BTC/USD Forum: Krypto Thema: Hauptdiskussion

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E
Eckert, Donnerstag 18:02 Uhr
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Geopolitisch relevant für wem? Würde der Dollar oder Euro so einen Preis-Tango (von126.000 auf 60.000 Dollar) hinlegen, so brennt die Welt. Außerdem wird Bitcoin von der Mehrheit, sowieso nicht als Währung/Zahlungsmittel betrachtet, sondern als Anlageklasse.

Ich sehe Bitcoin aktuell auch nicht als klassische Währung für den Alltag. Dafür ist die Volatilität schlicht zu hoch. Die meisten betrachten Bitcoin heute eher als knappes digitales Asset oder langfristige Anlageklasse. Trotzdem kann etwas geopolitisch relevant sein, ohne den Dollar direkt als Zahlungsmittel zu ersetzen. Gold wird im Alltag auch kaum genutzt und spielt trotzdem geopolitisch eine enorme Rolle. Für mich entsteht die Bedeutsamkeit eher daraus, dass Bitcoin global, begrenzt und nicht direkt von einzelnen Staaten kontrollierbar ist. Genau deshalb beschäftigen sich inzwischen Regierungen, Zentralbanken und institutionelle Investoren überhaupt so intensiv damit.
C
Celles, Donnerstag 17:41 Uhr
0
Geopolitisch relevant für wem? Würde der Dollar oder Euro so einen Preis-Tango (von126.000 auf 60.000 Dollar) hinlegen, so brennt die Welt. Außerdem wird Bitcoin von der Mehrheit, sowieso nicht als Währung/Zahlungsmittel betrachtet, sondern als Anlageklasse.
E
Eckert, Donnerstag 17:01 Uhr
2

Was bitteschön ist positiv, wenn Bitcoin von Schurkenstaaten wie Iran/Nordkorea usw. als Zahlungsmittel für krumme Geschäfte verwendet wir?

Man sollte aufpassen, Bitcoin selbst nicht mit den Akteuren gleichzusetzen. Dollar, Banken oder SWIFT werden ebenfalls extrem für Geldwäsche, Sanktionsumgehung oder Kriminalität genutzt, trotzdem sagt niemand deshalb, dass der Dollar an sich „böse“ ist. Für mich zeigt das eher, dass Bitcoin inzwischen geopolitisch relevant geworden ist.
C
Celles, Donnerstag 16:36 Uhr
0
Was bitteschön ist positiv, wenn Bitcoin von Schurkenstaaten wie Iran/Nordkorea usw. als Zahlungsmittel für krumme Geschäfte verwendet wir?
Fero83
Fero83, Donnerstag 9:55 Uhr
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https://x.com/i/status/2057006158540415058
N
Norbert1811, Mittwoch 19:24 Uhr
1

Hallo, ich habe eine Frage: Was denkt ihr darüber, dass der Iran plant, sich die Durchfahrt mit Bitcoin zu bezahlen, um die Sanktionen zu umgehen?Ist das eher positiv oder negativ für Bitcoin?.

Ich denke, dass es defintiv positiv für Bitcoin ist. Bei sowas zeigt Bitcoin seinen realen Gebrauchswert abseits von Geldanlage und Spekulation. Da ist Bitcoin das Zahlungsmittel, als dass es gedacht war und das stützt seine grundsätzliche Wertigkeit. Aber nicht unbedingt eine deutliche Kurssteigerung. Ist etwas schmutzig, aber Geld stinkt nicht, Kryptogeld auch nicht. Also, Irans Absicht ist nützlich fürs Grundsätzliche, höhere Kurse müssen aber vom Anlagemarkt kommen. Das könnte kommen, wenn sich der Aktienrebound ausgetobt hat, was schon weitgehend durch ist, dann wird wohl noch erstmal Gold rebounded und dann käme Bircoin an die Reihe.
E
Eckert, Mittwoch 13:46 Uhr
0

@SilverDaFox: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die USA dies tolerieren würden. Falls doch, würde Bitcoin in Zukunft für noch mehr kriminelle Machenschaften missbraucht. Das wäre kontraproduktiv. Die Büchse der Pandora würde geöffnet. Nein, dass wird nicht passieren.

Ich glaube auch nicht, dass die USA so etwas einfach tolerieren würden, gerade wenn Bitcoin offen zur Umgehung von Sanktionen genutzt wird. Das würde den regulatorischen Druck vermutlich massiv erhöhen. Allerdings sind die USA inzwischen selbst deutlich pro Bitcoin eingestellt. Deshalb glaube ich eher, dass sie versuchen würden, die Zugänge zu kontrollieren: Strengere Regulierung von Börsen, härtere KYC-/AML-Vorgaben, stärkere Blockchain-Überwachung und Druck auf internationale Zahlungsdienstleister. Bitcoin selbst werden sie kaum verbieten können, dafür ist das Netzwerk inzwischen zu global. Wahrscheinlicher ist, dass man versucht, die Schnittstellen zum klassischen Finanzsystem stärker zu kontrollieren. Im Fall Iran haben die USA dort aber eben nicht den gleichen Hebel wie bei westlichen Börsen oder Banken. Was wollen die USA also unternehmen, den Iran in die Steinzeit bomben?
C
Celles, Mittwoch 10:54 Uhr
0
@SilverDaFox: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die USA dies tolerieren würden. Falls doch, würde Bitcoin in Zukunft für noch mehr kriminelle Machenschaften missbraucht. Das wäre kontraproduktiv. Die Büchse der Pandora würde geöffnet. Nein, dass wird nicht passieren.
E
Eckert, Dienstag 21:28 Uhr
1

Hallo, ich habe eine Frage: Was denkt ihr darüber, dass der Iran plant, sich die Durchfahrt mit Bitcoin zu bezahlen, um die Sanktionen zu umgehen?Ist das eher positiv oder negativ für Bitcoin?.

Ich sehe das eher neutral bis leicht positiv für Bitcoin, aber politisch natürlich extrem heikel. Positiv ist: Es zeigt erneut, dass Bitcoin international genutzt werden kann, selbst wenn Staaten vom klassischen Finanzsystem ausgeschlossen sind. Genau diese Unabhängigkeit ist ja ein Kernpunkt von Bitcoin. Negativ ist aber: Solche Fälle liefern Regierungen natürlich neue Argumente für strengere Regulierung und mehr Kontrolle im Kryptobereich. Wenn Bitcoin sichtbar zur Umgehung von Sanktionen genutzt wird, steigt automatisch der politische Druck. Ich glaube deshalb nicht, dass das kurzfristig den Kurs massiv beeinflusst. Aber langfristig zeigt es schon, dass Bitcoin zunehmend geopolitische Bedeutung bekommt, und eben nicht mehr nur ein Spekulationsobjekt für Retail ist.
S
SilverDaFox, Dienstag 19:57 Uhr
0
Hallo, ich habe eine Frage: Was denkt ihr darüber, dass der Iran plant, sich die Durchfahrt mit Bitcoin zu bezahlen, um die Sanktionen zu umgehen?Ist das eher positiv oder negativ für Bitcoin?.
E
Eckert, Dienstag 18:55 Uhr
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@Eckert: Betreff: Fomo! Den großen Bitcoin-Whales freut es natürlich, wenn noch mehrere Unbedachte aus FOMO hinten nach springen. Das System muss ja mit neuen Retail-Kunden betankt werden, um sich weiter zu drehen - Fühlt man sich da nicht benutzt?

Ja, da hast du natürlich Recht. Märkte leben immer davon, dass neues Kapital reinkommt, das gilt bei Aktien genauso wie bei Bitcoin. Aber ich sehe Bitcoin nicht nur als „Whale-Spiel“. Viele große Adressen akkumulieren ja gerade deshalb langfristig, weil sie Bitcoin inzwischen eher als knappes Asset betrachten und nicht nur als kurzfristiges Zockerobjekt. Und am Ende wird niemand gezwungen, bei Euphorie blind hinterherzuspringen. Genau deshalb rede ich ja ständig davon, dass die interessanten Phasen meistens die langweiligen und unbeliebten sind, nicht die mit maximaler FOMO.
C
Celles, Dienstag 18:20 Uhr
0
@Eckert: Betreff: Fomo! Den großen Bitcoin-Whales freut es natürlich, wenn noch mehrere Unbedachte aus FOMO hinten nach springen. Das System muss ja mit neuen Retail-Kunden betankt werden, um sich weiter zu drehen - Fühlt man sich da nicht benutzt?
C
CAndY21, Dienstag 18:16 Uhr
0

Genau das ist ja der Punkt. Euphorie entsteht selten am Anfang einer Bewegung, sondern meistens erst nachdem Bitcoin schon massiv gestiegen ist. Aktuell sieht man eher Müdigkeit, Zweifel und Frust — und genau solche Phasen gab es vor früheren starken Anstiegen ebenfalls. Der Markt wirkt schwach, bis er plötzlich nicht mehr schwach wirkt. FOMO kommt normalerweise nicht bei ängstlicher Stimmung, sondern erst wenn Bitcoin wieder anfängt, schnell nach oben zu laufen.

Oder die Kapitulation, verursacht durch das nächste down auf 50K
C
Celles, Dienstag 18:15 Uhr
0
@MarMüller: Ich hab kein Problem mit deinem Sparplan. Hodln/Ansparen macht auch Spaß. (Jedem das Seine, nicht wahr?) Nur, wer große Kursschwankungen meiden möchte und keine Nerven für Risiko hat, sollte eher die Finger von solch Sparplänen lassen. Schlussendlich ist ein solches Investment immer nur eine Spekulation auf einen steigenden Bitcoin-Preis. Dividenden/Zinsen oder andere regelmäßige Ausschüttungen gibt es nicht.
E
Eckert, Dienstag 16:56 Uhr
0
Ich glaube bei Bitcoin scheitern viele eher an ihrer Ungeduld als am Markt selbst. Deshalb halte ich einen Sparplan langfristig oft für sinnvoller, als ständig jede kleine Bewegung traden zu wollen. Die wirklich großen Gewinne kamen historisch meistens durch Geduld — nicht durch hektisches Hin und Her.
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