MEDICAL PROPERTIES WKN: A0ETK5 ISIN: US58463J3041 Kürzel: MPW Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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13:00:47 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 10.078
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Gast-754641200, 07.01.2024 8:20 Uhr
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Bin gespannt wenn Steward pleite geht wie sich das auf den Wert der Immobilien auswirkt. Wenn Steward raus muss, kann MPT erstmal ohne geld für Sanierungen ausgeben für Neuvermietung. Überhaupt muss erstmal ein neuer Betreiber gefunden werden. Kann mir gut vorstellen, dass viele Krankenhäuser einfach leer stehen bleiben und nicht neu vermietet werden. Ein Fass ohne Boden das ganze. Wenn ich hier lese wie manche auf die Dividende hoffen ?! Man kann froh sein wenn MPT die nächsten 2 Jahre überhaupt finanziell durchkommt bei den Problemen und jetzt auch noch 20% fehlende Mieteinnahmen. Den Move das man Steward finanziell will erscheint mir nur logisch. Eine Pleite von Steward hätte Milliarden Verluste für MPT zur folge. Wenn Steward vor die Hunde geht wird das MTP mit in den Abgrund reißen so viel ist sicher.
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Gast-754641801, 07.01.2024 4:53 Uhr
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Bin jetzt auch mal in die Tiefe gegangen, da man bei so einer günstigen Bewertung doch hellhörig wird. Habe mir mal alle Berichte die ganze Nacht auf https://viceroyresearch.org/publications/ durchgelesen und ich muss sagen, falls da wirklich auch nur ein Hauch dran sein sollte an den ganzen Anschuldigungen, dann wird MPT nicht überleben soviel ist sicher. Das Schlimme ist, dass das Management alles in trockenen Tüchern hat wenn sie vor die Hunde gehen. Jetzt kommen erstmal die masse an Anlegerklagen aufgrund falscher Täuschung auf sie zu. Da werden noch viele viele negative Nachrichten folgen.
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Gast-754642400, 07.01.2024 4:00 Uhr
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So oder so es bleibt in den nächsten Jahren kein Geld für Dividenden über. Das der Zins merklich sinkt halte ich auch für unwahrscheinlich. Auch ein Leitzins über 3% ist Existenzbedrohend. Sagen wir mal so, wir können froh sein wenn MPT überhaupt mit seinen geringen Mieteinnahmen seine Ausgaben decken kann. Zumal ja auch MPT für die Instandhaltung der Krankenhäuser verantwortlich ist. Da werden noch Milliarden an Sanierungskosten auf die zukommen. Wer das Risiko hier eingehen will respekt.
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Gast-754642400, 07.01.2024 3:53 Uhr
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KGV liegt bei 2,6. Das Problem liegt nach wie vor in den fest geschriebenen Mieteinnahmen die bei gerade mal 1,3Mrd Dollar pro Jahr liegen (siehe letzte Bilanz). Aktuell liegt der durchschnittszins bei ca. 4% was aktuell 400 Millionen Dollar pro Jahr an Zinskosten sind. Jetzt ist es so das in den nächsten 2 Jahren die hälfte der Kredite refinanziert werden und bei dem aktuellen Leitzins reden wir von Krediten von ca. 8-12% Zinsen für die Refinanzierung wodurch mal eben 200-300 Millionen Dollar pro Jahr an Mehrbelastung entstehen. Wenn da nun noch 200 Millionen Dollar pro Jahr an Mieteinnahmen durch Steward fehlen wird es Eng. Fassen wir zusammen: 1,3Mrd Dollar einnahmen - 700 Millionen Zinsen (Umschulung der Hälfte der Kredite zu 12%) - 200 Millionen Dollar fehlende Einnahmen durch Zinsen, bleiben 400 Millionen Dollar für den Rest und davon muss dann auch noch die Dividende, Personalkosten, Verwaltung usw bezahlt werden. Geschweige denn investiert oder rückzahlung für kredite. Als REIT ist damit MPU ungeeignet. Die Mieteinnahmen können auch nicht erhöht werden, da sie bei den krankenhausimmobilien für die gesamte laufzeit festgeschrieben werden. So oder so würde eine mieterhöhung weitere pleite nach sich ziehen.
Finanzee
Finanzee, 07.01.2024 0:46 Uhr
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KBV von 0,1 - Das aktuelle Immobilienvermögen müsste um 90% Abgeschrieben werden und trotzdem wäre das Untenehemen fair bewertet. Etwas übertrieben oder?
Popeyee
Popeyee, 06.01.2024 23:55 Uhr
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Guter Punkt Ohri. MPW ist im Grunde völlig ungeeignet für ein starkes und stabiles Dividendenwachstumsportfolio. Schlechte Bilanz,hohe Schulden,Dividendenkürzungen.. Soetwas legt man sich ja nicht ins Depot,wenn man auf Stabilität,wachsende Dividenden und Zuverlässigkeit aus ist. Wenn man eine Posi hier hat,muss man sich eingestehen,falsch gelegen zu sein und sollte aber nicht immer weiter reinbuttern. Ob man verkauft oder hält,ist eine andere Frage. Ein gut diversifiziertes Portfolio hält das aber ohne weiteres auch aus,man kann ja auch nicht immer richtig liegen. Wer jedoch nur zocken möchte-viel Spaß 😎 ich hab’s mir abgewöhnt.Lohnt nicht unterm Strich.

Hat ja lang gedauert. Aber Einsicht ist ja bekanntlich ein guter Weg.
BobDerBusfahrer
BobDerBusfahrer, 06.01.2024 23:51 Uhr
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Sofort raus.
BobDerBusfahrer
BobDerBusfahrer, 06.01.2024 23:51 Uhr
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Totalverlust kommende Woche
M
Michi112, 06.01.2024 23:44 Uhr
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Also dass sie pleite gehen 😂
M
Michi112, 06.01.2024 23:43 Uhr
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Anstreicher, genau wie bei bico oder 😉, wir vermissen dich drüben, als du meintest die gehen pleite und siehe da, es sieht nicht schlecht aus 😂😂
Gottsbrain
Gottsbrain, 06.01.2024 22:27 Uhr
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Witzig was hier wieder für Leute ihren geistigen Abfall absondern, ich finde man sollte was sinnvolles beitragen oder still sein und nicht alles zu müllen. Man kann das ja kaum ertragen was hier steht. Diejenigen die investieren wollen sollen das tun und die anderen machen einen großen Bogen. Buy high sell low war noch nie die große Erfolgsformel aber jeder wie er mag.
S
Squosch, 06.01.2024 22:13 Uhr
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Wär hier noch Geld hinterher wirft, der hat ein ungesundes Risikobewusstsein. Der Abwärtstrend zeigt eine klare Richtung und die Probleme fangen jetzt erst so richtig an. Wer wirtschafte Daten heranziet kauft nicht blind nach. Auch wenn Medien teils negativ pushen, jedoch hier mehr als zurecht. Die Nachrichten zusammengefasst aus den letzten Monaten sind nicht nichts und wer das nicht ernst nimmt...so what
Xarope
Xarope, 06.01.2024 20:03 Uhr
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Das übliche Spiel, bei jeder Aktie, die stark fällt kommen die üblichen Gestalten an und treten mit Insolvenz-Gerede nach, muss ein seltsames Hobby sein. Auf Nachfragen zu Finanz-Kennzahlen, auf denen das Gerede beruht wartet man natürlich vergebens.

Lies den thread nochmal, wurden schon gepostet
G
Gast-754641200, 06.01.2024 20:00 Uhr
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Gesünder wäre es tatsächlich die Hälfte der Assets zu verkaufen und mit dem Grundstock "neu" anzufangen. Die Mieteinnahmen würden sich dann so auf 600 Millionen Dollar belaufen aber ohne Zinskosten ohne Schulden. Abnehmer für Krankenhaus Immobilien gibt es immer.
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Gast-754641200, 06.01.2024 19:58 Uhr
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selbst wenn die ganzen Schulden nur zu 8% refinanziert werden, wie erklärt man denn einem anleger der in einem REIT investiert, dass von 1,3Mrd Dollar Mieteinnahmen jetzt auf einmal 800 Millionen an Zinsen gezahlt werden (8% Zinsen von 10Mrd). Was bleibt da noch? 500 Millionen für Tilgung, Investitionen, Dividende, Gehälter usw.....also unterm Strich nichts und da ist noch gar nicht berücksichtigt das auch Mieten ausfallen wie es aktuell der Fall ist. Sorry aber die Mieteinnahmen sind für die Schuldengröße einfach zu gering und das ist fakt. Die Hebel der Mieterhöhungen wie es im Privatvermietungsgeschäft möglich ist geht hier nicht. Da hat eine Vonovia deutlich mehr Hebel indem sie einfach das maximum an Mieterhöhungen ausschöpft.
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Gast-754624400, 06.01.2024 19:40 Uhr
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https://medicalpropertiestrust.gcs-web.com/static-files/efec40f4-83eb-429a-80e9-bdcbf2d5958f da mal auf Seite 9 gehen, die Mieteinnahmen sind auf ca. 1,3Mrd Dollar taxiert (inkl Steward). Die Schulden betragen ca. 10Mrd Dollar. Die Hälfte muss bis 2026 neu finanziert sein. Aktuell kosten Refinanzierungen ca. 12-14% an Zinsen pro Jahr je nach Bonität. Aktuell betragen die Kosten gerade mal 3% pro Jahr. Selbst wenn der Leitzins innerhalb von 2 Jahren um die Hälfte sinkt (was ausgeschlossen ist) würden neufinanzierungen 7-8% kosten. Würden die 10Mrd Dollar zu 8% im Schnitt refinanziert. Würde MPT gerade mal eben so die Kosten decken können (und da darf es dann keine Mietausfälle geben). Welchen Mehrwert schafft also MPT in Zukunft für Aktionäre? Die Einnahmen steigern geht schlecht, da die Mieter sowieso fast alle mit dem Rücken zur Wand stehen und man die Miete in dem Business nicht so einfach erhöhen kann. Zumal es da ja auch Verträge gibt wo die Miete festgeschrieben ist. An die Bullen: 1,3Mrd Dollar gedeckelte Einnahmen ohne Aussichten auf Steigerung, 10Mrd Schulden und fast insolvente Mieter. Was bleibt für die Aktionäre?

Ich stell mir gerade Bildlich vor wie Personen aus den Forum mit am Führungstisch sitzen und dort ihre Berechnungen erklären... Da hocken dann Steven Hamner welcher 30 Jahre Erfahrung im Rechnungswesen hat und als controller agiert sowie Tochtergesellschaften betreut. Oder Rosa Hooper wo die Karriere in einen Krankenhaus begann und dort den Landen gemanagt hat und jetzt bei MPT sitzt. Da hock also eine Person die weiß wie Krankenhäuser agieren. Nimms es mir nicht übel aber in fast allen fällen muss man was drauf haben um solche Jobs zu haben geschweige den sich erstmal da hoch zu arbeiten. Ich vertraue den Personen, den ich weiß ganz klar das die mehr Ahnung haben von Finanzen und Geld hin und her scheiben und Planen. Und das ist genau des "Pudels Kern" was für uns hier Risiko und das Ende ist, ist für die Alltag den das ist es nunma wenn man Selbstständig ist. Die meisten Angestellten haben ja nicht mal die ... zum Chef zu gehen und nach mehr Gehalt zu fragen, wie will man den dann selbständig sein?
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