First Republic Bank WKN: A1C7VF ISIN: US33616C1009 Kürzel: FRCB Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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27. April 2026, 23:20 Uhr, Nasdaq OTC
Kommentare 16.624
calmly
calmly, 26.04.2023 10:16 Uhr
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Wenn Banken Jahrelang NUR auf das Pferd Staatsanleihen setzen und sich selbiges die Vorderläufe bricht, weil die Zinsen steigen und die Bank wegen des Mittelabflusses die Anleihen hoch defizitär verkaufen muss, stelle ich die Fähigkeit der Banken wirtschaftlich zu handeln in Frage..Es wurde nie für ein Szenario B vorgesorgt und solange die Zinsen rel. hoch bleiben, wird es eine Bank nach der anderen zerlegen..Die Großbanken erfahren schwindelerregende Mittelzuflüsse, da man Ihnen ein Durchschiffen der Krise logischerweise eher zutraut.. FRP ist ein Komapatient, der künstlich am Leben erhalten wird...

… klingt ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Das Hauptproblem der Banken ist wohl, dass die auch ziemliches Risiko fahren müssen, wenn immer mehr Geldmenge da ist. Und das die eigentlich Wirtschafts- und Gesellschaftsprofis sein müssen, um die vielen Gelder nachhaltiger anzulegen.
G
Gast-752987601, 26.04.2023 10:14 Uhr
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… sich für Verluste zu entscheiden ist eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt an der Börse. Aber je nach Faktenlage manchmal ein Muss. Je nach Einsatz können schon -20% sehr schmerzhaft sein. Aber sich deshalb nicht zum Wert zu informieren und -50, -75, -95% Prozent oder Totalverlust in Kauf zu nehmen, oder gar nachzulegen, grenzt an Handlungsstarre im Sinne der Vernunft. Jeder entscheidet ganz für sich allein. Keiner kann helfen.

Verluste realisieren ist eine wichtigsten Charakter Eigenschaften und fiel mir noch nie so leicht, wie zu diesen Zeiten..Ich bin mit keiner Aktie verheiratet und sehe auch keine mehr als Must have im Depot.. Scheitert meine Investment These und sehe ich woanders Chancen fliegt der Low Performer raus...
calmly
calmly, 26.04.2023 10:13 Uhr
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Schwer, aber to be fair nicht unmöglich. Meine Überlegung war ursprünglich, dass die Bank ja sehr serviceorientiert ist und hohe Zufriedenheitswerte hatte. Da war meine Denke, dass einige Kunden vielleicht trotz etwas schlechterer Konditionen der Bank treu bleiben und nur die unversicherten Teile der Einlagen abziehen. Das ist ja tatsächlich auch so passiert, im Call hieß es, dass 97% der KUNDEN noch da sind. Was ich dabei unterschätzt habe ist die Höhe der unversicherten Einlagen, die halt doch ein massiver Teil waren. Einen zweiten Run überlebt die Bank nicht, auch das ist jetzt klar. Und wie ich schon geschrieben habe, die Mitarbeiterentlassungen machen mir jetzt Sorgen, weil die Bank damit ihr letztes Ass im Ärmel, den hohen Servicestandard, verlieren kann.

… gute Gedanken. Kann ich nachvollziehen. Aber wir sehen, dass es für unsereins sehr zeitintensiv ist, dass alles im Blick zu behalten. Da gibt es halt bei vielen Titeln mehr Transparenz und Sicherheit. Und auch ziemlich ordentliche Prozente.
MankiBoi
MankiBoi, 26.04.2023 10:13 Uhr
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Wenn Banken Jahrelang NUR auf das Pferd Staatsanleihen setzen und sich selbiges die Vorderläufe bricht, weil die Zinsen steigen und die Bank wegen des Mittelabflusses die Anleihen hoch defizitär verkaufen muss, stelle ich die Fähigkeit der Banken wirtschaftlich zu handeln in Frage..Es wurde nie für ein Szenario B vorgesorgt und solange die Zinsen rel. hoch bleiben, wird es eine Bank nach der anderen zerlegen..Die Großbanken erfahren schwindelerregende Mittelzuflüsse, da man Ihnen ein Durchschiffen der Krise logischerweise eher zutraut.. FRP ist ein Komapatient, der künstlich am Leben erhalten wird...

Einerseits richtig, andererseits ist das soweit ich weiß der schnellste Zinsanstieg in der Geschichte der FED. Sicherlich hätte man einen Plan B haben müssen aber das ausschließlich der FRC zuzuschreiben halte ich auch nicht für ganz richtig.
G
Gast-752987601, 26.04.2023 10:10 Uhr
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Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.

Wenn Banken Jahrelang NUR auf das Pferd Staatsanleihen setzen und sich selbiges die Vorderläufe bricht, weil die Zinsen steigen und die Bank wegen des Mittelabflusses die Anleihen hoch defizitär verkaufen muss, stelle ich die Fähigkeit der Banken wirtschaftlich zu handeln in Frage..Es wurde nie für ein Szenario B vorgesorgt und solange die Zinsen rel. hoch bleiben, wird es eine Bank nach der anderen zerlegen..Die Großbanken erfahren schwindelerregende Mittelzuflüsse, da man Ihnen ein Durchschiffen der Krise logischerweise eher zutraut.. FRP ist ein Komapatient, der künstlich am Leben erhalten wird...
MankiBoi
MankiBoi, 26.04.2023 10:04 Uhr
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… kann mir schwer vorstellen, dass die Zinsen die nächsten Jahre fix wieder runter gehen. Und Immobilien werden natürlich auch immer ihren Wert so ziemlich behalten bzw. steigern. Aber die Lage momentan ist eher etwas zäh fürs Geschäft. Und da sie, wie du so gut beschrieben hast, für die Zinsvergabe zur Konkurrenz schlecht dastehen, plus der Vertrauensverlust, ist es wohl irre schwer da rauszukommen. Inzwischen verliert die Bank sicher auch noch gute Leute. Ist dann leider immer so eine Spirale. Und das ist halt das große Spiel der Marktwirtschaft. Die anderen profitieren inzwischen von deinen Fehlern.

Schwer, aber to be fair nicht unmöglich. Meine Überlegung war ursprünglich, dass die Bank ja sehr serviceorientiert ist und hohe Zufriedenheitswerte hatte. Da war meine Denke, dass einige Kunden vielleicht trotz etwas schlechterer Konditionen der Bank treu bleiben und nur die unversicherten Teile der Einlagen abziehen. Das ist ja tatsächlich auch so passiert, im Call hieß es, dass 97% der KUNDEN noch da sind. Was ich dabei unterschätzt habe ist die Höhe der unversicherten Einlagen, die halt doch ein massiver Teil waren. Einen zweiten Run überlebt die Bank nicht, auch das ist jetzt klar. Und wie ich schon geschrieben habe, die Mitarbeiterentlassungen machen mir jetzt Sorgen, weil die Bank damit ihr letztes Ass im Ärmel, den hohen Servicestandard, verlieren kann.
calmly
calmly, 26.04.2023 9:51 Uhr
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So denke ich eigentlich auch, die Bank braucht einfach nur Zeit nachzuziehen.

… und schon auch wieder Einlagen.
calmly
calmly, 26.04.2023 9:50 Uhr
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Also nicht falsch verstehen, das Risiko eines Totalausfalls sehe ich im Moment auch > 50%. Nur dass es glaube ich nicht mit der Fähigkeit, Gewinne zu erwirtschaften, zusammenhängt.

… nur Anleger wollen Wachstum und Gewinne sehen. Und Zeit ist ein elementarer Vorteil. Während FRB jetzt ganz viel davon braucht. Auch Kleinanleger lernen immer mehr dazu. Warum also hier das Geld parken, wenn es sicher dauern wird, während vielleicht 2024 der nächste Bullenmarkt kommt? Manche Werte schienen ja schon seit Ende 22 wieder Anlauf zu nehmen. Aber jeder muss sich auf seine Weise informieren, entscheiden. Und lernt für sich immer wieder dazu.
calmly
calmly, 26.04.2023 9:45 Uhr
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Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.

… kann mir schwer vorstellen, dass die Zinsen die nächsten Jahre fix wieder runter gehen. Und Immobilien werden natürlich auch immer ihren Wert so ziemlich behalten bzw. steigern. Aber die Lage momentan ist eher etwas zäh fürs Geschäft. Und da sie, wie du so gut beschrieben hast, für die Zinsvergabe zur Konkurrenz schlecht dastehen, plus der Vertrauensverlust, ist es wohl irre schwer da rauszukommen. Inzwischen verliert die Bank sicher auch noch gute Leute. Ist dann leider immer so eine Spirale. Und das ist halt das große Spiel der Marktwirtschaft. Die anderen profitieren inzwischen von deinen Fehlern.
m
moik2001, 26.04.2023 9:43 Uhr
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Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.

So denke ich eigentlich auch, die Bank braucht einfach nur Zeit nachzuziehen.
MankiBoi
MankiBoi, 26.04.2023 9:42 Uhr
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Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.

Also nicht falsch verstehen, das Risiko eines Totalausfalls sehe ich im Moment auch > 50%. Nur dass es glaube ich nicht mit der Fähigkeit, Gewinne zu erwirtschaften, zusammenhängt.
MankiBoi
MankiBoi, 26.04.2023 9:39 Uhr
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… nur in Zukunft nicht mehr. Und die Belegschaft muss als erstes bluten.

Da würde ich sogar vorsichtig widersprechen. Das Problem ist ja ein mittelfristiges, nämlich dass die Kreditzinsen aus Bestandsverträgen so niedrig sind, dass die Bank auf Einlagen nicht die Zinserhöhung der FED weitergeben kann. Das hat ja die Abflüsse angestoßen. Wenn an den Zinsen weniger stark geschraubt wird oder die Kreditverträge verkauft werden können oder auslaufen ist die Situation auch wieder stabiler. Kann halt nur sein, dass die Bank vorher zerbricht. Also das Default-Risiko hängt glaube ich tatsächlich weniger mit profitablem Wirtschaften zusammen.
calmly
calmly, 26.04.2023 9:31 Uhr
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War auch mein erster Gedanke ^^ Dann wiederum, der Sender neigt zwar zu Polemik, aber dass sowas veröffentlicht wird und so gar keine Substanz hat kann ich mir auch nicht vorstellen. Aber die FED hat ja noch andere Optionen in solchen Situationen. Und grundsätzlich profitabel wirtschaften kann die Bank selbst jetzt noch.

… nur in Zukunft nicht mehr. Und die Belegschaft muss als erstes bluten.
calmly
calmly, 26.04.2023 9:30 Uhr
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… sich für Verluste zu entscheiden ist eine der schwierigsten Entscheidungen überhaupt an der Börse. Aber je nach Faktenlage manchmal ein Muss. Je nach Einsatz können schon -20% sehr schmerzhaft sein. Aber sich deshalb nicht zum Wert zu informieren und -50, -75, -95% Prozent oder Totalverlust in Kauf zu nehmen, oder gar nachzulegen, grenzt an Handlungsstarre im Sinne der Vernunft. Jeder entscheidet ganz für sich allein. Keiner kann helfen.
calmly
calmly, 26.04.2023 9:26 Uhr
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Jeder der hier von euch investiert hat hat sich doch Gedanken darüber gemacht warum. Die Q1 waren absehbar. Das die Aktie stark volatil ist war auch bekannt. Vergesst nicht warum ihr investiert seit. Man muss halt auch starke Kursschwünge aushalten können. Wenn man das nicht kann und bei dem kleinsten minus immer gleich verkauft dann empfehle ich nicht in Aktien zu investieren. Legt euer Geld in ETF an oder lasst es auf der Bank liegen

… sehr oberflächlich.
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