BASF WKN: BASF11 ISIN: DE000BASF111 Kürzel: BAS Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 68.179
E
ElonyMusky, 12.02.2023 15:31 Uhr
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Nein wir reden von einer exponentiellen Zunahme der Klagen und jeden Monat kommen mittlerweile Hunderte dazu. Daran ist nichts "aufgeplustert" das sind schlicht Fakten. Das Thema baut sich gerade erst auf und die großen Kanzleien in den USA beginnen gerade erst die Werbetrommel zurühren. Du machst gerade das, was du Baumann im Bayer Forum seit Jahren vorwirft, nämlich das Risiko unterschätzt zu haben.

Das eine mit dem anderen zu vergleichen sind zwei unterschiedliche Dinge. Ob ich es unterschätze oder du Drama machst, wird die Zeit zeigen. Aber deine Glaskugel ist ja so gut, dass du das heute schon bewerten kannst. 😂
E
ElonyMusky, 12.02.2023 15:30 Uhr
1
By the way deine Liebe Bayer schreibt folgenden Satz in ihr Kapitel des Geschäftsberichtes: „Die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren sind in aller Regel nicht vorhersagbar. Es können deshalb aufgrund von gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen oder der Vereinbarung von Vergleichen Aufwendungen entstehen, die nicht oder nicht in vollem Umfang durch Versicherungsleistungen abgedeckt sind und wesentliche Auswirkungen auf unser Geschäft und seine Ergebnisse haben können.“ Gleiche Aussage und allgemein für alle Fälle gültig die dann aufgelistet werden.
Bay5anto
Bay5anto, 12.02.2023 15:28 Uhr
0

Du plusterst das künstlich auf. Das Thema ist ja jetzt schon ein paar Jahre alt und wir reden weiterhin von „nur“ ~3.000 klagen. Du überdramatisierst künstlich, kennen wir ja aber so von dir. Du konstruierst hier wieder Fälle zusammen.

Nein wir reden von einer exponentiellen Zunahme der Klagen und jeden Monat kommen mittlerweile Hunderte dazu. Daran ist nichts "aufgeplustert" das sind schlicht Fakten. Das Thema baut sich gerade erst auf und die großen Kanzleien in den USA beginnen gerade erst die Werbetrommel zurühren. Du machst gerade das, was du Baumann im Bayer Forum seit Jahren vorwirft, nämlich das Risiko unterschätzt zu haben.
E
ElonyMusky, 12.02.2023 15:26 Uhr
1
Du verstehst das scheinbar nicht. Der Satz steht als eigener Absatz unter dem gesamten Kapitel und bezieht sich damit auf alles oben Stehende. Aber mach du mal weiter so und mach Drama draus. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt.
Bay5anto
Bay5anto, 12.02.2023 15:23 Uhr
0

Also erst mal. Du solltest richtig lesen lernen. Ich habe essure klagen nicht verglichen. Es ging mal um eine Größenordnung für die Zahl. Mehr nicht. Weiterhin: die Aussage, dass ein ungünstiger Ausgang in einem oder mehreren Fällen…… Steht als allgemeiner Satz unter dem gesamten Kapitel rechtsrisiken. Das ist auch normal und richtig so, denn damit hat die basf ihre Verpflichtungen erfüllt die Aktionäre zu informieren. Natürlich ignorierst du das, würde dir auch gar nicht im den Kram passen

Schön wie du die restlichen Fakten ignorierst und hier die Erzählung machen möchtest BASF sichere sich generell immer mit dem Hinweis " könnte ERHEBLICHE AUSWIRKUNGEN auf das Ergebnis von BASF haben." ab. Nein, das tun sie nicht. Leider wie immer unsachlich, verzerrend und am Inhalt vorbei. Es würde uns als Aktionären viel mehr bringen man das mögliche Risiko anzustecken und zu berechnen. Dir als Mitarbeiter vermutlich auch.
E
ElonyMusky, 12.02.2023 15:19 Uhr
0

Um mal die potenzielle Zielgruppe der Kläger abzustecken: Aktuell wird AFFF (PFOS/PFOA) mit folgenden Krebsarten in Verbindung gebracht: - Blasenkrebs - Brustkrebs - Nierenkrebs - Leukämie - Leberkrebs - Lymphom - Non-Hodgkin-Lymphom - Eierstockkrebs - Bauchspeicheldrüsenkrebs - Prostatakrebs - Hodenkrebs Nach Angaben des U.S. Department of Veterans Affairs kann eine kontinuierliche Exposition gegenüber den giftigen Chemikalien in AFFF neben den oben genannten Krebsarten auch folgende Krankheiten verursachen. - Asthma - Morbus Crohn (eine chronisch entzündliche Darmerkrankung) - Fruchtbarkeitsstörungen - Erhöhter Cholesterinspiegel - Lebererkrankung - Nierenerkrankung - Neurologische Erkrankungen Entwicklungsveränderungen beim Fötus - Entwicklungsveränderungen bei Kindern - Schilddrüsenerkrankungen - Bluthochdruck während der Schwangerschaft Bei der Auswahl wird vermutlich jeder zweite US- Amerikaner in Frage kommen. Auch hier wieder der Vergleich. Glyphosat wird in erster Linie mit dem Non-Hodgkin-Lymphom in Verbindung gebracht. Einer relativ seltenen Krebsart. Weltweit geht man nur von 12-16 Erkrankungen auf 100.000 Menschen aus. Und trotzdem haben Kanzleien über 120.000 Kläger gegen Bayer gesammelt. Mit dem Hintergrund wird deutlich, wieso BASF das Risiko aktuell für unkalkulierbar hält und so frühzeitig vor den potenziellen negativen Effekten auf Unternehmen und Ergebnis warnt.

Du plusterst das künstlich auf. Das Thema ist ja jetzt schon ein paar Jahre alt und wir reden weiterhin von „nur“ ~3.000 klagen. Du überdramatisierst künstlich, kennen wir ja aber so von dir. Du konstruierst hier wieder Fälle zusammen.
E
ElonyMusky, 12.02.2023 15:12 Uhr
1

Elony leider wie immer unsachlich. Auf der einen Seite hoch jazzen und hier bagatellisieren. Wie ich weiter oben sagte, nehmen die Risiken für alle Chemiekonzerne zu. Man muss immer den Inhalt der Klagen beachten. Der Vergleich mit Essure hinkt, u. A. da die Nutzerinnen und der Zeitrahmen ganz klar definiert und medizinisch überwacht sind. Bei Themen wie Glyphosat, PCB, AFFF sind die Rahmenbedingung aber andere. Sehr langer Nutzungszeitraum, großflächige in Verteilung, Anreicherung, undefinierter Kreis derer die exponiert sind oder waren, Umweltbelastungen und unklare Kreuzwirkungen. Selbst bei Glyphosat sieht die Lage anders aus, da hier über 1.000 Studien aus 40 Jahren vorliegen. Keiner von uns Laien kann das Risiko und den Schaden ansatzweise bewerten. Und augenscheinlich kann das aktuell nicht einmal BASF, deswegen weisen sie ja mehrfach ganz klar auf das unüberschaubar Risiko hin: Zitat BASF: "BASF kann derzeit weder den Ausgang dieser Verfahren abschätzen noch potentielle Maßnahmen durch Regulierungsbehörden vorhersagen. Ein UNGÜNSTIGER Ausgang in einem oder mehreren Verfahren könnte ERHEBLICHE AUSWIRKUNGEN auf das Ergebnis von BASF haben." Als Laie dieses Risiko herunter zu spielen ist schlicht unseriös.

Also erst mal. Du solltest richtig lesen lernen. Ich habe essure klagen nicht verglichen. Es ging mal um eine Größenordnung für die Zahl. Mehr nicht. Weiterhin: die Aussage, dass ein ungünstiger Ausgang in einem oder mehreren Fällen…… Steht als allgemeiner Satz unter dem gesamten Kapitel rechtsrisiken. Das ist auch normal und richtig so, denn damit hat die basf ihre Verpflichtungen erfüllt die Aktionäre zu informieren. Natürlich ignorierst du das, würde dir auch gar nicht im den Kram passen
Bay5anto
Bay5anto, 12.02.2023 14:47 Uhr
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Um mal die potenzielle Zielgruppe der Kläger abzustecken: Aktuell wird AFFF (PFOS/PFOA) mit folgenden Krebsarten in Verbindung gebracht: - Blasenkrebs - Brustkrebs - Nierenkrebs - Leukämie - Leberkrebs - Lymphom - Non-Hodgkin-Lymphom - Eierstockkrebs - Bauchspeicheldrüsenkrebs - Prostatakrebs - Hodenkrebs Nach Angaben des U.S. Department of Veterans Affairs kann eine kontinuierliche Exposition gegenüber den giftigen Chemikalien in AFFF neben den oben genannten Krebsarten auch folgende Krankheiten verursachen. - Asthma - Morbus Crohn (eine chronisch entzündliche Darmerkrankung) - Fruchtbarkeitsstörungen - Erhöhter Cholesterinspiegel - Lebererkrankung - Nierenerkrankung - Neurologische Erkrankungen Entwicklungsveränderungen beim Fötus - Entwicklungsveränderungen bei Kindern - Schilddrüsenerkrankungen - Bluthochdruck während der Schwangerschaft Bei der Auswahl wird vermutlich jeder zweite US- Amerikaner in Frage kommen. Auch hier wieder der Vergleich. Glyphosat wird in erster Linie mit dem Non-Hodgkin-Lymphom in Verbindung gebracht. Einer relativ seltenen Krebsart. Weltweit geht man nur von 12-16 Erkrankungen auf 100.000 Menschen aus. Und trotzdem haben Kanzleien über 120.000 Kläger gegen Bayer gesammelt. Mit dem Hintergrund wird deutlich, wieso BASF das Risiko aktuell für unkalkulierbar hält und so frühzeitig vor den potenziellen negativen Effekten auf Unternehmen und Ergebnis warnt.
Bay5anto
Bay5anto, 12.02.2023 14:35 Uhr
0

BASF informiert routinemäßig. Hätte sich am Risiko plötzlich etwas nennenswert geändert, wäre dies längst öffentlich.

Es hat sich in 3 Jahren eben nicht reduziert. Im 2020 verhandelten Einzelfall, bekam der Kläger Travis Abbot 50 Mio. zugesprochen. Teils treten Bundesstaaten als Kläger auf. Hier wurden 2018 mir von 3M 850 Mio. Dollar an Minnesota gezahlt. Selbst bei einem Vergleich gehen die Kanzleien aktuell von 200.000-500.000$ pro Kläger aus. Zum Vergleich, Bayer zahlte im Schnitt 20.000$ in den Glyphosat Vergleichen.
Bay5anto
Bay5anto, 12.02.2023 14:27 Uhr
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Elony leider wie immer unsachlich. Auf der einen Seite hoch jazzen und hier bagatellisieren. Wie ich weiter oben sagte, nehmen die Risiken für alle Chemiekonzerne zu. Man muss immer den Inhalt der Klagen beachten. Der Vergleich mit Essure hinkt, u. A. da die Nutzerinnen und der Zeitrahmen ganz klar definiert und medizinisch überwacht sind. Bei Themen wie Glyphosat, PCB, AFFF sind die Rahmenbedingung aber andere. Sehr langer Nutzungszeitraum, großflächige in Verteilung, Anreicherung, undefinierter Kreis derer die exponiert sind oder waren, Umweltbelastungen und unklare Kreuzwirkungen. Selbst bei Glyphosat sieht die Lage anders aus, da hier über 1.000 Studien aus 40 Jahren vorliegen. Keiner von uns Laien kann das Risiko und den Schaden ansatzweise bewerten. Und augenscheinlich kann das aktuell nicht einmal BASF, deswegen weisen sie ja mehrfach ganz klar auf das unüberschaubar Risiko hin: Zitat BASF: "BASF kann derzeit weder den Ausgang dieser Verfahren abschätzen noch potentielle Maßnahmen durch Regulierungsbehörden vorhersagen. Ein UNGÜNSTIGER Ausgang in einem oder mehreren Verfahren könnte ERHEBLICHE AUSWIRKUNGEN auf das Ergebnis von BASF haben." Als Laie dieses Risiko herunter zu spielen ist schlicht unseriös.
E
ElonyMusky, 12.02.2023 14:03 Uhr
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Die Frage ist ja auch ok und natürlich kommt der kleine Leverkusener und macht mehr draus als es ist, aber aktuell braucht man sich da keinen Kopf zu machen. Normaler Alltag eines Großkonzerns
E
ElonyMusky, 12.02.2023 13:43 Uhr
0
Richtig.
Quixote
Quixote, 12.02.2023 13:37 Uhr
1
BASF informiert routinemäßig. Hätte sich am Risiko plötzlich etwas nennenswert geändert, wäre dies längst öffentlich.
E
ElonyMusky, 12.02.2023 13:19 Uhr
0
Mal ne kleine Größenordnung. Bayer hat alleine bei essure rund 40.000 Klagen erhalten. Daher würde ich die 3.400 klagen erst mal nicht überbewerten
Bay5anto
Bay5anto, 12.02.2023 12:21 Uhr
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Ja, sie weisen drauf hin, weil sie müssen. Ist deren Pflicht. Das sind alles keine dramatischen Klagen. Nicht umsonst hört man nichts mehr davon.

Ok gerade mal ein wenig quer gelesen... Laut BASF Bericht 2020 waren es im Januar 2021 638 Fälle, im Januar 22 dann 1.200 Fälle. Aktuell kommen monatlich hunderte Fälle dazu Stand Januar 2023 sind es schon über 3.400. Da ist also schon eine ordentliche Dynamik drin. Und der erste Bellweather Prozess ist bereits für Mai angesetzt, so wie es der verlorene Hardeman Prozess bei Bayer war.
Bay5anto
Bay5anto, 12.02.2023 12:10 Uhr
0

Locker aus der Hose atmen, wird keine Ausmaße wie glyphosat annehmen.

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