BAYER Insiderboard WKN: BAY001 ISIN: DE000BAY0017 Forum: Aktien User: Bay5anto
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Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Bayer
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
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Kommentare 5.872
Bay5anto,
25.06.2020 16:25 Uhr
0
NordLB hebt Ziel für Bayer auf 78 Euro - 'Halten'
25.06.20, 12:03 NORDDEUTSCHE LANDESBANK
HANNOVER (dpa-AFX Analyser) - Die NordLB hat das Kursziel für Bayer nach einem milliardenschweren Vergleich in den USA von 64 auf 78 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Nach der nun erzielten Einigung mit den US-Klägern rund um das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat könne der Agrochemiekonzern die wesentlichen Verfahrenskomplexe der übernommenen Tochter Monsanto beilegen, schrieb Analyst Thorsten Strauß in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Längerfristig sollte sich der juristische Deal positiv auswirken, da sich die Leverkusener nun wieder auf das eigentliche Geschäft fokussieren könnten
Bay5anto,
25.06.2020 16:08 Uhr
0
Dazu folgende Äußerungen von Baumann:
Bevor wir uns für einen Vergleich entschieden haben, haben wir auch die Alternative geprüft, Roundup™-Fälle weiter vor Gericht zu verhandeln. Ich möchte einige Punkte herausgreifen, warum wir zu dem Schluss gekommen sind, dass eine Fortführung der Rechtsstreitigkeiten wahrscheinlich ein höheres Risiko und andauernde Unsicherheit mit sich gebracht hätte.
· Wir wissen, dass sich Produkthaftungsverfahren wie die Roundup™-Rechtsstreitigkeiten in den USA über viele Jahre hinziehen können. Die Zahl der Kläger – die mit etwa 125.000 Anspruchstellern schon sehr groß ist – kann Jahr für Jahr wachsen wegen des aggressiven Werbeverhaltens der Klägeranwälte. Wie Sie wissen, ist Roundup™ zum bevorzugten Ziel für diese Anwälte geworden. Seit 2015 haben Klägeranwälte für kein Produkt mehr Fernsehwerbung geschaltet als für Roundup™. Allein im Jahr 2019 haben Klägeranwälte und ihre Vertreter geschätzte 100 Millionen US-Dollar für Fernsehwerbung ausgegeben, in denen sie Roundup™ angreifen und Kläger anwerben. Dies ließ die Zahl der Kläger kräftig steigen. Ohne einen Vergleich würden wir in Zukunft wahrscheinlich eine weitere Zunahme dieser Werbung und damit auch eine Zunahme der Fälle sehen.
· Wenn wir die Rechtsstreitigkeiten weitergeführt hätten, wären wir außerdem pro Jahr mit mehr als 20 Verhandlungen an mehreren Gerichtsstandorten konfrontiert, begleitet durch die Medienberichterstattung und die Verunsicherung in Bezug auf Sicherheit und Verfügbarkeit von Roundup™, die wir schon jetzt als Auswirkung der drei bisherigen Verfahren gesehen haben. Wir sind uns sehr wohl der negativen Auswirkungen bewusst, die öffentlichkeitswirksame Verfahren bereits auf unser Geschäft und unseren Ruf hatten.
· Finanziell kämen wahrscheinlich sehr hohe Kosten auf uns zu, wenn wir uns in diesen Fällen weiter verteidigen würden. Auch wenn die Wissenschaft weiterhin auf unserer Seite ist – wenn die Entscheidungen in diesen Fällen statt durch Experten im Bereich der Wissenschaft in der Konstellation von Jury-Verfahren getroffen werden, würde das Risiko fehlerhafter Entscheidungen mit hohen Straf- und Schadensersatzzahlungen weiter steigen – so wie wir es in den letzten drei Fällen gesehen haben.
· Sie müssen außerdem bedenken, dass Berufungsverfahren bis hin zum Obersten Gerichtshof der USA Jahre dauern können. Selbst wenn wir ein Berufungsverfahren gewinnen, wäre damit der Rechtsstreit nicht notwendigerweise mit 100-prozentiger Sicherheit beendet. Dies würde von den Einzelheiten des Urteils abhängen.
· Ich möchte ergänzen, dass all diese Faktoren nicht allein bei unseren Rechtsstreitigkeiten eine Rolle spielen. Dies sind die Herausforderungen, mit denen viele Unternehmen bei Massenklagen in den USA umgehen müssen.
E
Exon,
25.06.2020 15:54 Uhr
0
Aber die 3 Fälle sollen doch der Präzedenz folgender Klagen dienen. @ Rollosen
Norddeutsch,
25.06.2020 15:32 Uhr
0
Wie gewonnen so zerronnen.
Schade
Bay5anto,
25.06.2020 15:22 Uhr
0
Dazu gehören ja zwei Seiten Rollo. Die andere Seite ist scheints auch überzeugt.
E
Exon,
25.06.2020 14:56 Uhr
0
Nein, denn sollten die Gerichte in den drei Fällen doch zu Ungunsten von Bayer entscheiden, wäre das ein finanzielles Fass ohne Boden bzgl. der 3/4 Fälle, die jetzt - wenn auch evtl. grundlos - zumindest kalkulierbar abgeschlossen werden.
Bay5anto,
25.06.2020 14:36 Uhr
0
Hier die Ausführungen von CEO Baumann zu den Revisionsurteilen:
Lassen Sie mich nun mit den Berufungsverfahren fortfahren. Die Entscheidung, die Berufungsverfahren in den Fällen Johnson, Hardeman und Pilliod aus der Vergleichsvereinbarung herauszunehmen, unterstreicht, dass wir uns zu dem Zulassungsverfahren durch Experten bekennen, das den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in den USA regelt. Wir sind der Ansicht, dass die Berufungsgerichte diese Fälle auf der Grundlage der fachlichen Einschätzung der Zulassungsbehörden weltweit und der umfangreichen wissenschaftlichen Erkenntnisse entscheiden sollten. Dies ist in den drei bisherigen Gerichtsverfahren nicht geschehen. Wir haben gute Argumente in diesen Berufungsverfahren, und rechtskräftige Urteile in diesen Fällen könnten sich für mögliche künftige Verfahren als wichtig erweisen.
- Würde zum Beispiel die Frage, ob die Vorwürfe unzureichender Warnhinweise mit Bundesrecht vereinbar sind, zugunsten von Monsanto entschieden, könnte dies künftige Klagen, die auf dem Recht einzelner US-Bundestaaten basieren, erheblich einschränken oder sogar gänzlich ausschließen. Hier lautet das Argument, dass die Ansprüche, die aufgrund von bundesstaatlichem Recht geltend gemacht werden, im Widerspruch zu vorrangigem US-Bundesrecht stehen und daher abzuweisen sind. Die US-Regierung hat im Berufungsverfahren zum Fall Hardeman einen so genannten Amicus-Brief eingereicht, der unsere Argumentation zur Frage der Vereinbarkeit mit Bundesrecht stützt.
- In ähnlicher Weise könnten Urteile zur Frage der Kausalität künftige Verfahren verhindern – wenn sie nämlich zu dem Schluss kommen, dass die vorherrschende Meinung in der Wissenschaft einen ursächlichen Zusammenhang zwischen Glyphosat und NHL nicht unterstützt.
- Erst diese Woche hat ein Bundesrichter in Kalifornien befunden, dass die umfassende wissenschaftliche Datenlage die Forderung des Bundesstaates nach einer Krebswarnung für glyphosatbasierte Herbizide nicht stützt. Dieses Urteil untermauert exakt die Argumente, die das Unternehmen vor Gericht vorgebracht hat.
Dix52,
25.06.2020 14:31 Uhr
0
So wie ich es gelesen haben, sollen die Urteile daraus als Grundlage zur Abwehr weiterer Klagen im Vergleich festgehalten sein. Danach richtet sich also nach meinem Verständnis der variable Teil, der zur Entschädigung zukünftiger Ansprüche vereinbart wurde. Heißt aber für mich auch, wenn Bayer die gewinnt, bleibt das Geld im Unternehmen.
N
NOFX_PC,
25.06.2020 14:12 Uhr
0
BBB Rating behält Moody aber bei. S&p steht noch aus.
N
NOFX_PC,
25.06.2020 14:10 Uhr
0
Sorry s&p
N
NOFX_PC,
25.06.2020 14:09 Uhr
0
Einschätzung Moody:
Eine Unsicherheit besteht aus Sicht von S&P bei den drei Roundup-Berufungsverfahren, die Bayer ausgeurteilt haben will und die deshalb nicht Teil des jetzt ausgehandelten außergerichtlichen Vergleichs sind. Ansonsten könne Bayer die vereinbarten Summen (10,9 Milliarden Dollar für Glyphosat, 400 Millionen Dollar für Dicamba und 820 Millionen für die PCB-Trinkwasserverseuchungen) aus dem Verkaufserlös der verkauften Sparte Tiergesundheit und dem freien Cashflow stemmen, glaubt S&P.
Von Moody's steht eine detaillierte Bewertung der Vergleiche noch aus. Am Mittwochabend erklärte Moody's, Bayer erkaufe sich die Beilegung der mehr als 100.000-Glyphosat-Fälle zu einem hohen Preis.
Traumtänzer90,
25.06.2020 14:05 Uhr
0
Aufkommen könnte zum Teil?
Ich habe keine Ahnung 😅
Traumtänzer90,
25.06.2020 14:04 Uhr
0
Warum sollte die Versicherung dafür aufkommen? Nicht das die Versicherung Pleite geht?
Ich habe keine Ahnung aber wäre das wirklich eine Überlegung wert ? Das eine Versicherung für Glyphosat, Dicamba, und PCB?
Traumtänzer90,
25.06.2020 13:53 Uhr
0
Wenigstens weiß man jetzt was es alles kostet. Und das sind doch für bayer eh nur penuts oder?
M
Mofarocker123,
25.06.2020 13:47 Uhr
0
Macht euch mal nicht ins Höschen...
B
Börse__2020,
25.06.2020 13:34 Uhr
0
So geile Nachrichten und Kurs nach unten 🙊🤣
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