Novo Nordisk nach Split WKN: A3EU6F ISIN: DK0062498333 Forum: Aktien User: Coronaprofiteur

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Kommentare 58.297
G
Gast-759300800, 03.08.2025 19:49 Uhr
1

Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk war lange der unumstrittene Star der europäischen Börsen. Mit seinen Abnehmmitteln Wegovy und Ozempic wurde das Unternehmen zeitweise zum wertvollsten Konzern Europas. Doch seit Juli 2024 nach dem Hoch bei 139,88 Euro zeigt sich ein völlig anderes Bild. Die Aktie stürzt sich quasi in einen Abwärtstrend, der mittlerweile mehr als die Hälfte des einstigen Börsenwerts vernichtete. Aktuell wurde ein neues 3-Jahrestief generiert. Es ist wohl eine Mischung aus schwachen Zahlen, zunehmendem Konkurrenzdruck und strategischen Fehlentscheidungen, der Novo Nordisk so zusetzt. Kann die Aktie noch weiter abstürzen? Wir klären auf! Der Absturz des Champions Der jüngste Schock kam nach einer weiteren Gewinnwarnung und Prognosesenkung. Daraufhin brach die Aktie an einem einzigen Tag um knapp 30 Prozent ein. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn werden deutlich schwächer ausfallen als geplant. Statt der ursprünglich anvisierten 16 bis 24 Prozent Gewinnwachstum wird nun nur noch mit 10 bis 16 Prozent gerechnet. Ein Grund dafür ist wohl, dass der US-Konkurrent Eli Lilly mit seinem Abnehmmittel Zepbound Wegovy bei den wöchentlichen Verschreibungen in Amerika bereits überholt hat. Einige Experten gehen inzwischen davon aus, dass Lilly wohl das bessere Produkt entwickelt hat, denn Studien zeigen, dass Zepbound zu stärkerem Gewichtsverlust führt und dabei weniger Nebenwirkungen verursacht. Ein verheerendes Urteil für den bisherigen Marktführer. Charttechnik Das Chartbild der Novo Nordisk-Aktie gleicht aktuell einem Albtraum. Nach dem Rekordhoch letztes Jahr begann ein gnadenloser Abverkauf. Dieser beschleunigte und verschärfte sich zuletzt. Wichtige Unterstützungsmarken wurden pulverisiert und ausgelöscht. Der aktuelle Kurs bei 43,50 Euro ist ein Mehrjahrestief. Alle wichtigen SMAs (50er und 200er) zeigen nicht nur nach unten und signalisieren einen intakten Abwärtstrend, sondern der Kurs liegt auch deutlich darunter. Er müsste schon wieder so stark steigen, damit wenigstens der 50er durchbrochen wird. Die Handelsumsätze sind zuletzt dramatisch angestiegen, was auf panikartige Verkäufe hindeutet, so nach dem Motto: Rette sich wer kann. Technische Indikatoren wie der RSI befinden sich daher zwar im überverkauften Bereich, was normalerweise eine Gegenbewegung ankündigt. Aber bei fundamentalen Problemen dieser Größenordnung können solche Signale auch falsch sein. Erst wenn sich ein klarer Boden gebildet hat, kann man wieder vorsichtig Hoffnung schöpfen und dann noch nicht direkt investieren, sondern zunächst einmal darüber nachdenken. Das Vertrauen ist erst einmal weg. Es kann aber noch schlimmer kommen! Die nächsten wichtigen Unterstützungszonen liegen bei 40 und 35 Euro. Sollten auch diese fallen, könnte der Abverkauf noch dramatischer werden. Was tun? Die fundamentalen Probleme bei Novo Nordisk sind real und werden sich nicht über Nacht lösen lassen. Der neue CEO steht vor enormen Herausforderungen und braucht Zeit für eine strategische Neuausrichtung. Man darf zwar nicht das Unternehmen komplett abschreiben, aber zunächst muss der Markt nach der Horrornachricht erstmal wieder ein Gleichgewicht finden, einen Boden ausbilden. Wenn das neue Management die richtigen Weichen stellt und wieder Wachstum in den Kernmärkten erzielt, könnte die Aktie in ein bis zwei Jahren deutlich höher stehen als aktuell. Aber das ist noch lange hin. Aktuell würden wir die Aktie meiden und beobachten, ob es noch eine oder mehrere Etagen tiefer geht

Trotz kurzfristiger Rückschläge bleibt Novo Nordisk ein globaler Schwergewichts-Champion im Gesundheitssektor. Der jüngste Kursrutsch hat viele Anleger erschreckt – doch wer nur auf den Aktienchart blickt, übersieht das große Ganze. Denn: Novo Nordisk ist und bleibt der Weltmarktführer im Bereich Adipositas- und Diabetes-Therapien und verfügt über eine Pipeline, die weit mehr Potenzial birgt, als aktuelle Schlagzeilen vermuten lassen. --- Marktführer mit gefestigter Position Auch wenn Eli Lilly mit Zepbound kurzfristig bei den US-Verschreibungen von Abnehmpräparaten aufgeholt hat, bleibt Novo Nordisk der globale Taktgeber in der Adipositasmedizin. Wegovy ist bereits in mehreren wichtigen Märkten zugelassen, die Umsätze steigen – und trotz einer Gewinnwarnung rechnet das Unternehmen weiterhin mit einem operativen Wachstum zwischen 10 und 16 Prozent. Das mag unter den ursprünglichen Erwartungen liegen, ist aber im internationalen Branchenvergleich noch immer beachtlich. Die kurzfristige Prognosekorrektur darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Novo Nordisk in einer strategisch komfortablen Position agiert: Global führend im Diabetes-Segment mit Ozempic Stark wachsender Markt für Adipositas-Medikamente weltweit Pipeline mit vielversprechenden Folgeprodukten in Entwicklung Enormer medizinischer Bedarf – mehr als 800 Millionen Menschen weltweit sind von Adipositas betroffen Langfristige Perspektiven intakt Der neue CEO hat keinen leichten Start, aber auch eine solide Ausgangslage. Die strategische Neuausrichtung ist notwendig und gesund, um sich auf den nächsten Wachstumszyklus vorzubereiten. Der Wettbewerb belebt das Geschäft – und zwingt Novo Nordisk, Innovationen zu beschleunigen, nicht zu fürchten. Das Unternehmen investiert massiv in Forschung und Kapazitätsausbau. Allein in Europa und den USA entstehen neue Produktionsanlagen für moderne Injektionslösungen. Besonders hervorzuheben: Neue Studien zu oralen GLP-1-Analoga in Phase 3 Erweiterte Zulassungen für Wegovy in Asien und Lateinamerika Verstärkter Fokus auf Kombinationstherapien zur Adipositasbehandlung Fazit: Rückschlag – aber kein Absturz des Geschäftsmodells Novo Nordisk durchlebt aktuell eine Phase der Marktbereinigung und Anpassung – nicht den Untergang. Gewinnwarnungen und technischer Druck sind temporär, die weltweite Nachfrage nach effektiven Adipositas- und Diabetesmedikamenten hingegen dauerhaft und wachsend. Wer Geduld mitbringt, findet hier einen Weltmarktführer mit realer Substanz – und möglicherweise einen attraktiven Einstiegszeitpunkt auf mittlere bis lange Sicht. Statt Panik: Analyse. Statt Ausstieg: Beobachtung. Statt Abgesang: Strategische Neupositionierung.
VonZwingenberg
VonZwingenberg, 03.08.2025 19:42 Uhr
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Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk war lange der unumstrittene Star der europäischen Börsen. Mit seinen Abnehmmitteln Wegovy und Ozempic wurde das Unternehmen zeitweise zum wertvollsten Konzern Europas. Doch seit Juli 2024 nach dem Hoch bei 139,88 Euro zeigt sich ein völlig anderes Bild. Die Aktie stürzt sich quasi in einen Abwärtstrend, der mittlerweile mehr als die Hälfte des einstigen Börsenwerts vernichtete. Aktuell wurde ein neues 3-Jahrestief generiert. Es ist wohl eine Mischung aus schwachen Zahlen, zunehmendem Konkurrenzdruck und strategischen Fehlentscheidungen, der Novo Nordisk so zusetzt. Kann die Aktie noch weiter abstürzen? Wir klären auf! Der Absturz des Champions Der jüngste Schock kam nach einer weiteren Gewinnwarnung und Prognosesenkung. Daraufhin brach die Aktie an einem einzigen Tag um knapp 30 Prozent ein. Sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn werden deutlich schwächer ausfallen als geplant. Statt der ursprünglich anvisierten 16 bis 24 Prozent Gewinnwachstum wird nun nur noch mit 10 bis 16 Prozent gerechnet. Ein Grund dafür ist wohl, dass der US-Konkurrent Eli Lilly mit seinem Abnehmmittel Zepbound Wegovy bei den wöchentlichen Verschreibungen in Amerika bereits überholt hat. Einige Experten gehen inzwischen davon aus, dass Lilly wohl das bessere Produkt entwickelt hat, denn Studien zeigen, dass Zepbound zu stärkerem Gewichtsverlust führt und dabei weniger Nebenwirkungen verursacht. Ein verheerendes Urteil für den bisherigen Marktführer. Charttechnik Das Chartbild der Novo Nordisk-Aktie gleicht aktuell einem Albtraum. Nach dem Rekordhoch letztes Jahr begann ein gnadenloser Abverkauf. Dieser beschleunigte und verschärfte sich zuletzt. Wichtige Unterstützungsmarken wurden pulverisiert und ausgelöscht. Der aktuelle Kurs bei 43,50 Euro ist ein Mehrjahrestief. Alle wichtigen SMAs (50er und 200er) zeigen nicht nur nach unten und signalisieren einen intakten Abwärtstrend, sondern der Kurs liegt auch deutlich darunter. Er müsste schon wieder so stark steigen, damit wenigstens der 50er durchbrochen wird. Die Handelsumsätze sind zuletzt dramatisch angestiegen, was auf panikartige Verkäufe hindeutet, so nach dem Motto: Rette sich wer kann. Technische Indikatoren wie der RSI befinden sich daher zwar im überverkauften Bereich, was normalerweise eine Gegenbewegung ankündigt. Aber bei fundamentalen Problemen dieser Größenordnung können solche Signale auch falsch sein. Erst wenn sich ein klarer Boden gebildet hat, kann man wieder vorsichtig Hoffnung schöpfen und dann noch nicht direkt investieren, sondern zunächst einmal darüber nachdenken. Das Vertrauen ist erst einmal weg. Es kann aber noch schlimmer kommen! Die nächsten wichtigen Unterstützungszonen liegen bei 40 und 35 Euro. Sollten auch diese fallen, könnte der Abverkauf noch dramatischer werden. Was tun? Die fundamentalen Probleme bei Novo Nordisk sind real und werden sich nicht über Nacht lösen lassen. Der neue CEO steht vor enormen Herausforderungen und braucht Zeit für eine strategische Neuausrichtung. Man darf zwar nicht das Unternehmen komplett abschreiben, aber zunächst muss der Markt nach der Horrornachricht erstmal wieder ein Gleichgewicht finden, einen Boden ausbilden. Wenn das neue Management die richtigen Weichen stellt und wieder Wachstum in den Kernmärkten erzielt, könnte die Aktie in ein bis zwei Jahren deutlich höher stehen als aktuell. Aber das ist noch lange hin. Aktuell würden wir die Aktie meiden und beobachten, ob es noch eine oder mehrere Etagen tiefer geht
S
SOS123, 03.08.2025 19:22 Uhr
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Oder auf 50€ steigt. Alles nur Spekulationen
I
Investorxy, 03.08.2025 19:03 Uhr
0

Bin bei 40,01 € eingestiegen.

Wenn es nicht noch auf 30 euro fällt top
SVGO
SVGO, 03.08.2025 19:01 Uhr
1
Bin bei 40,01 € eingestiegen.
D
DaniK82, 03.08.2025 18:45 Uhr
0
Gibt's News?
B
Badggerr, 03.08.2025 18:34 Uhr
0
DKK Wechselkurs beträgt so 0,13 Euro, wäre dann schon sehr wenig. Es stehen an sich ca 4,4 Miliarden Aktien aus, mit 42 Euro multipliziert kommst du so auf ca 180- 190 Miliarden Euro.
L
Leider_Neu, 03.08.2025 18:27 Uhr
0

Du meinst €😄

Also bei mir wird der Wert in DKK angezeigt.
G
Gast-771430401, 03.08.2025 18:25 Uhr
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Die Marktkapitalisierung von Novo Nordisk beträgt 141 Milliarden dänische Kronen laut Börsennews. Würde mich wundern wenn nach der letzten Woche immer noch mehr als 200 Milliarden Marktkapitalisierung übrig wären.

Du meinst €😄
L
Leider_Neu, 03.08.2025 18:18 Uhr
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Die Marktkapitalisierung von Novo Nordisk beträgt 141 Milliarden dänische Kronen laut Börsennews. Würde mich wundern wenn nach der letzten Woche immer noch mehr als 200 Milliarden Marktkapitalisierung übrig wären.
G
Gast-759300800, 03.08.2025 17:43 Uhr
0
Viking braucht Jahre um Produktionskapazitäten aufzubauen, also nicht schlafen sondern schaffe 😉 Phase‑Status Phase 3 abgeschlossen, REDEFINE 1 & 2 publiziert ✅ Zulassungsreife – Realistische Einreichung 2026, Marktstart ab 2027 möglich Langzeitdaten 68 Wochen Wirksamkeit, Sicherheit, Abbruchraten bekannt ✅ Evidenz für Dauerwirkung und Risikoprofil ist regulatorisch abgesichert Regulatorische Erfahrung Jahrzehntelange Zusammenarbeit mit FDA, EMA, etc. ✅ Erprobte Prozesse zur beschleunigten Einreichung & Zulassung Produktionskapazität Skalierbare Infrastruktur vorhanden (Semaglutid, Wegovy) ✅ Globale Verfügbarkeit sichergestellt – keine Lieferverzögerungen bei Launch Kommerzielle Infrastruktur Vertriebsnetz in >80 Ländern, inkl. USA, EU, China ✅ Sofortiger Rollout nach Zulassung – Market Access, Reimbursement vorbereitet Kassen- und Erstattungsfähigkeit Verhandlungen laufen frühzeitig über Semaglutid-Plattform ✅ Health Economic Value wird anerkannt – wichtiger Hebel im US-Markt Kombinationsvorteil Synergieeffekt durch Semaglutid + Amylin (Cagrilintid) ✅ Kombi-Ansatz bietet Differenzierung, v. a. bei metabolischer Sättigung Pipeline & Markenpower Wegovy, Ozempic, Rybelsus – große Bekanntheit ✅ Vertrauensvorsprung bei Ärzten und Patienten Kapitalstärke Milliardenbudget für klinische Entwicklung und Werbung ✅ Marktdurchdringung schneller möglich – „first-to-scale“ Vorteil Novo Nordisk ist der einzige Player mit vollständigen Phase‑3-Daten, globaler Infrastruktur und realistischem Zulassungszeitpunkt innerhalb der nächsten 18 Monate. Selbst wenn VK2735 möglicherweise wirksamer oder eleganter dosiert sein sollte, fehlen bei Viking (noch) Langzeitdaten, Produktionskapazitäten und regulatorische Nähe zur Zulassung. Investoren, Zulassungsbehörden und Gesundheitssysteme bevorzugen pragmatisch oft den zuerst verfügbaren, etablierten Anbieter. 😘
I
Investorxy, 03.08.2025 17:37 Uhr
1
Im ausserbörslichen handel scheint die Aktie leicht gestiegen zu sein heute.
D
DuBistexnWitz, 03.08.2025 17:22 Uhr
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https://youtu.be/KebvVAaEDbc?si=514VJmV-eehc8MIK Umfassend die Analyse von Daniel von Investflow

Viking Therapeutics ist aktuell die Nummer 1 - von den Ergebnissen her - und befindet sich aktuell auch in der Phase 3, der Analyst schläft ein wenig
G
Gast-759300800, 03.08.2025 16:36 Uhr
1

https://youtu.be/KebvVAaEDbc?si=514VJmV-eehc8MIK Umfassend die Analyse von Daniel von Investflow

Sehr starke Analyse 👍 Hervorragende Wachstumsaussichten 1xx,xx Euro werden hier in paar Jahren wieder stehen. Die Menschen auf der Welt sorgen ganz alleine dafür, der Markt ist einfach zu groß, es wird erstmal weiter Geld gedruckt. Fast 85% Bruttomarge, EBIT-Marge 44 % und Nettomarge fast 35% sind der absolute Knaller. 😎
matuzalem
matuzalem, 03.08.2025 16:09 Uhr
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https://www.alleaktien.com/aktienanalysen/novo-nordisk-aktienanalyse-earnings-update-die-q2-2025-quartalszahlen-im-schnellcheck-2-2
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