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BAUMOT GROUP AG WKN: A2G8Y8 ISIN: DE000A2G8Y89 Kürzel: TINC Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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28. August 2026, 08:01 Uhr,
Hamburg
Kommentare 24.843
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mrturnaround23,
14.07.2017 21:31 Uhr
0
Und weiter
Um diesen Nachteil zu umgehen, nutzt das BNOX-System von Twintec ein anderes Verfahren: In einem separaten Bauteil wird das AdBlue erhitzt und in Ammoniak umgewandelt, das dann als heißes Gas quasi servierfertig in den eigentlichen SCR-Katalysator geleitet wird (siehe Illustration in der Fotoshow). Der Ammoniak-Generator wird über eine kleine Menge abgezweigter Abgase auf Temperatur gehalten, bei Bedarf schaltet sich ein elektrischer Heizer mit 400 Watt hinzu. Nach Kaltstarts soll es daher nur 60 bis 90 Sekunden bis zur vollen Reinigungswirkung dauern. Neben Ammoniak-Generator und SCR-Kat besteht das BNOX-System im Wesentlichen noch aus einem Ad- Blue-Tank mit 18 Litern Inhalt, der in der Reserveradmulde im Passat-Kofferraum steckt, sowie einem Steuergerät, das die richtige Menge Ammoniak aus den Daten des NOX-Sensors im Auspuff bemisst. Die serienmäßige Motorsteuerung bleibt dadurch komplett unverändert, weswegen das System universell einsetzbar ist und zudem wenig Bauraum verschlingt.
Sauberer als neue Euro-6-Fahrzeuge
Die Kosten für die Nachrüstung beziffert Twintec jedoch auf 1.500 Euro, hinzu kommen Einbaukosten. Viel Geld, aber die Wirkung der BNOX-Anlage darf getrost als sensationell bezeichnet werden: So stieß der Twintec-Passat auf unserer Testrunde gerade einmal 49 mg NOX/km aus und blieb damit unter dem Euro-6-Grenzwert von 80 mg/km. Von allen je bei uns gemessenen Euro-6-Dieseln war damit bisher nur die Vierzylinder-Version der neuen Mercedes E-Klasse besser (41 mg), selbst gute Neuwagen liegen üblicherweise bei 100 bis 300 mg. Das bisher schlechteste von der Redaktion getestete Auto (Renault Captur dCi 110) zeigt mit seinen 1.336 mg/km die obere Grenze aktueller Euro-6-Fahrzeuge.
Der Twintec-Passat schlägt damit nicht nur die meisten derzeit verkauften Diesel, er lässt auch seinen Serien-Bruder weit hinter sich: Mit 431 mg stieß dieser fast die neunfache NOX-Menge aus. Und das, obwohl unser Vergleichsmodell bereits das Software-Update aufgespielt bekommen hat, mit dem Volkswagen derzeit alle vom Dieselskandal betroffenen EA-189-Motoren umrüstet, zu denen auch der 1.6 TDI gehört. Das Twintec-System zeigt daher, was technisch prinzipiell möglich ist und wie wirkungsvoll sich ältere Diesel entgiften lassen. Nicht einmal die 2018 in Kraft tretenden Euro-6c-Grenzen müsste der BNOX-Passat fürchten. Den Conformity Factor von 2,1, der einem Euro-6-Diesel auf der Straße 168 statt 80 mg zubilligt, hat das ehemalige Euro-5-Auto nicht nötig. Abgesehen vom hohen Preis halten sich die Nachteile der Twintec-Anlage in Grenzen: Der Passat verbrauchte auf unserer Testrunde 6,0 l/100 km, was vor allem an den elektrischen Zusatzverbrauchern (Heizer, Steuergerät, Pumpe) liegt; beim Serienmodell waren es 5,8 Liter.
1,8 Liter AdBlue auf 1.000 km
Als zweiter Nachteil muss das regelmäßige Nachfüllen von AdBlue genannt werden. Nach Twintec-Aussagen reichen die 18 Liter beim Passat für knapp 10.000 Kilometer. Da die Ammoniak-Dosierung vom NOX-Ausstoß des Ausgangsmotors abhängt, kann die AdBlue-Menge jedoch variieren. Bei einem angenommenen Preis von einem Euro pro Liter Harnstofflösung erhöhen sich die Betriebskosten in unserem Fall durch Mehrverbrauch und AdBlue um rund 40 Cent/100 km, was bei der durchschnittlichen Jahresfahrleistung von 12.000 km in Deutschland weniger als 50 Euro pro Jahr und Auto ausmacht. Angesichts drohender Fahrverbote und des daraus resultierenden hohen Wertverlustes dürfte dies für viele Besitzer neuerer Euro-5-Diesel das kleinste Problem darstellen.
Was die Lösung ebenfalls interessant macht: Bis auf den Ammoniak-Generator besteht das BNOX-System weitgehend aus Originalteilen. So kommt der AdBlue-Tank für die Reserveradmulde ebenso aus dem VW-Ersatzteillager wie der SCR-Katalysator. Auch beim Steuergerät für die Ammoniak-Dosierung handelt es sich Hardwareseitig um Serientechnik. Die 1.500 Euro, die Twintec veranschlagt, beziehen sich auf einen regulären Erwerb der Teile. Sollte sich ein Hersteller jedoch entschließen, das System zusammen mit Twintec für bestimmte Modelle anzubieten, könnten wesentlich günstigere Komponentenpreise veranschlagt werden. Obwohl Twintec derzeit mit Anfragen überrannt wird, lässt sich die clevere Reinigungstechnik noch nicht kaufen. Auch eine Genehmigung zum Umschlüsseln von Euro 5 auf Euro 6 seitens des KBA fehlt. Wann diese kommt, steht ebenfalls in den Sternen. Fest steht zwar, dass die Politik Nachrüstlösungen fordert, doch derzeit prüfen die Autobauer erst mal ihre auf dem Stuttgarter Autogipfel vorgeschlagenen
m
mrturnaround23,
14.07.2017 21:29 Uhr
0
Auto Motor Sport
6.7.
Ältere Diesel nachrüsten? Geht nicht! Den Stickoxiden (NOx) mit Zusatztechnik zu Leibe rücken, um Fahrverbote zu umgehen? Viel zu aufwendig und zu teuer, lautete bis vor Kurzem die Aussage der meisten Autohersteller. Doch spätestens seit dem Autogipfel der grünschwarzen Landesregierung in Baden- Württemberg Mitte Mai heißt es inzwischen: Geht doch.
Die Runde aus 40 Vertretern von Herstellern, Zulieferern, Wissenschaft und Politik ließ in einer Abschlusserklärung verlauten, dass durchaus Emissionsfortschritte an Euro-5-Dieseln realisiert werden könnten. Doch wann mit Umrüstungen zu rechnen ist, steht in den Sternen. Denn die Autobauer prüfen jetzt erst einmal, welche Maßnahmen an welchen Fahrzeugen zu Verbesserungen führen. Im Gespräch sind Software- Lösungen, die die vorhandene Abgasnachbehandlung besser nutzen.
Dabei gibt es bereits ein fertiges Nachrüstsystem, das den Stickoxid-Ausstoß älterer Diesel drastisch reduziert. So hat die zur Baumot-Gruppe gehörende Firma Twintec ein universelles SCR-System entwickelt, das sich in jedem Diesel nachrüsten lassen soll – auch in Autos vor Euro 5. Einen Namen machte sich Twintec in der Vergangenheit mit Nachrüstsätzen für Partikelfilter. Als erste Automobilzeitschrift konnte auto motor und sport nun das BNOX genannte System mit einem parallel dazu gemessenen Serienfahrzeug auf seine Wirksamkeit hin testen. Und zwar nicht auf Prüfständen, sondern auf der Straße unter realen Verkehrsbedingungen. Twintec hat einen nach Euro 5 klassifizierten VW Passat Variant 1.6 TDI der Vorgängergeneration (B7) umgerüstet, ein identisch motorisierter Variant mit serienmäßiger Abgasreinigung liefert die Vergleichswerte.
Twintec-System bereits sauber kurz nach dem Start
SCR-Systeme kommen heute in vielen Euro-6-Fahrzeugen ab Werk zum Einsatz und bieten bei richtiger Auslegung die derzeit bestmögliche Reduktion von Stickoxiden (NOX). „SCR“ steht für „Selektive katalytische Reduktion“ und basiert auf dem Einspritzen einer Harnstofflösung (Ad-Blue) in den Abgasstrang, wo unter Einwirkung von Hitze Ammoniak entsteht. Ammoniak wiederum reagiert mit den Stickoxiden, die in harmlosen Stickstoff umgewandelt werden. Die heutigen SCR-Systeme funktionieren erst ab einer gewissen Abgastemperatur, da sich sonst der Harnstoff nicht in Ammoniak umwandelt. Nach Kaltstarts tut sich daher erst mal minutenlang nichts.
d
daniel2000,
14.07.2017 21:17 Uhr
0
Bno?
m
mrturnaround23,
14.07.2017 21:15 Uhr
0
Ist übrigens von heute
m
mrturnaround23,
14.07.2017 21:14 Uhr
0
Ich habe gerade mal Diesel nachrüsten bei Google eingegeben an erster Stelle ein Artikel aus der AUTO ZEITUNG den ich hier mal in Teilen einfügeBaden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) spricht sich für Diesel-Nachrüstung aus. Euro-6-Nachrüstung wie das von Twintec könnten vielen Diesel-Autos doch noch die blaue Plakette ermöglichen. Schließlich umgeht das BNOx-SCR-System die Nachteile der SCR-Anlage und erzielt sogar bessere Stickoxid-Werte als bei Euro-6-Autos!
Trotz der nicht endenden Diskussionen um den Dieselmotor glaubt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) weiter an die Zukunftsfähigkeit der Technologie. Er habe sich die neue Motorengeneration bei Daimler und Audi angeschaut: "Das sind auch saubere Diesel, daran habe ich nicht den geringsten Zweifel", betonte Kretschmann am Donnerstag am Rande eines Besuchs beim Autobauer Porsche in Stuttgart. "Ich gehe nicht davon aus, dass ein Automobilkonzern mit einem Messgerät mit mir in der Gegend herumfährt und das dann nicht stimmt." Kretschmann sagte, er sei "sehr zuversichtlich", dass sich mit der Nachrüstung älterer Diesel-Modelle ein Fahrverbot in Stuttgart noch vermeiden lasse. "Das Ziel ist ja saubere Luft und nicht Fahrverbote", sagte er. Zudem sei der Effekt insgesamt größer, wenn eine Vielzahl von Autos nachgerüstet werde - und nicht nur bestimmte Autos an bestimmten Tagen nicht nach Stuttgart fahren dürften. Zu den jüngsten Vorwürfen wegen möglichen Abgas-Betrugs bei Daimler wollte sich Kretschmann nicht konkret äußern. "Entscheidend ist, dass Transparenz hergestellt wird", sagte er. Außerdem erwarte er, dass Daimler mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeite.
K
Klebio85,
14.07.2017 21:10 Uhr
0
ca. 1500€
m
mrturnaround23,
14.07.2017 21:07 Uhr
0
Ca. 2mille
H
HerrRossiSuchDasGlück!,
14.07.2017 20:50 Uhr
0
was kostet eine bno- Umrüstung?
Nirwi,
14.07.2017 20:04 Uhr
0
Irgendwie hab ich den Eindruck dass jemand den Kurs unter 2,90 halten will . Warum such immer
N
NerfMobil,
14.07.2017 18:24 Uhr
0
wer weiß...vieleicht werden die Fördergelder für Neuanschaffungen von Euro 6 Fahrzeugen bereitgestellt und die Fahrverbote um 2 oder 3 verschoben...dann wars das hier
N
NerfMobil,
14.07.2017 18:16 Uhr
0
nee war ein diesel und herr dobrindt hat die stickoxide eingesammelt...
W
W211,
14.07.2017 18:13 Uhr
0
Sicher ein 500 Benziner !
N
NerfMobil,
14.07.2017 18:10 Uhr
0
der Bürgermeister von Stuttgart ist heute mit nem nagelneuen Daimler aus seiner garage gefahren
N
NerfMobil,
14.07.2017 18:08 Uhr
0
- In Stuttgart wird es großräumig absehbar keine Fahrverbote für Dieselfahrzeuge geben. Die Landesregierung wird die für Fahrverbote geplante Maßnahme M 2b aus dem Entwurf des Luftreinhalteplans ersatzlos streichen. Mit der Maßnahme war vorgesehen, allen Dieselfahrzeugen unterhalb der Euronorm 6 an Feinstaub-Alarmtagen die Fahrt in die Stadt zu verwehren. Dazu sollten alle Hauptzufahrtsstrecken ab dem 1. Januar entsprechend beschildert und kontrolliert werden.
N
NerfMobil,
14.07.2017 18:08 Uhr
0
bin raus...war schon zu oft zu gierig
Nirwi,
14.07.2017 18:02 Uhr
0
Doch keine Fahrverbote für Diesel in Stuttgart. Nicht gut für uns investierten
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