bitcoin&gamestop WKN: A0HGDX ISIN: US36467W1099 Forum: Aktien User: FohlenFan

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Kommentare 1.792
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Moowalker, 10. Jul 21:24 Uhr
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Weißt du wie die Rangfolge bei solchen Insolvenzen ist? Selbst wenn der Verwalter nach Jahren 1 Mrd zusammen hat werden doch erst gesicherte Gläubiger bedient. Dann ungesicherte! Dann Vorzugsaktionäre und dann Aktionäre. Aber das wird nie passieren. Und die HSBC wird den Prozess Jahrzehnte in die länge ziehen...aber klar du machst Content und brauchst das irgendwie für dein Leben. Wir können da gerne wieder bis Thanksgiving wetten;-). Wenn dann RC alle abgeholt hat schenk ich dir paar Gamestop Aktien! Die magst du doch so gerne.

Habe deinen Beitrag zur Kenntnis genommen 😂😂😂
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Same008, 10. Jul 16:44 Uhr
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Weißt du wie die Rangfolge bei solchen Insolvenzen ist? Selbst wenn der Verwalter nach Jahren 1 Mrd zusammen hat werden doch erst gesicherte Gläubiger bedient. Dann ungesicherte! Dann Vorzugsaktionäre und dann Aktionäre. Aber das wird nie passieren. Und die HSBC wird den Prozess Jahrzehnte in die länge ziehen...aber klar du machst Content und brauchst das irgendwie für dein Leben. Wir können da gerne wieder bis Thanksgiving wetten;-). Wenn dann RC alle abgeholt hat schenk ich dir paar Gamestop Aktien! Die magst du doch so gerne.
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Moowalker, 10. Jul 14:31 Uhr
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https://investor.gamestop.com/news-releases/news-details/2025/GameStop-Announces-the-Distribution-of-Warrants-to-Shareholders/default.aspx Was passierte noch rein zufällig an diesem Tag? Wer es herausfindet, bekommt eine Capri Sonne 😎

Niemand? Na gut.... Dann guckt mal was Ryan am 7 Oktober 2025 gemacht hat. Er hätte es an diversen vielen anderen Tage machen können, hat er aber nicht ☝️ https://www.courtlistener.com/docket/69009183/20230930-dk-butterfly-1-inc-v-cohen/ https://x.com/i/status/1790804340673789978
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Moowalker, 10. Jul 13:44 Uhr
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Ihr müsst es euch mal auf der Zunge zergehen lassen, dass quasi kein einziges Medium darüber berichtet hat, dass der Planverwalter den alten Vorstand aufgrund Verletzung ihrer treuhänderischen Pflichten angeklagt hatte, aber Ryan als bösen darstellen, da waren sie voll dabei. Wie sie Korruption decken und Schuld auf anderen projizieren wollen. Das ist so unfassbar lustig und offensichtlich zu gleich. Ryan wird Tonnen von Medienartikel komplett der Lüge offenbaren. Das wird schön ☝️
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Moowalker, 10. Jul 13:39 Uhr
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Ich glaube Einige haben hier immer noch nicht verstanden, dass dieser ganze Fall als einer der größten Meisterstücke in die Geschichte eingehen wird 🥰
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Moowalker, 10. Jul 13:37 Uhr
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Bevor das jüngste HBC-Urteil im Juli 2026 erging, stützte sich das Anwaltsteam von Ryan Cohen im Kern auf drei zentrale Verteidigungsargumente, um die Section 16(b)-Klage abzuwehren.Diese Argumente wurden vor allem in seinem Antrag auf Klageabweisung (Motion to Dismiss) vorgebracht und bilden das Fundament, das nun durch das HBC-Urteil massiv gestärkt wird:1. Das „Unfreiwillige Insider“-Argument (Involuntary Insider)Die Argumentation: Cohen argumentiert, dass er beim Aufbau seiner ursprünglichen Position Anfang 2022 mathematisch unterhalb der kritischen 10-Prozent-Schwelle für meldepflichtige Insider lag.Dass sein Anteil im August 2022 plötzlich über 10 % stieg, lag einzig und allein an den Aktienrückkäufen von Bed Bath & Beyond (Share Buybacks). Dadurch sank die Gesamtzahl der am Markt verfügbaren Aktien, wodurch Cohens prozentualer Anteil automatisch nach oben schoss.Der Kern: Cohens Anwälte betonen, dass er diesen Anstieg weder aktiv steuern noch voraussehen konnte. Section 16(b) sei historisch geschaffen worden, um bewussten Missbrauch durch Insider zu verhindern, nicht um Investoren zu bestrafen, die durch passive Marktveränderungen des Unternehmens über eine Schwelle gedrückt werden.2. Keine Kontrolle über den Zeitpunkt des ÜberschreitensDie Argumentation: Ergänzend zum ersten Punkt machten die Anwälte geltend, dass ein Investor erst ab dem Moment der Transaktion haftbar gemacht werden kann, in dem er weiß, dass er ein Insider ist.Da Bed Bath & Beyond seine genauen Aktienrückkäufe und die veränderte Gesamtzahl der Aktien oft erst zeitverzögert in Quartalsberichten öffentlich machte, besaß Cohen zum Zeitpunkt seiner Verkäufe im August 2022 laut Verteidigung keine verlässliche Grundlage, um zu wissen, dass er rechtlich bereits der Section 16(b)-Haftung unterlag.3. Bestreitung des Status als „Director by Deputation“Die Argumentation: Die Klägerseite versuchte, Cohen über ein juristisches Konstrukt haftbar zu machen: Da er im März 2022 eine Vereinbarung mit BBBY traf, durch die drei von ihm ausgewählte Personen in den Verwaltungsrat einzogen, sei er quasi „durch Stellvertreter“ (by Deputation) selbst wie ein Vorstandsmitglied zu behandeln.Der Erfolg: Dieses Argument konnten Cohens Anwälte bereits erfolgreich entkräften. Richterin Buchwald wies diesen Teil der Klage im April 2025 ab, da das bloße Vorschlagen von unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern im Zuge eines Abkommens (Standstill Agreement) rechtlich nicht ausreicht, um Cohen persönlich die strikte Organhaftung aufzuerlegen.Wie das HBC-Urteil diese Argumente jetzt auflädtBisher konterte die Klägerseite immer mit dem Argument: „Section 16(b) ist eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung (Strict Liability). Es ist völlig egal, warum oder wie du über die 10 % gekommen bist – du bist drüber, also zahlst du.“Genau hier greift das neue HBC-Urteil ein: Es beweist, dass US-Berufungsgerichte bereit sind, bei Section 16(b) genaue Grenzen zu ziehen, wenn der Investor den Insider-Status nicht selbst aktiv oder böswillig herbeigeführt hat. Cohens Anwälte werden Argument 1 und 2 nun im bevorstehenden Antrag auf Urteil ohne Hauptverhandlung (Summary Judgment) als unumstößliche Rechtsfolge des HBC-Präzedenzfalls präsentieren.

Die KI sagt: Warum dieses Detail vor Gericht so heftig umstritten ist: Beide Seiten nutzen dieses „Geistertreffen“ im Juli 2022 für völlig gegensätzliche Argumente: Cohens Verteidigung (Warum er ablehnte): Seine Anwälte argumentieren, dass Cohen sich im Juli bereits innerlich vom Unternehmen distanziert hatte. Er sah, dass das Management seine Vorschläge nicht schnell genug umsetzte und das Unternehmen operativ kollabierte. Seine Ablehnung des Treffens sei der Beweis dafür, dass er eben kein Insider war, der im Geheimen mit dem Vorstand kooperierte, sondern ein enttäuschter Investor, der sich bereits auf den Ausstieg im August vorbereitete. [, 2] Die Theorie der Klägerseite: Die Kläger versuchten zu beweisen, dass Cohen das offizielle Treffen im Juli nur ablehnte, weil er bereits über „Hintertüren“ informelle Kanäle zu einzelnen Board-Mitgliedern (wie Ben Rosenzweig) unterhielt. In den Zeugenbefragungen von Sue Gove wurde explizit untersucht, ob Cohens Verbündete im Board ihm heimlich Informationen zuspielten („signaling“), während das offizielle Treffen abgelehnt wurde. [1, 2, 3] Zweites ist hinfällig und obsolet, wie man im zitierten Beitrag entnehmen kann. Der erste Punkt ist nicht ganz korrekt. Ryan traff auf massiven Widerstand. Es ist belegt, dass Ryan es im Dezember 2022 erneut versuchte, was meiner Meinung nach nur obligatorisch war, um erneut festzuhalten, dass der alte Vorstand und JPMorgan schädliche Absichten hatte. Aber Ryan kommt durch die Hintertür und holt alle Bobbys ☝️
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Moowalker, 10. Jul 13:37 Uhr
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Bevor das jüngste HBC-Urteil im Juli 2026 erging, stützte sich das Anwaltsteam von Ryan Cohen im Kern auf drei zentrale Verteidigungsargumente, um die Section 16(b)-Klage abzuwehren.Diese Argumente wurden vor allem in seinem Antrag auf Klageabweisung (Motion to Dismiss) vorgebracht und bilden das Fundament, das nun durch das HBC-Urteil massiv gestärkt wird:1. Das „Unfreiwillige Insider“-Argument (Involuntary Insider)Die Argumentation: Cohen argumentiert, dass er beim Aufbau seiner ursprünglichen Position Anfang 2022 mathematisch unterhalb der kritischen 10-Prozent-Schwelle für meldepflichtige Insider lag.Dass sein Anteil im August 2022 plötzlich über 10 % stieg, lag einzig und allein an den Aktienrückkäufen von Bed Bath & Beyond (Share Buybacks). Dadurch sank die Gesamtzahl der am Markt verfügbaren Aktien, wodurch Cohens prozentualer Anteil automatisch nach oben schoss.Der Kern: Cohens Anwälte betonen, dass er diesen Anstieg weder aktiv steuern noch voraussehen konnte. Section 16(b) sei historisch geschaffen worden, um bewussten Missbrauch durch Insider zu verhindern, nicht um Investoren zu bestrafen, die durch passive Marktveränderungen des Unternehmens über eine Schwelle gedrückt werden.2. Keine Kontrolle über den Zeitpunkt des ÜberschreitensDie Argumentation: Ergänzend zum ersten Punkt machten die Anwälte geltend, dass ein Investor erst ab dem Moment der Transaktion haftbar gemacht werden kann, in dem er weiß, dass er ein Insider ist.Da Bed Bath & Beyond seine genauen Aktienrückkäufe und die veränderte Gesamtzahl der Aktien oft erst zeitverzögert in Quartalsberichten öffentlich machte, besaß Cohen zum Zeitpunkt seiner Verkäufe im August 2022 laut Verteidigung keine verlässliche Grundlage, um zu wissen, dass er rechtlich bereits der Section 16(b)-Haftung unterlag.3. Bestreitung des Status als „Director by Deputation“Die Argumentation: Die Klägerseite versuchte, Cohen über ein juristisches Konstrukt haftbar zu machen: Da er im März 2022 eine Vereinbarung mit BBBY traf, durch die drei von ihm ausgewählte Personen in den Verwaltungsrat einzogen, sei er quasi „durch Stellvertreter“ (by Deputation) selbst wie ein Vorstandsmitglied zu behandeln.Der Erfolg: Dieses Argument konnten Cohens Anwälte bereits erfolgreich entkräften. Richterin Buchwald wies diesen Teil der Klage im April 2025 ab, da das bloße Vorschlagen von unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern im Zuge eines Abkommens (Standstill Agreement) rechtlich nicht ausreicht, um Cohen persönlich die strikte Organhaftung aufzuerlegen.Wie das HBC-Urteil diese Argumente jetzt auflädtBisher konterte die Klägerseite immer mit dem Argument: „Section 16(b) ist eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung (Strict Liability). Es ist völlig egal, warum oder wie du über die 10 % gekommen bist – du bist drüber, also zahlst du.“Genau hier greift das neue HBC-Urteil ein: Es beweist, dass US-Berufungsgerichte bereit sind, bei Section 16(b) genaue Grenzen zu ziehen, wenn der Investor den Insider-Status nicht selbst aktiv oder böswillig herbeigeführt hat. Cohens Anwälte werden Argument 1 und 2 nun im bevorstehenden Antrag auf Urteil ohne Hauptverhandlung (Summary Judgment) als unumstößliche Rechtsfolge des HBC-Präzedenzfalls präsentieren.

Die KI sagt: Warum dieses Detail vor Gericht so heftig umstritten ist: Beide Seiten nutzen dieses „Geistertreffen“ im Juli 2022 für völlig gegensätzliche Argumente: Cohens Verteidigung (Warum er ablehnte): Seine Anwälte argumentieren, dass Cohen sich im Juli bereits innerlich vom Unternehmen distanziert hatte. Er sah, dass das Management seine Vorschläge nicht schnell genug umsetzte und das Unternehmen operativ kollabierte. Seine Ablehnung des Treffens sei der Beweis dafür, dass er eben kein Insider war, der im Geheimen mit dem Vorstand kooperierte, sondern ein enttäuschter Investor, der sich bereits auf den Ausstieg im August vorbereitete. [, 2] Die Theorie der Klägerseite: Die Kläger versuchten zu beweisen, dass Cohen das offizielle Treffen im Juli nur ablehnte, weil er bereits über „Hintertüren“ informelle Kanäle zu einzelnen Board-Mitgliedern (wie Ben Rosenzweig) unterhielt. In den Zeugenbefragungen von Sue Gove wurde explizit untersucht, ob Cohens Verbündete im Board ihm heimlich Informationen zuspielten („signaling“), während das offizielle Treffen abgelehnt wurde. [1, 2, 3] Zweites ist hinfällig und obsolet, wie man im zitierten Beitrag entnehmen kann. Der erste Punkt ist nicht ganz korrekt. Ryan traff auf massiven Widerstand. Es ist belegt, dass Ryan es im Dezember 2022 erneut versuchte, was meiner Meinung nach nur obligatorisch war, um erneut festzuhalten, dass der alte Vorstand und JPMorgan schädliche Absichten hatte. Aber Ryan kommt durch die Hintertür und holt alle Bobbys ab ☝️
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Moowalker, 10. Jul 13:29 Uhr
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Aus den im Rahmen der Aktionärsklagen und des Insolvenzverfahrens offengelegten Zeugenaussagen (unter anderem der Befragung der späteren CEO Sue Gove) geht hervor, dass das Management von Bed Bath & Beyond im Juli 2022 dringend den direkten Kontakt zu Ryan Cohen gesucht hat. Cohen lehnte dieses Treffen jedoch ab.
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Moowalker, 10. Jul 13:25 Uhr
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Das am 21. April 2022 eingereichte Form 10-K (Annual Report) von Bed Bath & Beyond Inc. für das Geschäftsjahr 2021 enthüllte, dass zum 26. März 2022 nur noch 79.845.789 Stammaktien ausstehend waren, was infolge eines Aktienrückkaufprogramms (ASR) niedriger war als von der Öffentlichkeit angenommen. Diese Offenlegung ist zentral für den Rechtsstreit, da sie den Zeitpunkt markiert, ab dem die Aktienposition von Ryan Cohen als über 11 % des Unternehmens berechnet wurde. Der Bericht ist via Fintel einsehbar. Ryan wusste um die völlig absurden Aktienrückkäufe bescheid, die Falle hat zugeschlagen!!!
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Moowalker, 10. Jul 13:22 Uhr
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https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/886158/000162828022023266/xslF345X03/wf-form4_166085630266128.xml "The transactions reported in this Form 4 were effected pursuant to a Rule 10b5-1 trading plan entered into by the reporting person in April 2022.“
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Moowalker, 10. Jul 13:20 Uhr
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https://contracts.justia.com/companies/bed-bath-beyond-171/contract/236213/ https://x.com/i/status/1649146077335941122
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Moowalker, 10. Jul 12:44 Uhr
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In US-Bundesprozessen ist es gängige Praxis, dass eng verwandte Fälle, die auf denselben Ereignissen beruhen, im Hintergrund aufeinander warten, auch wenn sie von unterschiedlichen Richtern geführt werden.Es gibt drei konkrete Gründe, warum das HBC-Verfahren die jüngsten Abläufe im Cohen-Fall verzögert und beeinflusst hat:1. Das Warten auf das Berufungsurteil (Appellate Decision)Das US-Berufungsgericht für den zweiten Bezirk (Second Circuit) hat sein wegweisendes Urteil, welches die 310-Millionen-Dollar-Klage gegen HBC endgültig abgewiesene hat, erst am 8. Juli 2026 offiziell verkündet.Die mündlichen Verhandlungen zu diesem Appeal fanden kurz zuvor statt.Da die Rechtsfrage (wie strikt die Insider-Haftung nach Section 16(b) bei rechnerischen Verschiebungen ausgelegt wird) für beide Fälle absolut identisch ist, wäre es für Richterin Buchwald im Cohen-Fall unklug gewesen, vor diesem Urteil vollendete Tatsachen zu schaffen.Sowohl das Gericht als auch die Anwälte haben das Tempo gedrosselt, um die bindende Entscheidung der nächsthöheren Instanz abzuwarten.2. Strategische Neuausrichtung in der Telefonkonferenz am 30. JuniDer zeitliche Ablauf ist kein Zufall: Die Telefonkonferenz im Cohen-Fall fand am 30. Juni 2026 statt – also exakt in der Phase, in der das Urteil des Berufungsgerichts im HBC-Fall unmittelbar bevorstand.Die Anwälte beider Seiten wussten zu diesem Zeitpunkt ganz genau, dass der Ausgang des HBC-Verfahrens die Spielregeln für Ryan Cohen massiv verändern würde.Es ist sehr wahrscheinlich, dass in der Konferenz besprochen wurde, das Verfahren so zu strukturieren, dass das unmittelbar anstehende HBC-Urteil direkt in die nächsten Anträge eingearbeitet werden kann.
M
Moowalker, 10. Jul 12:43 Uhr
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Bevor das jüngste HBC-Urteil im Juli 2026 erging, stützte sich das Anwaltsteam von Ryan Cohen im Kern auf drei zentrale Verteidigungsargumente, um die Section 16(b)-Klage abzuwehren.Diese Argumente wurden vor allem in seinem Antrag auf Klageabweisung (Motion to Dismiss) vorgebracht und bilden das Fundament, das nun durch das HBC-Urteil massiv gestärkt wird:1. Das „Unfreiwillige Insider“-Argument (Involuntary Insider)Die Argumentation: Cohen argumentiert, dass er beim Aufbau seiner ursprünglichen Position Anfang 2022 mathematisch unterhalb der kritischen 10-Prozent-Schwelle für meldepflichtige Insider lag.Dass sein Anteil im August 2022 plötzlich über 10 % stieg, lag einzig und allein an den Aktienrückkäufen von Bed Bath & Beyond (Share Buybacks). Dadurch sank die Gesamtzahl der am Markt verfügbaren Aktien, wodurch Cohens prozentualer Anteil automatisch nach oben schoss.Der Kern: Cohens Anwälte betonen, dass er diesen Anstieg weder aktiv steuern noch voraussehen konnte. Section 16(b) sei historisch geschaffen worden, um bewussten Missbrauch durch Insider zu verhindern, nicht um Investoren zu bestrafen, die durch passive Marktveränderungen des Unternehmens über eine Schwelle gedrückt werden.2. Keine Kontrolle über den Zeitpunkt des ÜberschreitensDie Argumentation: Ergänzend zum ersten Punkt machten die Anwälte geltend, dass ein Investor erst ab dem Moment der Transaktion haftbar gemacht werden kann, in dem er weiß, dass er ein Insider ist.Da Bed Bath & Beyond seine genauen Aktienrückkäufe und die veränderte Gesamtzahl der Aktien oft erst zeitverzögert in Quartalsberichten öffentlich machte, besaß Cohen zum Zeitpunkt seiner Verkäufe im August 2022 laut Verteidigung keine verlässliche Grundlage, um zu wissen, dass er rechtlich bereits der Section 16(b)-Haftung unterlag.3. Bestreitung des Status als „Director by Deputation“Die Argumentation: Die Klägerseite versuchte, Cohen über ein juristisches Konstrukt haftbar zu machen: Da er im März 2022 eine Vereinbarung mit BBBY traf, durch die drei von ihm ausgewählte Personen in den Verwaltungsrat einzogen, sei er quasi „durch Stellvertreter“ (by Deputation) selbst wie ein Vorstandsmitglied zu behandeln.Der Erfolg: Dieses Argument konnten Cohens Anwälte bereits erfolgreich entkräften. Richterin Buchwald wies diesen Teil der Klage im April 2025 ab, da das bloße Vorschlagen von unabhängigen Verwaltungsratsmitgliedern im Zuge eines Abkommens (Standstill Agreement) rechtlich nicht ausreicht, um Cohen persönlich die strikte Organhaftung aufzuerlegen.Wie das HBC-Urteil diese Argumente jetzt auflädtBisher konterte die Klägerseite immer mit dem Argument: „Section 16(b) ist eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung (Strict Liability). Es ist völlig egal, warum oder wie du über die 10 % gekommen bist – du bist drüber, also zahlst du.“Genau hier greift das neue HBC-Urteil ein: Es beweist, dass US-Berufungsgerichte bereit sind, bei Section 16(b) genaue Grenzen zu ziehen, wenn der Investor den Insider-Status nicht selbst aktiv oder böswillig herbeigeführt hat. Cohens Anwälte werden Argument 1 und 2 nun im bevorstehenden Antrag auf Urteil ohne Hauptverhandlung (Summary Judgment) als unumstößliche Rechtsfolge des HBC-Präzedenzfalls präsentieren.
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Moowalker, 10. Jul 12:42 Uhr
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. Das HBC-Urteil bricht das Fundament der KlägerseiteIm Fall Butterfly v. HBC verlor die Konkursmasse den Anspruch auf 310 Millionen Dollar, weil das Gericht entschied, dass vertragliche Schutzmechanismen (Sperrklauseln bzw. „Blocker-Klauseln“) wirksam verhindern, dass ein Investor rechtlich als „Insider“ gilt.Cohens Übertragung: Ryan Cohens Verteidigung basiert auf einem ähnlichen Argument. Seine Anwälte betonen, dass er rein mathematisch und unbewusst über die 10-Prozent-Hürde gehoben wurde, weil Bed Bath & Beyond im Hintergrund eigene Aktien zurückgekauft hat.Das Berufungsgericht hat im HBC-Fall klargestellt, dass Section 16(b) nicht blindlings und starr angewendet werden darf, wenn die Überschreitung der Schwelle auf strukturellen oder vertraglichen Automatismen beruht, die der Investor nicht aktiv gesteuert hat.2. „Strains Credulity“ wird entkräftetIm April 2025 lehnte Richterin Buchwald Cohens Abweisungsantrag noch mit der Begründung ab, es „widerspreche der Glaubwürdigkeit“ (strains credulity), dass ein Großinvestor wie Cohen die Rückkaufprogramme des Unternehmens nicht mitbekommen habe.Mit dem neuen HBC-Urteil des übergeordneten Berufungsgerichts im Rücken können Cohens Anwälte nun in der nächsten Phase (Summary Judgment) argumentieren: Es spielt rechtlich keine Rolle, was Cohen geglaubt oder gewusst hat. Wenn die Struktur der Transaktion (analog zu HBC) durch Unternehmensentscheidungen beeinflusst wurde, greift die strikte Haftung zur Gewinnabschöpfung nicht automatisch.3. Taktischer Rückzug oder Aggressive Verteidigung?Für das verbleibende Verfahren gegen Cohen bedeutet das zweierlei:Erhöhter Druck auf Butterfly: Da die Konkursmasse bei HBC leer ausging, schwinden ihre finanziellen Ressourcen für teure Rechtsstreitigkeiten. Ein langwieriger Jury-Prozess gegen den Milliardär Cohen wird für die Insolvenzmasse hochgradig riskant.Cohen im Vorteil: Cohens Anwälte können nun bei den noch ausstehenden Zeugenbefragungen extrem aggressiv auftreten. Sie wissen, dass die rechtliche Definition von „wirtschaftlichem Eigentum“ (Beneficial Ownership) durch das HBC-Urteil zugunsten von Investoren präzisiert wurde.
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Moowalker, 10. Jul 12:22 Uhr
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Die JHV wurde auf den 7 Juli verschoben, wo die Erhöhung an möglichen ausgegeben Shares bestätigt wurde und genau heute passiert es mit HBC. Wofür die Shares potentiell genutzt werden sollen, wurden von Gamestop ausreichend erläutert. Ryan hat heute bestätigt, dass es zunächst keine weiteren Details zu Ebay gibt. Hier hatte am 30. Juni eine Telefonkonferenz stattgefunden, wo noch keine Details offengelegt sind https://www.courtlistener.com/docket/69009183/20230930-dk-butterfly-1-inc-v-cohen/ Nochmal, der Stand der Dinge: "Ich schreibe im Namen der Klägerin 20230930-DK-Butterfly-1, Inc., ehemals Bed Bath & Co. („BBBY“), um die Vertagung der Zeugenvernehmung von Natasha Kassian zu beantragen. Frau Kassian wurde von den Beklagten Ryan Cohen und RC Ventures LLC („Cohen“) als Zeugin benannt. Zur Begründung des Antrags führe ich Folgendes aus: Angaben gemäß Verfahrensordnung 1.B Die Parteien hatten die Zeugenvernehmung ursprünglich für Donnerstag, den 28. Mai 2026, angesetzt. Es wurden keine vorherigen Vertagungen beantragt oder abgelehnt. BBBY beantragt eine Vertagung auf einen für alle Parteien akzeptablen Termin zwischen dem 1. und 24. Juli 2026. Die gerichtliche Anordnung sieht die Durchführung der Sachverständigenvernehmungen erst ab dem 24. Juli vor (Dokument 51), sodass die Vertagung keine Auswirkungen auf die Termine im Kalender hat. Am 21. Mai teilte mir der Anwalt der Beklagten Cohen mit, dass er der beantragten Erleichterung nicht zustimme und erklärte: „Zum jetzigen Zeitpunkt halten wir ein weiteres Treffen zur Besprechung für unnötig. Wir hatten zwar eine Verschiebung der Zeugenvernehmung bis zur Entscheidung über den Antrag der Beklagten Cohen auf Aufhebung der Vorladung (Dok. 52) erörtert, sind aber nach interner Beratung weiterhin der Ansicht, dass die Vorladung unzulässig ist und die Zeugenvernehmung daher planmäßig stattfinden sollte. Unser Mandant wird daher einem Antrag auf Vertagung widersprechen." Ich weiß worauf wir warten, jeder sollte es mittlerweile wissen... Können natürlich auch alles Zufälle sein. Ich kann aber auch der Prinz von Zamunda sein...

Es gab 2 Telefonkonferenzen im Fall Butterfly vs Cohen. Eine am 1 Oktober 2024. Die schriftliche Anordnung nach der ersten Telefonkonferenz am 1. Oktober 2024 wurde zwei Tage später, am 3. Oktober 2024, im öffentlichen Register (Docket) sichtbar. Dieser Prozess dauerte zwei Tage, da es sich um eine routinemäßige Festlegung von Standardfristen handelte. Zur Telefonkonferenz am 30 Juni bislang keine weiteren Details bekannt...
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