MICRON TECHNOLOGY WKN: 869020 ISIN: US5951121038 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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30. August 2026, 18:58 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Micron Technology
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Kommentare 26.145
Revan78
Revan78, Donnerstag 21:15 Uhr
0

Der Markt zweifelt trotz Rekordwerten Und doch notiert die Aktie heute mit minus 3,0 Prozent bei 781,90 Euro, nach einem Schlusskurs von 806,00 Euro am Mittwoch. Auf Sieben-Tage-Sicht steht ein Minus von 6,3 Prozent, der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt inzwischen 6,2 Prozent nach unten. Das mag Anleger irritieren, die sich an die frühere Rekordjagd gewöhnt hatten – ich sehe darin aber eher eine überfällige Verschnaufpause nach einem außergewöhnlichen Lauf als ein Warnsignal. Bemerkenswert ist die Substanz hinter den Zahlen: 16 Strategic Customer Agreements sichern Micron nach eigenen Angaben ein Auftragsvolumen von rund 100 Milliarden Dollar. Das ist kein spekulatives KI-Narrativ mehr, sondern vertraglich fixierte Nachfrage. Genau diese Visibilität unterscheidet Micron meiner Einschätzung nach von vielen anderen Profiteuren des KI-Booms, deren Wachstum stärker auf Erwartungen als auf Verträgen fußt. Nvidia als Nachfragetreiber – und als Warnung Dass Nvidia-Chef Jensen Huang bei seinem Besuch in Südkorea eine anhaltende Speicherknappheit „für Jahre“ erwartet, passt ins Bild. Huang bestätigte zudem, dass der kommende Vera-Prozessor auf DRAM von SK Hynix setzen wird – ein Hinweis darauf, dass die Nachfrage nach Hochleistungsspeicher branchenweit strukturell bleibt, nicht nur bei Micron. Für mich ist das ambivalent: Es untermauert die These vom mehrjährigen Superzyklus, zeigt aber auch, dass Micron nicht allein am Tisch sitzt. Die Konkurrenz um Kapazitäten und Kundenverträge dürfte sich verschärfen, gerade wenn Nvidia mit NVLink Fusion und NVHBM auf höhere Speicherbandbreite bei gleichzeitig geringerem Stromverbrauch setzt – Technologien, die die Anforderungen an Speicherhersteller weiter verschieben. Zölle als der eigentliche Unsicherheitsfaktor Der Punkt, der mir aktuell mehr Sorgen macht als jede Bewertungsdiskussion, sind die politischen Risiken. Die Trump-Administration erwägt laut Berichten neue, teils hohe Zölle auf importierte Halbleiter – mit der Option einer breiten Ausweitung oder einer gestaffelten Einführung. Handelsminister Lutnick brachte sogar Zollsätze von bis zu 100 Prozent für südkoreanische und taiwanische Unternehmen ins Spiel, sollten diese nicht ausreichend in US-Fertigung investieren. Das ist kein Detail am Rande, sondern ein Eingriff, der die globale Speicherlieferkette – und damit auch Microns Kostenstruktur und Wettbewerbsposition – direkt betreffen könnte. Mein Fazit Unterm Strich überwiegen für mich die operativen Argumente die kurzfristige Kursschwäche. Ein Unternehmen, das seine eigene Guidance mit vertraglich abgesicherter Nachfrage von rund 100 Milliarden Dollar unterlegt und gleichzeitig eine Bruttomarge von über 84 Prozent erzielt, befindet sich fundamental in einer Ausnahmeposition. Die Volatilität der letzten Tage spricht für mich eher für eine Konsolidierung nach starkem Lauf als für einen Trendbruch. Der eigentliche Risikofaktor liegt nicht im Geschäft selbst, sondern in Washington: Sollten die diskutierten Zölle tatsächlich in der drastischeren Variante kommen, dürfte das die gesamte Bewertung der Speicherbranche neu justieren – Micron eingeschlossen.

Meine KI stimmt dir hier zu 100% zu. 🙂
H
Habnixdrauf51, Donnerstag 20:27 Uhr
2
Der Markt zweifelt trotz Rekordwerten Und doch notiert die Aktie heute mit minus 3,0 Prozent bei 781,90 Euro, nach einem Schlusskurs von 806,00 Euro am Mittwoch. Auf Sieben-Tage-Sicht steht ein Minus von 6,3 Prozent, der Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt beträgt inzwischen 6,2 Prozent nach unten. Das mag Anleger irritieren, die sich an die frühere Rekordjagd gewöhnt hatten – ich sehe darin aber eher eine überfällige Verschnaufpause nach einem außergewöhnlichen Lauf als ein Warnsignal. Bemerkenswert ist die Substanz hinter den Zahlen: 16 Strategic Customer Agreements sichern Micron nach eigenen Angaben ein Auftragsvolumen von rund 100 Milliarden Dollar. Das ist kein spekulatives KI-Narrativ mehr, sondern vertraglich fixierte Nachfrage. Genau diese Visibilität unterscheidet Micron meiner Einschätzung nach von vielen anderen Profiteuren des KI-Booms, deren Wachstum stärker auf Erwartungen als auf Verträgen fußt. Nvidia als Nachfragetreiber – und als Warnung Dass Nvidia-Chef Jensen Huang bei seinem Besuch in Südkorea eine anhaltende Speicherknappheit „für Jahre“ erwartet, passt ins Bild. Huang bestätigte zudem, dass der kommende Vera-Prozessor auf DRAM von SK Hynix setzen wird – ein Hinweis darauf, dass die Nachfrage nach Hochleistungsspeicher branchenweit strukturell bleibt, nicht nur bei Micron. Für mich ist das ambivalent: Es untermauert die These vom mehrjährigen Superzyklus, zeigt aber auch, dass Micron nicht allein am Tisch sitzt. Die Konkurrenz um Kapazitäten und Kundenverträge dürfte sich verschärfen, gerade wenn Nvidia mit NVLink Fusion und NVHBM auf höhere Speicherbandbreite bei gleichzeitig geringerem Stromverbrauch setzt – Technologien, die die Anforderungen an Speicherhersteller weiter verschieben. Zölle als der eigentliche Unsicherheitsfaktor Der Punkt, der mir aktuell mehr Sorgen macht als jede Bewertungsdiskussion, sind die politischen Risiken. Die Trump-Administration erwägt laut Berichten neue, teils hohe Zölle auf importierte Halbleiter – mit der Option einer breiten Ausweitung oder einer gestaffelten Einführung. Handelsminister Lutnick brachte sogar Zollsätze von bis zu 100 Prozent für südkoreanische und taiwanische Unternehmen ins Spiel, sollten diese nicht ausreichend in US-Fertigung investieren. Das ist kein Detail am Rande, sondern ein Eingriff, der die globale Speicherlieferkette – und damit auch Microns Kostenstruktur und Wettbewerbsposition – direkt betreffen könnte. Mein Fazit Unterm Strich überwiegen für mich die operativen Argumente die kurzfristige Kursschwäche. Ein Unternehmen, das seine eigene Guidance mit vertraglich abgesicherter Nachfrage von rund 100 Milliarden Dollar unterlegt und gleichzeitig eine Bruttomarge von über 84 Prozent erzielt, befindet sich fundamental in einer Ausnahmeposition. Die Volatilität der letzten Tage spricht für mich eher für eine Konsolidierung nach starkem Lauf als für einen Trendbruch. Der eigentliche Risikofaktor liegt nicht im Geschäft selbst, sondern in Washington: Sollten die diskutierten Zölle tatsächlich in der drastischeren Variante kommen, dürfte das die gesamte Bewertung der Speicherbranche neu justieren – Micron eingeschlossen.
a
alevi, Donnerstag 20:06 Uhr
0

Heute zumindest wieder über die 800 wäre nicht schlecht...

das wird nix, da ist Null Power
JR1982
JR1982, Donnerstag 19:58 Uhr
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Arme Micron ganz vernachlässigt heute. Schnell mal bissle was kaufen. Ist sie nachher noch eifersüchtig oder so
G
Gehtsnoch, Donnerstag 19:46 Uhr
1

Du kommst mir immer mehr wie ein „getriebener“ vor. Wie jemand der zwanghaft kaufen oder verkaufen muss. Probier es doch einfach mal mit abwarten.

Der ist spielsüchtig. Immer die Hände am „Joystick“. Ständig Euros nachwerfen . So Leute sieht man in der Kneipe am Daddelautmaten. Bier am Start und ständig am Fluchen und gegen den Apparat schlagen. Alle halbe Stunde geht er zum Tresen, bestellt ein neues Bier mit den Worten:“ ….. und mach mir nochmal den Hunni klein für den Apparat, das Drecksding. Jetzt hole ich mir mein Geld doppelt zurück“.
LFC
LFC, Donnerstag 19:38 Uhr
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Heute zumindest wieder über die 800 wäre nicht schlecht...
C
CasinoGino, Donnerstag 19:26 Uhr
0
Burry hat vielen die Rendite verdorben 😂 Zum Glück höre ich nicht auf Säugetiere und mache mir eigene Gedanken.
H
Habnixdrauf51, Donnerstag 19:17 Uhr
1
Druckenmiller hatte in einem Bloomberg-Interview mit Sonali Basak im Oktober 2024 eingeräumt, die NVIDIA-Aktie zu früh verkauft zu haben, und den Schritt selbst als großen Fehler bezeichnet. Duquesne hatte laut The Motley Fool zwischen 2022 und 2023 eine NVIDIA-Position zu einem split-bereinigten Kurs von 22 bis 24 US-Dollar je Aktie aufgebaut und diese Mitte bis Ende 2024 zu einem Durchschnittspreis von rund 73,50 US-Dollar wieder verkauft, deutlich unterhalb der späteren Kursentwicklung. The Motley Fool ordnet den aktuellen Fall jedoch differenzierter ein: NVIDIAs Wettbewerbsvorteil stütze sich auf ein Ökosystem aus GPU-Architektur und der CUDA-Softwareplattform, das Wechselkosten schafft, die reine Speicherhersteller nicht replizieren könnten. Speicher bleibe dagegen selbst im High-End-Bereich ein weitgehend kommodifiziertes Produkt, weshalb historisch nach jedem Boomzyklus alle Marktteilnehmer denselben Gegenwind spürten, sobald das Angebot die Nachfrage übersteigt. Zudem sei die Bewertungsausweitung bei Micron laut The Motley Fool über einen deutlich kürzeren Zeitraum erfolgt als seinerzeit bei NVIDIA. Eine Gewinnmitnahme nach einem parabolischen Anstieg bedeute nicht automatisch einen Fehler, so das Portal weiter. 24/7 Wall St. weist zudem darauf hin, dass ein 13F nur eine Momentaufnahme sei und wenig über eine tatsächliche bearishe Einschätzung aussage. Ob sich der Ausstieg aus der Micron-Aktie im Rückblick als verfrüht erweist, dürfte sich erst mit der weiteren Entwicklung des Speichermarkts zeigen, zumal Micron und Wettbewerber laut The Motley Fool im Eiltempo neue Fertigungskapazitäten aufbauen. Der nächste Blick auf die Geschäftszahlen richtet sich auf den für den 29. September geschätzten Bericht zum vierten Geschäftsquartal, während der Analystenkonsens laut TipRanks mit einer Strong Buy-Einstufung bislang unverändert optimistisch bleibt. In den letzten drei Monaten gaben 31 Wall-Street-Analysten 12-Monats-Kursziele für Micron ab. Von diesen empfehlen 30 die Aktie zum Kauf, während lediglich ein Analyst ein Hold-Rating vergab, Verkaufsempfehlungen liegen keine vor. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.556,55 US-Dollar, mit einem Höchstwert von 2.200,00 US-Dollar und einem Tiefstwert von 1.100,00 US-Dollar.
H
Habnixdrauf51, Donnerstag 19:09 Uhr
0
und was wartet morgen wieder? Ein schlechter Tag. Man kann nix gewinnen, wenn die Aktie an guten UND an schlechten Tagen fällt
H
Habnixdrauf51, Donnerstag 19:08 Uhr
0
kann keine roten Kerzen mehr sehen. seit Monaten.....
H
Habnixdrauf51, Donnerstag 19:07 Uhr
0
wir würgen hier am Tagestief rum und die anderen machen 9 %
H
HansImGlueck77, Donnerstag 18:48 Uhr
0
Wir werden steigen...
Graduate
Graduate, Donnerstag 18:37 Uhr
0
Also stark 🏋️‍♀️
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