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Gerresheimer Private Forum WKN: A0LD6E ISIN: DE000A0LD6E6 Forum: Aktien User: Useyourillusion
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28. August 2026, 23:00 Uhr,
Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Gerresheimer
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Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
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Kommentare 2.722
Trueffel_ULI,
17.05.2026 9:49 Uhr
1
Jan Lennertz ist übrigens der Bruder von Jens Lennertz, der als Operating Partner bei Triton in der Accelerator Unit arbeitet.
Fusionen und Übernahmen sowie Post-Merger-Integration stehen in seiner Vita
https://www.triton-partners.com/team/jens-lennertz
Dies alles ganz wertfrei. Es zeigt aber auch, die Welt ist ein Dorf. Aber natürlich sind Silgan, Morgan Stanley und Triton sehr große Unternehmen und irgendwo arbeitet immer irgendwer, der eine Verbindung zu irgendwem hat. Dennoch, ich fand das ganz interessant als neutraler Leser und es war mit bei meiner Recherche nur ganz wertfrei aufgefallen.
Trueffel_ULI,
17.05.2026 9:28 Uhr
1
Mal ganz wertfrei, Silgan wird ja ein Interesse an GXI nachgesagt, evtl. auch "nur" an Centor. GXI hat Morgan Stanley für den Verkaufsprozess mandatiert.
Alexander Hutter ist vor knapp einem halben Jahr bei Silgan befördert worden. Bis dahin war er Vice President Investor Relations, nun verantwortet er zusätzlich auch den Bereich Strategy, sprich er ist maßgeblich für die Unternehmensentwicklung und M&A verantwortlich.
Jan Lennertz, Managing Direcor M&A bei Morgan Stanley, hatte diese Personalie damals auf der LinkedIn-Seite von Hutter geliked. Er scheint ihn daher vermutlich zu kennen.
Über ihn findet man diese Vita:
Jan Lennertz hat sein Studium an der European Business School, Oestrich-Winkel Deutschland und der University of Pittsburgh, USA, mit dem Diplom Kaufmann (MBA Äquivalent) bzw. dem Master of Business Administration abgeschlossen. Zur Zeit ist er als Executive Director in der Mergers & Acquisitions Abteilung bei Morgan Stanley in New York tätig. Während seiner Zeit bei Morgan Stanley war er ebenfalls Mitglied des Generalistenteams im Frankfurter Büro und des Konsumgüter- und Handelteams in New York und hat insgesamt an Unternehmens- und Finanzierungstransaktionen im Werte von ca. $150 Mrd. in verschiedenen Industrien, inklusive Konsumgüter, Handel und Gesundheitswesen mitgewirkt.
https://www.klinipharm.de/unternehmen/team/
Trueffel_ULI,
16.05.2026 23:04 Uhr
4
Ich bin sehr froh, dass wir dieses Forum hier haben. Im BN-Hauptforum wird GXI gerade mit Varta verglichen. Auf Ariva im Forum werden KI-generierte Texte mit angeblichen Q1-Zahlen, die es am 7.5. gegeben hätte, eingestellt und bei Wallstreet Online diskutieren "Fachleute" über einen 50% Kurssturz und User ohne Wissen versuchen sich mit KI angelesenen Texten zu profilieren. Da lobe ich mir doch hier unser Handmade-Forum, wo eigener Hirnschmalz, Erfahrung und Recherche noch zählen.
Trueffel_ULI,
16.05.2026 22:52 Uhr
1
Seite 27 der damaligen BaFin-Einreichungsunterlagen für das Übernahmeangebot.
https://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Angebotsunterlage/stada_ag_2.pdf?__blob=publicationFile&v=1
Ausweislich der Webseite der STADA AG halten die folgenden Meldepflichtigen
zum 17. Juli 2017 mehr als 3 % der Stimmrechte bzw. Instrumente im Sinne des § 25 WpHG an der STADA AG: Bain Capital Investors, LLC und Cinven Capital Ma-
nagement (VI) General Partner Limited mit einem Stimmrechtsanteil von 15-20 % (siehe dazu die Ausführungen in Ziffer 6.8.2 dieser Angebotsunterlage); Bank of America Corporation mit einem Stimmrechtsanteil von 10-15 %; Morgan Stanley mit einem Stimmrechtsanteil von 5-10 %; Paul E. Singer und Elliott International Limited mit einem Stimmrechtsanteil von 5-10 %; BNY Mellon Service Kapitalanlage-Gesellschaft mbH mit einem Stimmrechtsanteil von 5-10 %; The Goldman Sachs Group, Inc. mit einem Stimmrechtsanteil von 3-5 %; Société Générale S.A. mit einem Stimmrechtsanteil von 3-5 %; BlackRock, Inc. mit einem Stimmrechtsanteil von 3-5 %; Norges Bank mit einem Stimmrechtsanteil von 3-5 %; Andrew J.M. Spokes, Farallon Capital Europe, LLP und Farallon Partners, L.L.C. mit einem Stimmrechts-
anteil von 3-5 %.
Trueffel_ULI,
16.05.2026 22:46 Uhr
1
Damals bei STADA soll AOC den US-Partner BNY Mellon Service mit im Boot gehabt haben. Evtl. ja jetzt auch wieder als einer der Geldgeber.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/05/03/active-ownership-kauft-sich-bei-arzneimittelhersteller-ein
Demnach hat die Gesellschaft zusammen mit dem Investor BNY Mellon Service das Aktienpaket erworben und arbeitet nun an einer Strategie, den Stada-Vorstand unter Führung von Hartmut Retzlaff unter Druck zu setzen
puh_der_baer,
16.05.2026 22:03 Uhr
0
Sehr interessantes Interview zu AOC. Spannend auch, dass die Investoren ihr Geld nicht einfach abziehen können und man daher 3 bis 5 Jahre sicher planen kann.
Zum Thema Verbindlichkeiten. Ich denke dass diese bei 2,5 oder 3 belassen werden und das Kapital in Rückkäufe fließt. Einen besseren Hebel gibt es nicht. Dafür muss aber erst Centor und MG verkauft werden.
Wäre cool wenn AOC noch 4 Jahre an Bord bleibt. Die 30% p.a. sind dicke drin.
Trueffel_ULI,
16.05.2026 21:35 Uhr
3
Ich hatte das damals zum Anlass genommen und als professordeluxe auf wallstreet-online.de folgenden offenen Brief im September 2025 veröffentlicht:
⚠️⚠️⚠️ Offener Brief an die aktivistischen Aktionäre mit dem Appell, weiterhin Druck auf Gerresheimer auszuüben, so dass endlich wesentliche Veränderungen durchgeführt werden. Insbesondere neben dem bereits erfolgten CFO-Wechsel und dem angedachten Verkauf von Moulded Glass auch ein massives Kostensenkungsprogramm und weitere Portfoliooptimierungen. Für den letztgenannten Punkt hier ein konkreter Vorschlag: ⚠️⚠️⚠️
Die Aktivisten von Active Ownership Capital (AOC), die ich als sehr professionell einschätze, inbesondere mit dem Führungsduo Florian Schuhbauer und Klaus Röhrig, sprachen kürzlich neben Moulded Glass von weiteren Portfoliooptimierungen bei Gerresheimer.
Centor würde sich meiner Ansicht nach dafür hervorragend anbieten.
Eine Separierung wäre quasi überflüssig, da das Tochter-Unternehmen bereits jetzt eigenständig mit seinen beiden Werken in Ohio (USA) agiert.
Es hat, so weit ich weiß, als einziges Gerresheimer Tochter-Unternehmen eine eigene Homepage und tritt auf Messen und Ausstellungen eigenständig als "Centor" auf. Klein darunter steht "A Gerresheimer Company".
https://www.centorrx.com/home
Vor 10 Jahren hat man das Unternehmen für 725 Mio. Dollar übernommen. Und ich würde schätzen, da es unangefochtener Marktführer in den USA mit seinen orangefarbenen Pillendosen ist, dass es mittlerweile rund 1 Mrd. Euro wert ist und bei Private-Equity-Unternehmen sehr begehrt sein dürfte.
https://www.finance-magazin.de/deals/ma/behind-the-deal-gerresheimer-uebernimmt-centor-30164/
Es passt mit seinen "normalen" Pillendosen aber nicht mehr so ganz in die modernen Zukunftspläne der "neuen" Gerresheimer mit seinen High-Value-Lösungen mit Injektoren, Pens, Inhalatoren, Ampullen, Karpulen, Mikropumpen, Spritzen und Injektionsfläschchen.
Wobei auch bei Centor die Entwicklungen Richtung moderne Hightech-Anwendungen gehen, was den Wert noch mehr steigert. Seit kurzem gibt es Pillendosen mit Erinnerungsfunktion. Dh der Deckel enthält einen Chip, der registriert, wann die Dose geöffnet wurde und speichert dies für den Anwender bzw. Patienten.
https://www.gerresheimer.com/kunden/produkte-loesungen/pharma/primaerverpackungen/verschlussloesungen/gx-cap
Sollte tatsächlich Moulded Glass als auch Centor verkauft werden, könnte Gerresheimer damit seine gesamte Nettofinanzverschuldung in Höhe von 2 Mrd. Euro vollständig tilgen.
Es verbliebe noch eine Gerresheimer mit weiterhin rund 30 Werken in 16 Ländern, einem Umsatz von rund 1,3 Mrd. Euro und einer deutlich gesteigerten EBITDA-Marge von 23-27 Prozent und mit der Marktführerschaft bzw. der Top3-Zugehörigkeit bei High-Value-Lösungen für Pharma und Biologika. Zudem komplett schuldenfrei.
Wo der Kurs dann stehen dürfte, kann sich jeder selbst überlegen bzw. es für sich einschätzen. Kein Wunder, dass mittlerweile 4 Aktivisten (AOC, AVI Global Trust, Ricky Sandler und Scott Ferguson) bei Gerresheimer engagiert sind.
Trueffel_ULI,
16.05.2026 21:31 Uhr
1
Sie waren diejenigen, die bereits bei ihrem Einstieg im August 2025 neben dem Verkauf von MG noch weitere Portfoliooptimierungen anmahnten, damit war Centor gemeint.
https://www.boersen-zeitung.de/unternehmen-branchen/naechster-aktivist-mischt-bei-gerresheimer-mit
Bei Gerresheimer findet die nächste Volte statt: Der aktivistische Investor Active Ownership (AOC) hat sich direkt mit 5,3% beteiligt und mittelbar Zugriff auf weitere 1,9%. Das geht aus einer Stimmrechtsmitteilung hervor. Der Einstieg erfolgt nur wenige Wochen nach der Ankündigung des Spezialverpackungsherstellers für Pharma- und Kosmetikindustrie, die Formglassparte (Moulded Glass) abzuspalten. Gerresheimer erklärte auf Nachfrage, seit mehreren Monaten mit Active Ownership in konstruktivem Dialog zu stehen.
Active Ownership, die es hierzulande mit Engagements bei Stada und Hellofresh zu einiger Berühmtheit gebracht hat, sieht bei Gerresheimer nach eigenen Angaben „beträchtliches Wertsteigerungspotenzial“ und möchte „Management und Aufsichtsrat konstruktiv begleiten, dieses zu erschließen“. Ausdrücklich begrüßt wird der geplante Spartenverkauf.
Finanzchef Metzner angezählt
Damit ist es nach Einschätzung des Investors jedoch nicht getan: Weitere notwendige Maßnahmen seien „zusätzliche Portfoliooptimierungen, die Auflage eines Effizienzprogramms mit einem Margensteigerungspotenzial von bis zu 500 Basispunkten sowie ein klarer Fokus auf disziplinierte und wertschaffende Kapitalallokation“, wird aufgezählt.
Zudem sei angesichts der Underperformance der Aktie – Gerresheimer hatte die Gewinnprognose zuletzt mehrfach revidieren müssen – ein Management-Review erforderlich, „insbesondere im Hinblick auf die Position des Finanzvorstands und das mittlere Management“.
AlphaTarRandir,
16.05.2026 19:47 Uhr
0
Richtig so Uli immer genug gesundes Selbstbewusstsein . Wahrscheinlich hängt bei AOC ein Fanbild von Dir an der Wand .💪
Trueffel_ULI,
16.05.2026 19:32 Uhr
0
Ich bin aber nicht in GXI investiert, weil AOC drin ist, sondern AOC ist investiert, weil ich drin bin ☝️🤓
SenecAAA,
16.05.2026 19:10 Uhr
0
AOC hat in den letzten 12 Monaten im Public Market Bereich laut meiner KI keine andere Investition als GXI gemacht dh man ist hier von den Kapazitäten wirklich sehr All-in
Trueffel_ULI,
16.05.2026 19:09 Uhr
0
Bei Laser LPKF treffen sie derzeit genau ins Schwarze . Kein Invest ist mit dem anderem vergleichbar.
Siehe bei JKeynes auf Twitter (X) vom 23. April. Mittlerweile Kurs mehr als verdoppelt
An Elliott-Trained Activist Owns 9.76% of $LPKF. The CFO Has Bought Four Times. Here's What the CEO Just Told Shareholders.
The largest disclosed shareholder is Active Ownership Capital (AOC). They hold 9.76%. AOC is run by Klaus Röhrig (ex-Elliott Associates, German-speaking markets) and Florian Schuhbauer (ex-Triton Partners). Their fund has beaten the European small-cap benchmark by 3x since inception at a 28% annualized return after fees. Their most famous campaign, STADA Arzneimittel, ended with a Bain/Cinven takeout at a significant premium.
Why this matters: AOC is arguably the most successful activist fund operating in European small and mid caps today. Röhrig came from Elliott, the most feared activist fund on the planet, where he ran German-speaking investments. Schuhbauer came from Triton, a leading European PE firm. These are operators with Elliott-level playbooks applied to undervalued Continental European micro and small caps. They built a concentrated position in LPKF at current prices while the company trades 80% below its all-time high. A fund with a 28% annualized track record does not make speculative bets. They conducted deep due diligence and concluded the risk-reward is asymmetric enough to warrant one of their largest positions.
AOC's BaFin filing from October 2025 states they intend to acquire additional shares within the next twelve months and are seeking supervisory board representation proportionate to their shareholding. They have already placed their M&A partner Paul Owsianowski on the LPKF supervisory board and the audit committee. Owsianowski is described in the official filing as having deep understanding of the semiconductor market.
Why this matters: three things simultaneously. First, AOC is still buying. That means persistent, well-capitalized demand for the stock every day in a thinly traded name. Second, they are on the board. Owsianowski attended six of nine supervisory board meetings in his first seven months and sits on the Audit, Risk and ESG Committee. He has visibility into the LIDE order pipeline, the customer qualification timelines, the North Star restructuring progress, and the cash flow trajectory. AOC is buying additional shares with that information. That is the closest thing to legal insider buying an outside investor can get. Third, AOC's playbook includes facilitating strategic sales. STADA was taken private by Bain and Cinven at a massive premium after AOC's activism. LPKF at ~€200 market cap with foundational semiconductor IP, no poison pill, 89% free float, and no controlling shareholder is exactly the profile that a larger acquirer like Applied Materials, Lam Research, or Trumpf could find attractive. AOC's presence makes a takeout scenario credible in a way it was not before they arrived. See Fielder's comments on a buyout below!
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