COMMERZBANK WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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Kommentare 46.573
WolveWaveRider
WolveWaveRider, 20.02.2025 9:51 Uhr
0
Und ja natürlich wird auch durch Kreditvergabe Geld verdient, denn auch hier spiegelt sich der EZB Zins nur mit delta wieder... Erstaunlich ist jedoch wieviel Geld reinkommt - Das ist schon irre beeindruckend...
Olinad
Olinad, 20.02.2025 9:39 Uhr
0
Mal angenommen, die EZB würde am Montag grünes Licht für die Übernahme der CB durch die UC geben. Wie geht es dann weiter. Muss dann UC in einer bestimmten Frist ein Übernahme Angebot abgeben oder sagen, April, April, es war nicht so gemeint, der Deutsche Staat hat was gegen die Übernahme...
WolveWaveRider
WolveWaveRider, 19.02.2025 21:07 Uhr
0
Ja, unmittelbar nach der Finanzkrise. Aber die zog sich in der Finanzbranche 8 Jahre länger als gedacht. Naja, bin fast wieder dran an meinem Einstiegskurs nach >80% Umweg
P
Pitman, 19.02.2025 21:04 Uhr
0

Ich bin nach der Finanzkrise hier rein. Damals dachte ich irrtümlich Weise: Banken seien elementar wichtig und aus Geld wird immer noch mehr Geld. Meine damalige Annahme war komplett falsch. Die bis dahin gängige Praxis der Banken zB im Bereich Speedtrading zwischen Handelsplätzen und systematische Dividendenmitnahme wurden verboten. Damit durfte plötzlich nicht mehr so viel Geld generiert werden. Die Bank schrumpfte. Viele Mitarbeiter mussten gehen und die Anzahl der Fillialen wurde mehrfach deutlich reduziert. Kein Konzernlenker konnte das aufhalten zumal die EZB 0 Zinspolitik auch nix abwarf. Es wurde dann mehrfach verwässert damit Geld reinkam, irgend woher müssen ja die Kosten gedeckt werden. Nun hat man jedoch wieder eine gute Geldader gefunden... Solange die bleibt, müsste es weiter aufwärts gehen

Dann bist du reichlich früh wieder eingestiegen. Zu der Zeit war das Vertrauen in Banken massiv gestört. Der Staat war bei der cbk gerade eingestiegen und jede noch so kleine, negative Bankenmeldung wurde im Kurs bestraft. Die Nervosität überwiegte. Kapitalerhöhungen verwässerten den Kurs zusätzlich. Jetzt kaufen sie ihre Anteile durch die ARPs Stück für Stück zurück. Die Gewinne pro Aktie werden nach jedem ARP für uns Aktionäre angenehmer. Alles unabhängig von der Unicredit Übernahme.
WolveWaveRider
WolveWaveRider, 19.02.2025 20:39 Uhr
0
Ich bin nach der Finanzkrise hier rein. Damals dachte ich irrtümlich Weise: Banken seien elementar wichtig und aus Geld wird immer noch mehr Geld. Meine damalige Annahme war komplett falsch. Die bis dahin gängige Praxis der Banken zB im Bereich Speedtrading zwischen Handelsplätzen und systematische Dividendenmitnahme wurden verboten. Damit durfte plötzlich nicht mehr so viel Geld generiert werden. Die Bank schrumpfte. Viele Mitarbeiter mussten gehen und die Anzahl der Fillialen wurde mehrfach deutlich reduziert. Kein Konzernlenker konnte das aufhalten zumal die EZB 0 Zinspolitik auch nix abwarf. Es wurde dann mehrfach verwässert damit Geld reinkam, irgend woher müssen ja die Kosten gedeckt werden. Nun hat man jedoch wieder eine gute Geldader gefunden... Solange die bleibt, müsste es weiter aufwärts gehen
P
Pitman, 19.02.2025 20:37 Uhr
1

Oder bekommst du auf deine Einlagen bei der Commerzbank den EZB Zins? Wahrscheinlich nicht...

Die Banken verdienen zwischen der Differenz von EZB Zins und dem Einlagerungszins der Kunden UND von den Kreditzinsen. Keine Kreditvergabe keine Einnahmen. Übrigens ist das 1. Quartal der Banken immer (Traditionsgemäß) am Ertragsstärksten.
P
Pitman, 19.02.2025 20:30 Uhr
0

Meine langjährige Beobachtung ist konträr. Als die Zinsen fielen, ging es hier ordentlich bergab bis hin zur fast Pleite. Erst mit dem Zinsanstieg ging es wieder steil bergauf... Die leiten die EZB Zinsen nicht an den Endverbraucher weiter, so einfach funktioniert das geniale Geschäftsmodell.

Es war Corona. Nicht die Zinsen haben die Aktien in den Keller gebracht. Deine Beobachtung ist nur zum Teil richtig.
WolveWaveRider
WolveWaveRider, 19.02.2025 20:25 Uhr
0
Oder bekommst du auf deine Einlagen bei der Commerzbank den EZB Zins? Wahrscheinlich nicht...
WolveWaveRider
WolveWaveRider, 19.02.2025 20:24 Uhr
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Meine langjährige Beobachtung ist konträr. Als die Zinsen fielen, ging es hier ordentlich bergab bis hin zur fast Pleite. Erst mit dem Zinsanstieg ging es wieder steil bergauf... Die leiten die EZB Zinsen nicht an den Endverbraucher weiter, so einfach funktioniert das geniale Geschäftsmodell.
P
Pitman, 19.02.2025 20:19 Uhr
0

In den nächsten 2 Jahren beträgt die Wertschöpfung >6 Mrd. Die aktuelle Marktbewertung ist 23 Mrd und sollte dann mindestens 10 % höher liegen. Sollten die Zinsen jedoch sinken, geht die Rechnung so nicht auf. Dann muss man eventuell doch das Pferdchen wechseln

Wenn die Zinsen sinken dann wird mehr investiert, gut für Banken. Übrigens nach der Wahl wird die Wirtschaft wieder mehr unterstützt, gut für Banken.
WolveWaveRider
WolveWaveRider, 19.02.2025 20:10 Uhr
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In den nächsten 2 Jahren beträgt die Wertschöpfung >6 Mrd. Die aktuelle Marktbewertung ist 23 Mrd und sollte dann mindestens 10 % höher liegen. Sollten die Zinsen jedoch sinken, geht die Rechnung so nicht auf. Dann muss man eventuell doch das Pferdchen wechseln
P
Pitman, 19.02.2025 17:58 Uhr
0
Zinssenkungen bald vorbei. https://www.n-tv.de/wirtschaft/EZB-Zinssenkungen-koennten-bald-enden-article25574363.html
Kostolanyyy
Kostolanyyy, 19.02.2025 10:12 Uhr
2
Denke ich auch. Sollte Uni übernehmen wollen, müssten sie ein Angebot machen. Darauf hoffe ich mit einem guten Aufschlag.
P
Pitman, 19.02.2025 9:36 Uhr
2

Ich glaube auch das die Kursphantasien langsam raus sind wenn sich der Kurs bei 20€ festigt

Die Kursphantasien sind raus? Ein ARP läuft ein 2. kommt dieses Jahr. Die Dividende steigt auf 0,65 Cent. Und der eigentliche Kurstreiber ist die Entscheidung der EZB zur Aufstockung. Kommt evtl. Ende nächster Woche schon! Reicht das nicht an Phantasie?
P
People, 19.02.2025 7:17 Uhr
0
Ich glaube auch das die Kursphantasien langsam raus sind wenn sich der Kurs bei 20€ festigt
VonZwingenberg
VonZwingenberg, 18.02.2025 13:33 Uhr
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Vergangene Woche hat die Commerzbank anlässlich ihres Kapitalmarkttages auch ihre strategischen Ziele angepasst. Nicht alle Analysten halten diese für umsetzbar. Auch aus einem anderen Grund ist für manchen Experten nun das Aufwärtspotenzial ausgereizt. Unter dem Eindruck der drohenden Übernahme durch die italienische UniCredit hat sich die Commerzbank letzten Donnerstag ambitioniertere Ziele bis 2028 gegeben. So soll beispielsweise die Eigenkapitalrendite von zuletzt 9,2 Prozent bis 2028 auf mindestens 15 Prozent steigen. Zeitgleich sollen die Kosten nochmals kräftig sinken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine Kosten-Ertrags-Quote von 59 Prozent erzielt. Angepeilt hatte der Vorstand der Commerzbank nur 60 Prozent. Bis 2028 soll der Wert nun auf 50 Prozent sinken. Vor der Anpassung der Strategie wurden 54 Prozent in Aussicht gestellt. Doch nicht alle Experten halten die neuen Ziele der Commerzbank für erreichbar. Die Analysten von Keefe, Bruyette & Woods gehören zu dieser Gruppe. Zwar hat Experte Thomas Hallett sein Kursziel in einer aktuellen Studie noch von 20,00 Euro auf 22,00 Euro erhöht, seine Empfehlung lautet statt „Outperform“ nun aber nur noch „Market Perform“. Die Präsentation am Kapitalmarkttag bewertet Hallett differenziert, denn die immer höheren Ziele der Commerzbank würden auch im Hintergrund lauernde potenzielle Risiken bergen. Hallett kann sich nicht vorstellen, dass die Eigenkapitalrendite bis 2028 auf 15 Prozent steigt, da große Teile des Finanzinstituts noch immer unterdurchschnittlich abschneiden würden. Er glaubt nicht, dass Werte über zwölf Prozent realistisch sind. Ein anderer Punkt für das aus seiner Sicht begrenzte Potenzial bei der Aktie sei der Widerstand der Bundesregierung gegen eine Übernahme durch die UniCredit. Die „abnehmende“ Wahrscheinlichkeit sei einer der Gründe, warum es „wenig Anlass zu der Annahme gibt, dass die Commerzbank weiterhin besser abschneiden wird als der breitere Sektor“.
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