Mercedes-Benz Group WKN: 710000 ISIN: DE0007100000 Kürzel: MBG Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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"politisch bevormunden" ist eine Redewendung, wenn man mit anderen Meinungen nicht klarkommt. Es ist eine originäre Aufgabe der Politik, Ziele und Lösungen aufzuzeigen und, falls gewählt, anzustreben. Nachladen ist überhaupt kein Problem. Öffis benutze ich mehrmals wöchentlich ohne Probleme. Dieses Herumgemeckere habe ich inzwischen dicke....
Nichts hätte damals dagegen gesprochen und tut es auch heute nicht, einfach beides anzubieten und dann den Kunde frei entscheiden zu lassen, anstatt diese politisch zu bevormunden! Hinzu kommen die so ziemlich höchsten Strompreise der Welt hierzulande, wen will man denn da schon nur aus diesem einen Grund zum Umstieg auf ein E-Auto bewegen, ganz abgesehen von der Kac ke mit dem Nachladen unterwegs? Ist ungefähr das gleiche wie mit dem Öffis in diesem Land - die könnten alle und deutschlandweit komplett kostenlos sein, ich würde sie trotzdem nicht nutzen. Viel zu kompliziert und umständlich, man ist nicht spontan, muss Fahrpläne studieren und wie/wo man umsteigt oder Anschlusszüge hat, wie kommt man dann vom Bahnhof dorthin, wo man eigentlich hin will...nee du, lass ma.
Wie ich schon vor einigen Tagen geschrieben habe, sind Vorstand und Ingenieure wesentlich verantwortlich, neben der Politik, für das Desaster. Aber eben auch wir, die potentiellen Kunden. Obwohl die Notwendigkeit der E-Autos früh klar war, wurde in den einschlägigen Lobby Zeitschriften oder am Stammtisch dieses ständig schlechtgeredet und über Reichweiten Probleme parliert. Dabei haben ca. 65% aller Kfz Versicherungsverträge eine Jahreskilometer Leistung von unter 13000 km vereinbart. Wir, die Kunden, haben die E-KFZ nicht gekauft,... Und damit den Ingenieuren und CEOs Rückenwind für ihre Fehleinschätzung gegeben. Ich sag das hauptsächlich, damit man nicht immer auf andere zeige, besonders gerne Anonyme, wie "die Politik" .
…… zum Dieselskandal, ich behaupte immer noch, dass es den Dieselskandal damals sehr wahrscheinlich garnicht gegeben hätte, wenn unsere Politik, Brüssel mit einbezogen, nicht Grenzwerte und vieles mehr gefordert hätte, was technisch in der Zeit damals garnicht umsetzbar war und so auch dann das ganze Gemauschel der Autobauer angefangen hat. Sage es nochmal, die Politik ist für einen großen Teil mitschuldig, warum die Automobilindustrie heute so zu kämpfen hat. Energiepreise, Bürokratie und vieles mehr, alles politisch verbockt, es war eigentlich abzusehen, wohin das alles führen muss.
…… zum Dieselskandal, ich behaupte immer noch, dass es den Dieselskandal damals sehr wahrscheinlich garnicht gegeben hätte, wenn unsere Politik, Brüssel mit einbezogen, nicht Grenzwerte und vieles mehr gefordert hätte, was technisch in der Zeit damals garnicht umsetzbar war und so auch dann das ganze Gemauschel der Autobauer angefangen hat. Sage es nochmal, die Politik ist für einen großen Teil mitschuldig, warum die Automobilindustrie heute so zu kämpfen hat. Energiepreise, Bürokratie und vieles mehr, alles politisch verbockt, es war eigentlich abzusehen, wohin das alles führen muss.
Daimler/Mercedes war schon immer nur ein geldgi eriger Saftla den! Aus eigenen Erfahrungen da in 20 Jahren könnte ich ganz vieles berichten, wo jeder außenstehende nur mit dem Kopf schütteln würde... Und natürlich machen sie seit jeher auch gemeinsame Sache mit unserer Regierung/Justiz, eben weil da viele Arbeitsplätze und Steuereinnahmen dranhängen, u.a. Stichwort auch Dieselskandal!
https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/in-allen-bereichen-f%C3%BCr-das-gleiche-geld-mehr-arbeiten/ar-AA279Z9U?cvid=6a490b7f836d42e480eb6f448bae650a&ocid=a2hs Der Vorstand von Mercedes-Benz hat seine Mitarbeiter in Deutschland am Freitag über radikale Sparmaßnahmen informiert: Er will die Wettbewerbsfähigkeit hierzulande verbessern. Mercedes falle hierzulande bereits seit Jahren „kostenseitig spürbar hinter Standorte im Ausland zurück“, schreibt der gesamte Vorstand des Autobauers in einem Brief an die Mitarbeiter. Je produziertem Fahrzeug beschäftige „kein anderer Hersteller so viele Mitarbeitende in Deutschland wie Mercedes-Benz“. Obwohl nur etwa 15 Prozent des Absatzes in Deutschland erzielt würden, arbeiteten „hier zwei Drittel aller Kolleginnen und Kollegen“. Der Brief liegt der WirtschaftsWoche vor.
Die Mitarbeiter sind aber nicht verantwortlich für die Fehler die gemacht wurden! Das haben einerseits die Vorstände verbockt (Luxus only, und das hin und her bei Verbrenner, Elektro, doch Verbrenner) und andererseits die Politik. Die hohen Energiepreise sind eine Entscheidung, keine Naturgewalt. Und immer neue Auflagen verteuern jedes Fahrzeug während durch die hohen Energiekosten und Gesetze bzgl. dem sog. Klimaschutz die Inflation getrieben wird. Unternehmen gehen Pleite oder wandern ab. All das sind Entscheidungen welche die Arbeiter nicht getroffen haben (Schlimmstenfalls teilweise durch ihr Kreuz bei den Wahlen) aber sie sollen die Suppe nun auslöffeln!? Es ist eine Frechheit nun von denen sowas abzuverlangen. Ganz ehrlich, sollen sie alles Dicht machen, alle Werke schließen, den Mitarbeitern Fette Abfindungen zahlen (denn da kommen sie aufgrund der Beschäftigungssicherung 2035 nicht herum) und dann können sie in Ungarn oder China die Autos bauen. Bin gespannt wer die dann noch fährt, wenn hier alle kein Geld mehr haben.
…… es geht doch hier überhaupt nicht um die von Dir genannten Malocher, es geht einzig und allein um die Wettbewerbsfähigkeit, die in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen immer mehr geschwunden ist, nur um das geht es. Wenn ein Unternehmen nicht mehr Wettbewerbsfähig ist, verlieren alle, das Unternehmen selbst und logisch auch die Mitarbeiter. Im letzten Jahr ist der Gewinn um etwa die Hälfte eingebrochen, wenn sich das fortsetzen würde, steht auch eine Dividende und vieles mehr auf dem Spiel. Der kleine Anleger würde vielleicht auch mal mit keiner Dividende dem Unternehmen noch treu bleiben, die großen aber sicher nicht und was dann die Folge daraus wäre, ist doch klar. Dass das Unternehmen jetzt alles versucht wieder zu einer alten stärke zurück zu finden, muss man einfach verstehen, auch wenn kleine Opfer dafür unumgänglich und notwendig sind. Mir tut am meisten weh und wir werden es auch noch bitter bereuen, dass man bisher zusammen mit der Politik keine Möglichkeiten gefunden hat, die Verlagerung von so guten und bestbezahlten Arbeitsplätzen ins Ausland zu verhindern.
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