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COMMERZBANK WKN: CBK100 ISIN: DE000CBK1001 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 46.658
K
Knispel0816,
06.08.2017 17:43 Uhr
0
Sorry ein bissel lang ;-)
K
Knispel0816,
06.08.2017 17:43 Uhr
0
Der aktuelle Aufwärtstrend von Bank-Aktien ist vor allem der Überzeugung von Investoren zu verdanken, dass der Zinssatz und somit auch die Gewinne der Banken weiter steigen werden. „Das ist sicherlich wahr“, schreibt Bank-Analyst Dick Bove in einer aktuellen Forschungsarbeit, „aber es steckt noch viel mehr hinter dieser Geschichte.“
Ein Blick zurück in die 70er
In einem Bericht, der am vergangenen Montag veröffentlicht wurde, schaut Bove auf die 1970er Jahre zurück, um besser zu verstehen, wie es heute um den Bank-Sektor steht. Die 70er Jahre waren von rasant wachsenden Zinssätzen geprägt. Ein Blick darauf, wie es Bank-Aktien damals ergangen ist, hilft uns, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was wir heute erwarten sollten.
Tatsächlich stiegen im damaligen Jahrzehnt die Gewinne der Banken. Die Gewinne je Aktie der großen Banken – wie beispielsweise JPMorgan Chase(WKN:JPM39E), Bank of America (WKN:858388) und Citigroup(WKN:A1H92V) – haben sich zwischen 1971 und 1981 nahezu verdreifacht, so Bove.
Bedenkt man, dass Banken Darlehen vergeben, deren Preise vom aktuellen Zinssatz abhängen, macht dies auch Sinn. Höhere Zinsen bedeuten höhere Kreditpreise. Und höhere Kreditpreise bedeuten höhere Zinseinkünfte für Banken.
Das Paradoxon der 1970er Jahre
Angesichts der Tatsache, dass Zinssätze in der 70ern einen Höhenflug hingelegt haben (kurzfristige Zinssätze stiegen auf bis zu 18 %), könnte man glauben, dass die 70er ein großartiges Jahrzehnt für Bank-Aktien waren. Schließlich sollten höhere Gewinne zu höheren Bewertungsmultiplikatoren für Banken führen.
Aber in Wahrheit passierte Folgendes: Die Bewertungsmultiplikatoren der Banken bewegten sich in umgekehrter Richtung. Der durchschnittliche Kurs-Gewinn-Multiplikator von Banken wie JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup fiel von über 13,0 im Jahre 1972 in nur acht Jahren auf unter 5,0.
Was war für dieses paradoxe Ergebnis verantwortlich? Kurzum: Höhere Zinssätze senken die Kurse von festverzinslichen Wertpapieren (und diese sind ein Hauptbestandteil des Anlageportfolios einer jeden Bank). Bove sagt, dass höhere Zinssätze nur so lange gut für Banken seien, wie der Vorteil der höheren Erträge den Nachteil des niedrigeren Bilanzwerts überwiegt.
Dazu sagt Bove:
„Was die Aktien-Performance in den 1970er Jahren bestimmte, waren nicht Gewinne, sondern eine Kennzahl, die wir aus dem Grund, dass sie nie veröffentlicht wurde, hier nicht aufführen können – die Rede ist vom Buchwert. Steigende Zinssätze führten zu effektiv niedrigeren Bewertungen der Vermögenswerte von Banken. Der Abfall des realen Buchwerts war nicht mit wachsenden Gewinnen aufzufangen.”
Heute und die 70er im Vergleich
Bove hat völlig recht, wenn er betont, dass Zinssätze sich oftmals nicht so auf die Bewertungen von Bank-Aktien auswirken, wie es viele glauben. Jedoch gibt es diesbezüglich eine Reihe weiterer Dinge, die man nicht unerwähnt lassen sollte.
Zunächst ist festzustellen, dass die 70er und heute trotz der Tatsache, dass beide Jahrzehnte von steigenden Zinssätzen geprägt waren, sehr unterschiedlich waren. Die 70er waren für Banken äußerst turbulente Jahre – und in den 1980ern, als die US-Sparkassenkrise Fahrt aufnahm, wurde es noch schlimmer.
Das Problem zum damaligen Zeitpunkt waren nicht einfach nur schwankende Zinssätze. Vielmehr war es das rasante Tempo, mit dem sie stiegen. Die Federal Reserve suchte nach einem Weg, zweistellige Inflationsraten zu bekämpfen. Die hohen Inflationsraten waren eine Folge der steigenden Strompreise, für die zwei, von der OPEC initiierte, Öl-Embargos im damaligen Jahrzehnt verantwortlich waren. Heute ist so eine Entwicklung nicht zu befürchten. Da wir die Nachwirkungen der jüngsten Finanzkrise immer noch nicht völlig verdaut haben, sollten wir uns keine Gedanken über einen rasanten Zinsanstieg machen.
Außerdem gingen in den 1970ern Banken anders mit dem Zinssatzrisiko um als heute. Nachdem die Vorgänger von JPMorgan Chase, Bank of America und Citigroup fast Konkurs anmelden mussten, da ihre Kapitalkosten (kurzfristige Zinssätze) die Einnahmen ihrer festverzinslichen Kreditportfolios (langfristige Zinssätze) überstiegen, begannen sie, variabel verzinsliche Darlehen zu vergeben.
Dieses Modell wird bis zum heutigen Tage angewandt. Man könnte sogar soweit gehen und behaupten, dass die moderne Zinsrisikosteuerung in den 1970ern erfunden wurde. Als Folge dieses Modells führen höhere Zinssätze heute schneller zu höheren Gewinnen als noch vor vier Jahrzehnten – und auch die Abwärtsrisiken sind überschaubarer.
Deshalb ist die Bank of America so Asset-anfällig. Ein Anstieg des Leitzins um lediglich einen Prozent würde die Zinserträge der Bank um 5,3 Mrd. US-Dollar anheben. JPMorgan Chase würde dann weitere 3 Mrd. und Citigroup 2 Mrd. US-Dollar erwirtschaften.
Zusammengefasst hat Bove recht, dass höhere Zinssätze zu höheren Einnahmen für Banken führen, aber gleichzeitig ihren Buchwert senken. Deshalb ist das Tempo der Zinsanstiege so entscheidend. „Mehrmalige Erhöhungen in einem kurzen Zeitraum helfen diesen Aktien nicht“, so Bove. „Moderate Erhöhungen über einen längeren Zeitraum schon.“
K
Knispel0816,
06.08.2017 15:05 Uhr
0
https://www.fool.de/2017/01/17/sind-hoehere-zinsen-gut-fuer-banken-es-ist-kompliziert-sagt-analyst-dick-bove/
K
Knispel0816,
06.08.2017 15:05 Uhr
0
Schaut euch das mal an
I
Ivo48,
06.08.2017 9:09 Uhr
0
Hallo Gast,
mein Tip 12.04
Olinad,
06.08.2017 8:29 Uhr
0
Guten morgen zusammen, ich denke mit den neuen/alten Gerüchten vom Ende letzter Woche, wird die Coba wieder freundlich in die neue starten und diese sicher auch positiv beenden. Es sei denn, der irre Trump schmeißt den Nord-koreanern noch eine Bombe auf den Kopf. Für diesen Fall habe ich mir schon Cash beiseite gelegt, um nachzukaufen.
P
Pälzer_is_back,
06.08.2017 2:37 Uhr
0
11,483
Olinad,
05.08.2017 22:17 Uhr
0
Für die commerzbank ist es u. a. aus strategischen Gründen sehr wichtig, sich von den leidigen staatlichen Anteilen zu trennen. Und der Staat möchte aus politischen Gründen vor allem den Ruf des Aktionärs und Bankenretters los werden. Die staatliche Beteiligung ist für beide Seiten schlecht für das jeweilige Image. Der Bund war auch mit stillen Beteiligungen an der Coba beteiligt. Als die Bundesregierung damals die Coba finanziell vor dem Ruin rettete, waren sich alle Beteiligten einig, dass spätestens 2012 der Bund mit einem kleinen Gewinn aus der Coba Beteiligung wieder aussteigen kann. Das dauert aber nun alles viel zu lange. Vielleicht gibt es hier auch schon geheime Absprachen. Ich kann mir vorstellen, dass man nach der Wahl einen sauberen Neuanfang haben möchte,ob mit oder ohne Verlust, 20€+ könnten passen.
H
Hubsii1,
05.08.2017 22:17 Uhr
0
Mein Tipp 12,15€
A
AdlerX8,
05.08.2017 22:12 Uhr
0
Risiko/Chance.... steht auch in der Analyse!
Wollte es nicht komplett hier einfügen..viel zu lang!
A
AdlerX8,
05.08.2017 21:57 Uhr
0
Jeder hat Google Translate App?
Deutsche Bank Vs. Commerzbank: Cerberus Capital Got It Right
https://seekingalpha.com/article/4087287?source=ansh $CRZBF, $CRZBY, $DB
A
AdlerX8,
05.08.2017 21:56 Uhr
0
Commerzbank oder Deutsche Bank?
Obwohl der Plan des Cerberus noch in der Anfangsphase steht, ist die Nachricht eindeutig unerwartet und sollte ein großer Pluspunkt für den gesamten europäischen Bankensektor sein. Bemerkenswerterweise haben mehrere Analysten vorgeschlagen, dass die Deutsche Bank (DB) eine bessere Option für Cerberus Capital sein könnte, da die Deutsche weithin als Restrukturierung / Distressed Geschichte angesehen wird. Es ist auch erwähnenswert, dass das ADR-Programm (American Depositary Receipts) von DB lauter ist als die Commerzbank. Wir glauben jedoch, dass die Commerzbank perfekt in die Anlagestrategie von Cerberus Capital passen würde. In der Tat ist die Gefahr / Belohnung der Commerzbank noch attraktiver als die DB.
Wie unsere regelmäßigen Leser schon vor einiger Zeit wissen, haben wir gesagt, dass die Commerzbank auf der langen Seite und die Deutsche Bank auf der kurzen Seite wie eine sehr attraktive Paarhandelsmöglichkeit aussahen. Für den Anfang ist ein Paar-Handel eine marktneutrale Handelsstrategie, die mit einer Short-Position in einem Paar hochkorrelierter Aktien übereinstimmt. Unsere Auffassung beruhte auf der Tatsache, dass die Marktbewertung nicht die wesentlichen strukturellen Unterschiede zwischen zwei deutschen Banken widerspiegelte. Damit hat die Commerzbank die Deutsche Bank um 47% übertroffen.
H
Hubsii1,
05.08.2017 21:54 Uhr
0
Der Staat hat keine hedger
H
Hubsii1,
05.08.2017 21:52 Uhr
0
Ich geh mal davon aus das der Staat wenigstens seinen Einsatz wieder haben will, jeder kennt doch Schäuble. Nur, wie will der Staat den Kurs hochtreiben, sind immerhin 50%
Pittty,
05.08.2017 20:30 Uhr
0
Danke für die Info s .
Ist sehr interessant. Mal sehen wie hoch er getrieben wird.
Olinad,
05.08.2017 20:11 Uhr
0
Ich habe das mal schnell durchgerechnet. Bei einem angenommenen Kurs von 12€ entspricht der Aktien Anteil des Bundes ca. 2,25 Mrd. €.
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