NASDAQ 100 WKN: A0AE1X ISIN: US6311011026 Forum: Indizes Thema: Hauptdiskussion
Ich denke, ich weiß wie du das meinst. Das hat mich auf folgende Idee gebracht: Was, wenn das (über)schnelle Wachstum der letzten 10 Jahre sich so ähnlich aufgebaut hat, wie jenes vor der Dot-Com-Krise 2000? Habe mir mal den Nasdaq angeschaut und die vereinfachten Kurskurven (rot, und absichtlich versetzt zum eignetlichen Kurs) dazu eingetragen und tatsächlich, ist da eine große Ähnlichkeit. Das würde heißen der 2000er-Crash war nur die Baby-Variante vom jetzigen Einbruch. Und vielleicht wiederholt sich ja auch der Abschwung in ähnlichen Formen um dann einen neuen, noch größeren Superzyklus zu starten?!? Aber möglicherweise ist es nur Spinnerei von mir. Gedanken dazu gerne willkommen. https://ibb.co/hYSMxMF
BoA und Morgan Stanley lagen seit letztem Jahr immer richtig mit den Prognosen zur Großwetterlage (ich meine explizit nicht Kursziele zu Einzelaktien). Auch bzw. gerade als fast alle für 2022 weiterhin euphorisch top Wachstum und hohe Kursziele der Indizes und lediglich eine Abschwächung der wahnwitzigen Kursanstiege von 2021 prognostizierten. Die bisher veröffentlichten Gewinne des 2. Quartals der Großbanken sind trotz steigender Zinseinnahmen stark gesunken aufgrund der starken Rückgänge im Investmentbanking. Das ist ein Frühindikator einer Rezession.
Ich denke, ich weiß wie du das meinst. Das hat mich auf folgende Idee gebracht: Was, wenn das (über)schnelle Wachstum der letzten 10 Jahre sich so ähnlich aufgebaut hat, wie jenes vor der Dot-Com-Krise 2000? Habe mir mal den Nasdaq angeschaut und die vereinfachten Kurskurven (rot, und absichtlich versetzt zum eignetlichen Kurs) dazu eingetragen und tatsächlich, ist da eine große Ähnlichkeit. Das würde heißen der 2000er-Crash war nur die Baby-Variante vom jetzigen Einbruch. Und vielleicht wiederholt sich ja auch der Abschwung in ähnlichen Formen um dann einen neuen, noch größeren Superzyklus zu starten?!? Aber möglicherweise ist es nur Spinnerei von mir. Gedanken dazu gerne willkommen. https://ibb.co/hYSMxMF
Vielen ist hier anscheinend nicht bewußt, daß wir uns seit gut 12 Jahren in einem künstlichen, da durch cheap money getriebenen Bullenmarkt befanden, der während der Coronazeit nur seine maximale Beschleunigung erfahren hat. Die Frage ist nun, befinden wir uns aktuell lediglich in der Korrektur der coronagebtriebenen Liquiditätsschwemme und vlt. ab Herbst in einem befristeten rezessionsbedingten Abschwung, also spätestens irgendwann 2023 weiter mit dem rundum-sorglos-Bullenmarkt, oder erleben wir nun das endgültige Ende des 12jährigen cheap-Money-Bullenmarktes, in dem man, sofern man nur einen Anlagezeitraum von schlappen 2-3 Jahren hatte und auf bekanntermaßen solide Unternehmen setzte, praktisch nichts falsch machen konnte? Sollte letzteres der Fall sein, dann werden wir bald ganz andere Sorgen haben als die, ob/wann/wie oft der Nasdaq dieses Jahr vorübergehend unter 11.000 sinkt oder nicht.
Vielen ist hier anscheinend nicht bewußt, daß wir uns seit gut 12 Jahren in einem künstlichen, da durch cheap money getriebenen Bullenmarkt befanden, der während der Coronazeit nur seine maximale Beschleunigung erfahren hat. Die Frage ist nun, befinden wir uns aktuell lediglich in der Korrektur der coronagebtriebenen Liquiditätsschwemme und vlt. ab Herbst in einem befristeten rezessionsbedingten Abschwung, also spätestens irgendwann 2023 weiter mit dem rundum-sorglos-Bullenmarkt, oder erleben wir nun das endgültige Ende des 12jährigen cheap-Money-Bullenmarktes, in dem man, sofern man nur einen Anlagezeitraum von schlappen 2-3 Jahren hatte und auf bekanntermaßen solide Unternehmen setzte, praktisch nichts falsch machen konnte? Sollte letzteres der Fall sein, dann werden wir bald ganz andere Sorgen haben als die, ob/wann/wie oft der Nasdaq dieses Jahr vorübergehend unter 11.000 sinkt oder nicht.
Für den S&P 500 haben letzte Woche viele Analysten, auch die US Großbanken, die Kursziele deutlich nach unten korrigiert. Morgan Stanley erst am Montag das 12-Monats Kursziel auf 3900. Und letzte Woche lief die Rally im SPX ebenso wie hier schon. Das werte ich als schlechtes Zeichen. Eingepreist ist hier eine abflauende Konjunktur. Aber ich sehe keinerlei Anzeichen, daß eine echte Rezession, nicht mal eine milde eingepreist ist. Ich orientiere mich derzeit v.a. an den Prognosen der Bank of America und Morgan Stanley. Beide lagen in den letzten 12 Monaten mit ihren Prognosen sehr gut an der Realität. Beide zeichnen ein eher pessimistisches Bild für den Rest des Jahres und gehen davon aus, daß eine Rezession nicht hinreichend eingepreist ist und die Analystenerwartungen an die Quartalsergebnisse für das Restjahr zu optimistisch sind. Jedem sei eine erfolgreiche Bärenmarktrally gegönnt. Aber bleibt vorsichtig und macht euch auf weitere schwere Rücksetzer gefasst!
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