EVOTEC WKN: 566480 ISIN: DE0005664809 Kürzel: EVT Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 115.046
Torkum,
26.02.2020 22:22 Uhr
0
Alea iacta est!
BerndMD,
26.02.2020 22:14 Uhr
0
Ibi fas, ubi proxima merces! 😄
JaeggerMücke,
26.02.2020 21:11 Uhr
0
Cui Bono 😏
JaeggerMücke,
26.02.2020 21:11 Uhr
0
Die beste Werbung für Tamiflu machte
Die Furcht vor der Vogelgrippe wächst – und damit der Umsatz von Tamiflu. Das Medikament gilt als Mittel der Wahl gegen den Erreger H5N1. "Schützen Sie sich und Ihre Familie, kaufen Sie Tamiflu jetzt!", werben Online-Apotheken in den USA. Für 400 Dollar gibt es 30 Tabletten. Von dem Tamiflu-Boom profitiert auch Pentagon-Chef Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Er ist an dem kalifornischen Biotechnologieunternehmen Gilead Siences beteiligt. Von diesem Unternehmen hat Roche 1996 die Lizenz zur Herstellung von Tamiflu erworben. Vergangenes Jahr setzte Roche mit dem Medikament 1,2 Milliarden Dollar um. Analysten schätzen, dass 20 Prozent der Netto-Verkaufserlöse als Lizenzgebühren an Gilead gehen.
JaeggerMücke,
26.02.2020 21:10 Uhr
0
An alle die hier Angst haben
Hier mal ein Artikel zum Thema Pandemien
Die Tamiflu-Lüge
Milliarden haben Regierungen ausgegeben für das Grippemedikament Tamiflu, um gegen eine Pandemie gewappnet zu sein. Nun warnen Wissenschaftler: Die veröffentlichten Daten zu dem Mittel sind massiv geschönt.
Nike Heinen
Etwa für jeden fünften Bundesbürger liegen sie bereit: Grippemittel, die im Falle einer Pandemie die lebensgefährlichen Komplikationen der Infektion entschärfen sollen. Allein das Land Bayern hat 22.Millionen Euro dafür ausgegeben. Dass das Geld nicht einmal dann gut angelegt sein wird, wenn wirklich einmal eine Grippe-Pandemie zuschlägt, zeigt nun eine aktuelle Analyse. Sie belegt, was kritische Stimmen schon seit Jahren formulieren: dass die Virenhemmer keinesfalls so nützlich sind, wie es ihre Hersteller versprechen.
Tamiflus Karriere wurde vor allem durch eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2003 befördert. Die Arbeit war unter Federführung von Laurent Kaiser entstanden, dem Leiter des Zentralen Virologischen Labors am Genfer Universitätsklinikum. Kaisers Team hatte dazu zehn bis dahin vorliegende Wirksamkeitsstudien in Augenschein genommen - allerdings waren alle vom Tamiflu-Hersteller Roche selbst durchgeführt worden.
So kam Kaiser zu dem Schluss, dass Patienten messbar weniger Komplikationen erlitten, wenn sie Tamiflu bekamen: Jeder achte Tamiflu-Patient benötigte wegen einer drohenden Lungenentzündung ein Antibiotikum (45 von 368 Testpersonen); ohne Tamiflu (aber mit Placebo) war es jeder fünfte (74 von 401 Testpersonen).
Wo auch immer die Studienlage zu Tamiflu einer wissenschaftlichen Revision unterzogen wurde, wurde Kaisers Übersichtsarbeit zitiert und deren Schlüsse offenbar kritiklos übernommen. Als im Zuge der Vogelgrippe die Staaten, die es sich leisten konnten, Millionenreserven des Grippemittels anlegten, diente die Arbeit als Referenz dafür, dass man ein wirksames Mittel eingekauft hatte.
Die Cochrane-Gutachter nahmen die Hinweise ernst. Sie wollten tiefer graben, tiefer als das, was der Öffentlichkeit bis dahin freiwillig an Auswertungen und Basisdaten vorgelegt worden war. Dazu aber brauchten sie nackte Daten, anders ausgedrückt: die nüchternen, uninterpretierten Studienprotokolle.
Kaiser aber verwies Jefferson an Roche. Doch der Konzern wollte dem Briten nur im Tausch gegen eine Verschwiegenheitserklärung Einsicht in seine Protokolle gewähren. Das wollte sich Jefferson nicht bieten lassen. Im Dezember 2009 machten er und seine Mitstreiter die Lücken in den publizierten Daten im British Medical Journal öffentlich.
Zugleich zogen sie für ihre Neubewertung nur jene Studien heran, die üblicherweise in eine Übersichtsarbeit fließen: solche, die vollständig publiziert sind. So kamen sie zu demselben Schluss wie Keji Hayashi: Allen veröffentlichten Daten zufolge beuge Tamiflu Atemwegskomplikationen infolge einer Grippe nicht besser vor als ein Placebo, so das Fazit.
S
SCHAMANE,
26.02.2020 18:16 Uhr
0
Kosto. sehe es genau so
Kostolany19,
26.02.2020 17:06 Uhr
0
Sorry das war von mir jetzt nicht böse gemeint. Ich wollte damit nur sagen, dass man auch mal zugreifen sollte wenn sich so eine Gelegenheit bietet. Bei Evo brauch man bei diesen guten fundamentalen Daten keine bedenken zu haben. Wenn ich nicht schon genug Evo Aktien hätte, dann hätte ich heute morgen auf jedenfall gekauft.
Putin01,
26.02.2020 16:29 Uhr
0
Danke für deinen Beitrag. Ich werde nächste Woche sagen können wann eine gute Gelegenheit zu verkaufen war.
Kostolany19,
26.02.2020 16:28 Uhr
0
Eine gute Gelegenheit zu kaufen war heute morgen bei 21.
D
DaWobi,
26.02.2020 15:31 Uhr
0
Definitiv besteht ein Drang, das Evo wieder nach oben will. Bleibe aber noch Vorsicht mit nachlegen.
BerndMD,
26.02.2020 15:28 Uhr
0
@Witsch
Auf jeden Fall läuft das Geld einsammeln ziemlich gut. Wenn die Entwicklung zügig vorwärts geht sollte die Entwicklung in einem überschaubaren Zeitraum zu machen sein. Denke aber trotzdem, dass es noch ca. 8 bis 10 Monate dauert bis ein regulärer Impfstoff zur Verfügung steht.
https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/donors-and-partners/funding
Clarissa,
26.02.2020 15:22 Uhr
0
https://www.google.com/amp/s/www.nzz.ch/amp/panorama/wer-stirbt-am-ehesten-am-neuartigen-coronavirus-je-aelter-der-mann-desto-gefaehrdeter-ld.1541686
W
Witsch,
26.02.2020 15:20 Uhr
0
Gute Analyse Torkum!👍
Torkum,
26.02.2020 15:18 Uhr
0
Ja aber dass die Formel zu Berechnung der 2,3% stark hinkt ist ja offensichtlich. Wird ja in dem Artikel beschrieben. Es dauert einige Tage bis ein Fall abgeschlossen ist, d.h. die aktuellen Totenzahlen beziehen sich nicht auf die gesamte Anzahl an Infektionen, sondern schon auf einen vorherigen niedrigeren Stand vor einigen Tagen. Ist ja logisch. Bei den neueren Fällen wissen wir ja nicht, ob sie wieder gesund werden oder nicht.
Das einzige Argument, was man noch anführen kann ist, dass nicht alle Infektionsfälle registriert werden. Ist sicherlich teilweise so. Der Effekt hat aber bestimmt kein großes Ausmaß. Einfach weil der Großteil, der jetzt grippeartige Symptome hat zum Arzt geht. Alle Menschen wissen, dass es Corona gibt, also haben sie Angst und geben zum Arzt
W
Witsch,
26.02.2020 15:17 Uhr
0
Hallo Bernd, die Quote deckt sich mit der Einschätzung von vielen Experten. Hoffentlich haben wir bald den Höhepunkt der Neuerkrankungen erreicht. Bin sehr zuversichtlich und ich denke wir werden nächstes Jahr schon einen adäquaten Impfstoff haben. Die Forschungsinstitute arbeiten angeblich eng zusammen ohne Eigennutz, sö hört man es zumindest.
BerndMD,
26.02.2020 15:09 Uhr
0
Kommt darauf an welche Formel du benutzt, um es auszurechnen. Wenn man das gängige Modell nutzt, kommt man aktuell auf ~2,3%.
Allerdings sind diese Zahlen generell nur vorläufig, da keiner weiß wie sich die Infektionszahlen in der nächsten Zeit verändern. 🤔
Wir werden es weiter beobachten, was anderes bleibt uns ja auch nicht übrig...
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