CARBIOS WKN: A1XA4J ISIN: FR0011648716 Kürzel: ALCRB Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

7,545 EUR
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18:44:53 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 12.056
Kaffeeweisser
Kaffeeweisser, 02.12.2025 9:27 Uhr
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Das sehe ich mit dieser Nachricht noch diese Woche. Ist aber nur meine Meinung.

Jedenfalls wird der Druck auf westliche PET-Hersteller erhöht.
Schlaubi77
Schlaubi77, 02.12.2025 9:30 Uhr
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Hier die Auswertung der News von der Ki: 1. Beteiligung von Carbios (Deine erste Frage) Ja, du verstehst das absolut richtig. Es wird ein Joint Venture (Gemeinschaftsunternehmen) gegründet. Wankai (der chinesische Partner) hält 70 %. Carbios hält 30 %. Das ist eine klassische Struktur für westliche Technologieunternehmen, die in den chinesischen Markt eintreten: Man nimmt einen starken lokalen Partner an Bord, der die Mehrheit hält, um operative Risiken und lokale Hürden zu managen, behält aber selbst eine signifikante Sperrminorität und profitiert vom Gewinn. 2. Die Finanzierung (Deine zweite Frage) Das Modell ist für Carbios finanziell sehr clever und risikoarm gestrickt. Hier ist die Aufschlüsselung der geschätzten 115 Millionen Euro Baukosten: A) Fremdkapital (Schulden): 70 % der Kosten (ca. 80,5 Mio. €) Der entscheidende Satz im Text lautet: "wobei sämtliche Verbindlichkeiten von Wankai abgesichert werden." Das bedeutet: Carbios muss für diesen großen Batzen (die Kredite für den Bau) keine Bürgschaften übernehmen. Das finanzielle Risiko liegt hier fast allein beim Partner Wankai. B) Eigenkapital: 30 % der Kosten (ca. 34,5 Mio. €) Dieses Geld muss von den Gesellschaftern bar eingebracht werden. Da Carbios 30 % am Unternehmen hält, müssten sie rechnerisch 30 % dieses Eigenkapitals beisteuern. Rechnung: 30 % von 34,5 Mio. € = ca. 10,35 Mio. €, die Carbios investieren müsste. C) Der "Finanzierungs-Trick" (Kapitalerhöhung) Wankai hat sich verpflichtet, 5 Millionen Euro direkt in Carbios-Aktien zu investieren (Kapitalerhöhung bei Carbios). Effekt: Von den ca. 10 Mio. €, die Carbios theoretisch für den Bau beisteuern muss, fließen 5 Mio. € durch den Aktienkauf von Wankai quasi wieder zurück (bzw. stärken die Kasse von Carbios vorab). Zudem erhält Carbios Lizenzgebühren (deren Höhe nicht genannt ist, die aber oft teilweise mit Eigenkapitalverpflichtungen verrechnet werden können oder Cashflow generieren). Fazit zur Finanzierung: Carbios bekommt Zugriff auf eine 115-Millionen-Anlage in China, muss dafür aber selbst nur einen sehr überschaubaren Netto-Betrag (im niedrigen einstelligen Millionenbereich oder sogar kostenneutral durch Lizenzgebühren) aufbringen, da Wankai die Kredite absichert und sich gleichzeitig an Carbios beteiligt. 3. Weitere wichtige Punkte zur Einordnung Der Partner ist ein Riese: Wankai ist der drittgrößte PET-Hersteller Chinas und viertgrößte weltweit. Das skaliert die Technologie von Carbios sofort auf ein industrielles Weltniveau. Standortvorteil: Wankai stellt das Land und die Infrastruktur. Das spart Zeit und Geld (CAPEX), da man nicht auf der "grünen Wiese" baut. Lizenzmodell als Hebel: Der Vertrag enthält eine Exklusivklausel für Asien, die Wankai unter Druck setzt, schnell zu expandieren. Wenn Wankai die Exklusivität behalten will, müssen sie Lizenzen für weitere 100.000 bzw. 200.000 Tonnen Kapazität kaufen. Das ist ein eingebauter Wachstumsmotor. Zeitplan: Baubeginn Anfang 2026, Betrieb Anfang 2027. Das ist für Industrieanlagen sehr sportlich, aber mit einem chinesischen Partner realistisch. Zusammenfassend: Dies ist der kommerzielle Durchbruch in Asien. Carbios liefert die Technologie (IP), Wankai liefert das Geld, das Land und die Marktmacht. Für Aktionäre ist das positiv, da das finanzielle Risiko für Carbios minimiert wurde.

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Optimistforever, 02.12.2025 9:31 Uhr
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Das sehe ich mit dieser Nachricht noch diese Woche. Ist aber nur meine Meinung.

Gar nicht mal so unwahrscheinlich 👍
O
Optimistforever, 02.12.2025 9:33 Uhr
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Wer jetzt noch zögert beißt sich demnächst gewaltig in den Allerwertesten und Krabbe mein Beileid 🍦🤑
B
B0612, 02.12.2025 9:33 Uhr
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Feine Sache🥳
ProTrader78
ProTrader78, 02.12.2025 9:26 Uhr
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Kommt dieses Jahr noch die Finanzierungsnachricht der Anlage in Frankreich, sehe ich im guten Marktumfeld Kurse bis zu 15 Euro

Das sehe ich mit dieser Nachricht noch diese Woche. Ist aber nur meine Meinung.
Kaffeeweisser
Kaffeeweisser, 02.12.2025 9:26 Uhr
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Bin auch sehr zufrieden mit der Entwicklung. Meine Glocken Richtung Norden klingeln ebenfalls. :-)
h
hamsterchen, 02.12.2025 9:25 Uhr
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Kommt dieses Jahr noch die Finanzierungsnachricht der Anlage in Frankreich, sehe ich im guten Marktumfeld Kurse bis zu 15 Euro
WolveWaveRider
WolveWaveRider, 02.12.2025 9:25 Uhr
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Wow mein oszillatorischer Nordalarm hat geläutet bei 10,5
h
hamsterchen, 02.12.2025 9:22 Uhr
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Das sind nun extrem gute News. Mit "China Speed" geht einfach alles schneller. Ich kann mir vorstellen, dass Europa im Hinblick auf die Anlage in Frankreich nachzieht. Kann aber durchaus sein, dass das erst nächstes Jahr passiert. Die News heute zeigt aber mehr Vertrauen in Carbios und das Geschäftsmodell.
O
Optimistforever, 02.12.2025 9:20 Uhr
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Hier die Auswertung der News von der Ki: 1. Beteiligung von Carbios (Deine erste Frage) Ja, du verstehst das absolut richtig. Es wird ein Joint Venture (Gemeinschaftsunternehmen) gegründet. Wankai (der chinesische Partner) hält 70 %. Carbios hält 30 %. Das ist eine klassische Struktur für westliche Technologieunternehmen, die in den chinesischen Markt eintreten: Man nimmt einen starken lokalen Partner an Bord, der die Mehrheit hält, um operative Risiken und lokale Hürden zu managen, behält aber selbst eine signifikante Sperrminorität und profitiert vom Gewinn. 2. Die Finanzierung (Deine zweite Frage) Das Modell ist für Carbios finanziell sehr clever und risikoarm gestrickt. Hier ist die Aufschlüsselung der geschätzten 115 Millionen Euro Baukosten: A) Fremdkapital (Schulden): 70 % der Kosten (ca. 80,5 Mio. €) Der entscheidende Satz im Text lautet: "wobei sämtliche Verbindlichkeiten von Wankai abgesichert werden." Das bedeutet: Carbios muss für diesen großen Batzen (die Kredite für den Bau) keine Bürgschaften übernehmen. Das finanzielle Risiko liegt hier fast allein beim Partner Wankai. B) Eigenkapital: 30 % der Kosten (ca. 34,5 Mio. €) Dieses Geld muss von den Gesellschaftern bar eingebracht werden. Da Carbios 30 % am Unternehmen hält, müssten sie rechnerisch 30 % dieses Eigenkapitals beisteuern. Rechnung: 30 % von 34,5 Mio. € = ca. 10,35 Mio. €, die Carbios investieren müsste. C) Der "Finanzierungs-Trick" (Kapitalerhöhung) Wankai hat sich verpflichtet, 5 Millionen Euro direkt in Carbios-Aktien zu investieren (Kapitalerhöhung bei Carbios). Effekt: Von den ca. 10 Mio. €, die Carbios theoretisch für den Bau beisteuern muss, fließen 5 Mio. € durch den Aktienkauf von Wankai quasi wieder zurück (bzw. stärken die Kasse von Carbios vorab). Zudem erhält Carbios Lizenzgebühren (deren Höhe nicht genannt ist, die aber oft teilweise mit Eigenkapitalverpflichtungen verrechnet werden können oder Cashflow generieren). Fazit zur Finanzierung: Carbios bekommt Zugriff auf eine 115-Millionen-Anlage in China, muss dafür aber selbst nur einen sehr überschaubaren Netto-Betrag (im niedrigen einstelligen Millionenbereich oder sogar kostenneutral durch Lizenzgebühren) aufbringen, da Wankai die Kredite absichert und sich gleichzeitig an Carbios beteiligt. 3. Weitere wichtige Punkte zur Einordnung Der Partner ist ein Riese: Wankai ist der drittgrößte PET-Hersteller Chinas und viertgrößte weltweit. Das skaliert die Technologie von Carbios sofort auf ein industrielles Weltniveau. Standortvorteil: Wankai stellt das Land und die Infrastruktur. Das spart Zeit und Geld (CAPEX), da man nicht auf der "grünen Wiese" baut. Lizenzmodell als Hebel: Der Vertrag enthält eine Exklusivklausel für Asien, die Wankai unter Druck setzt, schnell zu expandieren. Wenn Wankai die Exklusivität behalten will, müssen sie Lizenzen für weitere 100.000 bzw. 200.000 Tonnen Kapazität kaufen. Das ist ein eingebauter Wachstumsmotor. Zeitplan: Baubeginn Anfang 2026, Betrieb Anfang 2027. Das ist für Industrieanlagen sehr sportlich, aber mit einem chinesischen Partner realistisch. Zusammenfassend: Dies ist der kommerzielle Durchbruch in Asien. Carbios liefert die Technologie (IP), Wankai liefert das Geld, das Land und die Marktmacht. Für Aktionäre ist das positiv, da das finanzielle Risiko für Carbios minimiert wurde.

Hört sich gut an 👍
O
Optimistforever, 02.12.2025 9:16 Uhr
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Verstehe ich das richtig das carbios 30 Prozent der Kosten aus eigenen Mitteln trägt? Woher soll das Geld kommen? Können ja nicht mal die Anlage in Frankreich finanzieren. 70 Prozent der Kosten übernimmt wankai wenn ich alles richtig einordne. Positiv ist, dass mehrere Anlagen gebaut werden sollen.

Carbios wird ja auch Einnahmen generieren und Wankai sichert die Finanzierung zu 100% ab
ProTrader78
ProTrader78, 02.12.2025 9:14 Uhr
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Hier die Auswertung der News von der Ki: 1. Beteiligung von Carbios (Deine erste Frage) Ja, du verstehst das absolut richtig. Es wird ein Joint Venture (Gemeinschaftsunternehmen) gegründet. Wankai (der chinesische Partner) hält 70 %. Carbios hält 30 %. Das ist eine klassische Struktur für westliche Technologieunternehmen, die in den chinesischen Markt eintreten: Man nimmt einen starken lokalen Partner an Bord, der die Mehrheit hält, um operative Risiken und lokale Hürden zu managen, behält aber selbst eine signifikante Sperrminorität und profitiert vom Gewinn. 2. Die Finanzierung (Deine zweite Frage) Das Modell ist für Carbios finanziell sehr clever und risikoarm gestrickt. Hier ist die Aufschlüsselung der geschätzten 115 Millionen Euro Baukosten: A) Fremdkapital (Schulden): 70 % der Kosten (ca. 80,5 Mio. €) Der entscheidende Satz im Text lautet: "wobei sämtliche Verbindlichkeiten von Wankai abgesichert werden." Das bedeutet: Carbios muss für diesen großen Batzen (die Kredite für den Bau) keine Bürgschaften übernehmen. Das finanzielle Risiko liegt hier fast allein beim Partner Wankai. B) Eigenkapital: 30 % der Kosten (ca. 34,5 Mio. €) Dieses Geld muss von den Gesellschaftern bar eingebracht werden. Da Carbios 30 % am Unternehmen hält, müssten sie rechnerisch 30 % dieses Eigenkapitals beisteuern. Rechnung: 30 % von 34,5 Mio. € = ca. 10,35 Mio. €, die Carbios investieren müsste. C) Der "Finanzierungs-Trick" (Kapitalerhöhung) Wankai hat sich verpflichtet, 5 Millionen Euro direkt in Carbios-Aktien zu investieren (Kapitalerhöhung bei Carbios). Effekt: Von den ca. 10 Mio. €, die Carbios theoretisch für den Bau beisteuern muss, fließen 5 Mio. € durch den Aktienkauf von Wankai quasi wieder zurück (bzw. stärken die Kasse von Carbios vorab). Zudem erhält Carbios Lizenzgebühren (deren Höhe nicht genannt ist, die aber oft teilweise mit Eigenkapitalverpflichtungen verrechnet werden können oder Cashflow generieren). Fazit zur Finanzierung: Carbios bekommt Zugriff auf eine 115-Millionen-Anlage in China, muss dafür aber selbst nur einen sehr überschaubaren Netto-Betrag (im niedrigen einstelligen Millionenbereich oder sogar kostenneutral durch Lizenzgebühren) aufbringen, da Wankai die Kredite absichert und sich gleichzeitig an Carbios beteiligt. 3. Weitere wichtige Punkte zur Einordnung Der Partner ist ein Riese: Wankai ist der drittgrößte PET-Hersteller Chinas und viertgrößte weltweit. Das skaliert die Technologie von Carbios sofort auf ein industrielles Weltniveau. Standortvorteil: Wankai stellt das Land und die Infrastruktur. Das spart Zeit und Geld (CAPEX), da man nicht auf der "grünen Wiese" baut. Lizenzmodell als Hebel: Der Vertrag enthält eine Exklusivklausel für Asien, die Wankai unter Druck setzt, schnell zu expandieren. Wenn Wankai die Exklusivität behalten will, müssen sie Lizenzen für weitere 100.000 bzw. 200.000 Tonnen Kapazität kaufen. Das ist ein eingebauter Wachstumsmotor. Zeitplan: Baubeginn Anfang 2026, Betrieb Anfang 2027. Das ist für Industrieanlagen sehr sportlich, aber mit einem chinesischen Partner realistisch. Zusammenfassend: Dies ist der kommerzielle Durchbruch in Asien. Carbios liefert die Technologie (IP), Wankai liefert das Geld, das Land und die Marktmacht. Für Aktionäre ist das positiv, da das finanzielle Risiko für Carbios minimiert wurde.
ProTrader78
ProTrader78, 02.12.2025 9:11 Uhr
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Manchmal kann trading einfach sein wenn man so News vor der breiten Masse der Kleinanleger verarbeitet.

Jap
Schlaubi77
Schlaubi77, 02.12.2025 9:10 Uhr
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Manchmal kann trading einfach sein wenn man so News vor der breiten Masse der Kleinanleger verarbeitet.
Schlaubi77
Schlaubi77, 02.12.2025 9:05 Uhr
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