BASF WKN: BASF11 ISIN: DE000BASF111 Kürzel: BAS Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Du verstehst es nicht mein Lieber. Sonst steht doch da nichts. Nur die Sanierung von 17 Meilen Fluss, wo man schon eine Einigung erzielt hat. Das Risiko bezieht sich hier ganz klar auf das Thema AFFF. Und ja wir sehen wie sich das entwickelt. In einem Jahr Zahl der Klagen verdoppelt, im nächsten Jahr wiederum verdreifacht ... Die Tendenz ist klar. Im Mai wir die Tendenz mit dem Bellwether Prozessen weiter klar werden. Ich bewerte nichts, sonder beschreibe nicht die Sachlage und den sich daraus ergebenden Risikorahmen. Ganz sachlich. Du legst wie so oft unterschiedliche Maßstäbe an. Es kann nicht sein was nicht sein darf. Tatsache ist, BASF wird in den USA leider nicht besser behandelt als Bayer. Dieses Problem teilen ausländische Unternehmen,.alle sitzen im gleichen Boot.
Nein wir reden von einer exponentiellen Zunahme der Klagen und jeden Monat kommen mittlerweile Hunderte dazu. Daran ist nichts "aufgeplustert" das sind schlicht Fakten. Das Thema baut sich gerade erst auf und die großen Kanzleien in den USA beginnen gerade erst die Werbetrommel zurühren. Du machst gerade das, was du Baumann im Bayer Forum seit Jahren vorwirft, nämlich das Risiko unterschätzt zu haben.
Also erst mal. Du solltest richtig lesen lernen. Ich habe essure klagen nicht verglichen. Es ging mal um eine Größenordnung für die Zahl. Mehr nicht. Weiterhin: die Aussage, dass ein ungünstiger Ausgang in einem oder mehreren Fällen…… Steht als allgemeiner Satz unter dem gesamten Kapitel rechtsrisiken. Das ist auch normal und richtig so, denn damit hat die basf ihre Verpflichtungen erfüllt die Aktionäre zu informieren. Natürlich ignorierst du das, würde dir auch gar nicht im den Kram passen
Um mal die potenzielle Zielgruppe der Kläger abzustecken: Aktuell wird AFFF (PFOS/PFOA) mit folgenden Krebsarten in Verbindung gebracht: - Blasenkrebs - Brustkrebs - Nierenkrebs - Leukämie - Leberkrebs - Lymphom - Non-Hodgkin-Lymphom - Eierstockkrebs - Bauchspeicheldrüsenkrebs - Prostatakrebs - Hodenkrebs Nach Angaben des U.S. Department of Veterans Affairs kann eine kontinuierliche Exposition gegenüber den giftigen Chemikalien in AFFF neben den oben genannten Krebsarten auch folgende Krankheiten verursachen. - Asthma - Morbus Crohn (eine chronisch entzündliche Darmerkrankung) - Fruchtbarkeitsstörungen - Erhöhter Cholesterinspiegel - Lebererkrankung - Nierenerkrankung - Neurologische Erkrankungen Entwicklungsveränderungen beim Fötus - Entwicklungsveränderungen bei Kindern - Schilddrüsenerkrankungen - Bluthochdruck während der Schwangerschaft Bei der Auswahl wird vermutlich jeder zweite US- Amerikaner in Frage kommen. Auch hier wieder der Vergleich. Glyphosat wird in erster Linie mit dem Non-Hodgkin-Lymphom in Verbindung gebracht. Einer relativ seltenen Krebsart. Weltweit geht man nur von 12-16 Erkrankungen auf 100.000 Menschen aus. Und trotzdem haben Kanzleien über 120.000 Kläger gegen Bayer gesammelt. Mit dem Hintergrund wird deutlich, wieso BASF das Risiko aktuell für unkalkulierbar hält und so frühzeitig vor den potenziellen negativen Effekten auf Unternehmen und Ergebnis warnt.
Elony leider wie immer unsachlich. Auf der einen Seite hoch jazzen und hier bagatellisieren. Wie ich weiter oben sagte, nehmen die Risiken für alle Chemiekonzerne zu. Man muss immer den Inhalt der Klagen beachten. Der Vergleich mit Essure hinkt, u. A. da die Nutzerinnen und der Zeitrahmen ganz klar definiert und medizinisch überwacht sind. Bei Themen wie Glyphosat, PCB, AFFF sind die Rahmenbedingung aber andere. Sehr langer Nutzungszeitraum, großflächige in Verteilung, Anreicherung, undefinierter Kreis derer die exponiert sind oder waren, Umweltbelastungen und unklare Kreuzwirkungen. Selbst bei Glyphosat sieht die Lage anders aus, da hier über 1.000 Studien aus 40 Jahren vorliegen. Keiner von uns Laien kann das Risiko und den Schaden ansatzweise bewerten. Und augenscheinlich kann das aktuell nicht einmal BASF, deswegen weisen sie ja mehrfach ganz klar auf das unüberschaubar Risiko hin: Zitat BASF: "BASF kann derzeit weder den Ausgang dieser Verfahren abschätzen noch potentielle Maßnahmen durch Regulierungsbehörden vorhersagen. Ein UNGÜNSTIGER Ausgang in einem oder mehreren Verfahren könnte ERHEBLICHE AUSWIRKUNGEN auf das Ergebnis von BASF haben." Als Laie dieses Risiko herunter zu spielen ist schlicht unseriös.
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