Novo Nordisk nach Split WKN: A3EU6F ISIN: DK0062498333 Kürzel: NOV Forum: Aktien User: Coronaprofiteur

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Kommentare 50.274
L
Lokom, 25.08.2025 13:52 Uhr
4

Aber Trump mag die nicht. Was passiert, wenn das Grönland Thema wiederkommt? Schaut euch mal Vestas usw. an.

Was passiert wenn eine Rezession kommt ? Was passiert wenn der Weltkrieg ausbricht, eine Pandemie oder Bilanzfälschungen, oder was weiß ich was. Mich wundert es immer weniger, dass nur 17% in Deutschland in Aktien investieren. 🙄
R
Reg4e, 25.08.2025 13:41 Uhr
2

Aber Trump mag die nicht. Was passiert, wenn das Grönland Thema wiederkommt? Schaut euch mal Vestas usw. an.

was für Vergleiche...
B
BöserZocker, 25.08.2025 13:36 Uhr
0
Aber Trump mag die nicht. Was passiert, wenn das Grönland Thema wiederkommt? Schaut euch mal Vestas usw. an.
D
Dertyp27, 25.08.2025 12:53 Uhr
1

Die Nachahmerprodukte treffen auch Eli Lilly. Und die Marktdurchdringung von Wegovy, als auch von anderen GLP-1 Produkten ist noch sehr gering, da wird erwartet, dass der Umsatz selbst bei einem besseren Konkurrenzprodukt, noch um einen großen Faktor steigen wird!

Mit den Klagen gegen kleinere Apotheken sind sie ja schon erfolgreich ein Stück weiter um wenigstens die illegalen Nachahmerprodukte vom Markt zu nehmen 👀
D
Dertyp27, 25.08.2025 12:51 Uhr
0

50/50 in bei der richtungen? Wir sind stehen doch nicht vor dem lostopf! 😆 ein steht fest, richtung norden ist viel mehr platz als im süden.

😂 Haha ich bin ja auch drin und der meinung das es recht gut aussieht vorallem wenn man bedenkt das Wegovy weit mehr ist als nur ein abnehme preperat, aber trotzdem stehen wir 50/50 zu niedrigeren Kursen oder höheren. Am liebsten natürlich höheren 👏😂
Lirumlarum1
Lirumlarum1, 25.08.2025 12:46 Uhr
2

Du hast recht, Novo Nordisk ist aktuell eine Macht und es ist verständlich, dass man an die langfristige Wachstumsgeschichte glaubt, aber das Worst-Case-Szenario, ist keine Panikmache, sondern eine Kette von plausiblen, miteinander verknüpften Risiken, die weit über eine normale Marktschwankung hinausgehen und nichts mit einer sofortigen Insolvenz zu tun haben, sondern mit einem fundamentalen Wertverlust. Stell dir folgendes Szenario vor, das sich ausschließlich aus den vorliegenden Fakten bis August 2025 speist: Der schärfste Konkurrent, Eli Lilly, gewinnt mit Zepbound nicht nur weiter an Boden, sondern etabliert sich als der Goldstandard für Adipositas, wodurch Wegovys Marktanteil in den USA dauerhaft unter 40 % gedrückt wird und die internationale Expansion langsamer als erwartet verläuft, weil Lilly dort ebenfalls aggressiv expandiert. Gleichzeitig gelingt es Novo Nordisk nicht, das Problem der illegalen Nachahmerprodukte ("Compounding") in den USA in den Griff zu bekommen, da die Hersteller unter dem Deckmantel der "Personalization" weiterhin einen signifikanten Teil des Marktes bedienen und die FDA-Durchsetzung schwach bleibt, was den gesamten Cash-Pay-Markt für Wegovy untergräbt. Parallel dazu zwingt der politische Druck in den USA im Rahmen der IRA-Verhandlungen ab 2027 zu drastischen Preisnachlässen für Ozempic und Wegovy, während China die GLP-1-Klasse in sein Volume-Based-Procurement-Programm aufnimmt, was die Preise und Margen im zweitwichtigsten Markt kollabieren lässt. In dieser kritischen Phase enttäuschen die finalen Studiendaten der großen Hoffnungsträger: CagriSema zeigt in weiteren Studien keine signifikante Überlegenheit gegenüber Zepbound und Amycretin, der Hoffnungsträger für die nächste Generation, scheitert in Phase 3 an unerwarteten Langzeit-Nebenwirkungen. Genau in diesem Moment gewinnt eine der bereits laufenden Sammelklagen wegen schwerer Magen-Darm-Nebenwirkungen an Fahrt, als neue Daten eine kausale Verbindung zu einer seltenen, aber schweren chronischen Erkrankung nahelegen, was zu zehntausenden neuen Klagen und Milliarden an Rückstellungen führt. Der neue CEO, der unter Druck des Hauptaktionärs eingesetzt wurde, kann in diesem Sturm aus Wettbewerbsdruck, Preisverfall, Pipeline-Enttäuschungen und Rechtsstreitigkeiten keine effektive Strategie umsetzen, was zu internen Unruhen und dem Abgang von Schlüsselpersonal im F&E-Bereich führt. Das Ergebnis wäre kein Konkurs, aber ein Unternehmen, dessen Wachstumsmotor ins Stottern gerät, dessen Margen erodieren und dessen Zukunftsaussichten sich dramatisch eintrüben, was zu einer Neubewertung der Aktie auf ein Niveau führt, das nur noch einen Bruchteil des heutigen Wertes ausmacht. Ein historisches Beispiel, das diesem Muster aus Produktfehlern, Klagen und Managementfehlern erschreckend nahekommt, ist der Pharmariese Merck & Co. mit seinem Schmerzmittel Vioxx Anfang der 2000er Jahre. Vioxx war ein absoluter Blockbuster, ein Umsatzgigant, der als unantastbar galt und maßgeblich zum Erfolg von Merck beitrug. Dann wurde jedoch aufgedeckt, dass das Medikament das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle signifikant erhöht - ein schwerwiegender Produktfehler, dessen Risiken das Management beschuldigt wurde, heruntergespielt zu haben. Merck musste Vioxx 2004 vom Markt nehmen, sah sich mit über 27.000 Klagen konfrontiert und zahlte fast 5 Milliarden US-Dollar an Vergleichssummen, zuzüglich weiterer Milliarden für Anwaltskosten. Der Aktienkurs brach ein, das Vertrauen war zerstört und das Unternehmen durchlebte eine jahrelange Phase der Stagnation und des mühsamen Wiederaufbaus. Das ist das realistische "Worst-Case"-Szenario für Novo Nordisk – nicht die sofortige Insolvenz, sondern der Absturz eines Giganten durch eine toxische Mischung aus überlegenem Wettbewerb, versagender Pipeline, massivem Preisdruck und unvorhergesehenen, aber schwerwiegenden Produktrisiken, die in teuren Rechtsstreitigkeiten münden.

Die Nachahmerprodukte treffen auch Eli Lilly. Und die Marktdurchdringung von Wegovy, als auch von anderen GLP-1 Produkten ist noch sehr gering, da wird erwartet, dass der Umsatz selbst bei einem besseren Konkurrenzprodukt, noch um einen großen Faktor steigen wird!
r
rakedenstart, 25.08.2025 12:37 Uhr
1

Wo du recht hast hast du recht, aber ist natürlich vieeeel hätte könnte mit drin 👀 man könnte es halt auch genau andersherum erzählen. Nicht böse gemeint aber letztlich eine 50/50 chance in beide Richtungen

50/50 in bei der richtungen? Wir sind stehen doch nicht vor dem lostopf! 😆 ein steht fest, richtung norden ist viel mehr platz als im süden.
jens200231
jens200231, 25.08.2025 12:18 Uhr
1

Du hast recht, Novo Nordisk ist aktuell eine Macht und es ist verständlich, dass man an die langfristige Wachstumsgeschichte glaubt, aber das Worst-Case-Szenario, ist keine Panikmache, sondern eine Kette von plausiblen, miteinander verknüpften Risiken, die weit über eine normale Marktschwankung hinausgehen und nichts mit einer sofortigen Insolvenz zu tun haben, sondern mit einem fundamentalen Wertverlust. Stell dir folgendes Szenario vor, das sich ausschließlich aus den vorliegenden Fakten bis August 2025 speist: Der schärfste Konkurrent, Eli Lilly, gewinnt mit Zepbound nicht nur weiter an Boden, sondern etabliert sich als der Goldstandard für Adipositas, wodurch Wegovys Marktanteil in den USA dauerhaft unter 40 % gedrückt wird und die internationale Expansion langsamer als erwartet verläuft, weil Lilly dort ebenfalls aggressiv expandiert. Gleichzeitig gelingt es Novo Nordisk nicht, das Problem der illegalen Nachahmerprodukte ("Compounding") in den USA in den Griff zu bekommen, da die Hersteller unter dem Deckmantel der "Personalization" weiterhin einen signifikanten Teil des Marktes bedienen und die FDA-Durchsetzung schwach bleibt, was den gesamten Cash-Pay-Markt für Wegovy untergräbt. Parallel dazu zwingt der politische Druck in den USA im Rahmen der IRA-Verhandlungen ab 2027 zu drastischen Preisnachlässen für Ozempic und Wegovy, während China die GLP-1-Klasse in sein Volume-Based-Procurement-Programm aufnimmt, was die Preise und Margen im zweitwichtigsten Markt kollabieren lässt. In dieser kritischen Phase enttäuschen die finalen Studiendaten der großen Hoffnungsträger: CagriSema zeigt in weiteren Studien keine signifikante Überlegenheit gegenüber Zepbound und Amycretin, der Hoffnungsträger für die nächste Generation, scheitert in Phase 3 an unerwarteten Langzeit-Nebenwirkungen. Genau in diesem Moment gewinnt eine der bereits laufenden Sammelklagen wegen schwerer Magen-Darm-Nebenwirkungen an Fahrt, als neue Daten eine kausale Verbindung zu einer seltenen, aber schweren chronischen Erkrankung nahelegen, was zu zehntausenden neuen Klagen und Milliarden an Rückstellungen führt. Der neue CEO, der unter Druck des Hauptaktionärs eingesetzt wurde, kann in diesem Sturm aus Wettbewerbsdruck, Preisverfall, Pipeline-Enttäuschungen und Rechtsstreitigkeiten keine effektive Strategie umsetzen, was zu internen Unruhen und dem Abgang von Schlüsselpersonal im F&E-Bereich führt. Das Ergebnis wäre kein Konkurs, aber ein Unternehmen, dessen Wachstumsmotor ins Stottern gerät, dessen Margen erodieren und dessen Zukunftsaussichten sich dramatisch eintrüben, was zu einer Neubewertung der Aktie auf ein Niveau führt, das nur noch einen Bruchteil des heutigen Wertes ausmacht. Ein historisches Beispiel, das diesem Muster aus Produktfehlern, Klagen und Managementfehlern erschreckend nahekommt, ist der Pharmariese Merck & Co. mit seinem Schmerzmittel Vioxx Anfang der 2000er Jahre. Vioxx war ein absoluter Blockbuster, ein Umsatzgigant, der als unantastbar galt und maßgeblich zum Erfolg von Merck beitrug. Dann wurde jedoch aufgedeckt, dass das Medikament das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle signifikant erhöht - ein schwerwiegender Produktfehler, dessen Risiken das Management beschuldigt wurde, heruntergespielt zu haben. Merck musste Vioxx 2004 vom Markt nehmen, sah sich mit über 27.000 Klagen konfrontiert und zahlte fast 5 Milliarden US-Dollar an Vergleichssummen, zuzüglich weiterer Milliarden für Anwaltskosten. Der Aktienkurs brach ein, das Vertrauen war zerstört und das Unternehmen durchlebte eine jahrelange Phase der Stagnation und des mühsamen Wiederaufbaus. Das ist das realistische "Worst-Case"-Szenario für Novo Nordisk – nicht die sofortige Insolvenz, sondern der Absturz eines Giganten durch eine toxische Mischung aus überlegenem Wettbewerb, versagender Pipeline, massivem Preisdruck und unvorhergesehenen, aber schwerwiegenden Produktrisiken, die in teuren Rechtsstreitigkeiten münden.

der leidgeprüfte Bayer--Aktionär kann bei diesem Szenario sehr gut mitfühlen
S
Steuermensch, 25.08.2025 12:09 Uhr
0
aber schon krass wie arg die Meinungen hier auseinander gehen.....
m
marcelinhoe, 25.08.2025 11:45 Uhr
1

Du hast recht, Novo Nordisk ist aktuell eine Macht und es ist verständlich, dass man an die langfristige Wachstumsgeschichte glaubt, aber das Worst-Case-Szenario, ist keine Panikmache, sondern eine Kette von plausiblen, miteinander verknüpften Risiken, die weit über eine normale Marktschwankung hinausgehen und nichts mit einer sofortigen Insolvenz zu tun haben, sondern mit einem fundamentalen Wertverlust. Stell dir folgendes Szenario vor, das sich ausschließlich aus den vorliegenden Fakten bis August 2025 speist: Der schärfste Konkurrent, Eli Lilly, gewinnt mit Zepbound nicht nur weiter an Boden, sondern etabliert sich als der Goldstandard für Adipositas, wodurch Wegovys Marktanteil in den USA dauerhaft unter 40 % gedrückt wird und die internationale Expansion langsamer als erwartet verläuft, weil Lilly dort ebenfalls aggressiv expandiert. Gleichzeitig gelingt es Novo Nordisk nicht, das Problem der illegalen Nachahmerprodukte ("Compounding") in den USA in den Griff zu bekommen, da die Hersteller unter dem Deckmantel der "Personalization" weiterhin einen signifikanten Teil des Marktes bedienen und die FDA-Durchsetzung schwach bleibt, was den gesamten Cash-Pay-Markt für Wegovy untergräbt. Parallel dazu zwingt der politische Druck in den USA im Rahmen der IRA-Verhandlungen ab 2027 zu drastischen Preisnachlässen für Ozempic und Wegovy, während China die GLP-1-Klasse in sein Volume-Based-Procurement-Programm aufnimmt, was die Preise und Margen im zweitwichtigsten Markt kollabieren lässt. In dieser kritischen Phase enttäuschen die finalen Studiendaten der großen Hoffnungsträger: CagriSema zeigt in weiteren Studien keine signifikante Überlegenheit gegenüber Zepbound und Amycretin, der Hoffnungsträger für die nächste Generation, scheitert in Phase 3 an unerwarteten Langzeit-Nebenwirkungen. Genau in diesem Moment gewinnt eine der bereits laufenden Sammelklagen wegen schwerer Magen-Darm-Nebenwirkungen an Fahrt, als neue Daten eine kausale Verbindung zu einer seltenen, aber schweren chronischen Erkrankung nahelegen, was zu zehntausenden neuen Klagen und Milliarden an Rückstellungen führt. Der neue CEO, der unter Druck des Hauptaktionärs eingesetzt wurde, kann in diesem Sturm aus Wettbewerbsdruck, Preisverfall, Pipeline-Enttäuschungen und Rechtsstreitigkeiten keine effektive Strategie umsetzen, was zu internen Unruhen und dem Abgang von Schlüsselpersonal im F&E-Bereich führt. Das Ergebnis wäre kein Konkurs, aber ein Unternehmen, dessen Wachstumsmotor ins Stottern gerät, dessen Margen erodieren und dessen Zukunftsaussichten sich dramatisch eintrüben, was zu einer Neubewertung der Aktie auf ein Niveau führt, das nur noch einen Bruchteil des heutigen Wertes ausmacht. Ein historisches Beispiel, das diesem Muster aus Produktfehlern, Klagen und Managementfehlern erschreckend nahekommt, ist der Pharmariese Merck & Co. mit seinem Schmerzmittel Vioxx Anfang der 2000er Jahre. Vioxx war ein absoluter Blockbuster, ein Umsatzgigant, der als unantastbar galt und maßgeblich zum Erfolg von Merck beitrug. Dann wurde jedoch aufgedeckt, dass das Medikament das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle signifikant erhöht - ein schwerwiegender Produktfehler, dessen Risiken das Management beschuldigt wurde, heruntergespielt zu haben. Merck musste Vioxx 2004 vom Markt nehmen, sah sich mit über 27.000 Klagen konfrontiert und zahlte fast 5 Milliarden US-Dollar an Vergleichssummen, zuzüglich weiterer Milliarden für Anwaltskosten. Der Aktienkurs brach ein, das Vertrauen war zerstört und das Unternehmen durchlebte eine jahrelange Phase der Stagnation und des mühsamen Wiederaufbaus. Das ist das realistische "Worst-Case"-Szenario für Novo Nordisk – nicht die sofortige Insolvenz, sondern der Absturz eines Giganten durch eine toxische Mischung aus überlegenem Wettbewerb, versagender Pipeline, massivem Preisdruck und unvorhergesehenen, aber schwerwiegenden Produktrisiken, die in teuren Rechtsstreitigkeiten münden.

Wer glaubt, dass alle diese Worst-Case-Szenarien in den nächsten Jahren eintreten, sollte einfach hier nicht investieren. Meiner Meinung nach wurde die Aktie mit einem Abschlag von teilweise 65% schon neu bewertet und viele dieser möglichen negativen Szenarien schon längst in den aktuellen Kurs eingepreist. Wir befinden uns mittlerweile auf dem Niveau von 2021, dort wurde ein bereinigter Gewinn von nicht mal 10DKK erzielt (Das war noch ganz am Anfang vor dem Wegovy-Hype) mittlerweile gleicher Kurs, aber ein bereinigter Gewinn, der fast 3x so hoch ausfällt (25DKK). Zudem ist der Diabetes-Markt so enorm groß, dass kein Anbieter diesen in Zukunft alleine bedienen kann, auch Eli Lilly fehlen dazu die Kapazitäten/Infrastruktur und das obwohl noch kaum erschlossene Massenmärkte wie z.B. Indien noch ganz am Anfang stehen. Dieser Kuchen ist definitiv groß genug für mindestens zwei "Big-Player". Meiner Meinung nach überwiegen die Chancen hier mittlerweile die Risiken, daher habe ich schon mehrfach aufgestockt. Wie gesagt, nur meine persönliche Meinung.
D
Dertyp27, 25.08.2025 11:42 Uhr
0

Du hast recht, Novo Nordisk ist aktuell eine Macht und es ist verständlich, dass man an die langfristige Wachstumsgeschichte glaubt, aber das Worst-Case-Szenario, ist keine Panikmache, sondern eine Kette von plausiblen, miteinander verknüpften Risiken, die weit über eine normale Marktschwankung hinausgehen und nichts mit einer sofortigen Insolvenz zu tun haben, sondern mit einem fundamentalen Wertverlust. Stell dir folgendes Szenario vor, das sich ausschließlich aus den vorliegenden Fakten bis August 2025 speist: Der schärfste Konkurrent, Eli Lilly, gewinnt mit Zepbound nicht nur weiter an Boden, sondern etabliert sich als der Goldstandard für Adipositas, wodurch Wegovys Marktanteil in den USA dauerhaft unter 40 % gedrückt wird und die internationale Expansion langsamer als erwartet verläuft, weil Lilly dort ebenfalls aggressiv expandiert. Gleichzeitig gelingt es Novo Nordisk nicht, das Problem der illegalen Nachahmerprodukte ("Compounding") in den USA in den Griff zu bekommen, da die Hersteller unter dem Deckmantel der "Personalization" weiterhin einen signifikanten Teil des Marktes bedienen und die FDA-Durchsetzung schwach bleibt, was den gesamten Cash-Pay-Markt für Wegovy untergräbt. Parallel dazu zwingt der politische Druck in den USA im Rahmen der IRA-Verhandlungen ab 2027 zu drastischen Preisnachlässen für Ozempic und Wegovy, während China die GLP-1-Klasse in sein Volume-Based-Procurement-Programm aufnimmt, was die Preise und Margen im zweitwichtigsten Markt kollabieren lässt. In dieser kritischen Phase enttäuschen die finalen Studiendaten der großen Hoffnungsträger: CagriSema zeigt in weiteren Studien keine signifikante Überlegenheit gegenüber Zepbound und Amycretin, der Hoffnungsträger für die nächste Generation, scheitert in Phase 3 an unerwarteten Langzeit-Nebenwirkungen. Genau in diesem Moment gewinnt eine der bereits laufenden Sammelklagen wegen schwerer Magen-Darm-Nebenwirkungen an Fahrt, als neue Daten eine kausale Verbindung zu einer seltenen, aber schweren chronischen Erkrankung nahelegen, was zu zehntausenden neuen Klagen und Milliarden an Rückstellungen führt. Der neue CEO, der unter Druck des Hauptaktionärs eingesetzt wurde, kann in diesem Sturm aus Wettbewerbsdruck, Preisverfall, Pipeline-Enttäuschungen und Rechtsstreitigkeiten keine effektive Strategie umsetzen, was zu internen Unruhen und dem Abgang von Schlüsselpersonal im F&E-Bereich führt. Das Ergebnis wäre kein Konkurs, aber ein Unternehmen, dessen Wachstumsmotor ins Stottern gerät, dessen Margen erodieren und dessen Zukunftsaussichten sich dramatisch eintrüben, was zu einer Neubewertung der Aktie auf ein Niveau führt, das nur noch einen Bruchteil des heutigen Wertes ausmacht. Ein historisches Beispiel, das diesem Muster aus Produktfehlern, Klagen und Managementfehlern erschreckend nahekommt, ist der Pharmariese Merck & Co. mit seinem Schmerzmittel Vioxx Anfang der 2000er Jahre. Vioxx war ein absoluter Blockbuster, ein Umsatzgigant, der als unantastbar galt und maßgeblich zum Erfolg von Merck beitrug. Dann wurde jedoch aufgedeckt, dass das Medikament das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle signifikant erhöht - ein schwerwiegender Produktfehler, dessen Risiken das Management beschuldigt wurde, heruntergespielt zu haben. Merck musste Vioxx 2004 vom Markt nehmen, sah sich mit über 27.000 Klagen konfrontiert und zahlte fast 5 Milliarden US-Dollar an Vergleichssummen, zuzüglich weiterer Milliarden für Anwaltskosten. Der Aktienkurs brach ein, das Vertrauen war zerstört und das Unternehmen durchlebte eine jahrelange Phase der Stagnation und des mühsamen Wiederaufbaus. Das ist das realistische "Worst-Case"-Szenario für Novo Nordisk – nicht die sofortige Insolvenz, sondern der Absturz eines Giganten durch eine toxische Mischung aus überlegenem Wettbewerb, versagender Pipeline, massivem Preisdruck und unvorhergesehenen, aber schwerwiegenden Produktrisiken, die in teuren Rechtsstreitigkeiten münden.

Wo du recht hast hast du recht, aber ist natürlich vieeeel hätte könnte mit drin 👀 man könnte es halt auch genau andersherum erzählen. Nicht böse gemeint aber letztlich eine 50/50 chance in beide Richtungen
L
Leider_Neu, 25.08.2025 11:30 Uhr
0
Wir haben eine scharfe Erholung.....es spricht eigentlich eher dafür das wir nochmal nach unten gehen und den Boden wieder testen um dann flach anzusteigen. Preise unter 300 DKK sind aber sehr unwahrscheinlich.....der Worst Case ist eh schon eingepreist.
m
m4758406, 25.08.2025 11:17 Uhr
0

Diese ganzen Forum-Rambos haben können einfach keinerlei Schwankungen aushalten. Bei +5% wird abgefeiert, aber bei -10% immer Untergangsszenario mit Insolvenzgelaber blabla. Novo ist eine Macht und wird auch in Zukunft weiter wachsen (wenn auch vielleicht nicht mit dem Tempo wie in der Vergangenheit) aber jeder der hier lange genug dabei bleibt, wird Geld verdienen, alle anderen die das nicht aushalten können und ständig mit Kleingeld wieder rein und raus springen werden nicht viel reißen...

Du hast recht, Novo Nordisk ist aktuell eine Macht und es ist verständlich, dass man an die langfristige Wachstumsgeschichte glaubt, aber das Worst-Case-Szenario, ist keine Panikmache, sondern eine Kette von plausiblen, miteinander verknüpften Risiken, die weit über eine normale Marktschwankung hinausgehen und nichts mit einer sofortigen Insolvenz zu tun haben, sondern mit einem fundamentalen Wertverlust. Stell dir folgendes Szenario vor, das sich ausschließlich aus den vorliegenden Fakten bis August 2025 speist: Der schärfste Konkurrent, Eli Lilly, gewinnt mit Zepbound nicht nur weiter an Boden, sondern etabliert sich als der Goldstandard für Adipositas, wodurch Wegovys Marktanteil in den USA dauerhaft unter 40 % gedrückt wird und die internationale Expansion langsamer als erwartet verläuft, weil Lilly dort ebenfalls aggressiv expandiert. Gleichzeitig gelingt es Novo Nordisk nicht, das Problem der illegalen Nachahmerprodukte ("Compounding") in den USA in den Griff zu bekommen, da die Hersteller unter dem Deckmantel der "Personalization" weiterhin einen signifikanten Teil des Marktes bedienen und die FDA-Durchsetzung schwach bleibt, was den gesamten Cash-Pay-Markt für Wegovy untergräbt. Parallel dazu zwingt der politische Druck in den USA im Rahmen der IRA-Verhandlungen ab 2027 zu drastischen Preisnachlässen für Ozempic und Wegovy, während China die GLP-1-Klasse in sein Volume-Based-Procurement-Programm aufnimmt, was die Preise und Margen im zweitwichtigsten Markt kollabieren lässt. In dieser kritischen Phase enttäuschen die finalen Studiendaten der großen Hoffnungsträger: CagriSema zeigt in weiteren Studien keine signifikante Überlegenheit gegenüber Zepbound und Amycretin, der Hoffnungsträger für die nächste Generation, scheitert in Phase 3 an unerwarteten Langzeit-Nebenwirkungen. Genau in diesem Moment gewinnt eine der bereits laufenden Sammelklagen wegen schwerer Magen-Darm-Nebenwirkungen an Fahrt, als neue Daten eine kausale Verbindung zu einer seltenen, aber schweren chronischen Erkrankung nahelegen, was zu zehntausenden neuen Klagen und Milliarden an Rückstellungen führt. Der neue CEO, der unter Druck des Hauptaktionärs eingesetzt wurde, kann in diesem Sturm aus Wettbewerbsdruck, Preisverfall, Pipeline-Enttäuschungen und Rechtsstreitigkeiten keine effektive Strategie umsetzen, was zu internen Unruhen und dem Abgang von Schlüsselpersonal im F&E-Bereich führt. Das Ergebnis wäre kein Konkurs, aber ein Unternehmen, dessen Wachstumsmotor ins Stottern gerät, dessen Margen erodieren und dessen Zukunftsaussichten sich dramatisch eintrüben, was zu einer Neubewertung der Aktie auf ein Niveau führt, das nur noch einen Bruchteil des heutigen Wertes ausmacht. Ein historisches Beispiel, das diesem Muster aus Produktfehlern, Klagen und Managementfehlern erschreckend nahekommt, ist der Pharmariese Merck & Co. mit seinem Schmerzmittel Vioxx Anfang der 2000er Jahre. Vioxx war ein absoluter Blockbuster, ein Umsatzgigant, der als unantastbar galt und maßgeblich zum Erfolg von Merck beitrug. Dann wurde jedoch aufgedeckt, dass das Medikament das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle signifikant erhöht - ein schwerwiegender Produktfehler, dessen Risiken das Management beschuldigt wurde, heruntergespielt zu haben. Merck musste Vioxx 2004 vom Markt nehmen, sah sich mit über 27.000 Klagen konfrontiert und zahlte fast 5 Milliarden US-Dollar an Vergleichssummen, zuzüglich weiterer Milliarden für Anwaltskosten. Der Aktienkurs brach ein, das Vertrauen war zerstört und das Unternehmen durchlebte eine jahrelange Phase der Stagnation und des mühsamen Wiederaufbaus. Das ist das realistische "Worst-Case"-Szenario für Novo Nordisk – nicht die sofortige Insolvenz, sondern der Absturz eines Giganten durch eine toxische Mischung aus überlegenem Wettbewerb, versagender Pipeline, massivem Preisdruck und unvorhergesehenen, aber schwerwiegenden Produktrisiken, die in teuren Rechtsstreitigkeiten münden.
K
KKH199, 25.08.2025 11:04 Uhr
3
Wir haben aktuell ein leicht bullishes Signal, der markt sieht dich gut aus- wir kämpfen uns langsam hoch- nicht mehr nicht weniger- alle die Geduld haben werden belohnt…….Rückschläge hatten wir, es geht weiter……:-)
Lirumlarum1
Lirumlarum1, 25.08.2025 10:27 Uhr
1

Das ist doch kein Grund. Blödes Argument außerdem, ist wie wenn man etwas in Deutschland kritisiert, dann heißt es auch gleich immer Wander doch aus! Aber die Welt ist halt nicht nur 1 oder 0

Ich habe auch nicht gesagt du musst oder solltest shorten, das war ein Serviervorschlag im Sinne von können...😉 Natürlich kann es immer zu einem Rücksetzer kommen, allerdings schätze ich das Risiko auf diesem Kursniveau eher niedrig ein, denn für die Fundamentaldaten ist Novo bei dem Kurs immer noch unterbewertet. Wenn man da jetzt schon Panik hat, sollte man die Finger ganz von dem Invest lassen.
DrBest
DrBest, 25.08.2025 10:21 Uhr
4
Ein weiterer Absturz ist hier eher unwahrscheinlich. Novo ist breit aufgestellt, lukrative Produkte und eine starke Pipeline für zukünftige Geschäfte.
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