AMAZON WKN: 906866 ISIN: US0231351067 Kürzel: AMZN Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 89.642
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rofl_copter, 07.06.2021 9:51 Uhr
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Olaf Scholz der alte Umverteiler, immer wenn es um neue oder höhere Steuern geht steht er wie ein stolzer Bengel im Rampenlicht voller Euphorie und Hingabe. Wenn ich einen Politiker echt verabscheue dann diesen Sparbuch Vogel.
906866
906866, 07.06.2021 6:37 Uhr
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https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_90166548/google-amazon-facebook-so-reagieren-grosskonzerne-auf-die-mindeststeuer.html
906866
906866, 07.06.2021 6:33 Uhr
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Kommentar G7-Beschluss: Der Jubel über eine globale Mindeststeuer kommt zu früh Die G7-Finanzminister haben sich auf eine globale Mindeststeuer geeinigt. Doch es sind viele Details offen – und die könnten den deutschen Fiskus zum Verlierer machen. 06.06.2021 | von Martin Greive Bundesfinanzminister Olaf Scholz: © AFP Berlin Epochale Reform, Steuerrevolution – die Superlative für die globale Mindeststeuer, auf die sich die G7-Finanzminister geeinigt haben, können gar nicht groß genug ausfallen. Vor allem Bundesfinanzminister Olaf Scholz kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. Schließlich hat der SPD-Kanzlerkandidat die Reform vor einigen Jahren angestoßen. Doch für Jubel ist es noch zu früh. Die globale Mindeststeuer von 15 Prozent für Unternehmen soll den teils ruinösen Steuerwettbewerb zwischen Staaten eindämmen und Steueroasen austrocknen. Gleichzeitig zeigt die Politik mit ihrer Reform gegenüber den Tech-Giganten Zähne. Amazon und Co. zahlen trotz Rekordgewinnen dank legaler Steuertricks häufig kaum Steuern. Würde diese fragwürdige Praxis durch die globale Mindeststeuer beendet, wäre sie tatsächlich ein Meilenstein auf dem Weg zu einer robusteren globalen Steuerarchitektur. Nicht die G7 sind entscheidend, sondern die G20 Die Zeiten allerdings, in denen die G7 dem Rest der Welt diktierten, was gemacht wird, sind vorbei. Nicht die G7 sind der Rahmen, in dem die Steuer beschlossen wird, sondern die G20 und die OECD. Und in diesen größeren Runden ist die Steuer umstritten. Ausschlaggebend wird deshalb sein, was die G20-Finanzminister im Juli entscheiden werden. Und hier kommt es stark aufs Kleingedruckte an. Mindestens genauso wichtig wie der Steuersatz ist die Frage, auf was am Ende alles Steuern gezahlt wird, also die Bemessungsgrundlage. Wenn sie löchrig ist, bringen die 15 Prozent wenig. Zugleich soll mit der globalen Mindeststeuer neu geregelt werden, wo Unternehmen welche Steuern zahlen. Künftig soll das weniger davon abhängen, in welchem Land Konzerne ihren Sitz haben, und stärker davon, wo sie ihr Geschäft machen. Das ist das eigentlich Revolutionäre. Deutschland könnte Milliardeneinnahmen verlieren Insbesondere für den deutschen Fiskus könnte das immense Folgen haben. Kaum eine Wirtschaft ist so exportgetrieben wie die deutsche, weshalb deutsche Firmen durch die Reform mehr Steuern im Ausland und weniger im Inland zahlen dürften. Am Ende hängt für Deutschland daher viel davon ab, wie die Details dieser Regelung aussehen. Während der deutsche Fiskus also verlieren könnte, steht der Gewinner dennoch schon fest: Olaf Scholz. Wenn die Mindeststeuer im Juli von den G20 beschlossen wird, wonach derzeit alles aussieht, wird der SPD-Kanzlerkandidat diesen Erfolg bei keinem Auftritt unerwähnt lassen. Derzeit liegt Scholz im Rennen ums Kanzleramt weit hinten. Ein Erfolg wie die Mindeststeuer kommt da wie gerufen.
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Klaus_1967, 06.06.2021 19:01 Uhr
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Meiner Meinung nach wird das Thema mit der Steuer jetzt ziemlich hoch gekocht. Sicherlich wird es einige geben die Angst haben und die Aktie verkaufen. Warten wir erst mal ab wie der Markt reagiert. Amazon wird sicherlich auch die besten Steuerberater im Unternehmen haben, die jedes noch so kleinste Schlupfloch kennen. Aus Erfahrung wissen wir ja das in der EU bzw. G7 nicht gerade die hellsten Köpfe am Werk sind. Also ruhig Blut und abwarten was kommt.
Schachtiger
Schachtiger, 06.06.2021 15:05 Uhr
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Netflix hat in letzten 12 Monaten 4 mal die Preise erhöht! Bin da nicht investiert bzw. nur Kunde. Netflix hat echt ein besseres Programm bzw. Filme 🎥 anzubieten. Hoffe aber durch die Übernahme von MGM wird es besser. Nicht zu vergessen: „ Herr der Ringe“ Drehkosten pro Staffel 1 Milliarden Dollar 🤪 Müssten doch ein paar neue Kunden von Netflix zu Amazon Prime wechseln?
Oli737
Oli737, 06.06.2021 14:39 Uhr
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Netflix hatte doch die Preise vor ein paar Tagen bereits angepasst
J
JP2021, 06.06.2021 13:57 Uhr
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Eben genau so ist es. Die Zeche zahlen wie immer wir. Aber wenn meine Amazon Aktien im Jahr mindestens 10 Prozent wachsen ist mir das relativ egal😂
K
Kaiser85, 06.06.2021 12:28 Uhr
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Klar ist das auf den ganzen Gewinn bezogen ne Menge Geld. Aber Amazon wird diesen Betrag nicht zahlen sondern der Endverbraucher. Sind ja nicht dumm. Dann werden halt die Preise um 2 Prozent erhöht. Fällt doch kaum auf. England, Frankreich und co hatten auch schon Digitalsteuer eingeführt. Diese wurden auch von Facebook an die Kunden weiter gegeben. Diese fallen dann jetzt weg für die weltweite Digitalsteuer. Konkurrenz muss Amazon nicht befürchten. Konkurrenz ist für den Big Player nicht vorhanden die jetzt plötzlich dadurch gewinnen könnten, weil amazon seine Preise anhebt. Die Steuer gilt ja sowieso auch für alle. Also wird es halt teurer bei Amazon waren zu verkaufen. Ebay und co haben die gleiche Probleme. Oder der Preis fürs Prime Abo wird angehoben. Machen ja alle anderen Player aktuell auch. 5 Euro + und schon ist die Kohle wieder drin. Und da wird kaum einer dann sagen will ich nicht mehr haben wenn Disney plus und Netflix auch ihre Preise ordentlich anziehen.
Kursi
Kursi, 06.06.2021 11:29 Uhr
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Wer macht denn die ganze Steuergesetzgebung-Amazon oder die Staaten und deren Gesetzgeber. Dieses ganze Gefasel..Amazon zahlt keine Steuer-ich kann’s echt nimmer hören 🤮
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Axel_Foley, 06.06.2021 10:58 Uhr
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Das Problem besteht ja nicht in den 15%, sondern darin, dass es keine Möglichkeit mehr gibt die Gewinne in Steueroasen zu verschieben... Und von ca 1-2% auf mind. 15% ist ein ordentliches Brett. Die Mitteilung Amazons man würde dies begrüßen, war lediglich ein Zeichen von Resignation und Imagepflege... Und 15% von erwarteten 30 Milliarden Gewinn in 2021 sind 4,5 Milliarden Steuern... Zuvor wurden gerade mal untere 3 stellige Millionenbeträge gezahlt
A
Axel_Foley, 06.06.2021 10:54 Uhr
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https://www.google.de/amp/s/www.heise.de/amp/tp/features/Amazon-zahlt-Steuern-mit-einem-Steuersatz-von-1-2-Prozent-4654830.html
906866
906866, 06.06.2021 8:39 Uhr
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Noch sträuben sich Länder mit niedrigeren Unternehmensteuern wie Irland gegen eine Mindeststeuer. In dem EU-Staat werden nur 12,5 Prozent Unternehmensteuer fällig, deshalb haben mehrere Großkonzerne dort einen Firmensitz. Sollte die Mindeststeuer wie geplant kommen, müsste Irland die Steuern erhöhen - oder es würden Strafen vonseiten der anderen Volkswirtschaften drohen. Von der Besteuerung der Internetgiganten versprechen sich die G7-Staaten auch deutliche Mehreinnahmen. "Stabile Steuereinnahmen sind wichtig, damit Staaten ihre Aufgaben erfüllen können", sagte Scholz. "Das wird nach der Corona-Pandemie noch dringlicher." Die meisten Staaten haben zur Bewältigung der Corona-Krise Schulden in Rekordhöhe aufgenommen, um Unternehmen und Arbeitnehmer finanziell zu unterstützen. Der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Florian Toncar, begrüßte die Einigung und forderte eine schnelle Umsetzung auf globaler Ebene. "Wichtig ist, dass dabei nun auf Störfeuer wie eine nationale oder europäische Digitalsteuer verzichtet wird", sagte Toncar der dpa. "Die Umsetzung einer globalen Mindeststeuer darf nicht an solchen Alleingängen scheitern."/swe/DP/zb
906866
906866, 06.06.2021 8:37 Uhr
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ROUNDUP 3: G7 einigen sich auf weltweite Mindeststeuer von 15 Prozent Samstag, 05.06.2021 19:05 von dpa-AFX (Neu: Weitere Details) LONDON (dpa-AFX) - Große Digitalkonzerne wie Apple oder Google sollen nach dem Willen der führenden Industrienationen künftig weltweit mindestens 15 Prozent Steuern zahlen. Nach jahrelangen Verhandlungen einigten sich die Finanzminister der G7-Staaten am Samstag in London auf eine globale Steuerreform. Neben der Mindeststeuer von 15 Prozent soll auch dafür gesorgt werden, dass Großkonzerne künftig dort Steuern zahlen, wo sie ihre Umsätze machen, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der G7 hervorgeht. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von einer "Steuerrevolution". Der Durchbruch gilt als wichtige Grundlage für eine weitere Einigung der G20-Staaten. Ziel ist es, die multinationalen Konzerne stärker zur Kasse zu bitten. Bisher werden Unternehmensteuern nur am Firmensitz fällig, aber nicht in den Ländern, wo die Konzerne aktiv sind, was bei den Digitalunternehmen oft in fast der ganzen Welt der Fall ist. Das führte dazu, dass viele Unternehmen ihren Firmensitz in Länder mit niedrigeren Unternehmensteuern verlagerten. "Die sieben wichtigsten Industrienationen haben sich heute hinter das Konzept einer Mindestbesteuerung für Unternehmen gestellt", sagte Scholz. "Das ist eine sehr gute Nachricht für die Steuergerechtigkeit und die Solidarität, und eine schlechte Nachricht für Steueroasen in aller Welt." Konzerne könnten sich nun nicht mehr ihrer Steuerpflicht entziehen. Nach den Plänen der G7 sollen Konzerne mit einer Gewinnmarge von mehr als zehn Prozent künftig auch dort steuerpflichtig werden, wo sie ihre Umsätze machen. Die über diese Marge hinausgehenden Gewinne sollen zu 20 Prozent in den jeweiligen Ländern versteuert werden. Der Gastgeber und britische Finanzminister Rishi Sunak bezeichnete die Einigung wie Scholz als "historisch" und erklärte, die Reform mache das Steuersystem "fit für das globale digitale Zeitalter". Sein französischer Amtskollege Bruno Le Maire sprach auf Twitter von einer ambitionierten Einigung, auf die man nach vierjährigem Einsatz für das Thema stolz sein könne. Zugleich sagte er, der Kampf werde weitergehen. "Das ist ein Anfangspunkt und in den kommenden Monaten werden wir uns dafür einsetzen, dass die Mindeststeuer so hoch wie möglich ist." US-Finanzministerin Janet Yellen geht von einer positiven Wirkung der Reform auf die Weltwirtschaft aus, weil Unternehmen unter gleichen Bedingungen konkurrieren und investieren könnten. Auch Facebook begrüßte auf Twitter die Einigung - auch unter dem Eingeständnis, dass diese bedeuten könnte, dass das Unternehmen bald mehr Steuern zahlen muss. Neben Großbritannien, Frankreich, den USA und Deutschland sind auch Italien, Japan und Kanada Mitglieder der G7, wie sich die Gruppe sieben führender demokratischer Wirtschaftsmächte nennt. Möglich geworden ist die Einigung auf der Ebene der G7 auch auf Drängen der neuen US-Regierung, die zuvor sogar eine Mindeststeuer von 21 Prozent vorgeschlagen hatte, später dann 15 Prozent. In den vergangenen Jahren hatte es bereits mehrfach - auch auf EU-Ebene - Anläufe für eine solche internationale Digitalsteuer gegeben, die allerdings nie zum Durchbruch kamen. Im nächsten Schritt gilt es nun, die G20 - eine umfassendere Gruppe führender Wirtschaftsnationen - ins Boot zu holen. Gelegenheit dazu gibt es schon im kommenden Monat bei einem Treffen in Italien. Auch bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wollen die Staaten für ihre Pläne werben. "Es ist noch keinesfalls sicher, dass die Einigung auch bei den G20 Bestand hat und wie die Besteuerungsrechte gegenüber US-Konzernen wie Amazon oder Google aufgeteilt werden", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Linke-Bundestagsfraktion, Fabio De Masi. Zudem kritisierte er den Mindeststeuersatz von 15 Prozent als zu niedrig.
Kursi
Kursi, 06.06.2021 8:35 Uhr
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Dieses Steuerthema wird irgendwann keins mehr sein.Wo Gewinne gemacht werden,muss auch gezahlt werden.Ist doch klar. Amazon investiert eben viel in Wachstum und die Margen bei E-Commerce sind gering. Bei AWS ist es etwas anderes. Keiner hat was gegen eine faire Besteuerung von Unternehmensgewinnen.Schließlich ist Wirtschaft immer ein Geben und Nehmen.Dadurch entstehen Arbeitsplätze und es kann auch wieder konsumiert werden,was ja auch im Sinne von Unternehmen ist.
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rofl_copter, 06.06.2021 8:35 Uhr
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Die Big4 werden Amazon und co. da schon irgendwie raushauen 😉
K
Kaiser85, 06.06.2021 8:17 Uhr
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Okay 12,5 wurden ja in Irland schon gelöhnt sind ja dann nur 2,5 mehr nicht 15
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