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NVIDIA WKN: 918422 ISIN: US67066G1040 Kürzel: NVDA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion
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Kommentare 300.817
WilliWillig,
30. Mai 21:51 Uhr
0
Um den exakten Wendepunkt für Nvidia im Laufe des Jahres 2027 rechtzeitig zu erkennen, dürfen Sie nicht auf die Nvidia-Aktie selbst schauen. Nvidia ist der letzte Dominostein, der fällt. Die Frühindikatoren verstecken sich weit vorne in der Wertschöpfungskette – namentlich in den Quartalsberichten der Big-Tech-Kunden (Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta) und des Fertigers TSMC.Achten Sie bei den vierteljährlichen Bilanzen dieser Konzerne auf die folgenden vier spezifischen Warnsignale:1. Das Verhältnis von Capex zu Cloud-Umsatzwachstum (Big Tech)Der Indikator: Vergleichen Sie die Investitionsausgaben (CapEx) für Infrastruktur mit dem prozentualen Umsatzwachstum der Cloud-Sparten (Microsoft Azure, AWS, Google Cloud).Das Warnsignal: Steigen die CapEx-Milliarden munter weiter um 30 % oder 40 %, aber das Umsatzwachstum von Azure oder AWS flacht von beispielsweise 30 % auf 18 % ab, zeigt das den fehlenden ROI. Wenn die Cloud-Umsätze das Investitions-Tempo nicht mehr tragen, kündigt dies den sofortigen Sparkurs bei den Chip-Bestellungen für das Folgequartal an.2. Die Formulierung in den „Management Guidance“-AusblickenDer Indikator: Der Ausblick auf das Gesamtjahr im Begleittext des Quartalsberichts.Das Warnsignal: Sätze wie „We are moderating our infrastructure build-out to optimize utilization“ (Wir verlangsamen unseren Infrastrukturausbau, um die Auslastung zu optimieren) oder „Focus shifting from capacity expansion to efficiency“ (Fokus verschiebt sich von Kapazitätserweiterung zu Effizienz). Sobald diese Phrasen bei zwei der vier Top-Kunden auftauchen, ist der Hardware-Boom vorbei.3. Der „Inventory-to-Sales“-Faktor bei TSMCDer Indikator: Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) baut physisch alle High-End-Chips für Nvidia.Das Warnsignal: Wenn TSMC meldet, dass die Lagerbestände an unverkauften oder ungepackten Wafern im Bereich „Advanced Packaging“ (CoWoS) steigen, bedeutet das: Nvidia ruft die produzierten Kapazitäten nicht mehr schnell genug ab. Da TSMC Nvidia um etwa 3 bis 6 Monate vorausläuft, ist eine steigende Lagerquote bei TSMC der verlässlichste Vorbote für ein baldiges Verfehlen der Nvidia-Umsatzziele.4. Das Wachstum der „Inhouse-Chips“ (Custom Silicon)Der Indikator: Die prozentuale Verteilung der Rechenleistung in den Cloud-Zentren.Das Warnsignal: Wenn Amazon vermeldet, dass bereits über 40 % der Inferenz-Workloads auf ihren eigenen Trainium/Inferentia-Chips laufen, oder Google meldet, dass Gemini-Modelle zu 80 % auf hauseigenen TPUs abgerechnet werden. Je höher dieser Anteil wird, desto irrelevanter wird Nvidias Technologievorsprung im Massenmarkt.
WilliWillig,
30. Mai 21:49 Uhr
0
Der Zeitplan: Warum 2027 gefährlicher ist als 2026 oder 2028Dass der Wendepunkt 2027 und nicht erst 2028 droht, liegt an der zeitlichen Abfolge der Chip-Generationen und dem Bau von Rechenzentren: Bis Mitte 2027: Die Luft hält (Analysten behalten recht)Das Jahr 2026 und die erste Jahreshälfte 2027 sind für Nvidia absolut sicher.Die aktuelle Blackwell-Generation und die Ende 2026 startende Vera-Rubin-Architektur sind von den Tech-Giganten bereits komplett vorbestellt und bezahlt [2].Das Geld für diese Chips fließt garantiert, weshalb Nvidia bis Mitte 2027 jede Quartalszahl der Analysten schlagen wird.Ab Ende 2027: Die „Wand“ (Value-Investoren behalten recht)Hier kommt es zum perfekten Sturm aus drei Faktoren:Das Ende des großen Ausbaus: Bis Ende 2027 werden die gigantischen Rechenzentren, die 2024–2026 geplant wurden, physisch fertiggebaut und mit Chips bestückt sein.Die Stromnetz-Blockade: Da der Ausbau von Stromnetzen und Kraftwerken (insbesondere Atomkraftwerken für KI) viele Jahre dauert, kann Big Tech ab Ende 2027 physisch keine neuen Großrechenzentren mehr ans Netz nehmen. Sie können also gar keine weiteren Milliarden-Bestellungen bei Nvidia platzieren, selbst wenn sie wollten.Der Wechsel zur Software-Effizienz: Wie zuvor beschrieben, ist Nvidias Rubin-Architektur extrem effizient. Wenn die Software-Modelle bis 2027 optimiert sind und weniger Rechenleistung für den Alltag brauchen, bricht der Bedarf an neuer Hardware schlagartig ein. Fazit: Wie der „Einbruch“ aussehen wirdEin „Einbruch“ bedeutet bei Nvidia nicht, dass das Unternehmen pleitegeht. Nvidia wird auch 2027 ein hochprofitables, fantastisches Unternehmen sein.Der Einbruch wird ein Einbruch des Aktienkurses sein. Da die Analysten für 2027 und 2028 ein ununterbrochenes, extremes Wachstum in ihren Modellen eingepreist haben, reicht es völlig aus, wenn Nvidias Umsätze ab Ende 2027 nicht mehr steigen, sondern nur noch stagnieren. An der Börse führt eine Stagnation bei einer so extrem hoch bewerteten Aktie unweigerlich zu einem Kurssturz von 30 % bis 50 %, da die Luft aus der Bewertung weicht.Kurzfristig (die nächsten 12 Monate) haben die Analysten recht – die Dynamik ist unaufhaltsam. Langfristig (Blickwinkel 2027/2028) gewinnt die historische Vorsicht der Value-Investoren.
WilliWillig,
30. Mai 21:42 Uhr
1
Dass professionelle Wall-Street-Analysten Nvidia fast einheitlich mit einem „Strong Buy“ bewerten und extrem hohe Kursziele von im Schnitt knapp 300 bis 310 Dollar ausgeben, liegt keineswegs daran, dass sie diese Risiken nicht kennen. Im Gegenteil: Die Risiken werden in den über 90 ausführlichen Banken-Analysen detailliert beschrieben.Dass die Kursziele trotzdem so hoch angesetzt werden, hat handfeste psychologische, mathematische und strukturelle Gründe, die im System der Wall Street verankert sind:1. Das „Vorwärts-KGV“-Paradoxon (Die mathematische Brille)Analysten bewerten Aktien fast nie auf Basis der aktuellen Zahlen, sondern auf Basis des erwarteten Gewinns der nächsten 12 bis 24 Monate („Forward P/E“).Nvidia wächst operativ so unvorstellbar schnell (zuletzt 81,6 Milliarden Dollar Umsatz in nur einem Quartal), dass das rechnerische KGV für das Jahr 2027 bei einem steigenden Kurs optisch sinkt.Solange Jensen Huang die kurzfristigen Quartalsziele übertrifft (wie am 20. Mai 2026 geschehen), speisen Analysten diese gigantischen Zahlen in ihre Excel-Modelle ein. Die Mathematik zwingt sie dann regelrecht dazu, das Kursziel anzuheben, um das Kurs-Gewinn-Verhältnis im Vergleich zum historischen Tech-Sektor „logisch“ zu halten.2. Das Karriere-Risiko: „Lieber gemeinsam irren als alleine recht haben“An der Wall Street gibt es ein ungeschriebenes Gesetz für Analysten: Wenn du eine Aktie wie Nvidia auf „Verkaufen“ setzt und die Aktie steigt weiter, verlierst du deinen Job und deine Glaubwürdigkeit. Wenn du die Aktie jedoch auf „Kaufen“ setzt und sie stürzt ab, ist das nicht schlimm – denn alle anderen 90 Top-Analysten lagen ja genauso falsch („Herdentrieb“).Es ist für einen Analysten einer Großbank (wie UBS oder Wells Fargo) schlicht sicherer, den aktuellen Aufwärtstrend so lange wie möglich mitzugehen und die Kursziele schrittweise hinterherzuziehen.3. Der Fokus auf das „Hier und Jetzt“ (12-Monats-Horizont)Ein klassisches Kursziel an der Börse gilt fast immer für die nächsten 12 Monate.Die Analysten wissen sehr wohl, dass 2027 oder 2028 eine „Stromnetz-Wand“ oder ein ROI-Einbruch droht.Für die kommenden 12 Monate (also den Rest des Jahres 2026 bis Mitte 2027) sind die Auftragsbücher von Nvidia durch den Blackwell-Chip jedoch restlos ausgebucht. Die Analysten sagen sich: „Das Risiko kommt erst in 18 Monaten, also habe ich jetzt noch ein grünes Licht für das Kursziel.“4. Interessenskonflikte der GroßbankenDie Analysten arbeiten für gigantische Investmentbanken (Goldman Sachs, Morgan Stanley etc.). Diese Banken verdienen ihr eigentliches Geld nicht mit dem Schreiben von Analysen, sondern mit Beratungsgebühren.Nvidia verfügt über über 50 Milliarden Dollar Cash und kauft, wie oben beschrieben, im Jahr 2026 für Dutzende Milliarden andere Firmen auf (wie OpenAI-Beteiligungen oder Groq).Wer wickelt diese milliardenschweren Firmenkäufe ab? Die Investmentbanken. Keine Bank möchte den CEO Jensen Huang verärgern, indem sie seine Aktie öffentlich herabstuft, während sie gleichzeitig um seine lukrativen Übernahme-Mandate buhlt.FazitDie Analysten sind nicht blind, aber sie spielen ein anderes Spiel als ein langfristiger Value-Investor. Während Warren Buffett ein Unternehmen sucht, das er beruhigt 10 Jahre halten kann, bewerten Wall-Street-Analysten die Dynamik der nächsten Monate. Sie bestätigen, dass Nvidia operativ die unangefochtene „Königin“ der Börse ist – blenden die systemischen Klippen ab Ende 2026/2027 für den Moment aber bewusst aus.
WilliWillig,
30. Mai 21:32 Uhr
1
Auch für die europäische IT-Landschaft ist Nvidias Strategiewechsel ein absoluter Umsatzbeschleuniger. Anstatt zu versuchen, eine eigene, chancenlose Konkurrenz-Software zu entwickeln, reiten europäische Dienstleister die NemoClaw-Welle mit. Sie verdienen glänzend daran, die hochkomplexe US-Technologie an die strengen bürokratischen und rechtlichen Realitäten des europäischen Marktes anzupassen.Sie kaufen Nvidias Blackwell- und H200-Server in rauen Mengen auf, stellen diese in physische Rechenzentren auf europäischem Boden und installieren NemoClaw in einer komplett abgeschotteten, „souveränen“ Umgebung. Das Verkaufsargument an den deutschen Mittelstand lautet: „Nutzt Jensen Huangs revolutionäre Software, aber mit der Datensicherheit eines deutschen Rechenzentrums.“
WilliWillig,
30. Mai 21:28 Uhr
0
Warum Nvidias Taktik so radikal aufgehtDer Software-Lock-In funktioniert: US-Unternehmen lieben NemoClaw, weil es ihre IT-Sicherheitsprobleme löst und kostenlos ist. Wenn eine Firma ihre gesamten Workflows aber erst einmal auf dieser Nvidia-Architektur aufgebaut hat, ist ein Wechsel zu einem Konkurrenten (wie AMD) unbezahlbar teuer, da die gesamte Software-Struktur neu geschrieben werden müsste.Der „Hardware-Beifang“: Um diese permanent aktiven Agenten-Teams (Always-On-Assistenten) für hunderte Mitarbeiter lokal im eigenen Unternehmen stabil zu betreiben, kaufen US-Firmen nun massenhaft Nvidia RTX PRO-Workstations oder mieten Stellplätze in Rechenzentren, die auf Nvidias neuer Blackwell-Infrastruktur basieren.Partnerschaften mit den Giganten: Nvidia hat NemoClaw strategisch direkt in die Systeme von US-Schwergewichten wie Salesforce, Cisco und Google integriert. Dadurch wird Nvidias Software im Jahr 2026 zum unsichtbaren, aber unverzichtbaren Betriebssystem hinter der gesamten amerikanischen Unternehmens-KI.Jensen Huang beweist damit eindrucksvoll, dass er die Spielregeln verändert hat: Er gewinnt den KI-Krieg nicht mehr nur über die Fabriken, sondern direkt auf den Desktop-Bildschirmen der weltweiten Wirtschaft.
WilliWillig,
30. Mai 21:27 Uhr
1
Die Strategie von Jensen zeigt überwältigenden Erfolg, und die amerikanische Wirtschaft springt in einer historischen Geschwindigkeit darauf an. Nvidias Taktik, die Open-Source-Welle zu kapern und mit einer eigenen Sicherheitsarchitektur zu monetarisieren, funktioniert in der Praxis fehlerfrei.
WilliWillig,
30. Mai 21:26 Uhr
0
Jensen am Hang hat Drang und transformiert Nvidia von einer Chip-Fabrik zu einem vollintegrierten Software- und Plattform-Monopolisten, bei dem man die Hardware quasi dazubekommt. Wer heute als Tech-Investor auf Nvidia setzt, wettet nicht mehr nur auf Silizium, sondern auf Huangs Fähigkeit, das gesamte KI-Betriebssystem der Zukunft zu kontrollieren. Der Buhb ist schlau: Indem Huang die Software (NemoClaw) kostenlos verschenkt, treibt er indirekt den Absatz seiner margenstarken Hardware an. US-Unternehmen, die KI-Agenten im großen Stil lokal oder in der Cloud laufen lassen, stellen fest, dass diese am flüssigsten und sichersten auf Nvidia-Infrastruktur (wie Blackwell-Workstations) operieren. Er kontrolliert das Betriebssystem, weshalb die Kunden automatisch auch seine „Maschinen“ kaufen. Jensen Huangs Plan geht voll auf. Er hat es geschafft, Nvidias Dominanz zu verlängern: Selbst wenn Konkurrenz-Chips auf den Markt kommen, wechseln die US-Unternehmen nicht mehr, weil sie längst tief in Nvidias Software-Ökosystem gefangen sind.
WilliWillig,
30. Mai 21:22 Uhr
1
CEO Jensen Huang arbeitet aggressiv und mit Milliardensummen daran, den Burggraben von der reinen Hardware auf die Software- und Plattformebene zu verlagern. CNBC berichtete im März 2026 treffend: „Jensen Huang braucht keinen neuen Chip, er braucht einen neuen Burggraben“. Der neue Software-Burggraben: NemoClaw & OpenClawAuf der Entwicklerkonferenz GTC 2026 machte Jensen Huang unmissverständlich klar, wohin die Reise geht: Nvidia will die „Infrastruktur-Schicht unter der gesamten KI-Wirtschaft“ werden.Er transformiert Nvidia von einer Chip-Fabrik zu einem vollintegrierten Software- und Plattform-Monopolisten, bei dem man die Hardware quasi dazubekommt. Wer heute als Tech-Investor auf Nvidia setzt, wettet nicht mehr nur auf Silizium, sondern auf Huangs Fähigkeit, das gesamte KI-Betriebssystem der Zukunft zu kontrollieren.
A
E
Erstnachdenken,
30. Mai 20:02 Uhr
1
Das ist nur gut, normal und gesund
E
Erstnachdenken,
30. Mai 20:01 Uhr
1
Es wird auf 160$ gehen… Safe…
E
Erstnachdenken,
30. Mai 20:01 Uhr
0
Ich werde mich melden… keine Sorge. Montag gehts sofort mit Short los. Naja… erst bisschen warten, wenn die Deutschen wieder „günstig“ kaufen.
B
S
Spitt,
30. Mai 17:03 Uhr
0
Ich will nicht sinnlos bashen… NVIDIA wird korrigieren. Nicht irgendwann… SONDERN JETZT! Ich bin mittelfristig stark Short und werde bei 160$ wieder einsteigen! Ich kann dieses „es wird steigen“ jetzt nicht mehr hören. Es wird steigen… ABER ES WIRD JETZT (!!!) die nächste Zeit korrigieren.
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