Droneshield für Anleger WKN: A2DMAA ISIN: AU000000DRO2 Kürzel: DRO Forum: Aktien User: BullMars

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-2,78 % -0,061
17:38:38 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 630
rasdi
rasdi, 10.02.2026 18:58 Uhr
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EOS macht Hardkill mit Kanonen und Lasern, DroneShield macht Softkill mit Jamming und RF-Detektion. Beide brauchen einander für ein vollständiges Schutzsystem. Wenn EOS durch den Skandal geschwächt wird, verliert DS zwar einen Ökosystem-Partner, aber DS kann alternative kinetische Effektoren einbinden, etwa Epirus mit HPM. Zweitens werden ASIC und die Australian Defence Force nach dem EOS-Skandal Verträge kritischer prüfen, was DS mit seiner nachgewiesenen Governance und operativen Profitabilität begünstigt.
D
Dach68, 10.02.2026 19:05 Uhr
0

Vorweg ich bin nicht in EOS investiert und der Beitrag richtet sich an Nutzer, die sich mit DS und EOS beschäftigen. Wer investiert, sollte auch über den Tellerrand schauen. EOS und DroneShield werden international gemeinsam eingeordnet, unter anderem im Monocle Magazine, arbeiten im LAND-156-Programm komplementär unter Leidos und nutzen beide Echodyne-Radar. Der Grizzly-Shortreport gegen EOS ist daher sehr wohl auch für DS-Investoren relevant. Ein möglicher Flight to Quality von EOS zu DS ist keineswegs abwegig. Und ganz grundsätzlich bewegen sich Kurse wegen Zinsen, Politik, Algorithmen, Kriegen und vielem mehr, oft völlig unabhängig vom Unternehmen selbst. Niemand muss alles lesen.

Vollkommen richtig , vor allem wieder Grizzly hat vor gar nicht allzu langer Zeit Red Cat mit ähnlichen Vorwürfen belastet , wobei diese Aktie auch nach den Anschuldigungen eingebrochen ist . Mal schauen ob die sich auch noch DS vornehmen
rasdi
rasdi, 10.02.2026 19:18 Uhr
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Vollkommen richtig , vor allem wieder Grizzly hat vor gar nicht allzu langer Zeit Red Cat mit ähnlichen Vorwürfen belastet , wobei diese Aktie auch nach den Anschuldigungen eingebrochen ist . Mal schauen ob die sich auch noch DS vornehmen

Grizzly Research hat im Dezember ein „mangelhaftes Geschäftsmodell“ bei Ceres Power bemängelt. Auch dort ist der Kurs kurzfristig eingebrochen.
Geraldine1224
Geraldine1224, 10.02.2026 22:37 Uhr
1

sowas gehört ins eos forum nicht in DS für anleger.

Halt dich mal zurück....gerade Du mit deinen Finanz-Strategien die du öffentlich postest, hast du bestimmt schon so manchen Anfänger hier geschädigt... Spiel dich nicht so auf und kümmere dich leise um deine Verluste ✌️
G
Groden, 12. Feb 10:04 Uhr
1
https://edition.cnn.com/2026/02/11/us/faa-el-paso-texas-flight-restrictions-hnk
rasdi
rasdi, 10.02.2026 18:52 Uhr
4

sowas gehört ins eos forum nicht in DS für anleger.

Vorweg ich bin nicht in EOS investiert und der Beitrag richtet sich an Nutzer, die sich mit DS und EOS beschäftigen. Wer investiert, sollte auch über den Tellerrand schauen. EOS und DroneShield werden international gemeinsam eingeordnet, unter anderem im Monocle Magazine, arbeiten im LAND-156-Programm komplementär unter Leidos und nutzen beide Echodyne-Radar. Der Grizzly-Shortreport gegen EOS ist daher sehr wohl auch für DS-Investoren relevant. Ein möglicher Flight to Quality von EOS zu DS ist keineswegs abwegig. Und ganz grundsätzlich bewegen sich Kurse wegen Zinsen, Politik, Algorithmen, Kriegen und vielem mehr, oft völlig unabhängig vom Unternehmen selbst. Niemand muss alles lesen.
Skankhunt
Skankhunt, 10.02.2026 17:26 Uhr
0

Ich weiß, dass viele Nutzer in diesem Forum in EOS investiert sind, daher meine Einschätzung zur EOS-Stellungnahme. Überzeugend ist der Auftragsbestand von A$459 Mio. (ohne den Korea-Vertrag): Er ist real und durch namhafte Kunden wie das niederländische Verteidigungsministerium und Hanwha gestützt. Die Bilanz mit A$107 Mio. Cash und null Schulden ist solide. Die MARSS-Umsatzdiskrepanz wird durch den Hinweis auf Entitäten in Monaco und Saudi-Arabien erklärt, die Grizzly ignoriert hat (€243 Mio. gesamt vs. €66 Mio. nur UK). EOS hat also ein echtes, funktionierendes Geschäft jenseits des Korea-Vertrags. Problematisch bleibt jedoch, dass EOS faktisch selbst zugibt, dass Goldrone finanziell schwach ist („modest financial capacity“, „not a large stand-alone business“) und die US$18 Mio. Anzahlung bis heute nicht geleistet wurde. Die Erklärung, Goldrone habe eine „strong capability to secure market access“, bleibt eine bloße Behauptung ohne Beleg. Auffällig ist zudem, dass der zentrale Widerspruch aus dem Investor Call — der Vertragspartner habe um Vertraulichkeit gebeten, während Goldrone selbst am selben Tag öffentlich Vertragsdetails veröffentlichte — in der gesamten 15-seitigen Stellungnahme mit keinem Wort adressiert wird. Die Glaubwürdigkeitsfrage beim Management bleibt daher berechtigt. Wer investieren oder halten möchte, sollte meiner Meinung nach abwarten, ob die Goldrone-Anzahlung tatsächlich eingeht und ob die MARSS-Umsatzzahlen durch den nächsten Audit bestätigt werden. https://hotcopper.com.au/threads/ann-response-to-grizzly-research-report.9012550/

sowas gehört ins eos forum nicht in DS für anleger.
rasdi
rasdi, 10.02.2026 6:24 Uhr
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MEINE MEINUNG zu EOS: Wer die Aktie bereits im Depot hält, sollte einen Ausstieg erwägen, da erhebliche Zweifel an der Realisierbarkeit des Goldrone-Vertrags bestehen, der als zentraler Kurstreiber galt. Der anschließende Kursanstieg von rund 100 Prozent könnte daher auf unvollständigen oder irreführenden Informationen beruhen. Die Handelsaussetzung durch EOS, um Zeit für eine Stellungnahme zu gewinnen, deutet auf mögliche schwerwiegende Unternehmensprobleme hin. Grizzly Research stellt fest, dass Goldrone ein sehr kleines Agrardrohnenunternehmen mit minimalem Umsatz (Peak von US$476.000 im Jahr 2018), hohen Verlusten (US$400.000 Nettoverlust 2018) und nur drei Mitarbeitern ist, das in einem zweistöckigen Gebäude über einem Restaurant operiert. Die Finanzierung eines 80 Millionen US-Dollar schweren Vertrags erscheint daher äußerst fraglich, zumal Goldrone aktuell versucht, lediglich US$343.000 für die weitere Geschäftstätigkeit aufzubringen. Die vereinbarte Anzahlung von 18 Millionen US-Dollar wurde nicht fristgerecht bis zum 31. Januar 2026 geleistet und soll laut EOS nun erst im Februar oder März 2026 erfolgen. EOS' finanzielle Lage ist angespannt. Im Januar 2025 verkaufte das Unternehmen seine einzige profitable Sparte EM Solutions für 160 Millionen australische Dollar, vermutlich um hohen Schuldendruck aus einem Kredit über 52,1 Millionen australische Dollar mit 26 Prozent Zinsen bei Washington H. Soul Pattinson zu bewältigen, der rund 10 Monate nach Q3 2024 fällig wurde. Nach dem Verkauf verschlechterte sich die Lage weiter: Nettoverlust von 44,2 Millionen australische Dollar im ersten Halbjahr 2025, Umsatzrückgang von 58 Prozent bei fortgeführten Geschäftsbereichen und negativer operativer Cashflow von 20 Millionen australische Dollar in den ersten neun Monaten von Januar bis September 2024. Zusätzlich gab es weitere Probleme: Eine Geldstrafe der ASIC im November 2025 wegen mangelhafter Offenlegungspflichten sowie fragwürdige Angaben zur MARSS-Akquisition, bei der das Management behauptete, MARSS habe 240 Millionen Euro Umsatz in fünf Jahren generiert, während die öffentlichen UK-Unterlagen für die Jahre 2021 bis 2023 nur 66 Millionen Euro ausweisen. Dies würde bedeuten, dass MARSS allein in 2024 und 2025 zusammen 174 Millionen Euro hätte erwirtschaften müssen – eine unrealistische Wachstumsrate für ein Unternehmen, das zwischen 2021 und 2022 einen Umsatzrückgang von 75 Prozent verzeichnete. Zudem erklärte EOS in einem Investor Call am 16. Dezember 2025, dass der Vertragspartner Goldrone anonym bleiben wolle und um Vertraulichkeit gebeten habe, obwohl Goldrone selbst am selben Tag öffentlich Vertragsdetails auf seiner Website veröffentlichte und die Vertragsunterzeichnung in lokalen koreanischen Medien mit Fotos der Zeremonie berichtet wurde, was die Glaubwürdigkeit des Managements weiter infrage stellt.

Ich weiß, dass viele Nutzer in diesem Forum in EOS investiert sind, daher meine Einschätzung zur EOS-Stellungnahme. Überzeugend ist der Auftragsbestand von A$459 Mio. (ohne den Korea-Vertrag): Er ist real und durch namhafte Kunden wie das niederländische Verteidigungsministerium und Hanwha gestützt. Die Bilanz mit A$107 Mio. Cash und null Schulden ist solide. Die MARSS-Umsatzdiskrepanz wird durch den Hinweis auf Entitäten in Monaco und Saudi-Arabien erklärt, die Grizzly ignoriert hat (€243 Mio. gesamt vs. €66 Mio. nur UK). EOS hat also ein echtes, funktionierendes Geschäft jenseits des Korea-Vertrags. Problematisch bleibt jedoch, dass EOS faktisch selbst zugibt, dass Goldrone finanziell schwach ist („modest financial capacity“, „not a large stand-alone business“) und die US$18 Mio. Anzahlung bis heute nicht geleistet wurde. Die Erklärung, Goldrone habe eine „strong capability to secure market access“, bleibt eine bloße Behauptung ohne Beleg. Auffällig ist zudem, dass der zentrale Widerspruch aus dem Investor Call — der Vertragspartner habe um Vertraulichkeit gebeten, während Goldrone selbst am selben Tag öffentlich Vertragsdetails veröffentlichte — in der gesamten 15-seitigen Stellungnahme mit keinem Wort adressiert wird. Die Glaubwürdigkeitsfrage beim Management bleibt daher berechtigt. Wer investieren oder halten möchte, sollte meiner Meinung nach abwarten, ob die Goldrone-Anzahlung tatsächlich eingeht und ob die MARSS-Umsatzzahlen durch den nächsten Audit bestätigt werden. https://hotcopper.com.au/threads/ann-response-to-grizzly-research-report.9012550/
rasdi
rasdi, 09.02.2026 23:38 Uhr
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Interessant sind die Jobausschreibungen. Der General Manager USA ist die wichtigste Neuigkeit, da diese Position die seit November 2025 vakante US-Führung ersetzt. Die neuen BDM-Stellen für Italien und Frankreich zeigen die Expansion in Europas größte Verteidigungsmärkte. Der Chief Remote Pilot deutet auf eigene Drohnen-Testoperationen hin, und Smart Defeat als neue Produktkategorie signalisiert Weiterentwicklung des Portfolios. Die Erwähnung von Dänemark und Dubai als Standorte ist neu für mich. Sie findet sich nicht in einer einzelnen Stellenausschreibung, sondern im Standardtext der Firmenbeschreibung, der in mehreren Ausschreibungen identisch verwendet wird. Konkret steht dort: „Overseas on-the-ground presence includes Virginia (USA), Netherlands, Denmark, Mexico and Dubai, as well as distributors in over 70 countries worldwide." https://www.droneshield.com/open-positions
rasdi
rasdi, 08.02.2026 10:20 Uhr
1
Das hohe KGV spielt bei DS tatsächlich eine untergeordnete Rolle, aber es ist nicht völlig irrelevant. Das KGV misst, wie viele Jahre es dauern würde, bis ein Unternehmen seinen aktuellen Börsenwert durch Gewinne verdient hat. Bei einem reifen Unternehmen wie einer Bank oder einem Energieversorger, das kaum noch wächst, ist ein KGV von 10 bis 15 normal. Bei DS ist die Situation aber eine völlig andere. Das Unternehmen ist gerade erst profitabel geworden und wächst extrem schnell. Der Umsatz stieg 2025 um 277 Prozent, die SaaS Einnahmen sogar um 312 Prozent. Der gesamte Drohnenabwehrmarkt ist erst zu 5 Prozent durchdrungen, das heißt 95 Prozent der potenziellen Kunden haben noch gar nichts gekauft. Laut CEO Vornik haben viele Kunden, die ein System besitzen, eigentlich 100 Stück nötig, und viele haben noch überhaupt keins. In so einer frühen Wachstumsphase schauen erfahrene Investoren deshalb weniger auf das KGV und mehr auf das Umsatzwachstum, die Bruttomarge, die Pipeline und die Marktposition. DS hat 65 bis 75 Prozent Bruttomarge, eine Pipeline von 2,55 Milliarden Dollar, 210 Mio. AUD Cash ohne Schulden und ist das einzige börsennotierte Pure Play Unternehmen im Drohnenabwehrsektor weltweit. Wenn der Umsatz weiter so wächst, wird das KGV automatisch schnell sinken, weil die Gewinne überproportional steigen. Trotzdem ist Ehrlichkeit wichtig. Ein hohes KGV bedeutet, dass viel Zukunftserwartung im Kurs steckt. Wenn DS die Erwartungen nicht erfüllt, kann der Kurs stark fallen. Das haben wir im November 2025 gesehen, als der Kurs nach den Insiderverkäufen um über 55 Prozent einbrach. Wer investiert, setzt also darauf, dass das Wachstum anhält. Die bisherigen Zahlen und die Pipeline sprechen dafür, aber eine Garantie gibt es nicht.
Roman1104
Roman1104, 06.02.2026 21:41 Uhr
1
Ich bin bei EOS mit 10% im Minus. Aber verkaufen kannst ja jetzt auch nicht, der Handel ist ja ausgesetzt. Und wenn es für uns wieder möglich ist hat Australien den Kurs längst gemacht…
Skankhunt
Skankhunt, 06.02.2026 19:46 Uhr
1
hab da auch nen paar tausend liegen in EOS. zum glück nicht nachgelegt wenn ich die scheiße schon wieder sehe heute.. Bei DS ist die lage zum glück besser. Wenn ich das absurde KGV allerdings sehe wird mir auch leicht übel. denke werde früher oder später mal in weniger volatilere aktien umschichten.
rasdi
rasdi, 06.02.2026 17:18 Uhr
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MEINE MEINUNG zu EOS: Wer die Aktie bereits im Depot hält, sollte einen Ausstieg erwägen, da erhebliche Zweifel an der Realisierbarkeit des Goldrone-Vertrags bestehen, der als zentraler Kurstreiber galt. Der anschließende Kursanstieg von rund 100 Prozent könnte daher auf unvollständigen oder irreführenden Informationen beruhen. Die Handelsaussetzung durch EOS, um Zeit für eine Stellungnahme zu gewinnen, deutet auf mögliche schwerwiegende Unternehmensprobleme hin. Grizzly Research stellt fest, dass Goldrone ein sehr kleines Agrardrohnenunternehmen mit minimalem Umsatz (Peak von US$476.000 im Jahr 2018), hohen Verlusten (US$400.000 Nettoverlust 2018) und nur drei Mitarbeitern ist, das in einem zweistöckigen Gebäude über einem Restaurant operiert. Die Finanzierung eines 80 Millionen US-Dollar schweren Vertrags erscheint daher äußerst fraglich, zumal Goldrone aktuell versucht, lediglich US$343.000 für die weitere Geschäftstätigkeit aufzubringen. Die vereinbarte Anzahlung von 18 Millionen US-Dollar wurde nicht fristgerecht bis zum 31. Januar 2026 geleistet und soll laut EOS nun erst im Februar oder März 2026 erfolgen. EOS' finanzielle Lage ist angespannt. Im Januar 2025 verkaufte das Unternehmen seine einzige profitable Sparte EM Solutions für 160 Millionen australische Dollar, vermutlich um hohen Schuldendruck aus einem Kredit über 52,1 Millionen australische Dollar mit 26 Prozent Zinsen bei Washington H. Soul Pattinson zu bewältigen, der rund 10 Monate nach Q3 2024 fällig wurde. Nach dem Verkauf verschlechterte sich die Lage weiter: Nettoverlust von 44,2 Millionen australische Dollar im ersten Halbjahr 2025, Umsatzrückgang von 58 Prozent bei fortgeführten Geschäftsbereichen und negativer operativer Cashflow von 20 Millionen australische Dollar in den ersten neun Monaten von Januar bis September 2024. Zusätzlich gab es weitere Probleme: Eine Geldstrafe der ASIC im November 2025 wegen mangelhafter Offenlegungspflichten sowie fragwürdige Angaben zur MARSS-Akquisition, bei der das Management behauptete, MARSS habe 240 Millionen Euro Umsatz in fünf Jahren generiert, während die öffentlichen UK-Unterlagen für die Jahre 2021 bis 2023 nur 66 Millionen Euro ausweisen. Dies würde bedeuten, dass MARSS allein in 2024 und 2025 zusammen 174 Millionen Euro hätte erwirtschaften müssen – eine unrealistische Wachstumsrate für ein Unternehmen, das zwischen 2021 und 2022 einen Umsatzrückgang von 75 Prozent verzeichnete. Zudem erklärte EOS in einem Investor Call am 16. Dezember 2025, dass der Vertragspartner Goldrone anonym bleiben wolle und um Vertraulichkeit gebeten habe, obwohl Goldrone selbst am selben Tag öffentlich Vertragsdetails auf seiner Website veröffentlichte und die Vertragsunterzeichnung in lokalen koreanischen Medien mit Fotos der Zeremonie berichtet wurde, was die Glaubwürdigkeit des Managements weiter infrage stellt.

Dass ein Short-Seller voreingenommen ist, bedeutet nicht, dass seine Fakten falsch sind. Goldrones finanzielle Probleme, die ausbleibende Anzahlung und die widersprüchlichen Aussagen von EOS sind dokumentiert. Die Hoffnung auf eine überzeugende Antwort von EOS am Dienstag ist berechtigt, doch die Beweislast liegt nun bei EOS und nicht bei Grizzly. Eine positive Wendung wäre nur möglich, wenn EOS überzeugend nachweisen kann, dass Goldrone durch einen finanzstarken Partner abgesichert ist, die vereinbarte Anzahlung tatsächlich geleistet wurde und die angegebenen MARSS-Zahlen korrekt sind. Angesichts der bisher dokumentierten Fakten erscheint dieses Szenario jedoch wenig wahrscheinlich.
rasdi
rasdi, 06.02.2026 17:18 Uhr
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MEINE MEINUNG zu EOS: Wer die Aktie bereits im Depot hält, sollte einen Ausstieg erwägen, da erhebliche Zweifel an der Realisierbarkeit des Goldrone-Vertrags bestehen, der als zentraler Kurstreiber galt. Der anschließende Kursanstieg von rund 100 Prozent könnte daher auf unvollständigen oder irreführenden Informationen beruhen. Die Handelsaussetzung durch EOS, um Zeit für eine Stellungnahme zu gewinnen, deutet auf mögliche schwerwiegende Unternehmensprobleme hin. Grizzly Research stellt fest, dass Goldrone ein sehr kleines Agrardrohnenunternehmen mit minimalem Umsatz (Peak von US$476.000 im Jahr 2018), hohen Verlusten (US$400.000 Nettoverlust 2018) und nur drei Mitarbeitern ist, das in einem zweistöckigen Gebäude über einem Restaurant operiert. Die Finanzierung eines 80 Millionen US-Dollar schweren Vertrags erscheint daher äußerst fraglich, zumal Goldrone aktuell versucht, lediglich US$343.000 für die weitere Geschäftstätigkeit aufzubringen. Die vereinbarte Anzahlung von 18 Millionen US-Dollar wurde nicht fristgerecht bis zum 31. Januar 2026 geleistet und soll laut EOS nun erst im Februar oder März 2026 erfolgen. EOS' finanzielle Lage ist angespannt. Im Januar 2025 verkaufte das Unternehmen seine einzige profitable Sparte EM Solutions für 160 Millionen australische Dollar, vermutlich um hohen Schuldendruck aus einem Kredit über 52,1 Millionen australische Dollar mit 26 Prozent Zinsen bei Washington H. Soul Pattinson zu bewältigen, der rund 10 Monate nach Q3 2024 fällig wurde. Nach dem Verkauf verschlechterte sich die Lage weiter: Nettoverlust von 44,2 Millionen australische Dollar im ersten Halbjahr 2025, Umsatzrückgang von 58 Prozent bei fortgeführten Geschäftsbereichen und negativer operativer Cashflow von 20 Millionen australische Dollar in den ersten neun Monaten von Januar bis September 2024. Zusätzlich gab es weitere Probleme: Eine Geldstrafe der ASIC im November 2025 wegen mangelhafter Offenlegungspflichten sowie fragwürdige Angaben zur MARSS-Akquisition, bei der das Management behauptete, MARSS habe 240 Millionen Euro Umsatz in fünf Jahren generiert, während die öffentlichen UK-Unterlagen für die Jahre 2021 bis 2023 nur 66 Millionen Euro ausweisen. Dies würde bedeuten, dass MARSS allein in 2024 und 2025 zusammen 174 Millionen Euro hätte erwirtschaften müssen – eine unrealistische Wachstumsrate für ein Unternehmen, das zwischen 2021 und 2022 einen Umsatzrückgang von 75 Prozent verzeichnete. Zudem erklärte EOS in einem Investor Call am 16. Dezember 2025, dass der Vertragspartner Goldrone anonym bleiben wolle und um Vertraulichkeit gebeten habe, obwohl Goldrone selbst am selben Tag öffentlich Vertragsdetails auf seiner Website veröffentlichte und die Vertragsunterzeichnung in lokalen koreanischen Medien mit Fotos der Zeremonie berichtet wurde, was die Glaubwürdigkeit des Managements weiter infrage stellt.
BullMars
BullMars, 06.02.2026 9:53 Uhr
0
Wie bei DS damals..
BullMars
BullMars, 06.02.2026 9:44 Uhr
0
Ein paar Anleger werden sicher auch DS umschichten..
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