DIAGEO WKN: 851247 ISIN: GB0002374006 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

19,93 USD
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15. April 2026, 23:20 Uhr, Nasdaq OTC
Kommentare 1.223
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RealerLöschzug, 10.12.2025 21:09 Uhr
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Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Selbst Schuld wenn man auf Influencer hört, statt sich selber ein Bild zu machen. Bin nicht "Schadensfroh"... in der Regel, aber hier haben es einige verdient, die vor einem halben Jahr mich noch niedergemacht haben, als ich schrieb <20,00€. Weiterhin kauf ich hier nichts. Komm aber wieder bei <15,00€.
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RealerLöschzug, 10.12.2025 21:10 Uhr
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Ich werde von Tabak auf Alkohol umschichten

Würde ich nicht machen, vorallem wenn du bei BAT drin bist. Da geht die Rally erst Ende 26 los! Aber, was weiß ich schon ;-)
Minikohle
Minikohle, 10.12.2025 21:19 Uhr
1

Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Selbst Schuld wenn man auf Influencer hört, statt sich selber ein Bild zu machen. Bin nicht "Schadensfroh"... in der Regel, aber hier haben es einige verdient, die vor einem halben Jahr mich noch niedergemacht haben, als ich schrieb <20,00€. Weiterhin kauf ich hier nichts. Komm aber wieder bei <15,00€.

Das hat ja auch mit Schadensfreude nix zu tun. Bin hier selbst investiert und, welch Wunder, fett in den Miesen. Da entwickelt man Galgenhumor. Unter 20 € hätte ich nicht für möglich gehalten. Und 15 €? Da bin ich lieber ruhig... Und ja, BAT. Da geb ich nix her.
m
m4758406, 10.12.2025 22:23 Uhr
1

Ich kann das langsam nicht mehr nachvollziehen.Es wird weniger konsumiert, junge Menschen treiben viel Sport und rauchen auch weniger.Ich dachte, mein Einstieg bei 22 Euro wäre gut und der Tiefpunkt sei erreicht, aber leider wurde ich eines Besseren belehrt.Wie geht ihr mit so einer Situation um?Ich möchte eigentlich nicht weiter investieren und bin momentan etwas ratlos.

Ich habe Gemini 3 den Videotext von Aswath Damodaran gegeben, der die Anleitung einer Berechnungsmethode enthält, und angewiesen, es mit den offiziellen Geschäftsberichten abzugleichen https://www.youtube.com/watch?v=hscEYvWELPk -----GEMINI 3 PRO---- > Um die von Aswath Damodaran im Video vorgestellte Methode der "Break-Even-Umsätze" (Break-Even Revenues) auf die aktuelle Situation von Diageo am 10.12.2025 anzuwenden und damit direkt auf die Sorgen von Mädel87 bezüglich des sinkenden Konsums und des Einstiegs bei 22 Euro einzugehen, nutzen wir die von dir bereitgestellten Daten aus der Excel-Liste sowie die aktuellen Marktdaten, wobei wir zunächst die aktuelle Marktkapitalisierung in US-Dollar berechnen müssen, da Diageo in USD bilanziert, wofür wir die Anzahl der Aktien aus deiner Liste für 2025 Q4 in Höhe von 2.228.000.000 Stück mit dem aktuellen Aktienkurs von 18,45 Euro und dem Wechselkurs von 1,166 USD/EUR multiplizieren, was einen Aktienkurs von 21,51 USD und eine Marktkapitalisierung von 47,93 Milliarden USD ergibt, woraufhin wir nun die Damodaran-Formel für den Wert von Eigenkapital in einem stabilen Wachstumsstadium anwenden, um rückwärtszurechnen, welcher Umsatz in diesem niedrigen Aktienkurs eigentlich eingepreist ist, wobei wir konservative Annahmen treffen, die der aktuellen "Angst-Stimmung" im Forum Rechnung tragen, indem wir eine Nettomarge (Net Margin) von 17% (historisch solide, aber leicht gedrückt durch Kosten), eine Eigenkapitalrendite (ROE) von 35% (Diageo ist kapitalstark), Kapitalkosten (Cost of Equity) von 8% (aufgrund gestiegener Zinsen und Risikoprämien) und eine langfristige Wachstumsrate (g) von 3% (Inflation und minimales Volumenwachstum) ansetzen, was uns zu der Gleichung führt, dass die Marktkapitalisierung von 47,93 Milliarden USD gleich dem Break-Even-Umsatz multipliziert mit der Nettomarge von 17% multipliziert mit dem Faktor (1 minus Wachstumsrate 3% geteilt durch ROE 35%) geteilt durch die Differenz aus Kapitalkosten 8% und Wachstumsrate 3% ist, was mathematisch aufgelöst bedeutet, dass wir 47,93 Milliarden mit 0,05 (dem Nenner) multiplizieren und das Ergebnis von 2,3965 Milliarden durch den Faktor 0,1554 (das Produkt aus Marge und Reinvestitionsrate) teilen, wodurch wir auf einen implizierten Break-Even-Umsatz von nur 15,42 Milliarden USD kommen, was im Vergleich zu den realen Umsätzen von Diageo, die historisch und aktuell eher im Bereich von 20 bis 21 Milliarden USD liegen, eine massive Diskrepanz aufzeigt und bedeutet, dass der Markt aktuell einen dauerhaften Umsatzrückgang von fast 25% einpreist, womit wir nun den von Damodaran vorgeschlagenen "3P-Test" (Möglich, Plausibel, Wahrscheinlich) auf die Sorgen von Mädel87 anwenden können, denn während es "möglich" ist, dass der Umsatz durch Gesundheitstrends und weniger rauchende/trinkende junge Menschen auf 15,4 Milliarden fällt, und es in einem extremen Szenario auch "plausibel" sein könnte, wenn GLP-1-Medikamente und der Wellness-Trend den Alkoholkonsum strukturell massiv beschädigen, so ist es doch statistisch nicht "wahrscheinlich" (probable), dass eine derart starke globale Marke mit Preissetzungsmacht ein Viertel ihres Umsatzes dauerhaft verliert, ohne gegenzusteuern, weshalb die aktuelle Bewertung von 18,45 Euro (Marktkapitalisierung 47,93 Mrd. USD) im Vergleich zum Einstieg bei 22 Euro zwar schmerzhaft ist, aber fundamental betrachtet eine extreme Pessimismus-Prämie enthält, da das Unternehmen aktuell deutlich mehr Umsatz und Cashflow generiert, als der Aktienkurs impliziert, was für Mädel87 bedeutet, dass der Markt bereits ein Katastrophenszenario als Realität bewertet und ein Verkauf jetzt bedeuten würde, diese extreme Unterbewertung zu realisieren, obwohl die Firma operativ weit über der "Break-Even-Umsatz"-Schwelle von 15,42 Milliarden USD liegt.
Minikohle
Minikohle, 10.12.2025 22:28 Uhr
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Ich habe Gemini 3 den Videotext von Aswath Damodaran gegeben, der die Anleitung einer Berechnungsmethode enthält, und angewiesen, es mit den offiziellen Geschäftsberichten abzugleichen https://www.youtube.com/watch?v=hscEYvWELPk -----GEMINI 3 PRO---- > Um die von Aswath Damodaran im Video vorgestellte Methode der "Break-Even-Umsätze" (Break-Even Revenues) auf die aktuelle Situation von Diageo am 10.12.2025 anzuwenden und damit direkt auf die Sorgen von Mädel87 bezüglich des sinkenden Konsums und des Einstiegs bei 22 Euro einzugehen, nutzen wir die von dir bereitgestellten Daten aus der Excel-Liste sowie die aktuellen Marktdaten, wobei wir zunächst die aktuelle Marktkapitalisierung in US-Dollar berechnen müssen, da Diageo in USD bilanziert, wofür wir die Anzahl der Aktien aus deiner Liste für 2025 Q4 in Höhe von 2.228.000.000 Stück mit dem aktuellen Aktienkurs von 18,45 Euro und dem Wechselkurs von 1,166 USD/EUR multiplizieren, was einen Aktienkurs von 21,51 USD und eine Marktkapitalisierung von 47,93 Milliarden USD ergibt, woraufhin wir nun die Damodaran-Formel für den Wert von Eigenkapital in einem stabilen Wachstumsstadium anwenden, um rückwärtszurechnen, welcher Umsatz in diesem niedrigen Aktienkurs eigentlich eingepreist ist, wobei wir konservative Annahmen treffen, die der aktuellen "Angst-Stimmung" im Forum Rechnung tragen, indem wir eine Nettomarge (Net Margin) von 17% (historisch solide, aber leicht gedrückt durch Kosten), eine Eigenkapitalrendite (ROE) von 35% (Diageo ist kapitalstark), Kapitalkosten (Cost of Equity) von 8% (aufgrund gestiegener Zinsen und Risikoprämien) und eine langfristige Wachstumsrate (g) von 3% (Inflation und minimales Volumenwachstum) ansetzen, was uns zu der Gleichung führt, dass die Marktkapitalisierung von 47,93 Milliarden USD gleich dem Break-Even-Umsatz multipliziert mit der Nettomarge von 17% multipliziert mit dem Faktor (1 minus Wachstumsrate 3% geteilt durch ROE 35%) geteilt durch die Differenz aus Kapitalkosten 8% und Wachstumsrate 3% ist, was mathematisch aufgelöst bedeutet, dass wir 47,93 Milliarden mit 0,05 (dem Nenner) multiplizieren und das Ergebnis von 2,3965 Milliarden durch den Faktor 0,1554 (das Produkt aus Marge und Reinvestitionsrate) teilen, wodurch wir auf einen implizierten Break-Even-Umsatz von nur 15,42 Milliarden USD kommen, was im Vergleich zu den realen Umsätzen von Diageo, die historisch und aktuell eher im Bereich von 20 bis 21 Milliarden USD liegen, eine massive Diskrepanz aufzeigt und bedeutet, dass der Markt aktuell einen dauerhaften Umsatzrückgang von fast 25% einpreist, womit wir nun den von Damodaran vorgeschlagenen "3P-Test" (Möglich, Plausibel, Wahrscheinlich) auf die Sorgen von Mädel87 anwenden können, denn während es "möglich" ist, dass der Umsatz durch Gesundheitstrends und weniger rauchende/trinkende junge Menschen auf 15,4 Milliarden fällt, und es in einem extremen Szenario auch "plausibel" sein könnte, wenn GLP-1-Medikamente und der Wellness-Trend den Alkoholkonsum strukturell massiv beschädigen, so ist es doch statistisch nicht "wahrscheinlich" (probable), dass eine derart starke globale Marke mit Preissetzungsmacht ein Viertel ihres Umsatzes dauerhaft verliert, ohne gegenzusteuern, weshalb die aktuelle Bewertung von 18,45 Euro (Marktkapitalisierung 47,93 Mrd. USD) im Vergleich zum Einstieg bei 22 Euro zwar schmerzhaft ist, aber fundamental betrachtet eine extreme Pessimismus-Prämie enthält, da das Unternehmen aktuell deutlich mehr Umsatz und Cashflow generiert, als der Aktienkurs impliziert, was für Mädel87 bedeutet, dass der Markt bereits ein Katastrophenszenario als Realität bewertet und ein Verkauf jetzt bedeuten würde, diese extreme Unterbewertung zu realisieren, obwohl die Firma operativ weit über der "Break-Even-Umsatz"-Schwelle von 15,42 Milliarden USD liegt.

Sehr interessant, wirklich. Jetzt müsste man Gemini 3 nur noch anweisen, viel Diageo Aktien zu kaufen oder wenigstens Bailys zu trinken.
Mädel87
Mädel87, 10.12.2025 17:21 Uhr
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Ich kann das langsam nicht mehr nachvollziehen.Es wird weniger konsumiert, junge Menschen treiben viel Sport und rauchen auch weniger.Ich dachte, mein Einstieg bei 22 Euro wäre gut und der Tiefpunkt sei erreicht, aber leider wurde ich eines Besseren belehrt.Wie geht ihr mit so einer Situation um?Ich möchte eigentlich nicht weiter investieren und bin momentan etwas ratlos.
T
Tsindu12, 09.12.2025 18:38 Uhr
0
Hier wird auch nichts mehr steigen. Konsum fällt vor allem bei Jugendlichen. Einziger Wachstumsmarkt ist Indien der Rest bricht ein
M
Moritz_Hartel, 09.12.2025 16:31 Uhr
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Cüsh Diageo, es reicht mit fallen
f
fb123, 09.12.2025 15:36 Uhr
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Ich werde von Tabak auf Alkohol umschichten

Ja habe ich mir auch schon überlegt 50% kann man mitnehmen
chaknoris
chaknoris, 09.12.2025 8:04 Uhr
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Ich habe mir eine Flasche Lagavulin gekauft und saufe mir heute Abend den Kurs schön 🥰
K
Kolin, 09.12.2025 7:29 Uhr
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mir hilft was ich mit Gemini erarbeite, vielleicht auch euch :)

Ja Danke dir 👍
m
m4758406, 09.12.2025 5:29 Uhr
0
mir hilft was ich mit Gemini erarbeite, vielleicht auch euch :)
m
m4758406, 09.12.2025 5:25 Uhr
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**Muss man sehr besorgt sein? Oder siehst du die Chance höher, dass Diageo die Schuldenreduzierung gelingt!? Wobei du das natürlich schlecht beurteilen kannst, weil du wie wir Forenteilnehmer nicht siehst, was aktuell in Echtzeit passiert, aber wenn du die historischen Muster sehr vieler ähnlicher Unternehmen mit der aktuellen Diageo Lage vergleichst? Und die Tonalität der Earnings Calls!!!** -----GEMINI 3 PRO---- > Basierend auf der Analyse der vorliegenden Finanzdaten und der historischen Muster etablierter "Consumer Staples"-Unternehmen ist extreme Besorgnis zum jetzigen Zeitpunkt nicht angebracht, und die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schuldenreduzierung ist deutlich höher einzuschätzen als das Risiko eines Scheiterns, da Diageo trotz des erhöhten Verschuldungsgrads von 3,4x Net Debt/EBITDA (Stand 30. Juni 2025) über die entscheidenden Merkmale verfügt, die historisch gesehen Unternehmen die erfolgreiche Entschuldung ermöglichen: einen massiven, stabilen Free Cash Flow (FCF), der für das Geschäftsjahr 2026 auf ca. 3,0 Milliarden USD prognostiziert wird, und eine extrem widerstandsfähige Schuldenstruktur, bei der 87 % der Verbindlichkeiten festverzinslich sind und der Großteil erst in über fünf Jahren fällig wird, was das Risiko eines plötzlichen Liquiditätsengpasses durch steigende Zinsen minimiert. Historisch betrachtet ist es für Unternehmen mit starken Marken (Burggraben) und hohen Bruttomargen üblich, Phasen erhöhter Verschuldung durch temporäre Aussetzung von Aktienrückkäufen und strikte Kostendisziplin zu bewältigen – genau das Muster, das Diageo jetzt mit dem Stopp der Rückkäufe und dem auf 625 Millionen USD aufgestockten "Accelerate"-Sparprogramm verfolgt, ähnlich wie es in der Vergangenheit bei anderen Konsumgüterriesen nach großen Übernahmen oder Marktkrisen erfolgreich exekutiert wurde. Die Tonalität des Managements in den jüngsten Calls, insbesondere im Q1 F26 Trading Statement vom 6. November 2025, ist dabei ein positives Signal, da Interim-CEO Nik Jhangiani und Interim-CFO Deirdre Mahlan nicht versuchen, die Lage schönzureden ("we are clearly not satisfied with the current performance"), sondern eine nüchterne, operative Dringlichkeit an den Tag legen ("acting with pace", "focused on what we can manage and control"), was typisch für Turnaround-Phasen ist, in denen der Fokus von "Wachstum um jeden Preis" auf "Cash-Generierung und Bilanzsanierung" wechselt. Solange der Free Cash Flow die Dividende und Zinszahlungen deckt – was bei 3,0 Mrd. USD FCF und ca. 2,3 Mrd. USD Dividende plus Zinszahlungen knapp, aber machbar ist, sofern die operative Effizienz greift – und das Management nicht in alte Muster der Arroganz zurückfällt, sondern die angekündigten Effizienzsteigerungen liefert, ist die Substanz des Unternehmens stark genug, um diese Phase des "Deleveraging" (Entschuldung) bis zum Zieljahr 2028 zu überstehen, ohne dass Anleger in Panik verfallen müssen, solange sie die im Geschäftsbericht (Note 17) ausgewiesene Zinsstabilität und die Cashflow-Entwicklung (Consolidated Statement of Cash Flows) als primäre Gesundheitsindikatoren im Auge behalten.
m
m4758406, 09.12.2025 5:10 Uhr
0
**Welche Seiten sollte man im Geschäftsbericht selbst überprüfen, um sicherzustellen, dass du nicht halluzinierst? Welche Zahlen sollte man bei Diageo in Zukunft beobachten, um zu sehen, ob es sich verbessert oder verschlechtert (Verschuldung, Aktienrückkauf, Stock Based Compensation)? Bei welchen Warnzeichen sollte man das Unternehmen sofort vollständig verkaufen?** -----GEMINI 3 PRO---- > Um die Integrität meiner Analyse zur Schuldenstruktur und den Zinsrisiken eigenständig zu verifizieren und sicherzustellen, dass keine Halluzinationen vorliegen, müssen Sie im **Annual Report 2025** (Form 20-F) zwingend die **Note 17 "Net borrowings"** aufschlagen, wo Sie die Tabelle "Gross borrowings before leases and derivative financial instruments are expected to mature as follows" finden, die schwarz auf weiß belegt, dass der Großteil der Schulden (11,999 Milliarden USD) erst nach fünf Jahren fällig wird ("Beyond five years"), sowie den Textabschnitt zur "Effective interest rate", der für 2025 4,1 % ausweist und die Prognose von 4,0 % für 2026 bestätigt, während Sie für die Aktienrückkäufe und die Anzahl der Aktien die **Note 18 "Equity"** und das **"Consolidated Statement of Changes in Equity"** prüfen müssen, wo explizit steht "Share buyback programme: —" (Null) für 2025 im Vergleich zu (987) Millionen USD in 2024, und für die Stock Based Compensation (SBC) schauen Sie in **Note 4 (c) "Staff costs"**, wo "Share-based incentive plans" mit 59 Millionen USD ausgewiesen sind, was im Verhältnis zu den Gesamtpersonalkosten von 2.488 Millionen USD vernachlässigbar ist. Für die zukünftige Beobachtung ist die wichtigste Kennzahl nicht die absolute Schuldenhöhe, sondern das Verhältnis **Net Debt to Adjusted EBITDA** (zu finden im Abschnitt "Liquidity and capital resources" oder "Financial Review"), das aktuell bei 3,4x liegt und zwingend sinken muss, um das Ziel von 2,5x bis 3,0x bis zum Geschäftsjahr 2028 zu erreichen, sowie der **Free Cash Flow**, der laut "Accelerate"-Programm im Geschäftsjahr 2026 ca. 3,0 Milliarden USD erreichen muss, um die Dividende und den Schuldenabbau zu decken, wobei Sie bei den Aktienrückkäufen darauf achten sollten, dass diese erst wieder aufgenommen werden, wenn der Leverage im Zielkorridor ist, da verfrühte Rückkäufe die Bilanz gefährden würden. Ein sofortiges Verkaufssignal (Red Flag) wäre gegeben, wenn der Leverage Ratio in den nächsten Quartalsberichten weiter ansteigt (z.B. Richtung 4,0x), was auf einen Kontrollverlust über die Kosten oder einen Einbruch des EBITDA hindeutet, wenn das Unternehmen gezwungen ist, die Dividende zu kürzen, um die Kreditwürdigkeit zu retten, oder wenn die "Effective interest rate" plötzlich sprunghaft ansteigt (z.B. über 5,0-5,5 %), was bedeuten würde, dass der Anleihemarkt das Vertrauen verliert und Risikoaufschläge verlangt, oder wenn das organische Betriebsergebnis trotz des 625-Millionen-Dollar-Sparprogramms weiter sinkt, da dies beweisen würde, dass die Marke ihre Preissetzungsmacht dauerhaft verloren hat und die Einsparungen lediglich die Inflation und Zölle kompensieren, ohne echten Wert zu schaffen.
m
m4758406, 09.12.2025 4:47 Uhr
0
meine Excel-Liste, damit ich sehe ob sich der Aktienrückkauf verlangsamt oder beschleunigt, und man sieht das "Employee share compensation" weniger wurde ----------> https://i.imgur.com/57MlWR9.gif
m
m4758406, 09.12.2025 4:37 Uhr
2
**Waren die historischen Aktienrückkäufe ein Fehler und wäre ein Schuldenabbau besser gewesen? Wie sind die Rückkaufmengen einzuordnen? Hat das Unternehmen günstige langlaufende Anleihen oder droht bei der Refinanzierung durch auslaufende Anleihen eine Kostenexplosion, weil nun viel höhere Zinsen gezahlt werden müssen?** -----GEMINI 3 PRO---- > Die Analyse der historischen Kapitalallokation von Diageo im Kontext der aktuellen Verschuldungssituation zum Stichtag 17. November 2025 zeigt ein differenziertes Bild, bei dem die pauschale Verurteilung der Rückkäufe zu kurz greift, wenngleich das Timing aus heutiger Sicht suboptimal erscheint, denn basierend auf Ihrer Excel-Liste hat Diageo die Anzahl der ausstehenden Aktien ("Weighted average number of shares") von 2.523 Millionen im Jahr 2017 auf 2.228 Millionen im Jahr 2025 reduziert, was einer signifikanten Verringerung um rund 11,69 % entspricht und den Gewinn pro Aktie (EPS) in diesem Zeitraum künstlich gestützt hat, allerdings wurden viele dieser Rückkäufe zu Kursen durchgeführt, die deutlich über dem aktuellen Niveau von ca. 20 EUR (bzw. den entsprechenden Pfund/Dollar-Werten der Vorjahre) lagen, was bedeutet, dass Kapital zu hohen Bewertungen ausgegeben wurde, das heute zur Schuldentilgung fehlen könnte, weshalb das Management im Geschäftsjahr 2025 (FY25) die Rückkäufe komplett eingestellt hat, um die Priorität auf den Abbau der Nettoverschuldung zu legen, die zum 30. Juni 2025 auf 21,9 Milliarden USD angestiegen ist und mit einem Verhältnis von Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA von 3,4x deutlich über dem mittelfristigen Zielkorridor von 2,5x bis 3,0x liegt. Bezüglich der Angst vor einer "Kostenexplosion" bei der Refinanzierung geben die detaillierten Finanzdaten aus Note 17 des Geschäftsberichts 2025 jedoch Entwarnung, da Diageo eine sehr robuste Schuldenstruktur aufweist, bei der 87 % der Bruttoschulden festverzinslich sind und nur 11 % variabel, was das Unternehmen extrem gut gegen kurzfristige Zinsschwankungen absichert, und zudem ist die effektive Verzinsung der Schulden im Geschäftsjahr 2025 sogar von 4,3 % (FY24) auf 4,1 % gesunken, wobei die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 sogar einen weiteren leichten Rückgang auf ca. 4,0 % vorsieht, was beweist, dass das Unternehmen keineswegs "die Hose runtergezogen" bekommt, sondern im Gegenteil durch ein aktives Treasury-Management und den Mix aus Währungen und Laufzeiten die Zinslast stabil hält oder sogar senkt, obwohl das allgemeine Marktzinsniveau gestiegen ist. Ein Blick auf das Fälligkeitsprofil der Anleihen zeigt zudem, dass von den gesamten Bruttoschulden in Höhe von 24,05 Milliarden USD lediglich 2,9 Milliarden USD innerhalb eines Jahres fällig werden, während der Großteil von knapp 12 Milliarden USD erst nach fünf Jahren fällig ist, was bedeutet, dass es keinen unmittelbaren "Refinanzierungs-Schock" gibt, da die Fälligkeiten gut gestaffelt sind (z.B. 4,7 Mrd. USD in 1-3 Jahren und 4,2 Mrd. USD in 3-5 Jahren) und das Unternehmen auch im abgelaufenen Jahr erfolgreich neue Anleihen (z.B. 750 Mio. USD zu 5,125% bis 2030 oder 500 Mio. EUR zu 3,75% bis 2044) emittieren konnte, die zwar höhere Kupons als in der Nullzinsphase haben, aber im Mischkalkül durch das Auslaufen noch teurerer Altlasten oder günstiger Swaps kompensiert werden, sodass das eigentliche Problem nicht die Zinslast ist, sondern die absolute Höhe der Schulden im Verhältnis zum operativen Ergebnis (EBITDA), weshalb das "Accelerate"-Programm nun strikte Kostensenkungen und Cashflow-Ziele (3,0 Mrd. USD Free Cash Flow in FY26) verfolgt, um den Leverage wieder in den Zielbereich zu drücken, womit die historischen Rückkäufe zwar die Bilanzflexibilität reduziert haben, die Zinsstruktur aber weiterhin solide und keineswegs existenzbedrohend ist.
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