DRONESHIELD LTD WKN: A2DMAA ISIN: AU000000DRO2 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
Die Aussage, dass keine DRO Aufträge aus Belgien zu erwarten seien, ist derzeit faktisch nicht abgesichert. Dem könnte ich zustimmen, weil der Koalitionspartner, wie unten beschrieben, einen Regierungsbruch vermieden hat. Unabhängig davon ermittelt die belgische Staatsanwaltschaft wegen Korruptionsverdachts. Verteidigungsminister Francken, der den Kauf der Systeme zur Drohnenabwehr überstürzt eingeleitet hatte, ordnete selbst eine Prüfung durch den Bundesprüfungsdienst an, die anschließend an den Rechnungshof übertragen wurde. Dieser stellt den Abschluss der Prüfung frühestens für das Jahresende in Aussicht. Das bringt Vooruit in Bedrängnis, da die Partei bis zu einem Prüfungsurteil eigentlich alle Verteidigungskäufe blockieren wollte. Die abschließende Aussage war, dass die geplanten Investitionen künftig genau beobachtet werden, insbesondere bei einer negativen Stellungnahme, stammt vom Abgeordneten der Partei Vooruit, Axel Weydts. Vooruit will künftig keine neuen Verteidigungskäufe mehr pauschal bis zum Abschluss der Rechnungshofprüfung blockieren, sondern nur noch jene geplanten Investitionen verhindern, zu denen das Finanzinspektorat eine negative Stellungnahme abgegeben hat. Das Finanzinspektorat stellte bereits im Oktober 2025 den Kaufplan der Verteidigung in Frage! Zu der negativen Stellungnahme des Finanzinspektorats, sagte De Wever, dass sie dies jederzeit rechtmäßig ignorieren dürfen, weil diese Ratschläge nicht bindend sind, sondern nur beratenden Charakter haben, während die letztendliche Entscheidungsbefugnis bei der demokratisch gewählten Regierung liegt, auch wenn Beobachter wie Clerix und der Verteidigungsexperte Roger Housen diese Praxis kritisch beurteilen. Am 9. Juli 2026 einigten sich Belgien und die Niederlande auf dem jährlichen NATO Gipfel in Ankara auf den gemeinsamen Kauf gestaffelter Luftverteidigungssysteme von Kongsberg und Thales.
„Mit keinen DRO-Aufträgen aus Belgien zu rechnen“ ist inzwischen zu absolut. Vooruit hatte zunächst angekündigt, weitere Verteidigungsbeschaffungen bis zu einer Prüfung zu blockieren. Bereits am 9. Juni 2026 wurde diese Position aber abgeschwächt: Statt einer vollständigen Blockade sollten geplante Beschaffungen genauer geprüft werden. Daher wäre die Aussage, dass keine DroneShield-Aufträge aus Belgien zu erwarten seien, derzeit nicht faktisch abgesichert.
Droneshield wird doch hier nicht mal erwähnt. Außerdem ist der Artikel hinfällig nach den Vorfall in Leipzig: Die Bundesregierung beschreibt den Leipziger Vorfall inzwischen als eine neue Gefahrenqualität und hat ausdrücklich Fragen zur Drohnenabwehr und hybriden Bedrohung aufgegriffen. Auch in Sachsen wurden danach Forderungen nach einem besseren bundesweiten Drohnenabwehrsystem laut.
Guten Morgen, der KOALITIONSPARTNER Vooruit blockiert bis zum Abschluss der Prüfung ohnehin weitere militärische Käufe. Unmittelbar nach den Enthüllungen des Investigativmagazins Pano über die sogenannten „Fake Drohnen“ und den DroneShield Deal zog die Partei Vooruit die Reißleine. Am 24. April 2026 kündigte sie offiziell an, im föderalen Ministerrat vorerst keine weiteren großen Rüstungskäufe mehr zu genehmigen, solange die Vorwürfe nicht vollständig aufgeklärt und die Ergebnisse eines unabhängigen Audits vorliegen. Für Verteidigungsminister Theo Francken (N VA) stellte diese Entscheidung einen erheblichen Rückschlag dar, da sie seine weitreichenden Pläne zur Modernisierung der belgischen Streitkräfte unmittelbar ausbremste. https://www.tvl.be/nieuws/vooruit-wil-voorlopig-geen-nieuwe-defensieaankopen-goedkeuren-180401 https://www.vrt.be/vrtnws/nl/2026/04/24/drones-theo-francken-vooruit/ Seit dem 17. April 2026 prüft die Brüsseler Staatsanwaltschaft und hat das Zentrale Büro zur Bekämpfung von Korruption mit den Ermittlungen beauftragt. Die Anforderung von Unterlagen ist ein üblicher Schritt in einem Korruptionsverfahren. DroneShield muss interne E Mails, Angebote und Unterlagen zu den Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium offenlegen. Sollte sich zeigen, dass das Unternehmen durch Lobbyarbeit oder vertrauliche Informationen bevorzugt wurde, während andere Anbieter ausgeschlossen wurden, droht eine Mitverantwortung. Da DroneShield seinen Sitz in Australien hat, könnten internationale Rechtshilfeverfahren die Ermittlungen zusätzlich verzögern.
Guten Morgen, der KOALITIONSPARTNER Vooruit blockiert bis zum Abschluss der Prüfung ohnehin weitere militärische Käufe. Unmittelbar nach den Enthüllungen des Investigativmagazins Pano über die sogenannten „Fake Drohnen“ und den DroneShield Deal zog die Partei Vooruit die Reißleine. Am 24. April 2026 kündigte sie offiziell an, im föderalen Ministerrat vorerst keine weiteren großen Rüstungskäufe mehr zu genehmigen, solange die Vorwürfe nicht vollständig aufgeklärt und die Ergebnisse eines unabhängigen Audits vorliegen. Für Verteidigungsminister Theo Francken (N VA) stellte diese Entscheidung einen erheblichen Rückschlag dar, da sie seine weitreichenden Pläne zur Modernisierung der belgischen Streitkräfte unmittelbar ausbremste. https://www.tvl.be/nieuws/vooruit-wil-voorlopig-geen-nieuwe-defensieaankopen-goedkeuren-180401 https://www.vrt.be/vrtnws/nl/2026/04/24/drones-theo-francken-vooruit/ Seit dem 17. April 2026 prüft die Brüsseler Staatsanwaltschaft und hat das Zentrale Büro zur Bekämpfung von Korruption mit den Ermittlungen beauftragt. Die Anforderung von Unterlagen ist ein üblicher Schritt in einem Korruptionsverfahren. DroneShield muss interne E Mails, Angebote und Unterlagen zu den Verhandlungen mit dem Verteidigungsministerium offenlegen. Sollte sich zeigen, dass das Unternehmen durch Lobbyarbeit oder vertrauliche Informationen bevorzugt wurde, während andere Anbieter ausgeschlossen wurden, droht eine Mitverantwortung. Da DroneShield seinen Sitz in Australien hat, könnten internationale Rechtshilfeverfahren die Ermittlungen zusätzlich verzögern.
Guten Morgen, natürlich wäre dein beschriebenes Szenario durch aus möglich , aber die Untersuchung läuft seit Ende letzten Jahres , schwerste Verfehlungen seitens des Unternehmens wären in diesem Zeitfenster schon längst erkennbar gewesen und hätten für das "Unternehmen" schon dementsprechende Konsequenzen! Eventuelles Fehlverhalten seitens der CEO werden zivilrechtlich anders behandelt , dort geht es um bewusstes oder unbewusstes Fehlverhalten , so ein Beweissicherungsverfahren ist äußerst zeitintensiv!
https://brf.be/national/2082240/ Sollte der belgische Rechnungshof (Rekenhof) formell feststellen, dass der Dringlichkeitskauf rechtswidrig war, verfügt das Parlament über rechtliche Möglichkeiten, darauf zu reagieren. So könnten beispielsweise noch ausstehende Zahlungen oder Wartungsverträge ausgesetzt werden. Im schlimmsten Fall könnte die Opposition sogar die Rückabwicklung des Vertrages fordern. Für DroneShield würde dies erhebliche finanzielle Einbußen sowie rechtliche Auseinandersetzungen in Millionenhöhe bedeuten.
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