BASF WKN: BASF11 ISIN: DE000BASF111 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 68.100
Steff0987
Steff0987, 14. Feb 13:18 Uhr
1

Auf politischer Ebene sind eindeutig Fehler gemacht worden. Da bin ich bei dir. Aber wir müssen auch nicht so tun, als ob es der BRD seit ihrer Gründung durch die regierenden Parteien schon immer nur schlecht gegangen wäre. Zumal sich in den vergangenen jahren auch Dinge auf der Welt verändert haben, auf die man selbst nur begrenzt Einfluss hatte. Russland keine billige Energie mehr, China keine verlängerte Werkbank mehr, Zölle aus den USA...das hat alles nicht geholfen. Und auch in den deutschen Unternehmen selbst wurden schwerwiegende Fehler gemacht und Entwicklungen verschlafen, zb in der Autoindustrie. Insgesamt ist jetzt eine Situation entstanden, bei der alle mit anpacken müssen, um wieder in die Spur zu kommen. Ich finde, da ist es nicht zielführend ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen (und damit meine ich jetzt nicht konkret dich)

Die BRD ist ganz sicher nicht seit ihrem Bestehen schlecht regiert worden, ganz im Gegenteil. Ich finde aber das die Regierungen in den letzten rund 20-25 Jahren massive Fehler gemacht haben. Der Hintergrund liegt, meiner Ansicht nach, in einem extremen Abdriften der Politik nach links. Wer das negiert, der mag sich nur mal das Wahlprogramm einer CDU von 1990 ansehen, oder die Politik eines Gerd Schröder! Die CDU Merkels ist eine völlig andere als die eines Helmut Kohl. Genauso wie die aktuelle SPD nichts mehr mit der SPD von Willy Brandt oder Helmut Schmidt zu tun hat. MrCIA hat bereits einige Faktoren aufgezählt, wo es nicht läuft. Ich möchte das gern ergänzen. Nehmen wir Migration. Ich bin absolut für Zuwanderung und mir bewusst das wir Zuwanderung brauchen. Bisher hat es aber keine Regierung der letzten 20 Jahre geschafft Rahmenbedingungen zu schaffen, welche es für Menschen, die wir benötigen, attraktiv macht Einzugwandern. Stattdessen ist einzig und allein die Zuwanderung in unsere Sozialsysteme attraktiv. Demzufolge kommen Menschen die wir nicht brauchen, und Menschen die wir brauchen kommen gar nicht erst. Und das seit vielen Jahren. Die ungebremste und vor allem unkoordinierte Zuwanderung hat zu großen Verwerfungen in der Gesellschaft geführt. Aber weder gibt es einen offenen Diskurs darüber noch wird es von der politischen Elite anerkannt das dem so ist. Wir müssen erstens für attraktive Bedingungen sorgen, welche gebildete und gut qualifizierte Menschen zu und führen. Zweitens müssen wir die Zuwanderung von Menschen, welche uns nicht weiterbringen, auf ein Mindestmaß begrenzen (also nur bei absoluter Notwendigkeit, wenn das Leben bedroht ist). Und drittens muss gewährleistet sein dass die Menschen, welche zu uns kommen, unsere Gesetze und unsere Lebensweise vollumfänglich akzeptieren. Wer das nicht kann muss halt gehen! Außerdem möchte ich MrCIAs Beitrag noch dahingehend ergänzen, dass unser rentensystem vor dem Kollaps und man denn noch nicht willens/in der Lage ist eine umfassende Reform auf den Weg zu bringen. Bereits bei Einführung des sogenannten generationenvertrages war klar dass dieser nicht für alle Ewigkeit Bestand haben kann. Dennoch hat es bis heute keiner geschafft dieses System zu reformieren. Stattdessen erzählt man uns dass wir privat vorsorgen müssen, weil die Rente nicht mehr reichen wird und verhindert durch Gesetzgebung (verschärfteres Mietrecht, immer höhere Steuern auf Kapitalerträge) gleichzeitig dass die Menschen auch nur den Hauch einer Chance zur effektiven Vermögensbildung haben! Man könnte das jetzt weiterführen mit den Themen Bildung, Infrastruktur und heimische Industrie. Aber ich will das hier nicht überstrapazieren, mein Beitrag ist eh schon viel zu lang. 😅
B
Budi2025, 14. Feb 9:59 Uhr
0
🤣🤣👍
MrCIA
MrCIA, 14. Feb 9:48 Uhr
2
Gerne biete ich dir alternative Formulierungen an:\n\nDu suchst nach Lösungen, das ist verständlich.Es ist sinnvoll, den Staat auf seine wesentlichen Aufgaben zu konzentrieren und die Kernkompetenzen zu stärken.Die Steuerlast für Bürger und Unternehmen sollte reduziert werden.Eine aktive Friedensförderung in der Ukraine ist wichtig.Alle verfügbaren Energiequellen sollten ohne ideologische Einschränkungen genutzt werden.Personen, die sich illegal in Deutschland aufhalten, sollten konsequent abgeschoben werden.Die EU sollte sich auf zentrale Themen wie Sicherheit und Wirtschaft fokussieren.
B
Budi2025, 14. Feb 9:40 Uhr
0
Also mir persönlich ist das zu einseitig und mir fehlt etwas die Lösungsorientierung. Aber ich kann akzeptieren, wenn du das so empfindest 👍
MrCIA
MrCIA, 14. Feb 9:18 Uhr
0

Finde eigentlich nicht, dass ich das getan habe

Der Kommentar richtet sich nicht an dich persönlich, sondern an unsere politische Führung 😉.
MrCIA
MrCIA, 14. Feb 9:16 Uhr
2
Die derzeitigen Volksparteien tragen seit vielen Jahren Verantwortung für unser Land.Leider zeigt sich aktuell folgendes Bild: Das Gesundheitssystem ist stark überlastet, das Bildungssystem stößt an seine Grenzen, die innere Sicherheit ist teilweise gefährdet und es gibt kein Wirtschaftswachstum.
B
Budi2025, 14. Feb 9:15 Uhr
0

Die derzeitige Politik scheint die bestehenden Probleme nicht ausreichend zu berücksichtigen.Die Belastung von Bürgern und Unternehmen setzt sich unvermindert fort.Der Sozialstaat wird in erheblichem Maße ausgenutzt, und die innere Sicherheit ist teilweise nicht mehr gewährleistet.Alles schönzureden und als alternativlos darzustellen, wird uns ebenfalls nicht weiterhelfen.

Finde eigentlich nicht, dass ich das getan habe
MrCIA
MrCIA, 14. Feb 9:09 Uhr
2

Auf politischer Ebene sind eindeutig Fehler gemacht worden. Da bin ich bei dir. Aber wir müssen auch nicht so tun, als ob es der BRD seit ihrer Gründung durch die regierenden Parteien schon immer nur schlecht gegangen wäre. Zumal sich in den vergangenen jahren auch Dinge auf der Welt verändert haben, auf die man selbst nur begrenzt Einfluss hatte. Russland keine billige Energie mehr, China keine verlängerte Werkbank mehr, Zölle aus den USA...das hat alles nicht geholfen. Und auch in den deutschen Unternehmen selbst wurden schwerwiegende Fehler gemacht und Entwicklungen verschlafen, zb in der Autoindustrie. Insgesamt ist jetzt eine Situation entstanden, bei der alle mit anpacken müssen, um wieder in die Spur zu kommen. Ich finde, da ist es nicht zielführend ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen (und damit meine ich jetzt nicht konkret dich)

Die derzeitige Politik scheint die bestehenden Probleme nicht ausreichend zu berücksichtigen.Die Belastung von Bürgern und Unternehmen setzt sich unvermindert fort.Der Sozialstaat wird in erheblichem Maße ausgenutzt, und die innere Sicherheit ist teilweise nicht mehr gewährleistet.Alles schönzureden und als alternativlos darzustellen, wird uns ebenfalls nicht weiterhelfen.
B
Budi2025, 14. Feb 8:46 Uhr
2

Letztendlich spielen politische Entscheidungen schon eine große Rolle. Aufgrund der Entscheidungen zur Klimapolitik und der damit verbundenen Energiepolitik hat sich vieles in Deutschland enorm verteuert. Das ist eine Spirale die alles in Bewegung bringt. H9here Energiepreise bedingen höhere Preise von Endprodukten (man schaue sich nur mal die Entwicklung bei Backwaren an). Diese höheren Kosten werden durch Gewerkschaften natürlich versucht durch bessere Tarifabschlüsse (und einige waren in den letzten Jahren schon ziemlich gut) aufzufangen. Die höheren Energiekosten bedingen also zwangsläufig auch höhere Lohnkosten und nicht umgekehrt. Das muss man völlig bewertungsfrei betrachten. Man kann ja für die Energiewende (mit all den verbundenen Kosten) sein, aber dann muss man auch die Ehrlichkeit besitzen und die Kosten klar benennen. Das traut sich aber kaum einer, weil den meisten bewusst ist das die Mehrheit das dann wahrscheinlich ablehnt. Der Wegzug Energieintensiver Industrien ist zb ebenso ein solcher Kostenfaktor. Es ist erbärmlich wenn Politiker, die solches durch ihre Politik verursachen, dann herumjammern und mit dem Finger auf solche Unternehmen zeigen! Würde eine AfD es besser machen? Keine Ahnung. Aber was ich weiß ist folgendes: An ausnahmslos A l l e n Regierungen der Bundesrepublik, seit ihrer Gründung waren immer CDU und/oder SPD beteiligt. Wer also Schuld an der Lage ist, ist offensichtlich. Und eines weiß man auch: Immer das selbe tun (Wählen?!) und ein anderes Ergebnis zu erwarten ist Wahnsinn. Soll jeder machen wie er denkt, aber dann bitteschön nicht herumjammern

Auf politischer Ebene sind eindeutig Fehler gemacht worden. Da bin ich bei dir. Aber wir müssen auch nicht so tun, als ob es der BRD seit ihrer Gründung durch die regierenden Parteien schon immer nur schlecht gegangen wäre. Zumal sich in den vergangenen jahren auch Dinge auf der Welt verändert haben, auf die man selbst nur begrenzt Einfluss hatte. Russland keine billige Energie mehr, China keine verlängerte Werkbank mehr, Zölle aus den USA...das hat alles nicht geholfen. Und auch in den deutschen Unternehmen selbst wurden schwerwiegende Fehler gemacht und Entwicklungen verschlafen, zb in der Autoindustrie. Insgesamt ist jetzt eine Situation entstanden, bei der alle mit anpacken müssen, um wieder in die Spur zu kommen. Ich finde, da ist es nicht zielführend ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen (und damit meine ich jetzt nicht konkret dich)
New_Homer
New_Homer, 13. Feb 21:07 Uhr
1

Ein hervorragender Beitrag.

Jupp, recht hat er! Absolut!
Steff0987
Steff0987, 13. Feb 18:51 Uhr
0

Ein hervorragender Beitrag.

Danke
MrCIA
MrCIA, 13. Feb 18:07 Uhr
0

Letztendlich spielen politische Entscheidungen schon eine große Rolle. Aufgrund der Entscheidungen zur Klimapolitik und der damit verbundenen Energiepolitik hat sich vieles in Deutschland enorm verteuert. Das ist eine Spirale die alles in Bewegung bringt. H9here Energiepreise bedingen höhere Preise von Endprodukten (man schaue sich nur mal die Entwicklung bei Backwaren an). Diese höheren Kosten werden durch Gewerkschaften natürlich versucht durch bessere Tarifabschlüsse (und einige waren in den letzten Jahren schon ziemlich gut) aufzufangen. Die höheren Energiekosten bedingen also zwangsläufig auch höhere Lohnkosten und nicht umgekehrt. Das muss man völlig bewertungsfrei betrachten. Man kann ja für die Energiewende (mit all den verbundenen Kosten) sein, aber dann muss man auch die Ehrlichkeit besitzen und die Kosten klar benennen. Das traut sich aber kaum einer, weil den meisten bewusst ist das die Mehrheit das dann wahrscheinlich ablehnt. Der Wegzug Energieintensiver Industrien ist zb ebenso ein solcher Kostenfaktor. Es ist erbärmlich wenn Politiker, die solches durch ihre Politik verursachen, dann herumjammern und mit dem Finger auf solche Unternehmen zeigen! Würde eine AfD es besser machen? Keine Ahnung. Aber was ich weiß ist folgendes: An ausnahmslos A l l e n Regierungen der Bundesrepublik, seit ihrer Gründung waren immer CDU und/oder SPD beteiligt. Wer also Schuld an der Lage ist, ist offensichtlich. Und eines weiß man auch: Immer das selbe tun (Wählen?!) und ein anderes Ergebnis zu erwarten ist Wahnsinn. Soll jeder machen wie er denkt, aber dann bitteschön nicht herumjammern

Ein hervorragender Beitrag.
Steff0987
Steff0987, 13. Feb 17:57 Uhr
3
Letztendlich spielen politische Entscheidungen schon eine große Rolle. Aufgrund der Entscheidungen zur Klimapolitik und der damit verbundenen Energiepolitik hat sich vieles in Deutschland enorm verteuert. Das ist eine Spirale die alles in Bewegung bringt. H9here Energiepreise bedingen höhere Preise von Endprodukten (man schaue sich nur mal die Entwicklung bei Backwaren an). Diese höheren Kosten werden durch Gewerkschaften natürlich versucht durch bessere Tarifabschlüsse (und einige waren in den letzten Jahren schon ziemlich gut) aufzufangen. Die höheren Energiekosten bedingen also zwangsläufig auch höhere Lohnkosten und nicht umgekehrt. Das muss man völlig bewertungsfrei betrachten. Man kann ja für die Energiewende (mit all den verbundenen Kosten) sein, aber dann muss man auch die Ehrlichkeit besitzen und die Kosten klar benennen. Das traut sich aber kaum einer, weil den meisten bewusst ist das die Mehrheit das dann wahrscheinlich ablehnt. Der Wegzug Energieintensiver Industrien ist zb ebenso ein solcher Kostenfaktor. Es ist erbärmlich wenn Politiker, die solches durch ihre Politik verursachen, dann herumjammern und mit dem Finger auf solche Unternehmen zeigen! Würde eine AfD es besser machen? Keine Ahnung. Aber was ich weiß ist folgendes: An ausnahmslos A l l e n Regierungen der Bundesrepublik, seit ihrer Gründung waren immer CDU und/oder SPD beteiligt. Wer also Schuld an der Lage ist, ist offensichtlich. Und eines weiß man auch: Immer das selbe tun (Wählen?!) und ein anderes Ergebnis zu erwarten ist Wahnsinn. Soll jeder machen wie er denkt, aber dann bitteschön nicht herumjammern
chaknoris
chaknoris, 13. Feb 11:41 Uhr
0
https://www.reuters.com/business/energy/acid-not-copper-is-paying-chinas-smelters-will-it-last-2026-02-13/
DonAlfredo01
DonAlfredo01, 13. Feb 11:26 Uhr
0
Auch die WELT berichtet über Indien. https://www.welt.de/wirtschaft/plus698cbfdbf4d0b8d94ca192b4/chemiekonzern-die-zweite-rueckzugswelle-der-basf-aus-deutschland-rollt-in-richtung-indien.html?source=puerto-reco-2_ABC-V49.5.A_control
D
Divifirst, 13. Feb 10:44 Uhr
1

Das hätte ich vielleicht wirklich noch mit dazu schreiben sollen. Da gebe ich dir ja komplett Recht: Vieles ist auf (falsche) politische Entscheidungen zurückzuführen, vieles ist hausgemacht. Manches kann aber auch nicht beeinflusst werden (Aussagen / Entscheidungen von Trump, Putin & Co.). Ich wollte nie sagen, dass ich gut finde oder es rechtfertigen, was gerade abgeht durch unsere Regierung oder denen zuvor. Ich wollte lediglich ausdrücken, dass es (ziemlich sicher) mit einer AfD nicht besser wird.

Sry,hab ich dich mißverstanden,letztlich sind wir da wohl d'accord. Macht zumindest mich ein wenig ratlos,wie sich das zum Guten wenden ließe...
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