LYONDELLBASELL INDUSTRIES NV REGISTERED SHARES A DL -,01 WKN: A1CWRM ISIN: NL0009434992 Kürzel: DLY Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

63,23 EUR
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21:30:51 Uhr, Baader Bank
Kommentare 372
Bullauge
Bullauge, 05.08.2025 8:51 Uhr
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Ja die payout ratio liegt bei über 400% 😳
FCING01
FCING01, 05.08.2025 10:26 Uhr
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Chemiebranche in der Krise: Warten auf Besserung mit welcher Aktie? Die Aktie des Chemieriesen BASF ist eine der bei Anlegerinnen und Anlegern aus dem deutschsprachigen Raum beliebtesten Dividendenwerte. Angesichts der in den vergangenen Jahren bescheidenen Kursentwicklung ist die Ausschüttung zugegeben auch eines der wenigen, derzeit noch verbliebenen Argumente für ein Investment. Umso überraschender ist daher, dass die Anteile von Mitbewerber LyondellBasell, einem der größten Konkurrenten der Ludwigshafener und einem bedeutenden Hersteller von Basischemikalien, bislang kaum Aufmerksamkeit erhalten haben. Schwierige Geschäftsentwicklung und Gewinneinbruch. Zunächst ist auch hier die Geschäftsentwicklung angesichts der weltweiten Industriekrise rückläufig. Nach den am Freitag vorgelegten Zahlen fielen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11,7 Prozent auf 7,66 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn brach angesichts gestiegener Kosten überproportional ein und verringerte sich um 87,6 Prozent auf 115 Millionen US-Dollar. Mit einem bereinigten Gewinn von 0,62 US-Dollar pro Aktie verfehlte das aus den Niederlanden stammende, aber an der NYSE gelistete Unternehmen die Analystenerwartungen deutlich. Die Aktie gab daraufhin um fast 8 Prozent nach und verbilligte sich damit auf den niedrigsten Stand seit rund 2  Jahren. Cashflow soll positiv bleiben und verbessert werden Einige Lichtblicke gab es dennoch. Das Unternehmen bekräftigte seine Ambitionen, den Cashflow des trotz des anhaltend schwierigen Umfeldes zu verbessern. Insgesamt sollen in den beiden kommenden zwei Jahren 1,1 Milliarden US-Dollar an Cashflow generiert werden, davon 600 Millionen US-Dollar noch in diesem Jahr. Dazu sollen einerseits Kosten gesenkt werden, etwa für Investitionsausgaben. Andererseits behält sich das Unternehmen vor, Produktionsanlagen insbesondere in Europa zu verkaufen. In Deutschland verfügt LyondellBasell über Anlagen in Köln, Frankfurt-Höchst sowie in Oberfranken und Niederbayern. Anhaltende Kursverluste sorgen für günstige Bewertung – und hohe Dividende Die Anteile des Unternehmens haben angesichts der erneuten Verluste in diesem Jahr bereits fast 30 Prozent an Wert verloren. Dementsprechend möchte das Unternehmen seinen Anlegerinnen und Anlegern wenigstens mithilfe der Dividende etwas anbieten und verzichtet anders als Mitbewerber Dow, der seine Ausschüttung halbiert hat, auf eine Kürzung. Wie der Konzern am Montag bekräftigte, bleibt die Quartalsdividende in Höhe von 1,37 US-Dollar pro Aktie erhalten. Daraus ergibt sich auf dem aktuellen Tageskurs von 53,25 US-Dollar eine Dividendenrendite von 10,3 Prozent. Die aktuelle Dividendenschätzung bei BASF (BASF Aktie) liegt für 2025 bei 5,4 Prozent. Damit bietet LyondellBasell fast doppelt so viel – und das zu einer gleichzeitig günstigeren Bewertung. Die Niederländer werden für 2025 mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18,3 veranschlagt, während für BASF das 23-Fache der erwarteten Gewinne fällig wird. Auch bei anderen Kennziffern hat LyondellBasell mehr zu bieten, etwa beim Kurs-Cashflow-Verhältnis, das für die Stabilität der Dividende besonders wichtig ist. Fazit: Wenn schon antizyklisch, dann hier! Wer daher antizyklisch in die aktuell angeschlagene Chemiebranche investieren und die Wartezeit auf eine Trendwende mit einer möglichst hohen Dividende überbrücken möchte, der sollte das nicht mithilfe der BASF-Aktie, sondern der von LyondellBasell tun. Autor: ARIVA.DE Redaktion/mg

Danke schön für diesen ausführlichen Bericht 😉👍🏻
C
CrimsonF, 05.08.2025 14:02 Uhr
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Ja die payout ratio liegt bei über 400% 😳

Immer zwischen der Ausschüttung aus dem Cashflow und der Gewinnprojektion unterscheiden.
C
CrimsonF, 05.08.2025 14:07 Uhr
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Zu hohe Dividendenrendite ist ein Warnsignal. Es könnte sie kürzen.

Hat während Corona auch jeder bei Exxon gesagt. Dem gegenüber würde ja Shell niemals seinen Dividenden Track Record (seit 1945) opfern. Die Zukunft wird es zeigen und mit DOW Inc. hat es bereits das schwächste Glied getroffen. Man muss aber auch dazu sagen, dass diese Firma mitunter die größte PFAS Problematik hat. Außerdem war ich mir auch sicher, dass 3M nicht kürzen würde... trotzdem stimmt hier die Performance mitsamt der Abspaltung von Solventum.
FCING01
FCING01, 06.08.2025 16:40 Uhr
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Mal eine blöde Frage : Macht Lyondellbasell weniger Gewinn als zu Corona Zeiten ?
D
Deafstock, 05.08.2025 8:44 Uhr
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Zu hohe Dividendenrendite ist ein Warnsignal. Es könnte sie kürzen.
VonZwingenberg
VonZwingenberg, 05.08.2025 5:12 Uhr
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Chemiebranche in der Krise: Warten auf Besserung mit welcher Aktie? Die Aktie des Chemieriesen BASF ist eine der bei Anlegerinnen und Anlegern aus dem deutschsprachigen Raum beliebtesten Dividendenwerte. Angesichts der in den vergangenen Jahren bescheidenen Kursentwicklung ist die Ausschüttung zugegeben auch eines der wenigen, derzeit noch verbliebenen Argumente für ein Investment. Umso überraschender ist daher, dass die Anteile von Mitbewerber LyondellBasell, einem der größten Konkurrenten der Ludwigshafener und einem bedeutenden Hersteller von Basischemikalien, bislang kaum Aufmerksamkeit erhalten haben. Schwierige Geschäftsentwicklung und Gewinneinbruch. Zunächst ist auch hier die Geschäftsentwicklung angesichts der weltweiten Industriekrise rückläufig. Nach den am Freitag vorgelegten Zahlen fielen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11,7 Prozent auf 7,66 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn brach angesichts gestiegener Kosten überproportional ein und verringerte sich um 87,6 Prozent auf 115 Millionen US-Dollar. Mit einem bereinigten Gewinn von 0,62 US-Dollar pro Aktie verfehlte das aus den Niederlanden stammende, aber an der NYSE gelistete Unternehmen die Analystenerwartungen deutlich. Die Aktie gab daraufhin um fast 8 Prozent nach und verbilligte sich damit auf den niedrigsten Stand seit rund 2  Jahren. Cashflow soll positiv bleiben und verbessert werden Einige Lichtblicke gab es dennoch. Das Unternehmen bekräftigte seine Ambitionen, den Cashflow des trotz des anhaltend schwierigen Umfeldes zu verbessern. Insgesamt sollen in den beiden kommenden zwei Jahren 1,1 Milliarden US-Dollar an Cashflow generiert werden, davon 600 Millionen US-Dollar noch in diesem Jahr. Dazu sollen einerseits Kosten gesenkt werden, etwa für Investitionsausgaben. Andererseits behält sich das Unternehmen vor, Produktionsanlagen insbesondere in Europa zu verkaufen. In Deutschland verfügt LyondellBasell über Anlagen in Köln, Frankfurt-Höchst sowie in Oberfranken und Niederbayern. Anhaltende Kursverluste sorgen für günstige Bewertung – und hohe Dividende Die Anteile des Unternehmens haben angesichts der erneuten Verluste in diesem Jahr bereits fast 30 Prozent an Wert verloren. Dementsprechend möchte das Unternehmen seinen Anlegerinnen und Anlegern wenigstens mithilfe der Dividende etwas anbieten und verzichtet anders als Mitbewerber Dow, der seine Ausschüttung halbiert hat, auf eine Kürzung. Wie der Konzern am Montag bekräftigte, bleibt die Quartalsdividende in Höhe von 1,37 US-Dollar pro Aktie erhalten. Daraus ergibt sich auf dem aktuellen Tageskurs von 53,25 US-Dollar eine Dividendenrendite von 10,3 Prozent. Die aktuelle Dividendenschätzung bei BASF (BASF Aktie) liegt für 2025 bei 5,4 Prozent. Damit bietet LyondellBasell fast doppelt so viel – und das zu einer gleichzeitig günstigeren Bewertung. Die Niederländer werden für 2025 mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 18,3 veranschlagt, während für BASF das 23-Fache der erwarteten Gewinne fällig wird. Auch bei anderen Kennziffern hat LyondellBasell mehr zu bieten, etwa beim Kurs-Cashflow-Verhältnis, das für die Stabilität der Dividende besonders wichtig ist. Fazit: Wenn schon antizyklisch, dann hier! Wer daher antizyklisch in die aktuell angeschlagene Chemiebranche investieren und die Wartezeit auf eine Trendwende mit einer möglichst hohen Dividende überbrücken möchte, der sollte das nicht mithilfe der BASF-Aktie, sondern der von LyondellBasell tun. Autor: ARIVA.DE Redaktion/mg
Bullauge
Bullauge, 04.08.2025 23:07 Uhr
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Ich werde mich diesbezüglich aber mal ausgiebiger einlesen.
Bullauge
Bullauge, 04.08.2025 23:07 Uhr
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Das wäre so als würde VW Skoda verkaufen. Weiß nicht wie ich das finden soll. Erster Gedanke: Mist, hoffentlich komm ich hier nochmal mit Gewinn raus
Unleashed
Unleashed, 04.08.2025 23:05 Uhr
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Nur wie seht ihr den möglichen Verkauf der größten Umsatzsparte? Wenn man Umsatz verkauft bleibt generell weniger hängen und das macht eine Unternehmensbewertung ja auch iwie schwächer
VonZwingenberg
VonZwingenberg, 04.08.2025 18:17 Uhr
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Habe heute eine 🪏🔨 Schippe 🪏 und aufgestockt!!
VonZwingenberg
VonZwingenberg, 04.08.2025 18:17 Uhr
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Gib dir recht. Haben 6 Petrochemieunternehmen in Europa verkauft.ü Seh da auch kein Potenzial mehr. Kurs halbiert....5% Dividende kannst dann auch vergessen

01. Aug - LyondellBasell blieb am Freitag mit seinem Gewinn für das zweite Quartal hinter den Erwartungen der Wall Street zurück, da der Chemiekonzern mit geringeren Gewinnspannen und höheren Energiekosten zu kämpfen hatte. Die Aktien des Unternehmens fielen im vorbörslichen Handel um 2,5 Prozent. Die Gewinnspannen der Chemieunternehmen in Nordamerika werden durch steigende Energiekosten gedrückt, die durch die wachsende Stromnachfrage der energiehungrigen Rechenzentren verursacht werden. Im April teilte die US Energy Information Administration mit, dass der Stromverbrauch in den USA in den Jahren 2025 und 2026 aufgrund von Rechenzentren, die sich mit künstlicher Intelligenz und Kryptowährungen befassen, neue Rekordhöhen erreichen wird (link). Auch die Chemieunternehmen haben mit der sinkenden Nachfrage und den steigenden Rohstoffkosten zu kämpfen, vor allem in Europa, wo eine strenge Regulierungslandschaft die Unternehmen zwingt, ihr Vorgehen in der Region zu überdenken. Das Unternehmen befand sich in exklusiven Gesprächen (link) mit der in München ansässigen Investmentfirma AEQUITA über den Verkauf bestimmter Olefin- und Polyolefin-Aktiva in Europa als Teil seiner strategischen Überprüfung (link) der europäischen Aktiva in zwei Geschäftseinheiten. Der Geschäftsbereich Olefins and Polyolefins-Americas, das nach Umsatzvolumen größte Segment von LyondellBasell, wies ein bereinigtes Kernergebnis von 318 Millionen US-Dollar aus, gegenüber 670 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Die Einheit stellt unter anderem Materialien für Verpackungen und das Bauwesen her. Für das dritte Quartal rechnet das Unternehmen jedoch mit einer Verbesserung der Margen für integriertes Polyethylen in Nordamerika, was auf die Konkurrenz durch geplante Wartungsarbeiten im April und höhere Preise zurückzuführen ist, die durch eine solide Inlandsnachfrage und ein stärkeres Exportvolumen unterstützt werden. Das Unternehmen verzeichnete im April-Juni-Quartal einen bereinigten Gewinn von 62 Cents pro Aktie, verglichen mit der Analystenschätzung von 80 Cents pro Aktie, wie aus den von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht
Q
Qudral, 29.07.2025 15:37 Uhr
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Gib dir recht. Haben 6 Petrochemieunternehmen in Europa verkauft.ü Seh da auch kein Potenzial mehr. Kurs halbiert....5% Dividende kannst dann auch vergessen
d
dividendos_, 01.07.2025 7:41 Uhr
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Was läuft denn aktuell gut ?
Bullauge
Bullauge, 24.06.2025 21:30 Uhr
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Schrottkommentar, leider. (Position voll)
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