COMMERZBANK WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Kürzel: CBK Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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15. Juli 2026, 23:34 Uhr,
Gettex
Knock-Outs auf Commerzbank
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Kommentare 46.570
G
Geldvermehrer,
7. Jul 13:07 Uhr
0
Dieser UC CEO ist ein gelernter Investmentbanker und kennt alle Tricks mit Postfach in Caiman, USvAktienrecht. Das wird sehr unangenehm mit dem zu prozessieren.
Vermute es wird nicht viel mehr rauskommen.
Für die Beschäftigten wird es richtig bitter sie können sich schon mal bei den Kollegen von der HVB erkundigen wie die Italiener vorgehen.
Der Aktienkurs von Unicredit ist so hoch weil deren Finanzgenie das Beste rausholen kann bei jedem Deal. Schön ist es nicht aber sehr sehr effektiv.
Pastor123459876,
7. Jul 11:50 Uhr
0
Wenn UniCredit die Commerzbank übernimmt, ist das rechtliche Nachspiel durch Aktionärsverbände (wie der DSW oder der SdK) und unzufriedene Privatanleger quasi vorprogrammiert.
Das deutsche Aktien- und Übernahmerecht bietet Minderheitsaktionären verschiedene Hebel, um gegen strukturelle Maßnahmen rechtlich vorzugehen. Solche Prozesse ziehen sich in Deutschland oft über Jahre hin.
Die wahrscheinlichsten Szenarien für rechtliche Schritte und Prozesse gliedern sich in folgende Bereiche:
1. Das Spruchverfahren (Der Klassiker bei der Abfindung)
Sollte UniCredit nach einer erfolgreichen Übernahme die verbliebenen Kleinaktionäre komplett aus der Bank drängen wollen (Squeeze-out, ab 95 % der Anteile) oder einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) schließen, muss sie den Aktionären eine angemessene Barabfindung oder eine feste Ausgleichszahlung anbieten.
Der Streitpunkt: Das Tauschangebot von UniCredit (Aktientausch statt Bargeld) stieß bei Management und Anlegern wegen einer mangelnden Prämie auf heftigen Widerstand. Aktionärsverbände werden das offizielle Bewertungsgutachten der Banken mit Sicherheit anfechten.
Die Folge: Im sogenannten Spruchverfahren prüfen Gerichte über Jahre hinweg, ob die Abfindung fair gerechnet wurde. Am Ende steht fast immer eine richterlich angeordnete Nachzahlung für die Aktionäre.
2. Anfechtungsklagen gegen Hauptversicherungsbeschlüsse
Für tiefe Einschnitte (wie den erwähnten Beherrschungsvertrag oder eine spätere Verschmelzung der Commerzbank mit der deutschen UniCredit-Tochter HVB) braucht UniCredit die Zustimmung der Commerzbank-Hauptversammlung mit einer Mehrheit von mindestens 75 %.
Die Taktik: Aktionärsverbände und spezialisierte Kläger nutzen hier regelmäßig Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagen. Sie greifen Formfehler bei der Einladung, Informationsmängel bei den Berichten oder eine vermeintliche Benachteiligung der Minderheit an. Solche Klagen können die Eintragung der Beschlüsse ins Handelsregister blockieren (wogegen Großkonzerne dann meist mit einem eiligen „Freigabeverfahren“ vorgehen müssen).
3. Sonderprüfungen und Haftungsfragen
Da im Vorfeld der Übernahme immer wieder Vorwürfe – von Intransparenz bis hin zu den durch die Frankfurter Staatsanwaltschaft geprüften Verdachtsmomenten der Marktmanipulation bei den Derivategeschäften der UniCredit – im Raum standen, könnten Aktionärsverbände auf künftigen Hauptversammlungen Sonderprüfungen beantragen.
Schlägt ein solcher Antrag fehl (weil UniCredit ihn mit ihrer Stimmenmehrheit blockiert), können Aktionäre versuchen, die Sonderprüfung gerichtlich erzwingen zu lassen.
Fazit: Eine Übernahme bricht den Widerstand der Aktionäre nicht automatisch – sie verlagert ihn nur von der Börse in den Gerichtssaal. Aktionärsverbände werden vor allem um einen finanziellen Nachschlag (beim Squeeze-out oder Abfindungen) kämpfen und die rechtliche Flanke genau im Auge behalten.
G
Geldvermehrer,
6. Jul 12:37 Uhr
0
Denke der UC CEO kauft verdeckt über Caiman etc Aktien dazu . Der Kerl hat das know how wie man Minderheitsaktionäre abkochen.
Highländer,
6. Jul 12:31 Uhr
0
Die Commerzbank-Aktie schaffte zuletzt nicht mehr den Sprung über die Marke von 38 €. Wie geht es im Übernahmepoker mit der UniCredit jetzt weiter und können Anleger mit einem höheren Übernahmeangebot rechnen?
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-07/68950063-commerzbank-aktie-maximaler-druck-der-unicredit-486.htm
Fake_Account,
5. Jul 20:27 Uhr
0
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/wichtiger-termin-commerzbank-aktie-vor-spannendem-mittwoch-darauf-kommt-es-jetzt-an-15780990
W
Witsch,
4. Jul 13:58 Uhr
0
Nur zum Teil richtig. Stimmrechte bei knapp 45%. Andere Anteile nicht stimmberechtigt. Jetzt entscheidet erstmal die EZB ob die Schwelle von 30% überschritten werden darf, aus meiner Sicht darf die UC das absolut. Zeit 90 Tage bis zur Entscheidung.
Zimmerer55,
3. Jul 19:51 Uhr
0
Unicredit hat mehr als 58% erreicht!
Quelle: Tageschau24
Nana1,
1. Jul 12:12 Uhr
1
Heute wieder einen Brief im Briefkasten gehabt von der Commerzbank Das hört sich ja alles immer noch normal an bin ja mal gespannt ob irgendjemand noch was in der Hinterhand hat
D
DealBreaker,
29. Jun 15:58 Uhr
2
Unter € 70 braucht mir niemand mehr irgendwas als Angebot anfragen
W
Witsch,
24. Jun 16:24 Uhr
0
Wie ich bereits am Samstag geschrieben habe wird es für die UC immer teurer, da ich das harte Kernkapital durch die Kontrolle über die CB um ca. 200 Basispunkte geschwächt sehe. Jetzt der erste Hinweis in diese Richtung ausgerechnet von der Banca d"Italia die Bankenaufsicht Italiens sieht die UC als systemrelevant und fordert für die faktische Kontrolle der CB einen hohen weiteren Kapitalpuffer zu Leisten durch die UC. Da das Angebot verlängert wurde bis zum 03.Juli 2026 wird jeder weitere Prozentpunkt und Zukauf immer teuerer für Orcel. Zudem kauft die CB weitere Aktien zurück was die Aktien verknappt und weitere Preissteigerungen für die UC bringt. Ganz klar ist für mich dass dies auch die EZB so sieht und dass im Herbst diese Entscheidung der Kontrolle durch die UC das Ganze noch einmal teurer macht. Solche Regulatorien wollte Orcel immer vermeiden um die Übernahme möglichst billig hinzukriegen. Ja Frau Orlopp ist nicht zu unterschätzen. Sollte Orcel die Übernahme schaffen hat er vielleicht die Anerkennung von Investmentbankern gewonnen aber das Vertrauen im Allgemeinen hat sich Orcel verscherzt. Fazit: Die feindliche Übernahme wird immer teurer, für uns Aktionäre wird es bis dahin noch schöne Kurssteigerungsmöglichkeiten geben. Für mich war das Umtauschangebot seit jeher ein Witz und das bestätigt sich jetzt .
W
Witsch,
23. Jun 22:29 Uhr
0
Eine Interimsgattung ist an der Börse nicht handelbar und wird mit einer eigenen WKN im Depot verwahrt. Das Angebot des Angebotsabgebenden wird in diesem Fall von Angebotssteller zu einem späteren Zeitpunkt in dessen Aktien umgetauscht (1: 0,485). Der das Angebot annimmt kann ab diesem Zeitpunkt nicht mehr frei über seine Aktien entscheiden und muss dann den Umtausch zu dessen Bedingungen annehmen. Den Zeitpunkt kann er nicht bestimmen. Meine Meinung, meine Aktien verkaufe ich als Aktionär wann ich will und wo ich will.
D
DealBreaker,
23. Jun 22:19 Uhr
1
The Same ! Und wie bereits zuvor hier von mir geäußert- ich sehe keinen Grund meine Aktien zu verkaufen!
🤗
G
Guecom,
23. Jun 21:59 Uhr
0
Guten Abend an alle, habe heute wieder ein Schreiben "Freiwilliges Barabfindungsangebot mit Interimsgattung" von der UniCredit erhalten. Was macht ihr mit so einem Angebot? Es lautet: "Interimsgattung DE000A41YE64 wird zu einem späteren Zeitpunkt im Verhältnis
1:0,485 in die Aktie der Unikredit IT0005239360 getauscht" Vielen Dank für eure Antworten.
A
ACP,
23. Jun 7:59 Uhr
0
Es ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches wenn eine Bank wie Nomura oder Jefferies die Commerzbank-Aktien tatsächlich hält, und frei entscheidet, das Umtauschangebot anzunehmen. Auch bei Übernahmen ist es üblich, dass Investmentbanken, Market Maker oder Derivate-Gegenparteien Aktien halten. Selbst wenn einzelne Verstöße festgestellt würden, bedeutet das nicht automatisch, dass UniCredit ihre bereits erworbenen rund 30–40 % verliert. Der derzeit wahrscheinlichste Ausgang wäre eher eine regulatorische Korrektur, ein Bußgeld oder eine Anpassung von Meldungen als eine zwangsweise Rückabwicklung sämtlicher erworbener Aktien. Die Hürde für eine solche Rückabwicklung wäre sehr hoch.
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