DAX / Germany 40 WKN: 846900 ISIN: DE0008469008 Forum: Indizes Thema: Hauptdiskussion
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Und nur mal ganz nebenbei zur eigentlichen Marktlage: Die Shortquote liegt schon wieder bei rund 70 %. Und bevor wieder jemand daraus macht, ich würde behaupten „70 % Short = DAX muss steigen“: Nein. So funktioniert das natürlich nicht. Aber wir beobachten diesen Sentiment-Indikator jetzt seit Wochen. Er ist zeitversetzt, und trotzdem sehen wir immer wieder dasselbe Muster: Die Shortquote steigt massiv an – und der DAX läuft weiter beziehungsweise reagiert immer wieder gegen diese extreme Positionierung. Genau solche Dinge gehören für mich zu einer vollständigen Analyse. Wenn meine Charttechnik mir eine Shortmarke liefert, gleichzeitig aber 70 % der Marktteilnehmer in diesem Indikator bereits short positioniert sind und der Markt diese Konstellation seit Wochen regelmäßig gegen die Shortseite ausspielt, dann muss ich das zumindest als Kontraargument zu meinem Short-Setup berücksichtigen. Das ist doch genau das, was ich die ganze Zeit meine: Nicht nur nach Argumenten suchen, warum der eigene Trade richtig sein muss, sondern genauso danach, was gegen den eigenen Trade spricht. Eine Marke allein macht noch keinen guten Trade. Charttechnik, Sentiment, Marktumfeld und Risiko gehören für mich zusammen. Und wenn mehrere Warnzeichen gegen meinen Trade sprechen, dann reduziere ich entweder das Risiko oder lasse den Trade eben aus. 70 % Short sind kein Long-Signal. Aber sie einfach zu ignorieren, obwohl sich seit Wochen dasselbe Muster zeigt, halte ich genauso für falsch.
Und nur mal ganz nebenbei zur eigentlichen Marktlage: Die Shortquote liegt schon wieder bei rund 70 %. Und bevor wieder jemand daraus macht, ich würde behaupten „70 % Short = DAX muss steigen“: Nein. So funktioniert das natürlich nicht. Aber wir beobachten diesen Sentiment-Indikator jetzt seit Wochen. Er ist zeitversetzt, und trotzdem sehen wir immer wieder dasselbe Muster: Die Shortquote steigt massiv an – und der DAX läuft weiter beziehungsweise reagiert immer wieder gegen diese extreme Positionierung. Genau solche Dinge gehören für mich zu einer vollständigen Analyse. Wenn meine Charttechnik mir eine Shortmarke liefert, gleichzeitig aber 70 % der Marktteilnehmer in diesem Indikator bereits short positioniert sind und der Markt diese Konstellation seit Wochen regelmäßig gegen die Shortseite ausspielt, dann muss ich das zumindest als Kontraargument zu meinem Short-Setup berücksichtigen. Das ist doch genau das, was ich die ganze Zeit meine: Nicht nur nach Argumenten suchen, warum der eigene Trade richtig sein muss, sondern genauso danach, was gegen den eigenen Trade spricht. Eine Marke allein macht noch keinen guten Trade. Charttechnik, Sentiment, Marktumfeld und Risiko gehören für mich zusammen. Und wenn mehrere Warnzeichen gegen meinen Trade sprechen, dann reduziere ich entweder das Risiko oder lasse den Trade eben aus. 70 % Short sind kein Long-Signal. Aber sie einfach zu ignorieren, obwohl sich seit Wochen dasselbe Muster zeigt, halte ich genauso für falsch.
Die Frage stellt sich aber auch, ob du hier 7-9 Std am Tag mitliest und auch jeden Post dann liest wo der SL lag, wie oft und wo nachgekauft wurde und ob der Trade nicht doch schon mal im Laufe des Tages 20 oder 30 Punkte im Plus war und der SL gegriffen hat. Und was am wichtigsten ist 0,025 DAX Kontrakte 1000 Punkte falsch liegen sind 25 Euro Verlust ist das Gleiche mit 20 Kontrakten 1000 Punkte falsch liegen Minus 20000 Euro. Weil dementsprechend groß das Konto ist. Wer in der Größenordnung da handelt hat meistens noch einen viel größeren Spielraum, da derjenige das sicher nicht zwischen Arbeit, Frau und 2 Kinder handeln wird. Geht nicht, ist zum scheitern verurteilt. Als ich eine Freundin hatte mit Kind, das Mädchen war 2 1/2 Jahre alt, habe ich kurzzeitig mit traden aufgehört. Mit 7 Jahren kannte sie dann schon Widerstands.-und Unterstützungslinien. Und hat sie selber gezeichnet.
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