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BioNTech WKN: A2PSR2 ISIN: US09075V1026 Kürzel: 22UA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 668.165
G
Guru106,
05.02.2022 12:04 Uhr
3
Der Hotzenplotz ändert seine Meinung wie er es braucht, absolut lachhafter Typ! Nur zu bedauern!☝🏻
K
Kursversteher,
05.02.2022 11:34 Uhr
1
werde mich bald Boostern lassen, damit ich ohne Test essen gehen kann. Das sind dann bestimmt wieder 10% Kursanstieg bei Biontech errungen durch Zwang.
hotzenplotz5,
05.02.2022 10:38 Uhr
4
Biontech wird zum 1.Mal überhaupt einen Jahresgewinn haben. Dann gleich über 10 Mrd. Die Aussichten auf 2022 noch besser. Das zeigt sich dann im Mai 🤷♂️
hotzenplotz5,
05.02.2022 10:36 Uhr
1
Ich sehe da immer noch die Chance im Aktien crash. Wenn das jetzt einer sein soll..... Ich denke das geht das ganze Jahr so weiter. Liefert ein Unternehmen schlechte Zahlen wird es sofort abgestraft
hotzenplotz5,
05.02.2022 10:35 Uhr
2
Smily der Agent hat das aber genau so prognostiziert. Muss man ihm schon lassen. Was ich unterschätzte war der Gedanke, Biontech wird noch über mindestens 10 Jahre mit dem Impfstoff verdienen, aber wenn einmal einer Pandemie vorbei schreit, dann sind halt erstmal ein paar Investoren weg. Bzw. Leerverkäufer freuen sich und machen Panik. Der Artikel oben zeigt ja wie absurd das ist. Autohersteller die nur Schulden haben und bis jetzt nicht ein Auto hergestellt haben sind höher bewertet
S
Smily777,
05.02.2022 10:09 Uhr
4
Ich denke mit dem Impfen wird BionTech auch noch gutes Geld verdienen. Viren werden immer mehr auf der Welt und wer sich schnell impfen lassen kann ist klar im Vorteil.
f
freund64,
05.02.2022 9:55 Uhr
5
Was treibt Sie an, im Labor immer wieder neue Ansätze zu suchen?
Prof. Şahin: „Als Wissenschaftler möchte ich Dinge wirklich verstehen, ihnen auf den Grund gehen. Als Mediziner sehe ich zudem, wo bessere Therapien gebraucht werden. Bisher können wir Ärzte Dickdarmkrebs-Patienten bei einem Rückfall im Frühstadium nicht viel anbieten, nur einem kleinen Teil eine Chemotherapie. Über einen wissenschaftlichen Ansatz möchte ich für diese Menschen einen Unterschied machen. Und das Tolle an Arzneimittelentwicklung ist: Viele Patienten können hoffentlich profitieren. Nicht nur die, die man als Arzt einzeln behandeln kann.“
BILD: Was hat Ihnen Ihr mRNA-Corona-Impfstoff für die Krebsforschung gezeigt?
Prof. Şahin: „Wir haben für die Technologie Verträglichkeitsdaten von sehr vielen Menschen. Und wir sehen, dass es hochwirksam sein kann. Wir denken, dass unsere mRNA-Technologie in der Tumor-Immunologie ähnlich hilfreich sein kann wie bei der Virus-Immunologie: Ein Impfstoff kann nicht nur eine Infektion, sondern auch schwere Krankheit verhindern oder mildern. Selbst, wenn beim Dickdarmkrebs trotz Therapie ein Rezidiv nicht ausbleibt, wollen wir zumindest die Schwere der Erkrankung mindern.“
f
freund64,
05.02.2022 9:54 Uhr
5
Was bedeutet eine solche Behandlung für Patienten?
Prof. Şahin: „Die Therapie soll einen Rückfall verhindern oder verlangsamen. Das kann die aktuelle Standardtherapie nicht. Denn: Kommt es zwei bis drei Jahre nach einer Darmkrebs-OP zu einem Rückfall mit Metastasen aufgrund der zurückgebliebenen Krebszellen, ist das prognostisch nicht gut. Metastasen wachsen oft in anderen Organen, etwa Leber, Lunge oder anderen Teilen des Darms. Mit einer rechtzeitig eingesetzten mRNA-Therapie möchten wir erreichen, dass Metastasen gar nicht erst entstehen, der Krebs nicht erneut ausbricht. Dies untersuchen wir aktuell in klinischen Studien. Zudem kann eine solche Behandlung Patienten einen enormen psychischen Druck ersparen. Statt jahrelang aufgrund fehlender Behandlungsmethoden darauf zu warten, ob ein Rückfall geschieht, monatelange Chemotherapien zu machen oder immer wieder zu CT-Kontrollen zu gehen, soll eine mRNA-Behandlung früh für die Patienten einen Unterschied machen.“
Wann können Darmkrebs-Patienten auf diese neue Therapie hoffen?
Prof. Şahin: „In etwa drei Jahren wollen wir weitere Daten vorliegen haben. Diese sind ausschlaggebend für die weitere Entwicklung der Therapie. Wir screenen aktuell mithilfe mehrerer Zentren in Deutschland – etwa in Bochum, Heidelberg und Hamburg – Tumor- und Blutproben erster Patienten. 200 sollen in einer internationalen Studie nach erfolgter chirurgischer Entfernung des Tumors und abgeschlossener Chemotherapie behandelt werden. Dabei sind auch Zentren aus den USA, Spanien und Belgien.“
Kann es einen Anti-Rückfall-Impfstoff für alle geben?
Prof. Şahin: „Nein, die Therapie muss für jeden Patienten individuell angepasst werden. Der Grund ist, dass Tumore individuell sehr unterschiedlich sind. Auch wenn z. B. zwei Patienten die gleiche Krebsart haben, so unterscheiden sich ihre Tumoren zu 97 %. Manche Patienten haben 30 Mutationen – also genetische Veränderungen – in ihrer Tumor-DNA, andere 50 oder 100. Und diese verteilen sich auf die rund 20 000 Gene eines Menschen. Die 3 % an Gemeinsamkeiten bei Tumoren reichen hier einfach nicht aus, um dafür eine Einheitstherapie herzustellen.“
Kommt die Therapie auch für andere Krebsarten infrage?
Prof. Şahin: „Ja. Wir glauben, dass das die Zukunft der Krebstherapie ist. Häufige Rückfälle, sogenannte Rezidive, gibt es zum Beispiel bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, Brustkrebs, Blasenkrebs und Leberkrebs. Auch bei Brustkrebs (Triple Negative Breast Cancer) weiß man, dass das Immunsystem im Prinzip in der Lage ist, Tumorzellen zu erkennen – es braucht dafür aber Unterstützung. Die Merkmale des Tumors müssen systematisch erkannt werden, damit viele Zellen des Immunsystems die Krebszellen angreifen können.“
Für welche anderen Krebsarten forschen Sie gerade an mRNA-Ansätzen?
Prof. Şahin: „Für Hautkrebs haben wir seit 2014 eine Phase I-Studien laufen. Dort haben wir bereits in einer kleinen Anzahl an Patienten sehen können, dass sich Tumore tatsächlich zurückbilden können und weniger Metastasen entstehen. In diesem und im kommenden Jahr wird es dazu Daten aus der Phase II-Studien geben.“
f
freund64,
05.02.2022 9:50 Uhr
5
Zum Weltkrebstag erklärt Prof. Uğur Şahin (56) von BioNTech im exklusiven BILD-Interview, wie mRNA-Technologie bald vielen Dickdarmkrebs-Patienten die Angst vor einem Rückfall nehmen könnte – und bei welchen Krebsarten das Prinzip des Corona-Impfstoffs noch Hoffnung macht.
BILD: Wie kann mRNA-Technologie einen Rückfall bei Darmkrebs verhindern?
Prof. Uğur Şahin: „Mit einem gezielten Angriff des Immunsystems auf einzelne Krebszellen. Diese können sich noch im Körper der Patienten, die nach einer OP zunächst tumorfrei erscheinen, befinden und sind in Bildgebungsverfahren – zum Beispiel Computertomographie – nicht sichtbar. Bei etwa 30 Prozent der Patienten ist dies der Fall. Die kleinsten Tumorzellen können mittels eines Tests im Blut gemessen werden. Wir arbeiten daran, dass der Körper solche Tumorzellen mit der Hilfe einer mRNA-Therapie aufspüren und zerstören kann.“
Wie funktioniert das genau?
Prof. Şahin: „Stellen Sie es sich so vor, dass die mRNA-Therapie dem Immunsystem die typischen Merkmale der Tumorzellen aufzeigt. Diese Merkmale gibt es nicht auf gesunden Zellen des Patienten, sie sind eindeutig. Somit kann das Immunsystem die Tumorzellen als Feind erkennen, angreifen und zerstören.“
Bild
G
Gast-754655600,
05.02.2022 9:49 Uhr
4
BioNTech, wird mit dem Impfstoff noch ein wenig Geld verdienen, aber der Focus liegt jetzt schon auf der Krebsforschung, auch ein großer Markt in der Zukunft.
J
Jacky7,
05.02.2022 9:17 Uhr
4
@hotzenplotz5 Bei seiner Prognose kam dem Agenten aber auch der allgemeine Markt sehr entgegen. Nahezu alle Tech Werte sind von den Höchstständen 2021 teilweise um mehr als 100 % eingesackt. Wichtig ist wo die Reise hin geht wenn der Markt dreht.
hotzenplotz5,
05.02.2022 8:28 Uhr
1
https://www.zdf.de/dokumentation/3sat-wissenschaftdoku/220203-sendung-wido-104.html
hotzenplotz5,
05.02.2022 8:25 Uhr
0
😂
hotzenplotz5,
05.02.2022 8:25 Uhr
1
Übrigens gab es nebenbei diese Woche eine Meldung aus Lateinamerika mit den News Biden hätte bis 2024 Impfstoff Lieferungen für die armen Länder zugesichert. Ich verstehe nicht für was? Braucht doch keiner mehr
hotzenplotz5,
05.02.2022 8:24 Uhr
1
Genau damit hab ich ehrlich gesagt längst gerechnet. Aber scheinbar muss man warten bis jetzt alle mit ihren Jahreszahlen 2021 durch sind und mit dem Ausblick 2022 kommen.
hotzenplotz5,
05.02.2022 8:22 Uhr
1
Spreu trennt sich von Weizen
Was sich möglicherweise nicht mehr erholen wird, sind solche Technologiewerte, wo nur für Ideen Milliarden bezahlt wurden. Und noch immer gibt es hier Überbewertungen und auch Übertreibungen nach unten. Da haben wir eine BionTech, die im vergangenen Jahr rund 10 Milliarden Euro Reingewinn abgeliefert hat und dies wohl auch dieses Jahr tun wird mit nur einer Bewertung von knapp 40 Milliarden Euro. Das entspricht einem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von vier. Und dann haben wir aber auch den Automobilhersteller Rivian, der noch kein Auto ausgeliefert hat, geschweige denn Gewinne ausweisen kann, der mit umgerechnet 50 Milliarden Euro bewertet wird. Hier wird sich die Spreu vom Weizen 2022 womöglich trennen. Aber die großen Technologiewerte abzuschreiben, wäre sicher falsch. Klassisches Value wird nicht die Renaissance erleben, wie wir es nach dem Platzen der Internetblase im Jahr 2000 gesehen haben.
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