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MILLENNIAL LITHIUM Forum: Community User: Scoty82
Kommentare 19.248
Schorsch11,
04.05.2019 16:52 Uhr
0
Es wird beides geben.
Wobei ich den Vorteil bei Wasserstoff sehe. Wasserstoff ist effizienter und sauberer als die Batteriemetalle.
Wasserstoff kann vor Ort bei Windkraftanlagen produziert werden und mit Tanklaster die sich über den eigenen Tank speisen transportiert werden. Unsere Stromnetze sind nicht für diese Menge an Strom ausgelegt, geschweige denn dass wir in absehbarer Zeit das Stromnetz entsprechend erweitern können.
Batteriemetalle werden unter widrigsten Bedingungen in der 3. Welt abgebaut, der Einsatz von Chemikalien und Rodungen zerstören dort die Umwelt und oft müssen Kinder die Rohstoffe abbauen.
Der nächste Punkt ist, das wir endlich auch mal über unsere Tellerrand schauen müssen. Autos (ca. 80 Mio PKW/Jahr) werden global produziert und verkauft. Glaubt jemand daran das im Amazonasgebiet, in der Wüste oder auf Alpenpässen jemals Stromladestationen stehen werden?
Für solche Gegenden werden Alternativen benötigt. Demgegenüber würde sich bei Wasserstoff an der bisherigen Tankstelleninfrastruktur nichts ändern.
Für mich überwiegen die Vorteile von Wasserstoff. Wenn ich die Wahl hätte würde ich mir ein Brennstoffzellenauto kaufen anstatt ein E-Auto mit Lithiumbatterien.
Heavytraider,
04.05.2019 16:49 Uhr
0
Nee weil ebikes mit Wasserstoff sind konkurrenzfähig
T
Tycoon5c877468404a6,
04.05.2019 16:09 Uhr
0
Optimist
Die Frage ist nicht Wasserstoff oder Lithumbatterien für den zukünftigen Antrieb von Kraftfahrzeugen.
Für Pkw, Zweiräder und elektronische Produkte sind Lithium batterien die nächsten 10 bis 20 Jahre nach meiner Meinung alternativlos.Die aktuellen Preise von ca.180 $ pro KWH Batterieleistung werden nach Angaben der Batterie Hersteller bis 2025 unter 100$ sinken. Demnach kostet eine 50Kwh Batterie, wie sie auch von VW künftig verbaut werden bei ca. 5000$. Wasserstoff angetriebene Fahrzeuge sind in diesem Bereich nicht konkurrenzfähig. Bei den Entwicklungen zukünftiger Batterien wird sich nach Angaben führender Forschungsinstitute die Energiedichte dieser Batterie Zellen mehr als verdoppeln, was zu höheren Reichweiten und auch zu kürzeren Ladezeiten führen wird. Zukünftig werden in grosser Anzahl Heimspeicher, Energie aus Solarzelle Verwendung finden, die die energetische Versorgung des Fahrzeuges im normalen Alltag sicherstellen.Bei Wasserstoff muss Elektrischer Strom die Umwandlung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff vornehmen,was den Wirkungsgrad dieser Energieart erheblich reduziert. Stattdessen ist es wirtschaftlicher, elektrischen Strom in Energiespeichern zu lagern, und ihn direkt für Haus und Fahrzeug zu verwenden.
Wasserstoff hat nach meiner Einschätzung nur eine wirtschaftliche Anwendung zum Antrieb von Nutzfahrzeugen und Schiffen, da in diesen Bereichen Lithiumbatterien technisch nicht sinnvoll sind.
CatNip23,
03.05.2019 13:34 Uhr
0
Wird beides geben denke ich, gibt j auch Diesel und Benzin 😉
Napule,
03.05.2019 13:19 Uhr
0
Du brauchst auch beim Betrieb von (Wasserstoff-)Brennstoffzellen gängige Batterien, und dafür brauchst Du auch (noch) Lithium, solange keine anderen brauchbaren Energiespeicher vorhanden sind.
C
Cashnewbie,
03.05.2019 12:13 Uhr
0
die Frage ist ob nicht doch Wasserstoff die bessere Lösung ist. Was denkt ihr Lithium oder Wasserstoff
Ben11111,
01.05.2019 22:41 Uhr
0
Tesla ist der einzige westliche Hersteller von E-Autos, der seine Batteriezellen beziehungsweise Akkus selbst produziert. Alle anderen Autokonzerne sind von Lieferanten in Südkorea und China abhängig. Zu den großen Playern zählen etablierte Unternehmen wie Panasonic, Samsung oder LG Chem und vergleichsweise neue Anbieter vor allem aus China - beispielsweise BYD oder CATL. Vor allem die Abhängigkeit von Zulieferern in der Volksrepublik ist nicht ohne Risiken. Das zeigte zuletzt der Streit um Huawei. Die Regierungen in den USA und Australien schlossen den chinesischen Netzwerkausrüster vom anstehenden Aufbau der neuen 5G-Telekomnetze aus. Sie fürchten, dass Daten ausspioniert oder bei Konflikten die Telekomnetze gestört oder sogar komplett lahmgelegt werden. Prompt stockten die Kohlelieferungen von China nach Australien. Auch das ist Teil der Pekinger Wirtschaftspolitik.
Ähnliches könnte in der Automobilindustrie passieren. Sollte es hier bei Lithium-Ionen-Zellen zu Engpässen kommen, dürften chinesische Lieferanten zuerst einmal die Abnehmer in der Volksrepublik bedienen. Folgerichtig will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Aufbau einer Zellenproduktion in Deutschland mit insgesamt einer Milliarde Euro fördern. Verschiedene Konsortien haben ihre Förderanträge bereits Mitte März eingereicht. Altmaier drängt darauf, dass die Produktion schon im Jahr 2021 anläuft. Seiner Einschätzung nach wird die Zeit knapp, da es schon jetzt eine enorm wachsende Nachfrage nach Batteriezellen gibt, die nicht bedient werden kann.
Die Lage könnte sich noch spürbar verschärfen
Mit dieser Einschätzung könnte Altmeier durchaus recht haben. Im Markt wird kolportiert, dass sich die Einführung verschiedener E-Auto-Modelle verzögert, da bei den Akkus beziehungsweise den Batteriezellen Engpässe bestehen. Die Lage könnte sich in Zukunft noch spürbar verschärfen. Bislang dominieren Tesla und verschiedene chinesische Hersteller den Markt für Elektroautos. Jetzt treten aber Tesla-Jäger wie Jaguar, Audi oder Mercedes sowie neue Konkurrenten auf den Plan - beispielsweise Byton oder Nio, hinter denen chinesische Techkonzerne stehen.
Am aggressivsten prescht Volkswagen vor. Kein anderer westlicher Autokonzern setzt derart konsequent auf Elektromobilität. VW-Chef Herbert Diess hat erst vor Kurzem die Planzahlen für E-Autos stark angehoben. Bis 2030 wollen die Wolfsburger jetzt 22 Millionen Stromer gebaut und verkauft haben. VW hat mit mehreren Batteriezellenherstellern umfangreiche Lieferverträge geschlossen. Insgesamt geht es um einen Bedarf, der nach den ursprünglichen Plänen bis 2025 auf jährlich 150 Gigawattstunden (GWh) anwachsen soll. Allein hierfür wären sieben bis acht Batteriefabriken in der Größe von Teslas Gigafactory nötig, derzeit das größte Akkuwerk der Welt.
Erschließung von Lithium-Vorkommen ist schwierig
Zu den Lieferanten von VW zählen LG Chem, Samsung und SK Innovation in Südkorea sowie CATL in China. Die Chinesen sollen auch das Tesla-Werk in Shanghai beliefern, das Ende des Jahres die Produktion aufnehmen soll. Interessanterweise berichten Marktexperten, dass sich CATL bisher nur ein Viertel des Lithiums gesichert hat, das es für seine Lieferzusagen benötigt. Möglicherweise entstehen die Engpässe noch deutlich früher in der Wertschöpfungskette, nicht erst bei den Batteriezellen.
Zwar gibt es weltweit in der Theorie ausreichend Lithium-Vorkommen. Deren Erschließung und die anschließende chemische Verarbeitung sind jedoch alles andere als trivial. So kamen sowohl SQM als auch Albemarle, die beiden größten Lithium-Produzenten der Welt, beim Ausbau ihrer Förderung zuletzt viel langsamer voran als geplant. Der chilenische Rohstoffkonzern SQM musste an einigen Standorten die Produktion aufgrund schwerer Regenfälle zeitweise sogar drosseln. Für den Erfolg der Autokonzerne mit E-Autos dürfte mit entscheidend sein, dass sie sich die kompletten Lieferketten sichern.
Ben11111,
01.05.2019 22:41 Uhr
0
Hallo
Hier Par Infos .......:)))))
Äh!!,
30.04.2019 12:00 Uhr
0
👍
b
bluedeep,
30.04.2019 7:44 Uhr
0
Am Sonntag kam auf Pro7, bei Galileo ein interessanter Bericht der für manche hier eventuell einige Fragen klärt. Im Prinzip ging es darin zwar auch darum, dass der Abbau für unsere Umwelt auch schädlich ist und es Alternativen zu Lithium gibt, allerdings konnte man auch klar raushören, dass sich die Politik dafür ausspricht. Nun gut, für die die es interessiert habe unten die Sendung verlinkt. Da könnt ihr euch die Sendung nochmal anschauen.
https://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/112-galileo-spezial-saubere-loesung-oder-schmutziger-irrweg-das-lithium-dilemma-ganze-folge
P
Pierre1977,
29.04.2019 19:26 Uhr
0
Batterien zum recyclen gibt es (hoffentlich) noch nicht so viele. Die lebensdauer wird auf 5 bis 10 jahre geschätzt, oder liege ich hier falsch?
g
gordon23,
29.04.2019 14:37 Uhr
0
Lithium ist kein grundsätzlicher Engpass, aber viele der Produzenten, gerade aus China können kein Lithium in der nötigen Qualität liefern wie es die Automobilbranche benötigt... insofern Gewinnen die Unternehmen, die preiswert hochqualitativer Lithium fördern können... und dann wird noch spannend ob die Lithium Gewinnung irgendwann mal von Umweltauflagen betroffen sein wird... dann ist Hard Rock Förderung vielleicht wieder im Vorteil...
Boy11,
29.04.2019 7:36 Uhr
0
Es ist zu wenig davon da , und die ganzen Buse und lkw 🚛.... es kommen 1000 André Dinge da zu wo Lithium verbaut wird .
trinidad,
28.04.2019 22:34 Uhr
0
Im Jahr 2025 jährlich ca. 25 Mio E- Fahrzeuge.
Dann kommt aber noch dazu, dass die Batterien recycelt werden können.
Interessante 'Forschungen' Tycoon.
https://ecomento.de/2018/12/14/e-mobilitaet-weltweite-absatztrends-im-gesamtjahr-2018/
T
Tycoon5c877468404a6,
28.04.2019 10:50 Uhr
0
Optimist
Vielen Dank für für deine Informationen über den Bedarf von Lithium in einer durchschnittlichen Batterie von ca.50 bis 60 KWH. Das würde bedeuten, dass für die Produktion von 4Mill Fahrzeugen wie für 2019 von Experten prognostiziert, lediglich 40000 kp benötigt werden. Dem gegenüber stehen dem Markt ca.160000 kp Lithium zur Verfügung. Das wiederum würden bedeuten, dass erst bei einer Produktion von 16 Millionen Fahrzeuge sich Angebot und Nachfrage sich ausgleichen. Nach den Prognosen der KFZ Industrie wird das frühestens 2023 der Fall sein.Da bis dahin das Angebot der 4 dominierenden Produzenten sich fast verdoppeln wird, dürfte sich das Überangebot von Lithium bis in das Jahr 2025 hinziehen. Ich denke, dass sich die Aktienkurse der Lithiumhersteller die nächsten Jahre eher weiter nach unten bewegen werden. Ich glaube bis dahin werde ich mit dem Einstieg in diese Anlageklasse noch etwas warten.
Vielen Dank für Trinidad für deine Information
trinidad,
27.04.2019 22:56 Uhr
0
Das wären 7,5kg.
Geh aber davon aus, dass dies mit fortschreitender Forschung sicherlich noch weniger wird.
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