EOS - Verteidigungs- und Raumfahrttechnik WKN: 580850 ISIN: AU000000EOS8 Forum: Aktien User: rasdi

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19:20:10 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 1.430
H
HWG1964, Sonntag 8:22 Uhr
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Und natürlich habe ich nichts gegen die generelle Verwendung von KI. Allerdings halte ich in der Tat nichts davon, mir von einer KI Unternehmens-Daten, Zukunftsausschten oder etwaiges Potential interpretieren zu lassen. Sowas mache ich dann doch gerne selbst - aber Du kannst ja zum Glück machen, was immer Du möchtest

Schönen Sonntag erstmal. Ich will am Anfang erst einmal wissen ob es KI ist oder nicht. Dann ist eine KI Info keine Perfekte Beratung - ebenso wie die Bank Beratung, Google, YouTube, Zeitungen, Freunde oder ICH selbst. Wenn KI perfekt wäre,sind die Kurse weltweit zu 99 Prozent identisch mit Zeitverschiebung von Sekunden. Unsere eigenen Ziele oder die Psychologie würden eine geringe Rolle spielen. DU hast Recht - KI ist nur eine Info Quelle. Avalon33
H
HWG1964, Sonntag 8:25 Uhr
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Was hier in diesem Forum geschrieben wird ist für mich sehr wichtig. Wichtiger als eine KI. Vielen Dank an Euch. Avalon33
rasdi
rasdi, Sonntag 9:25 Uhr
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Rückblickend war der 2. Juni 2026 ein Lehrbuchbeispiel für das, was Kostolany meinte, als er sagte, man solle kaufen wenn die Kanonen donnern und verkaufen wenn die Violinen spielen. An diesem Tag erreichte EOS mit AUD 12,58 sein Allzeithoch, getrieben durch drei gleichzeitig positive Faktoren, nämlich die massiv überzeichnete SPP mit AUD 95 Mio. Zeichnungen bei einem ursprünglichen Ziel von AUD 25 Mio., die abgeschlossene MARSS-Akquisition und die bevorstehende Eurosatory-Messe in Paris. Wer damals verkauft hat, lag richtig, denn was folgte, war kein fundamentaler Einbruch, sondern institutionelle Mechanik. Bereits am nächsten dokumentierten Handelstag, dem 3. Juni 2026, verkaufte State Street Global Advisors Australia 707.316 Aktien zu AUD 11,90 und lieh gleichzeitig weitere 185.552 Aktien aus, ohne dass eine negative EOS-Meldung vorlag. Am 10. Juni 2026 setzte sich der Druck fort, weil die SPP-Zeichnungsfrist endete, die neuen SPP-Aktien zu AUD 8,00 kurz bevor waren ausgegeben zu werden und State Street gleichzeitig ein bestehendes Leihgeschäft von rund 170.000 Aktien verlängerte. Am 19. Juni 2026 schließlich gab State Street 1.599.813 Aktien ohne Preisangabe aus dem Bestand heraus und fiel damit erneut unter die meldepflichtige 5-Prozent-Schwelle, obwohl EOS bereits am 15. Juni 2026 ein positives Business Update mit einer Umsatzguidance von AUD 240 bis 270 Mio. für 2026 veröffentlicht hatte. Was mich als langfristigen Investor an diesem Verlauf am meisten interessiert, ist was danach passierte. Bereits am 23. Juni 2026 kaufte State Street 1.383.444 Aktien zu AUD 9,75 zurück und baute seine Position innerhalb einer Woche auf den höchsten je gemeldeten Stand von 6,24 Prozent aus. Das ist aus meiner Sicht das eigentliche Signal, denn State Street hat den durch institutionelle Mechanismen erzeugten Kursrückgang sofort als Kaufgelegenheit genutzt. Meine persönliche Beobachtung daraus, ausdrücklich keine Anlageberatung, ist folgende. Einstiege haben sich in der Vergangenheit bei EOS dann als günstig erwiesen, wenn entweder State Street oder andere institutionelle Großaktionäre nachweislich zugekauft haben, EOS-Direktoren mit eigenem Geld auf dem Markt kauften, wie es Hounsell und Nicholson im April 2026 bei Kursen zwischen AUD 8 und AUD 9 taten, oder wenn ein bekannter und oft richtig liegender User wie Avalon eine Kaufposition kommunizierte. Ausstiege haben sich dagegen dann als richtig erwiesen, wenn sich positive Nachrichten auf einem Zeitraum verdichteten, der Kurs weit über das fundamentale Niveau gestiegen war und die Leihaktivität großer Depotbanken laut ASX ShortMan gleichzeitig zunahm. Das ist nur meine persönliche Einschätzung auf Basis der öffentlich zugänglichen ASX Unterlagen.
rasdi
rasdi, Sonntag 10:02 Uhr
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Und natürlich habe ich nichts gegen die generelle Verwendung von KI. Allerdings halte ich in der Tat nichts davon, mir von einer KI Unternehmens-Daten, Zukunftsausschten oder etwaiges Potential interpretieren zu lassen. Sowas mache ich dann doch gerne selbst - aber Du kannst ja zum Glück machen, was immer Du möchtest

Jeder muss seinen eigenen Weg finden. Ich nutze KI nicht als Ersatz für eigenes Denken, sondern als Werkzeug. Sie ermöglicht es mir, ein 91-seitiges Dokument wie das Form 603 von State Street in kurzer Zeit faktenbasiert auszuwerten und darüber mehrere Beiträge in meinem Thread zu verfassen, etwas, das für mich ohne KI schlicht nicht realisierbar wäre. Ich habe gelesen, dass du rund 70 verschiedene Aktienpositionen im Depot hast. Aus meiner Sicht eine gute Entscheidung. Ich bin mit meinem deutlich konzentrierteren Depot ebenfalls sehr zufrieden. Vielleicht unterscheiden wir uns also gar nicht so sehr in unserer Herangehensweise, sondern vor allem in den Werkzeugen, die wir dafür nutzen.
rasdi
rasdi, Sonntag 10:34 Uhr
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Meine Einschätzung ist, dass EOS aktuell die technischen Voraussetzungen für eine Short Attacke erfüllt. Das tägliche Handelsvolumen liegt häufig unter 3 Millionen Aktien am ASX. Gleichzeitig zeigt das Form 603 von State Street vom 2. Juli 2026, dass allein bei State Street 1.214.951 Aktien aktiv verliehen sind. Die aktuellste ASX ShortMan Statistik vom 29. Juni 2026 weist außerdem eine Short Position von 4,71 Prozent aus, was bei einem Gesamtbestand von rund 221 Millionen EOS Aktien einer geschätzten Short Position von rund 10,4 Millionen Aktien im Gesamtmarkt entspricht, und die Short Position ist laut ShortMan innerhalb einer einzigen Woche um 1,23 Prozentpunkte gestiegen, was auf einen aktiven weiteren Aufbau von Leerverkaufspositionen hindeutet. In einem Markt mit wenig Handelsvolumen können größere Verkäufe geliehener Aktien den Kurs deshalb relativ leicht nach unten drücken. Automatische Handelsalgorithmen können diesen Effekt zusätzlich verstärken. Kommen dann noch negative Berichte oder Diskussionen hinzu, wie wir es nach dem Grizzly Bericht im Februar 2026 gesehen haben, kann der Verkaufsdruck weiter zunehmen. Gleichzeitig gibt es aus meiner Sicht starke Gegenargumente. Große Investoren wie State Street, JPMorgan, Vanguard und Soul Pattinson besitzen zusammen rund ein Viertel aller EOS Aktien und handeln normalerweise langfristig. Zusätzlich verfügt EOS über einen Auftragsbestand von rund AUD 726 Millionen. Deshalb sehe ich mögliche Short Angriffe eher als kurzfristige Kurseinflüsse und nicht als Zeichen für eine schwache Unternehmensentwicklung. Das wars jetzt, einen schönen Sonntag noch.
B
Brotdose, Sonntag 6:48 Uhr
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Und natürlich habe ich nichts gegen die generelle Verwendung von KI. Allerdings halte ich in der Tat nichts davon, mir von einer KI Unternehmens-Daten, Zukunftsausschten oder etwaiges Potential interpretieren zu lassen. Sowas mache ich dann doch gerne selbst - aber Du kannst ja zum Glück machen, was immer Du möchtest
B
Brotdose, Sonntag 6:42 Uhr
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Warum kommt nichts??

Weil ich noch mehr zu tun habe, als hier zu schreiben. Du verstehst einfach nix - egal, was man hier schreibt. Du hast von ‚Geld parken‘ gesprochen. Geld ‚parken‘ kann man in nem vergleichsweise sicheren ETF oder nen Geldmarkt-Fond oder whatever. Das hier ist und bleibt ein High-Risk-Invest. Natürlich kann und sollte man - bei entsprechender Streuung - sowas im Portfolio haben. Aber sein Geld hier zu PARKEN ist einfach absoluter Unsinn.
R
RainerZufall!, Samstag 23:57 Uhr
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Ebenso!
rasdi
rasdi, Samstag 23:22 Uhr
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Zum Schluss noch die Kernbotschaft von essener: „Cool bleiben 😎 ", den Fokus auf EOS behalten. Alles wird gut. Gute Nacht!
rasdi
rasdi, Samstag 23:13 Uhr
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Laut Abschnitt 4 der Form 603 von State Street Corporation, verwaltet State Street zum Stichtag 30. Juni 2026 EOS-Aktien für insgesamt zwölf externe institutionelle Anleger, darunter fünf amerikanische Pensionsfonds, nämlich den Teacher Retirement System of Texas mit 109.765 Aktien, CalSTRS mit 169.215 Aktien, den Federal Retirement Thrift Investment Board mit 104.432 Aktien, den WA State Investment Board mit 59.041 Aktien sowie die Police and Firemens Retirement System of New Jersey mit 58.526 Aktien, ferner die University of California mit 63.879 Aktien, Dimensional Fund Advisors mit 51.072 Aktien, Goldman Sachs mit 706.813 Aktien, Barclays mit 50.979 Aktien, UBS Securities Australia mit 2.150.000 Aktien, UBS Group mit 26.239 Aktien sowie den IAM National Pension Fund mit 6.101 Aktien. Die verbleibenden rund 9,5 Millionen Aktien werden von verschiedenen internen State Street Einheiten wie SSGA Australia Limited, SSGA Trust Company, SSGA Funds Management Inc. und den SSGA SPDR ETF-Vehikeln gehalten und verwaltet, wobei als externe Verwahrstellen neben State Street Bank and Trust Company selbst auch JPMorgan AG, BNP Paribas, Citibank NA, Bank of New York Mellon und Northern Trust Company als Drittdepotbanken fungieren.
rasdi
rasdi, Samstag 23:12 Uhr
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Laut der Form 603 von State Street Corporation, Stichtag 30. Juni 2026, verleiht State Street Bank and Trust Company zum Meldezeitpunkt insgesamt 1.214.951 EOS-Aktien aktiv an einen ungenannten Entleiher, und hält zusätzlich 2.934.031 EOS-Aktien als Collateral, also als Sicherheit aus einem separaten Leihgeschäft, in dem State Street selbst als Kreditgeber auftritt. Das ergibt eine leihgeschäftsbezogene Gesamtposition von 4.148.982 Aktien, was 30,7 Prozent des gesamten von State Street verwalteten EOS-Bestands von 13.531.442 Aktien entspricht. Die verbleibenden 9.382.460 Aktien, also 69,3 Prozent des Gesamtbestands, werden von den verschiedenen SSGA-Fondsvehikeln als echte Anlagepositionen für die institutionellen Anleger gehalten und sind nicht Gegenstand von Leihgeschäften. Da kein festes Rückgabedatum für die ausgeliehenen Aktien vereinbart ist, kann sich diese Situation jederzeit ändern, was die bereits bekannte strukturelle Volatilität in den gemeldeten State Street Beständen erklärt.
rasdi
rasdi, Samstag 23:07 Uhr
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Wer sich die öffentlichen ASX Meldungen ansieht, stellt fest, dass State Street nach dem letzten Kursrückgang im Juni 2026 sofort 1.383.444 Aktien zu AUD 9,75 nachgekauft und seinen Bestand auf den höchsten je gemeldeten Stand von 6,24 Prozent ausgebaut hat, was institutionelle Großinvestoren offensichtlich weniger als Warnsignal und mehr als Kaufgelegenheit betrachten.

Ich habe mir die ASX Meldung von State Street, eingereicht am 2. Juli 2026, nochmals sehr genau angesehen und sie mit den Kursdaten von TradingView sowie den Leerverkaufsdaten von ASX ShortMan verglichen. Dabei sind mir fünf Tage aufgefallen, an denen die Datenlage meiner Meinung nach auf erhöhten Leerverkaufsdruck hindeutet, auch wenn ich das ausdrücklich als begründete Indizien und nicht als bewiesene Tatsachen bezeichnen möchte. Am 10. März 2026 lieh State Street Bank and Trust Company 637.639 EOS Aktien aus, also ohne sie am Markt zu verkaufen, sondern sie einem Dritten zur Verfügung zu stellen. Genau in diesem Zeitraum verdoppelte sich laut ASX ShortMan die Leerverkaufsquote von rund 2 auf über 4 Prozent aller EOS Aktien, was aus meiner Sicht kein Zufall ist. Am 2. Juni 2026 erreichte EOS laut TradingView mit AUD 12,58 sein Allzeithoch. Bereits am nächsten dokumentierten Handelstag, dem 3. Juni 2026, verkaufte State Street 707.316 Aktien zu AUD 11,90 und lieh gleichzeitig weitere 185.552 Aktien aus. Der Kurs war also innerhalb eines einzigen Tages bereits um rund 5 Prozent vom Höchststand gefallen. Am 10. Juni 2026 verlängerte State Street ein bestehendes Leihgeschäft, was man daran erkennt, dass an diesem Tag fast identische Zu und Abgänge von rund 170.000 Aktien ohne Preisangabe gebucht wurden. Der Kurs hatte sich zu diesem Zeitpunkt laut den in der Meldung dokumentierten Transaktionspreisen bereits auf rund AUD 9,80 abgeschwächt, was einer Korrektur von rund 22 Prozent vom Allzeithoch entspricht. Am 19. Juni 2026 ereignete sich der größte Einzelvorgang im gesamten Dokument, nämlich ein Abgang von 1.599.813 Aktien ohne Preisangabe. An genau diesem Tag fiel State Street laut Market Index wieder unter die meldepflichtige 5-Prozent-Schwelle. Der Kurs befand sich laut den dokumentierten Transaktionspreisen in einem Bereich zwischen AUD 8,91 und AUD 9,33. Was mich als langfristigen Investor besonders interessiert, ist das, was danach passierte. Bereits am 23. Juni 2026, also nur vier Handelstage später, kaufte State Street 1.383.444 Aktien zu AUD 9,75 zurück und baute seine Position damit systematisch wieder auf. Das zeigt aus meiner Sicht sehr deutlich, dass institutionelle Großinvestoren wie State Street den durch Leerverkäufe erzeugten Kursrückgang als Kaufgelegenheit nutzen und nicht als Grund zum Verkaufen. Als ausgleichende Faktoren stehen dem die institutionellen Langfristhalter mit rund 23 bis 24 Prozent der Aktien sowie der kombinierte pro-forma Auftragsbestand von EOS und MARSS von rund AUD 726 Millionen laut Investorenpräsentation vom Mai 2026 gegenüber, die eine solide fundamentale Basis darstellen und aus Sicht eines langfristig orientierten Investors den kurzfristigen Short-Druck relativieren. Wie immer keine Anlageberatung, nur meine persönliche Einschätzung auf Basis der öffentlich zugänglichen ASX Unterlagen. 
rasdi
rasdi, Samstag 23:04 Uhr
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Wer sich die öffentlichen ASX Meldungen ansieht, stellt fest, dass State Street nach dem letzten Kursrückgang im Juni 2026 sofort 1.383.444 Aktien zu AUD 9,75 nachgekauft und seinen Bestand auf den höchsten je gemeldeten Stand von 6,24 Prozent ausgebaut hat, was institutionelle Großinvestoren offensichtlich weniger als Warnsignal und mehr als Kaufgelegenheit betrachten.
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essener001, Samstag 22:51 Uhr
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Cool bleiben 😎
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RainerZufall!, Samstag 20:46 Uhr
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Warum kommt nichts??
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RainerZufall!, Samstag 20:34 Uhr
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Erzähl doch einfach mal, was bei EOS nicht funktioniert. Wäre mal ein Anfang !!
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