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FREENET WKN: A0Z2ZZ ISIN: DE000A0Z2ZZ5 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Lang & Schwarz
Knock-Outs auf freenet
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Kommentare 9.482
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Olli77,
13.03.2018 20:58 Uhr
0
Die Dividende wurde um 3% auf EUR 1,65 erhöht (Vorjahr: EUR 1,60). Die Ausschüttungsquote entspricht 61,6% des Free Cashflow und 71% des Gewinns im Geschäftsjahr 2017 (hier). Die Dividendenrendite beträgt somit 6,4% auf den aktuellen Xetra-Schlusskurs von EUR 25,70.
Die Nettofinanzschulden verringerten sich von EUR 725,8 Mio. per Ende Dezember 2016 um 29,7% auf EUR 510 Mio. zum Ende des Geschäftsjahres 2017. Dementsprechend sank der Verschuldungsgrad auf 0,9 (Vorjahr: 1,7), wodurch die Zielspanne (1,0-2,5) im positiven Sinne leicht unterschritten wurde (hier).
An den Zahlen ist ersichtlich, dass sich Freenet bei den Geschäftsergebnissen verbessert und die Zielsetzungen des Managements erreicht hat. Während der Umsatz und das Ebitda über den Analystenprognosen lagen, haben das EBITDA exklusive Sunrise und der Free Cashflow minimal schlechter als die Analystenprognosen (ca. -1%) abgeschnitten. Die größte Abweichung zwischen dem tatsächlichen Ergebnis und der Analystenprognosen gab es beim Konzernergebnis. Auch wenn Freenet sein Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnte (inklusive Sondereffekte), liegt hier die Abweichung bei ca. 10% unter den durchschnittlichen Analystenprognosen. Diese Tatsache in Verbindung mit dem allgemeinen Verkaufsdruck führte wohl zu dem heftigen Kursrückgang von mehr als 6%.
Da aber an der Börse die Zukunft gehandelt wird, schauen wir uns nun den Ausblick und die neuesten Erkenntnisse bezüglich der Zukunftsaussichten von Freenet an.
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Olli77,
13.03.2018 20:58 Uhr
0
Das EBITDA wuchs bedingt durch den Einmaleffekt aus dem sogenannten „Sunrise Tower Deal“ um EUR 102,4 Mio. auf EUR 541,2 Mio. (Analystenprognose: EUR 537,9 Mio.) und lag somit weit über dem Vorjahresniveau von EUR 438,8 Mio. Das EBITDA exklusive Sunrise betrug EUR 408,0 Mio. (Analystenprognose: EUR 413 Mio.), was einen Anstieg um EUR 5,7 Mio. bzw. 1,4% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistete der um 5,7% auf EUR 949,8 Mio. gestiegene Rohertrag (Vorjahr: EUR 898,7 Mio.). Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hatte das Segment TV und Medien. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Segment-Rohertrag um 50,1% auf EUR 166,4 Mio. (Vorjahr: EUR 110,8 Mio.) gesteigert werden (hier).
Das Konzernergebnis stieg im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 27,3% auf EUR 275,6 Mio. (Vorjahr: 216,4 Millionen Euro; Analystenprognose: EUR 308,5 Mio.). Das Konzernergebnis profitierte dabei stark von dem einmaligen Effekt aus dem „Sunrise Tower Deal“. Mit 2,24 Euro ist das Ergebnis pro Aktie ebenfalls höher als im Vorjahr mit EUR 1,78 pro Aktie (hier). Das KGV liegt somit – inklusive des Sondereffekts – bei 8,15 basierend auf dem Xetra-Schlusskurs von EUR 27,50 am 02.03.2018. In welchem Maße das Konzernergebnis durch den Sondereffekte beeinflusst wurde, wird sich erst nach Veröffentlichung des Geschäftsberichts ermitteln lassen.
Der Free Cashflow ist nur leicht auf EUR 342,8 Mio. gestiegen (Vorjahr: 341,5 Millionen Euro; Analystenprognose: EUR 348,1). Unter der Herausrechnung der von Sunrise erhaltenen Dividendenzahlung in Höhe von EUR 34,4 Millionen wird der vom Management prognostizierte Wert von etwa EUR 310,0 Mio. erreicht (hier). Gleichwohl wird es interessant sein, im Rahmen der Veröffentlichung des Geschäftsberichts zu erfahren, warum der Free Cashflow nur sehr leicht gestiegen ist.
O
Olli77,
13.03.2018 20:58 Uhr
0
2. Freenet’s Zahlen zum Geschäftsjahr 2018
Freenet erzielte mit einem um 4,3% auf EUR 3,507 Mrd. gestiegen Umsatz einen Umsatzrekord (Vorjahr: EUR 3,362 Mrd.) und übertraf die Analystenprognosen von EUR 3,503 Mrd. (hier). Zum einen ist dies auf den Umsatzanstieg im Segment Mobilfunk von 2,3% auf EUR 3,199 Mrd. zurückzuführen (Vorjahr: EUR 3,136 Mrd.; über Analystenprognosen EUR 3,196 Mrd.). In absoluten Zahlen entspricht dies im Mobilfunkgeschäft einem Umsatzwachstum von EUR 63 Mio., wovon EUR 27,1 Mio. dem Digital Lifestyle Bereich anzurechnen sind (hier). Im Digital Lifestyle Bereich erzielte Freenet einen Umsatz von EUR 164,2 Mio. (Vorjahr: EUR 137,1 Mio.), was einem Anstieg von 20% entspricht (Vorjahr: 30%; hier).
Die positive Umsatzentwicklung basierte ferner auf der Erhöhung des werthaltigen Customer-Ownerships im Postpaid- sowie No-Frills-Bereich auf 9,59 Millionen Kunden zum Jahresende 2017 – ein Plus von insgesamt rund 60.000 Kunden (Vorjahr: 9,53 Millionen Kunden). Hierbei stieg im Vergleich zum Vorjahr (6,51 Millionen) die Anzahl der werthaltigen Postpaid-Kunden um 198.000 bzw. 3% auf 6,71 Millionen Kunden. Der monatliche Durchschnittsumsatz pro Vertragskunde (Postpaid-ARPU) mit EUR 21,4 blieb Vorjahresvergleich konstant. Der No-Frills-ARPU stieg von EUR 2,4 im Vorjahr auf EUR 2,8 in 2017. Gleichwohl ist zu erwähnen, dass die Zahl der No-Frills-Kunden (Discount-Marken) von 3,02 Mio. auf 2,88 Mio. gesunken ist, was einem Rückgang von 4,6% entspricht. Der Rückgang bei den No-Frills konnte somit durch einen Zugang bei Postpaid und gestiegenem ARPU kompensiert werden (hier).
Zum anderen ist der Umsatz im Segment TV und Medien um 34,7% gestiegen und betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 294,8 Mio. (Vorjahr: EUR 218,9 Mio.). Per Ende Dezember 2017 betrug die Anzahl der Freenet TV Abo-Kunden rund 975.000 und übertraf sowohl die ursprünglich zum Jahresende geplante Zielgröße von 800.000 als auch den nachträglich angepassten Zielwert von 950.000 Abo-Kunden. Beim IPTV-Produkt waipu.tv wurde die erwartete Anzahl der Abo-Kunden (über 100.000) mit rund 102.000 ebenfalls erreicht. Mit 464.000 registrierten Kunden (exklusive 76.000 vorregistrierten Kunden) wurde zudem der avisierte Wert von 500.000 Kunden annähernd erreicht (hier).
O
Olli77,
13.03.2018 20:58 Uhr
0
Es war also kein Phänomen, was ausschließlich Freenet betraf. Der Markt schien am Freitag besonders nervös gewesen zu sein.
Richten wir im Folgenden unseren Blick – wie Altmeister Warren Buffett zu sagen pflegt – von der Anzeigetafel auf das Spielfeld und schauen uns erst einmal ganz nüchtern die Zahlen zum Geschäftsjahr 2017 von Freenet an. Hierbei werde ich nur kurz auf die meines Erachtens wichtigsten Kennzahlen eingehen.
O
Olli77,
13.03.2018 20:57 Uhr
0
1. Ausgangssituation
Eigentlich wollte ich ein kurzes Update zu meiner bisherigen Freenet Analyse (hier geht es zu meiner ausführlichen Freneet-Analyse) und Freenet’s vorläufigem Ergebnis zum Geschäftsjahr 2017 erstellen. Was ich allerdings in der Management Präsentation für die Analystenkonferenz gelesen habe, hat mich dann doch so sehr begeistert, dass ich mich entschieden habe, einen neuen Beitrag zu erstellen. Ich werde nur kurz auf die Zahlen eingehen und anschließend auf die Zukunftsaussichten, die mich an dieser Stelle so sehr begeistert haben und welche neuen Erkenntnisse ich gewonnen habe.
Am Mittwoch, den 01.03.2018, hat Freenet sein vorläufiges Ergebnis zum Geschäftsjahr 2017 veröffentlicht. An der zum einen aufgrund von Zinsängsten und zum anderen potenziell durch die USA zu verhängenden Importzöllen ohnehin schon turbulenten Börse ging es für die Freenet-Aktie nach der Veröffentlichung der Zahlen – trotz eines Rekordergebnisses – um rund 6% runter. Doch was war passiert?
Hierzu beigetragen hat sicherlich auch das Sell-Rating von Goldman Sachs. Goldman Sachs startete das Coverage der Freenet-Aktie am 08.02.2018 und warf ein Sell-Rating mit Kursziel EUR 23 raus (hier). Die Aktie sackte an dem Tag um 2,5% ab. Direkt nach den Quartalszahlen kam das Folgerating, erneut mit Sell und Kursziel EUR 21 (hier). Die Aktie sackte am Tag der Veröffentlichung also um weitere 6% ab.
Zum einen bestätigt die Kursreaktion das Gewicht von Goldman Sachs an der Börse. Das ist an der folgenden Grafik sehr schön zu erkennen. Während sich Freenet (blaue Linie) dieses Jahr weitestgehend parallel zum TecDax, Dax und sehr stabil im Vergleich zur Peer-Group (Dax Sector Telecom. Kursindex) entwickelt hat, knickte die Aktie nach dem Erst- und Folgerating von Goldman Sachs nach dem 8. Februar 2018 stark ab:
O
Olli77,
13.03.2018 20:57 Uhr
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Unter 20? Dann gibt es eher Aurelius für unter 50 ✌️
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Olli77,
13.03.2018 20:56 Uhr
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Klar kann viel passieren, aber das kann es bei jeder Aktie. Und da bin ich doch lieber in einem Wert investiert, der wächst, neue Einnahmequellen generiert und zudem noch weit über 6% Divi zahlt beim aktuellen Kurs. Dazu aus Deutschland und für die Divi werden erst Steuern beim Verkauf fällig.. In meinen Augen ein Top-Wert! Aber die Märkte sind unberechenbar, sicher
I
InDarkness,
13.03.2018 20:53 Uhr
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Olli, wir werden sehen! :-)
O
Olli77,
13.03.2018 20:53 Uhr
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Mal in Textform was ich vorhin gepostet habe. Für Grafiken, die hier nicht einzufügen sind, bitte den Link von 16.05 Uhr selber öffnen..
E
Einsteigen,
13.03.2018 20:52 Uhr
0
Genau so ist es und solange die Zocker von Blackrock drin sind kann viel passieren..
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Olli77,
13.03.2018 20:51 Uhr
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Fällt der Kurs kommen die Träumer..
I
InDarkness,
13.03.2018 20:45 Uhr
0
Naja bei unter 24 könnte ich schon schwach werden, vorher macht es für mich wenig Sinn. Aber ja, auch da haben wir noch kein richtiges Schnäppchen.
T
TradeGosu,
13.03.2018 20:40 Uhr
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Nachkaufen, getreu dem Motto, wenn es an der Börse mit Kanonen donnert. Aber bitte nicht beim ersten Schuss. . . Kurz um: 25,44 viel zu teuer. Bei 19,47 nachkaufen. Also dann wenn es besonders günstig ist und dann bei 35 teuer verkaufen.
Y
YosemiteSam,
13.03.2018 19:45 Uhr
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Nachkaufen
T
Tycoon5513,
13.03.2018 16:05 Uhr
0
https://real-financial-dynamics.com/7-freenet-warum-die-cash-cow-jetzt-noch-praller-wird/
T
Tycoon5513,
13.03.2018 16:05 Uhr
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DAS nenne ich mal eine fundierte Analyse
Sollte sich jeder investierte oder interessierte man durchlesen ✌️
Der Schlussverkauf hält aktuell ja noch an
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