LUFTHANSA WKN: 823212 ISIN: DE0008232125 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

7,635 EUR
+0,12 % +0,009
3. Oktober 2026, 12:59 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Deutsche Lufthansa
Werbung
Mit Hebel
DZ Bank
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.
Kommentare 72.896
Shareholder199303
Shareholder199303, 04.10.2018 19:31 Uhr
0
Preiswert war gestern Nach dem Chaos-Sommer mit Rekordverspätungen stoßen die Discountairlines an ihre Wachstumsgrenzen. Steigende Spritkosten, überlastete Flughäfen und Managementfehler belasten die Bilanzen. Nun wird gespart, getrickst und an der Preisschraube gedreht – zulasten der Kunden. Rüdiger Kiani-Kreß, Fabian Ritters 04.10.2018, 17:49 Uhr Wenn Knut Schneider über die Wirtschaft seiner Region redet, müsste er eigentlich nur schwärmen. Als Regionalgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Simmern im Hunsrück gehört es zu seiner Jobbeschreibung, die positiven Perspektiven der Gegend hervorzuheben. Doch Schneider, ein hochgewachsener Betriebswirt im grauen Anzug, spricht Klartext. Dem Flughafen Hahn habe bislang „einfach ein Grundkonzept“ gefehlt, sagt der 49-Jährige – und er habe sich „zu stark auf Billigflieger und vor allem auf Ryanair  verlassen“. Ryanair und Hahn, das klang tatsächlich mal wie eine Verheißung, für Reisende und für die Menschen im Hunsrück, nach einer großen Zukunft des Billigfliegens – nach halb Europa für 29 Mark. Der ehemalige US-Militärflugplatz sollte ein Jobmotor für die ganze Region sein; heute schreibt Hahn jedes Jahr bis zu 45 Millionen Euro Verlust. Das Land Rheinland-Pfalz hat im Herbst 2017 seine Anteile an den chinesischen Investor HNA verkauft, inzwischen selbst ein Krisenfall. Vor gut zehn Jahren zählte Hahn noch fast vier Millionen Passagiere, heute sind es etwas mehr als die Hälfte. Das Terminal wirkt halb wie eine Lagerhalle, halb wie ein Provinzbahnhof. Zwischen dem Sandwichladen Subway und einer Bäckerei stehen Buden mit heruntergezogenen Alurollos leer. Keine Rettung, nirgends? Vielleicht nicht im Personenverkehr. Vielleicht „eher der Logistikbereich“, sagt Schneider. Der Flughafen habe eine 24-Stunden-Start- und -Landeerlaubnis. „Hier liegen noch Potenziale.“ Potenziale, die die Billigflugbranche ausgereizt und verbraucht hat. Hier, am Flughafen Hahn, begann 1999 der Siegesflug der Low-Cost-Airlines in Deutschland. Und hier, in Hahn, ist gerade sein Absturz zu besichtigen. Sinkende Löhne, niedrige Spritpreise und eine nicht enden wollende Hochkonjunktur haben der Flugbranche in den vergangenen fast zehn Jahren einen fantastischen Boom beschert. Doch damit ist es vorbei. „Die Industrie wird zunehmend instabil“, sagt Andrew Lobbenberg, Analyst der Investmentbank HSBC . Und die Airlines sind nach Jahren des Sparens inzwischen „ausoptimiert“, sagt Alexis von Hoensbroech, Chef der Lufthansa -Tochter Austrian Airlines . Bereits in den vergangenen Jahren hat der scharfe Wettbewerb die Gewinne der Billiglinien geschmälert. Jetzt schlagen gleich mehrere Negativtrends auf deren Geschäftsmodell durch: Die Personal- und Kerosinkosten steigen. Die Kapazitäten in der Luft und am Boden sind ausgeschöpft. Die Konjunktur trübt sich ein. Hinzu kommen hausgemachte Probleme. Der Kostenvorteil der Billigflieger gegenüber etablierten Linien schwindet, weil die höheren Ausgaben die Discounter stärker treffen. Mittelgroße Airlines wie Norwegian und Wow Air aus Island schreiben Verluste oder wollen Flugzeuge verkaufen. Kleinere Gesellschaften wie zuletzt Azur Air und Small Planet Deutschland stellen derzeit fast im Wochenrhythmus den Betrieb ein, weil die finanzstarken Riesen sie aus dem Markt drängen. Viele Anbieter erhöhen die Preise und stutzen ihre Wachstumspläne. Kurz: Die goldene Zeit des Billigfliegens endet. Ryanair, Norwegian & Co. Die goldene Zeit der Billigflieger ist vorbei Das Chaos an den Flughäfen in Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf in diesem Sommer ist ein Indiz für das Ausmaß des Branchenbebens. Insgesamt 25.000 gestrichene oder deutlich verspätete Flüge in Deutschland seit Jahresbeginn, pro Tag bis zu 500 – die Probleme sind so groß, dass sich Anfang Oktober die Spitzen der Flugbranche mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) zu einem Fluggipfel treffen: Bloß kein Chaos-Sommer 2019! Doch die Herausforderungen der Branche reichen so tief, dass ihnen mit einem politischen Gipfel nicht beizukommen ist. Denn im Gegensatz zu früheren Abschwüngen – nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 oder nach der Lehman-Pleite 2008 – leiden nicht nur Traditionslinien wie Lufthansa, sondern auch die Low-Cost-Linien. Ryanair und Easyjet  gaben zuletzt Gewinnwarnungen aus und und haben sinkende Aktienkurse zu beklagen. Und ihre Beliebtheit beim Kunden schrumpft desto schneller, je mehr sie auf lukrative, aber ungeliebte Geschäftsfeder setzen: auf Koffergebühren etwa oder die Vermittlung von Versicherungen und Mietwagen. Easyjet mag gerade steigende Profite ankündigt haben. Doch den gut 100 Millionen Euro Gewinnplus stehen 800 Millionen Euro neue Schulden gegenüber. Verlorene Margen Rendite nach Steuern (in Prozent des Umsatzes) Quelle: Bernstein Research, HSBC, Unternehmensangaben, teilweise geschätzt Das Chaos bei Eurowings Nirgendwo ist der Druck derzeit deutlicher zu spüren als in einem grauen Containerbau am Flughafen Köln – in der Zentrale von Eurowings. Die Lufthansa -Tochter hatte in diesem Jahr mit den meisten Stornos und Verspätungen zu kämpfen, zum Ärger der Kunden und zum Gespött der Konkurrenz. Angestellte und Besucher werden hier gewissermaßen von Bildschirmen in Empfang genommen, auf denen dicke, farbige Balken zu sehen sind. Sie zeigen an, wie der Verkehr gerade an den wichtigsten Flughäfen läuft: Ein grüner Balken signalisiert Pünktlichkeit. Wird er gelb, sind mehr als 15 Prozent der Flüge mindestens eine Viertelstunde hinter Plan. Und ist mehr als jeder fünfte Flug zu spät, wird der Balken rot. Ganz unten steht die Zahl der stornierten Flüge. Im Mai und Juni, als Eurowings sich große Reste von Air Berlin einverleibte und sich dabei im Wortsinne übernahm, dominierte Rot. Derzeit ist viel im grünen Bereich. Wirklich entspannt ist die Lage damit noch lange nicht bei Eurowings. „Wir haben immer das Gefühl: Ist ein Problem gelöst, kommt gleich das nächste“, sagt ein Eurowings-Manager, der lieber nicht genannt werden will. Wie oft haben sie hier in den vergangenen Monaten 16-Stunden-Schichten geschoben! Und wie selbstverständlich besprechen sie sich noch heute in täglichen Meetings sowie jeden Dienstag um 14 Uhr in großer Runde mit den wichtigsten Führungskräften! Denn noch immer sagt die Linie viele Flüge ab. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter  fängt sich Eurowings gleich reihenweise ätzende Kommentare von Vielfliegern ein. Etwa vom Düsseldorfer Kommunikationsberater Frank Sarfeld: „Eurowings ist DER #Risikofaktor für die #Wirtschaft in #NRW.“
Keimi
Keimi, 04.10.2018 17:12 Uhr
0
Geyer Sturzflug ... ©¿©
FromGordonWithLove
FromGordonWithLove, 04.10.2018 16:53 Uhr
0
Wow, wer hat dir das verraten? :D
P
Pälzer_auf_Shoppingtour_, 04.10.2018 16:36 Uhr
0
Morgen früh Wissen wir mehr
K
Krassi23, 04.10.2018 16:32 Uhr
0
Dann grüße die Kois!
P
Pälzer_auf_Shoppingtour_, 04.10.2018 16:31 Uhr
0
Der Weg führt in den Feierabend
K
Krassi23, 04.10.2018 15:54 Uhr
0
Und, wohin geht der Weg, Sonic the Hedger!?
P
Pälzer_auf_Shoppingtour_, 04.10.2018 15:45 Uhr
0
Derzeit bei Lufthansa Heute früh schön mit den Hedgern getradet
FromGordonWithLove
FromGordonWithLove, 04.10.2018 15:18 Uhr
0
Schwaetzer
K
Krassi23, 04.10.2018 14:28 Uhr
0
Wo tradest du noch nach KOs?
P
Pälzer_auf_Shoppingtour_, 04.10.2018 14:27 Uhr
0
KO’s wurden wieder platt gemacht Charttechnik läuft Nachrichten Traden versteht oft die Welt nicht mehr;-)))
R
Richman, 04.10.2018 13:31 Uhr
0
Man muss nicht immer alles mit News begründen
P
Platinum77t, 04.10.2018 12:35 Uhr
0
Ölpreis?
P
Platinum77t, 04.10.2018 12:35 Uhr
0
warum gibt's denn so ein Abverkauf. Ich kann kein Grund erkennen?
s
sonix1, 04.10.2018 12:30 Uhr
0
Es wäre mal an der Zeit - hoffe jetzt auch auf eine Gegenbewegung
B
BlingBling1, 04.10.2018 11:34 Uhr
0
soo dann hoffen wir mal auf eine nachhaltige Gegenbewegung
Anzeige
Du hältst Deutsche Lufthansa
Jetzt mit UpTrade Prämien sichern
Consorsbank
Mehr zu diesem Wert
Thema
1 LUFTHANSA Hauptdiskussion
2 Albatros
3 Realtime Trading mit Nachweis auf Profilbild.
4 Bezugsrechte und kapitalerhöhung
Meistdiskutiert
Thema
1 BAYER Hauptdiskussion +0,13 %
2 NEL ASA Hauptdiskussion +0,26 %
3 RHEINMETALL Hauptdiskussion +0,09 %
4 Wolfram im Schafspelz +0,29 %
5 Troilus Mining Registere Hauptdiskussion ±0,00 %
6 Strategy B ±0,00 %
7 LIONTOWN Hauptdiskussion ±0,00 %
8 SAP Hauptdiskussion +0,02 %
9 ROHÖL WTI Hauptdiskussion ±0,00 %
10 Brainchip Klassengruppe ±0,00 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 BAYER Hauptdiskussion +0,13 %
2 NEL ASA Hauptdiskussion +0,26 %
3 RHEINMETALL Hauptdiskussion +0,09 %
4 Wolfram im Schafspelz +0,29 %
5 Troilus Mining Registere Hauptdiskussion ±0,00 %
6 Strategy B ±0,00 %
7 LIONTOWN Hauptdiskussion ±0,00 %
8 SAP Hauptdiskussion +0,02 %
9 Brainchip Klassengruppe ±0,00 %
10 Thread für SousSherpa +0,07 %
Alle Diskussionen