vor 17 oder 18 Jahren MüRück und Allianz für jeweils um die 100 €/Aktie gekauft. Nie verkauft. Super Entscheidung. Durch Divi Geld schon lange zurück. Ich habe vor 11 Jahren Alphabet, Meta, Berkshire, Apple und Amazon gekauft. Ich habe dort sehr viel Geld gemacht. Ich habe bei Alphabet, Meta und Berkshire etwa 50% verkauft. Bei Apple und Amazon alles verkauft. Eben Gewinne mitgenommen. Mit dem Geld gute Aktien gekauft, wie vor etwa 7 Jahren Ing. Aber auch viel Schrott. Ohne Gewinnmitnahnen hätte ich deutlich mehr Geld. Der Spruch "Gewinne lässt man laufen." ist meistens deutlich besser. Wie gesagt da macht jeder seine eigenen Erfahrungen.
optionentrader3
optionentrader3, 19. Jul 19:10 Uhr
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Darüber habe hier auch geschrieben. Wenn eine Aktie absurd teuer wird, d.h. das kgv 50,60,70 oder noch höher geht und das Wachstum stagniert, dann steige ich nach und nach auch aus. Ja, Alphabet war vor 16 Monaten in der Chome Krise sehr günstig, dann gab es die positive Gegenreaktion, Alphabet ging bis auf 350 € hoch. Das KGV ging auf deutlich über 30. Gleichzeitig wuchs Alphabet, ganz besonders die Umsätze undGewinne bei der Cloud explodieren. Ich gehe davon aus, dass der Kurs von Alphabet weiter steigen wird. Du hast entschieden bei 342 € einen Teilverkauf zu machen. Jetzt liegt der Kurs über 10% niedriger. Ja, nichts falsch gemacht. Deine Entscheidung. Was ich bloß nicht mag, das ist der dumme Spruch:"Gewinnmitnahmen haben noch niemanden ärmer gemacht." Der Spruch ist einfach nur dumm. Unendlich dumm, denn er rechtfertigt Gewinnmitnahmen als gute Entscheidung. Mit dem Wort "niemandem" suggeriert der Spruch, dass die Entscheidung richtig ist. Nein, meistens ist die Entscheidung falsch, denn meistens bleiben Gewinneraktien auch in Zukunft Gewinneraktien. Wie gesagt, wenn man zur Überzeugung gelangt, dass sich das Geschäftsmodell ungünstig entwickelt, dann verkauft man, logisch. Wenn man das Geld braucht, dann verkauf. Aber der Spruch lügt einem etwas vor. Man verkauft doch nicht, weil man an Gewinnmitnahmen nicht ärmer wird. Was ist das für ein Unfug. Sehr wahrscheinlich entgehen einem große Gewinne in der Zukunft.

Was ist falsch an dem Spruch? Gewinn ist Gewinn. Und den hab ich nur sicher, wenn ich ihn realisiere. Wenn man noch mehr Gewinn verpasst...so what? Es ergeben sich immer wieder Chancen am Markt. Aber wenn der Gewinn komplett dahinschmilzt und man sogar ins Minus fährt, hat man eingesetztes Kapital verloren. Und das finde ich viel schlimmer. Denn dann muss man wieder hoffen, dass man das eingesetzte Kapital wieder zurückbekommt. Da aber keiner die Zukunft kennt, ist das ungewiss. Wo ich dir zustimme: ein permanenter Nachkauf in fallende Kurse bei Verlierer-Aktien, nur um den EK für sein Ego zu senken, halte ich auch für den größten Fehler. Verlierer bleiben meistens Verlierer.
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Trader_with_passion, 19. Jul 17:50 Uhr
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Das ist doch auch pauschal so nicht richtig. Wann läuft denn der Gewinn nicht mehr? Ich habe z.B. Anfang Mai Alphabet zu 342€ teilverkauft, weil mir der Anstieg zu schnell war. Was war daran falsch? Und welchen Sinn macht es, Aktien nie zu verkaufen? Geld ist Zahlungsmittel und kein Selbstzweck. Außer man hat wie Steff0987 eine Verantwortung, die über das eigene Leben hinausgeht.

Darüber habe hier auch geschrieben. Wenn eine Aktie absurd teuer wird, d.h. das kgv 50,60,70 oder noch höher geht und das Wachstum stagniert, dann steige ich nach und nach auch aus. Ja, Alphabet war vor 16 Monaten in der Chome Krise sehr günstig, dann gab es die positive Gegenreaktion, Alphabet ging bis auf 350 € hoch. Das KGV ging auf deutlich über 30. Gleichzeitig wuchs Alphabet, ganz besonders die Umsätze undGewinne bei der Cloud explodieren. Ich gehe davon aus, dass der Kurs von Alphabet weiter steigen wird. Du hast entschieden bei 342 € einen Teilverkauf zu machen. Jetzt liegt der Kurs über 10% niedriger. Ja, nichts falsch gemacht. Deine Entscheidung. Was ich bloß nicht mag, das ist der dumme Spruch:"Gewinnmitnahmen haben noch niemanden ärmer gemacht." Der Spruch ist einfach nur dumm. Unendlich dumm, denn er rechtfertigt Gewinnmitnahmen als gute Entscheidung. Mit dem Wort "niemandem" suggeriert der Spruch, dass die Entscheidung richtig ist. Nein, meistens ist die Entscheidung falsch, denn meistens bleiben Gewinneraktien auch in Zukunft Gewinneraktien. Wie gesagt, wenn man zur Überzeugung gelangt, dass sich das Geschäftsmodell ungünstig entwickelt, dann verkauft man, logisch. Wenn man das Geld braucht, dann verkauf. Aber der Spruch lügt einem etwas vor. Man verkauft doch nicht, weil man an Gewinnmitnahmen nicht ärmer wird. Was ist das für ein Unfug. Sehr wahrscheinlich entgehen einem große Gewinne in der Zukunft.
Steff0987
Steff0987, 17. Jul 15:29 Uhr
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Wenn man ein Kind mit Handicap hat, das immer auf fremde Hilfe angewiesen sein wird, ist das etwas ganz anderes. Das ist doch klar. Da hat man die Verantwortung, dass man natürlich vorsorgt für die Zeit, wenn man selber nicht mehr auf der Welt ist. Ich drücke euch fest die Daumen, dass ihr euren Kindern eine gute Zukunft bereiten könnt 🍀

Danke
optionentrader3
optionentrader3, 17. Jul 15:27 Uhr
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Peter Lynch nannte das Pflanzen rausreißen und Unkraut jäten. Dann gibt es noch den absolut dümmsten Börsenspruch überhaupt:"Durch Gewinnmitnahmen ist noch niemand ärmer geworden." Tja, mal wieder eine Topaktie aus dem Depot entfernt. Und warum? Um etwas Gewinn zu kassieren? Und was macht der Anleger mit dem Geld? Ja, den EK beim Unkraut senken. Um dann nach ein paar Jahren festzustellen:" Börse ist doof." Nein, denjenige der so Handel ist doof. Allianz läuft und läuft. Ich habe die vor Ewigkeiten (vor etwa 17 oder 18 Jahren) bei etwa 100 € gekauft. Meinen Einsatz habe ich durch Dividenden schon lange zurück. Die Gewinne steigen, die Divi steigt, es werden regelmäßig Aktien zurück gekauft, usw. Warum sollte ich hier jemals verkaufen? Weil ich nicht ärmer werde durch Gewinnmitnahmen? Und mir dann Unkraut kaufen? Genauso gut und deutlich besser laufen MüRü, Ing, Meta, Alphabet, Berkshire. Alles Aktien bei denen man die Gewinne laufen läßt.

Das ist doch auch pauschal so nicht richtig. Wann läuft denn der Gewinn nicht mehr? Ich habe z.B. Anfang Mai Alphabet zu 342€ teilverkauft, weil mir der Anstieg zu schnell war. Was war daran falsch? Und welchen Sinn macht es, Aktien nie zu verkaufen? Geld ist Zahlungsmittel und kein Selbstzweck. Außer man hat wie Steff0987 eine Verantwortung, die über das eigene Leben hinausgeht.
optionentrader3
optionentrader3, 17. Jul 15:11 Uhr
1

Ich mag deine Beiträge zu den Aktien, aber was du abseits davon von dir gibst kann ich echt nicht nachvollziehen! Du schaust wie durch ein Fernrohr ausschließlich auf deine eigenen Umstände und Belange, und kannst dir anscheinend nicht mal ansatzweise vorstellen dass es bei anderen Menschen komplett anders aussieht! Ich habe drei Söhne, der älteste hat einen guten Job verdient gutes Geld und ist für mich völlig sorgenfrei. Mein mittlerer Sohn hat seinerzeit einen Impfschaden erlitten, lange bevor der Begriff "Impfschaden" mit schwurbelei verbunden wurde. Lange Rede kurzer Sinn, bis zu seiner zweiten Masernimpfung entwickelte er sich ganz normal, und dann stand er in seiner Entwicklung fast still. Man merkt ihm nichts an, er ist nicht dumm oder so, er ist langsam und deshalb war es ihm nicht möglich einen hochwertigen Schulabschluss zu erlangen. Dies wiederum hatte zur Folge dass er keinen besonders geilen Beruf erlernen konnte, er ist jetzt Fachlagerist, verdient 2000 € netto im Monat und wird niemals eine nennenswerte Rente erlangen. Ansonsten ist er ein herzensguter Mensch, immer für seine Freunde da und absolut selbstlos. Mein dritter Sohn hat eine Krankheit welche man umgangssprachlich Dyspraxie nennt. Kognitiv ist er im oberen mittleren Bereich angesiedelt, seine Erkrankung bringt einige Probleme mit sich, sie führt dazu dass sich Abläufe bei ihm nicht einfach so automatisieren wie bei uns. Ich gebe immer gerne das Beispiel mit den Schnürsenkeln. Schnürsenkel zu binden kann er erlernen, eine Woche intensiver Einsatz und tägliches Training führen dazu, dass er seine Schnürsenkel binden kann. Am nächsten Tag, ohne intensives Training, funktioniert es wieder nicht. Ebenso betroffen davon ist sein Zeitmanagement, das ist nämlich nicht vorhanden. Er ist jetzt 19 und wird demnächst in einem Berufsvorbereitungsjahr gehen. Die Aussicht für ihn einen guten Job zu erlernen ist äußerst gering, ja es gibt Zuschüsse von der Reha Stelle des Arbeitsamtes, aber unterm Strich wird er niemals Vermögen aufbauen können. Auch er ist ein herzensguter Mensch der niemanden etwas zu leide tun kann, der Fliegen aus der Wohnung heraus begleitet anstatt sie zu erschlagen. Diese beiden Söhne von mir werden wirtschaftlich ein riesen Problem im Alter bekommen. Jetzt sag mir mal, was genau habe ich in der Erziehung falsch gemacht! Ich würde mir wünschen dass die Leute ein bisschen mehr ihren Horizont erweitern bevor sie so über andere Menschen urteilen die sie nicht kennen!

Wenn man ein Kind mit Handicap hat, das immer auf fremde Hilfe angewiesen sein wird, ist das etwas ganz anderes. Das ist doch klar. Da hat man die Verantwortung, dass man natürlich vorsorgt für die Zeit, wenn man selber nicht mehr auf der Welt ist. Ich drücke euch fest die Daumen, dass ihr euren Kindern eine gute Zukunft bereiten könnt 🍀
Aufundab2022
Aufundab2022, 17. Jul 14:56 Uhr
0
Trotzdem (ich dachte schon es kippt) ist das hier eine respektvolle Diskussion. Missverständnisse entstehen durch Blickwinkel oder weil wir uns nicht gegenüber sitzen. Da bleibt schon mal was auf der Strecke. Es wird immer ein Stück subjektiv bleiben
w
wulfyy, 17. Jul 14:45 Uhr
0
realiesier du mal dein verluste.. mal sehen wer am langen ich betone. langen ende besser dasteht =))
w
wulfyy, 17. Jul 14:36 Uhr
0
du kommst mir vor @optionstrade, als würdest du hier ein endzeit szenario aufmachst, bei allem respekt für dein persönliches schicksal...du redest mal so mal so.. schonmal aufgefallen =))
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