ATOS WKN: A411MH ISIN: FR001400X2S4 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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15:31:12 Uhr, Quotrix Düsseldorf
Kommentare 121.346
E
Eisbergorder, 20. Feb 13:47 Uhr
0
Irgendwie wirkt diese plötzliche "Kritik" von Bernstein, dem fraz. Haßblog etc. doch sehr konstruiert und orchestriert. Das die KI-Automatisierung ein mögliches Risiko für viele Geschäftsmodelle ist, ist schon lange bekannt. Die Fitchanalyse dazu ist vom Januar 2025. Weshalb kommt also plötzlich jetzt über alle Kanäle diese hypothetische Risikodiskussion? Cui bono?
E
Eisbergorder, 20. Feb 13:42 Uhr
1
Fitch schrieb dazu bereits in seiner Analyse: "we believe AI could automate many processes and introduce new competitive pressures for incumbents. Atos will need to embed new technologies into service offerings in innovative ways to justify its pricing and value proposition to customers, which are also seeking AI-driven efficiencies." => genau das macht Atos bereits sehr erfolgreich; siehe z.B. die Fachanalysen der SITSI PAC Analysten https://sitsi.pacanalyst.com/atos-group-a-strategic-transformation-in-the-cybersecurity-market-part-1/
T
TrufflePicker, 20. Feb 13:41 Uhr
3

Bin auch mit der ersten Tranche eingestiegen.

Ich denke ein guter Zeitpunkt. Der Widerstand für ein weiteres Kursdrücken ist doch erheblich gewachsen. Mit dem Wort Bodenbildung sollte man zwar immer vorsichtig umgehen. Aber bei bereits 140k gehandelten Aktien und nur 2,8% Abschlag rechne ich noch mit einer Erholung. Aber meine Glaskugel ist ja eh rosafarben, entsprechend nicht so viel drauf geben, also kurzfristig. Für langfristig brauch man keine Glaskugel, sondern Stahlkugeln.
E
Eisbergorder, 20. Feb 13:39 Uhr
0
Cybersicherheit wird in Zeiten der KI um so wichtiger. Atos ist Marktführer und auch auf der Innovationsseite ganz weit vorne. Ich erinnere nur an das von Eviden letztes Jahre gemeldete Projekt zur sicheren Machine Learning. Die Argumentation von Bernstein bezüglich Atos hinkt da völlig, dass Atos nur "einfache" Infrastruktur und Managed Services verkauft, die KI-automatisiert werden können, sondern Atos wertet solche Basisdienste auf mit den fortschrittlichsten KI Funktionen hinsichtlich Cybersicherheit etc. Das war ja auch der Anreiz diese irrsinnige Trennung in Eviden und TechFoundation aufzuheben und höherwertige Angebotsbündel möglich zu machen. Ich sehe eher, dass Atos dadurch ein wesentlich besseres Angebot dem Markt bieten kann, als das hier ein KI-basiertes "Billigheimer"-Angebot entsteht. Gut kann man auch haben, aber dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn man vor dem Cybersicherheits-Supergau steht.
Goldspatz
Goldspatz, 20. Feb 13:22 Uhr
2
Bin auch mit der ersten Tranche eingestiegen.
C
Chiron, 20. Feb 13:03 Uhr
0
Ich überlege nachzukaufen. Jülich bleibt Zukunft keine Frage. Trotzdem sehe ich noch Abwärtspotenzial und beobachte die Entwicklung.
C
Chiron, 20. Feb 13:01 Uhr
0
Ich denke was Atos betrifft eher einfacher. Es geht um Prioritäten. Momentan stehen seltene Erden und Rüstung im Mittelpunkt. Deshalb laufen andere Aktien eher "nebenher"
edv_brain
edv_brain, 20. Feb 12:40 Uhr
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Der Angriff ging ja weit über die Peer-Group hinaus. Hier wären ja angeblich auch die Konstrukteure von Dassault 'substituierbar', das Wissen von CATIA würde von der KI übernommen und die Rafaele von KI zu Konstruieren. Und das ganze dann auf GitHub: Es ist Jemanden gelungen, "Tastatur-Eingaben und Bildausgaben ohne Menschen dazwischen zu verwirklichen" mit Claude :-(
T
TrufflePicker, 20. Feb 12:35 Uhr
3

Es gibt keine fundamentalen Gründe für den Kursrutsch. Es sind lediglich Marktängste bzgl. KI. Das Problem ist: Kleinanleger werden den Turnaround nicht herbeiführen. Die großen Fische investieren erst, wenn entweder ein Sweet Spot erreicht ist (scheinbar derzeit noch nicht) oder ein ultimatives positives Signal kommt (06.03.?). Heißt: wir werden weiterhin leiden müssen, auch wenn es einfach durch nichts gerechtfertigt ist und ein SL nach dem anderen wird erwischt.

Am 06.03. sollte man nicht mit zu viel rechnen. Die wichtigsten Zahlen sind bereits seit dem 21.01. bekannt und an denen wird sich bestenfalls noch marginal etwas ändern. Es bleibt zu hoffen, dass es zusätzliche Ankündigungen und eine gute Prognose geben wird, aber das muss nicht zwangsläufig am 06.03. kommen. Mögliche Knaller-News wären: 1. Anhebung der Umsatzprognose (schwierig aufgrund der ganzen Veräußerungen) 2. Anhebung der Margen-Prognose (sehr wahrscheinlich, wie eben ausgeführt) 3. Veröffentlichung der Verkaufserlöse und deren Auswirkung auf Cashflow, bzw. Schuldtilgung und damit vorzeitiger Refinanzierung 4. Bekanntgabe des Spin-offs und IPO von Avantix mit einer Ausgabe von weniger als 50% der Aktien an den Markt. Alleine das würde mMn einen Kurssprung von mehreren dutzend € rechtfertigen. 5. Und natürlich ein paar Großaufträge, worum es leider jüngst etwas still geworden ist.
edv_brain
edv_brain, 20. Feb 12:30 Uhr
0
Und dann gibt es für ATOS viel zu reparieren, wenn angeblich KI Alles kann: Führerschein für KI fände ich gut :-) ##### Künstliche Intelligenz (KI) kann (noch) keine echte Empathie, Kreativität oder moralisches Urteilsvermögen entwickeln, da ihr menschliche soziale Intelligenz und Vorstellungskraft fehlen; zudem ist sie von Trainingsdaten abhängig, was zu Voreingenommenheit führen kann, und kann keine komplexen, unstrukturierten, physischen oder strategischen Aufgaben ohne menschliche Anleitung vollständig ersetzen. Sie stößt an Grenzen bei Aufgaben, die wahre Originalität, ethische Abwägung oder das Verständnis menschlicher Gefühle erfordern. Was KI (noch) nicht kann ..... diese 100 Zeilen spare ich mir ....
T
TrufflePicker, 20. Feb 12:26 Uhr
1

Was meiner Meinung nach viel zu wenig bedacht wird, sind die Kosten der MA. Waren es 2022 noch ca. 110T sind es stand heute nur noch 68T. Also ein Rückgang von ca. 42T MA. Alleine dadurch ergeben sich Ersparnisse von ca. 1,6Mrd € pro Jahr. Dabei sind die Nebebenkosten wie Arbeitsplatz und Sozialabgaben noch gar nicht mit drin. Also Einsparungen pro Aktie von ca. 81€. Auch das spiegelt der derzeitige Kurs wohl kaum wieder...

Völlig richtig, bis auf ein paar kleinere Korrekturen ... 1. Zuletzt waren es bereits nur noch 63.000 Mitarbeitende. Durch die Verkäufe von HPC, Skandinavien und Südamerikageschäft wird diese Zahl sogar noch unter 60.000 fallen. 2. Pro MA muss man ca. 55.000€ im Durchschnitt ansetzen (konnte man aus den letzten Zahlen irgendwo ableiten) womit sich die Kostenreduktion auf 47.000 * 55.000€ = 2.585.000.000 € in Worten Zweimilliardenfünfhundertfünfundachtzigtmillionen) beläuft. 3. Hinzu kommen wie schon angemerkt die Kosten für Büro(-gebäude), Arbeitsmittel, Dienstreisen, etc. die besonders hoch ausfallen, durch die vollständige Schließung oder Veräußerung ganzer Landesgesellschaften. Ich schätze daher die Gesamtersparnis auf ca. 3 Mrd. € Da dies aber in Bezug zu setzen ist mit einer Zeit in der man Verluste gemacht hat, ist die Relevanz für den Preis je Aktie nicht der volle Wert. Aber es zeigt sehr deutlich, wie sehr an der Effizienzschraube gedreht wurde. Wenn man bei der aktuellen Kostenbasis immer noch einen Umsatz von 7 - 8 Mrd. € generiert, dann wird da einiges an Gewinn abfallen. Meine Margen-Prognose für 2026 liegt daher bereits bei 7,5 - 8,5 %.
E
Eisbergorder, 20. Feb 12:22 Uhr
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Deswegen hinkt ja diese plötzliche Diskussion um die deflätionären Effekte der KI-Unterstützung auf das Geschäft von Atos auch ziemlich. Wenn man den größten Kostenfaktor "Mensch" aus der Kostenrechnung rausnimmt und kostengünstig ersetzt/ergänzt durch KI, würde man eigentlich sagen hier ist eine Gewinnmaximierung drinnen, selbst wenn das angebotene Produkt/Dienstleistung danach etwas günstiger ist (deflationär). Letzendlich kann Atos vielleicht dadurch sogar mehr verkaufen (da günstiger; Grenzerlös steigt) und das mit höheren Margen.
B
Bierboerse09, 20. Feb 12:20 Uhr
1

Was meiner Meinung nach viel zu wenig bedacht wird, sind die Kosten der MA. Waren es 2022 noch ca. 110T sind es stand heute nur noch 68T. Also ein Rückgang von ca. 42T MA. Alleine dadurch ergeben sich Ersparnisse von ca. 1,6Mrd € pro Jahr. Dabei sind die Nebebenkosten wie Arbeitsplatz und Sozialabgaben noch gar nicht mit drin. Also Einsparungen pro Aktie von ca. 81€. Auch das spiegelt der derzeitige Kurs wohl kaum wieder...

Es gibt keine fundamentalen Gründe für den Kursrutsch. Es sind lediglich Marktängste bzgl. KI. Das Problem ist: Kleinanleger werden den Turnaround nicht herbeiführen. Die großen Fische investieren erst, wenn entweder ein Sweet Spot erreicht ist (scheinbar derzeit noch nicht) oder ein ultimatives positives Signal kommt (06.03.?). Heißt: wir werden weiterhin leiden müssen, auch wenn es einfach durch nichts gerechtfertigt ist und ein SL nach dem anderen wird erwischt.
r4rules
r4rules, 20. Feb 12:17 Uhr
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Der arme Salle ist ja auch fast bei 0€ Gewinn... der hat im letzten Monat Millionen verloren
edv_brain
edv_brain, 20. Feb 12:14 Uhr
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Solche lancierten ANALysen von Unwissenden an Unwissende: "ANTHROPIC - Der Aktien-Killer besorgt sich 30 Mrd. USD!" bitte Euer Rest-Hirn einschalten
S
Seefahrer, 20. Feb 12:12 Uhr
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Was meiner Meinung nach viel zu wenig bedacht wird, sind die Kosten der MA. Waren es 2022 noch ca. 110T sind es stand heute nur noch 68T. Also ein Rückgang von ca. 42T MA. Alleine dadurch ergeben sich Ersparnisse von ca. 1,6Mrd € pro Jahr. Dabei sind die Nebebenkosten wie Arbeitsplatz und Sozialabgaben noch gar nicht mit drin. Also Einsparungen pro Aktie von ca. 81€. Auch das spiegelt der derzeitige Kurs wohl kaum wieder...
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