NVIDIA WKN: 918422 ISIN: US67066G1040 Kürzel: NVDA Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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18. Juni 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
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Kommentare 300.798
optionentrader3
optionentrader3, 2. Jun 12:30 Uhr
2

Der Realitäts-Check: Warum 1 Billion Dollar bis 2030 unrealistisch ist Um auf 1.000 Milliarden (1 Billion) Dollar Umsatz zu kommen, müsste die Tech-Branche die Gesetze der IT-Skalierung aushebeln. Die ROI-Lücke (Return on Investment): Damit Unternehmen bis 2030 eine Billion Dollar für KI-Software ausgeben, müssten sie damit mindestens 2 bis 3 Billionen Dollar an Kosten einsparen oder neuen Umsatz generieren. Aktuell nutzen viele Firmen KI nur für simple Aufgaben (Texte schreiben, Code-Assistenz). Das spart zwar Zeit, rechtfertigt aber keine Billionen-Budgets. Das Energie- und Chip-Nadelöhr: Um Software im Wert von einer Billion Dollar zu betreiben, reicht die weltweite Strom- und Rechenzentrumskapazität bis 2030 schlicht nicht aus. Atomkraftwerke für Rechenzentren zu bauen, dauert 10 bis 15 Jahre. Historischer Vergleich: Das gesamte weltweite Smartphone-Ökosystem (Hardware, Apps, Werbung) hat über ein Jahrzehnt gebraucht, um die Billionen-Grenze zu knacken. KI ist zwar schneller, aber 2030 ist nur noch viereinhalb Jahre entfernt. Wo das Wachstum tatsächlich stattfindet (Die realistischen Zahlen) Konservative und ehrliche Marktanalysen (wie von Gartner oder McKinsey) zeichnen ein differenzierteres Bild für 2030: Infrastruktur-Umsatz (Gut für Nvidia & Alphabet): Der Markt für KI-Chips, Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur wird real auf 300 bis 400 Milliarden Dollar bis 2030 geschätzt. Software-Umsatz: Der reine Umsatz mit KI-Assistenten (wie Gemini Advanced oder ChatGPT Plus) und Firmen-Lizenzen wird sich eher im Bereich von 150 bis 250 Milliarden Dollar bewegen. Der Rest ist "Marketing": Die restlichen Summen bis zur Billion sind meistens bestehende IT-Umsätze, die einfach in "KI" umbenannt werden (z. B. wenn eine normale Datenbank ein kleines KI-Feature bekommt). Was bedeutet das für Nvidia und Alphabet? Für die beiden Giganten ist diese Ernüchterung Fluch und Segen zugleich: Nvidia (Das Risiko): Nvidia baut darauf, dass die Nachfrage nach Chips ewig so weitergeht. Wenn die Tech-Konzerne merken, dass der Software-Umsatz die teuren Nvidia-Chips nicht refinanziert, werden sie ihre Bestellungen drastisch kürzen. An der Wall Street nennt man das den drohenden "Capex-Kater". Alphabet (Die bessere Position): Google ist resilienter. Selbst wenn der KI-Hype abflacht, verdient Alphabet weiterhin Milliarden mit klassischer Suchmaschinenwerbung, YouTube und Cloud-Speicher. Zudem baut Google mit seinen eigenen TPU-Chips eine Unabhängigkeit von Nvidia auf, was die Kosten massiv senkt. Fazit: Der Markt wird massiv wachsen, aber die Zahl von 1 Billion Dollar Umsatz bis 2030 ist ein klassischer Hype-Mythos. Es wird eine gesunde Korrektur der Erwartungen geben.

Sehr interessanter Artikel. Danke. Man sollte immer seinen Kopf einschalten und nicht blind auf Hypes aufspringen. Zumindest nicht ohne Absicherung. Die nvidia-Aktie hat sich zwischen 2021 und 2022 übrigens auch mal fast gedrittelt. Wollte damals im Hype auch keiner hören und ist mittlerweile im Chart kaum noch zu erkennen.
D
DiviPerlen, 2. Jun 12:28 Uhr
3
Ist aber egal - jeder sollte sich da selbst Gedanken machen, ob er investiert oder nicht
D
DiviPerlen, 2. Jun 12:26 Uhr
0
Ich verwechsele da nichts
WilliWillig
WilliWillig, 2. Jun 12:25 Uhr
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Der Realitäts-Check: Warum 1 Billion Dollar bis 2030 unrealistisch ist Um auf 1.000 Milliarden (1 Billion) Dollar Umsatz zu kommen, müsste die Tech-Branche die Gesetze der IT-Skalierung aushebeln. Die ROI-Lücke (Return on Investment): Damit Unternehmen bis 2030 eine Billion Dollar für KI-Software ausgeben, müssten sie damit mindestens 2 bis 3 Billionen Dollar an Kosten einsparen oder neuen Umsatz generieren. Aktuell nutzen viele Firmen KI nur für simple Aufgaben (Texte schreiben, Code-Assistenz). Das spart zwar Zeit, rechtfertigt aber keine Billionen-Budgets. Das Energie- und Chip-Nadelöhr: Um Software im Wert von einer Billion Dollar zu betreiben, reicht die weltweite Strom- und Rechenzentrumskapazität bis 2030 schlicht nicht aus. Atomkraftwerke für Rechenzentren zu bauen, dauert 10 bis 15 Jahre. Historischer Vergleich: Das gesamte weltweite Smartphone-Ökosystem (Hardware, Apps, Werbung) hat über ein Jahrzehnt gebraucht, um die Billionen-Grenze zu knacken. KI ist zwar schneller, aber 2030 ist nur noch viereinhalb Jahre entfernt. Wo das Wachstum tatsächlich stattfindet (Die realistischen Zahlen) Konservative und ehrliche Marktanalysen (wie von Gartner oder McKinsey) zeichnen ein differenzierteres Bild für 2030: Infrastruktur-Umsatz (Gut für Nvidia & Alphabet): Der Markt für KI-Chips, Rechenzentren und Cloud-Infrastruktur wird real auf 300 bis 400 Milliarden Dollar bis 2030 geschätzt. Software-Umsatz: Der reine Umsatz mit KI-Assistenten (wie Gemini Advanced oder ChatGPT Plus) und Firmen-Lizenzen wird sich eher im Bereich von 150 bis 250 Milliarden Dollar bewegen. Der Rest ist "Marketing": Die restlichen Summen bis zur Billion sind meistens bestehende IT-Umsätze, die einfach in "KI" umbenannt werden (z. B. wenn eine normale Datenbank ein kleines KI-Feature bekommt). Was bedeutet das für Nvidia und Alphabet? Für die beiden Giganten ist diese Ernüchterung Fluch und Segen zugleich: Nvidia (Das Risiko): Nvidia baut darauf, dass die Nachfrage nach Chips ewig so weitergeht. Wenn die Tech-Konzerne merken, dass der Software-Umsatz die teuren Nvidia-Chips nicht refinanziert, werden sie ihre Bestellungen drastisch kürzen. An der Wall Street nennt man das den drohenden "Capex-Kater". Alphabet (Die bessere Position): Google ist resilienter. Selbst wenn der KI-Hype abflacht, verdient Alphabet weiterhin Milliarden mit klassischer Suchmaschinenwerbung, YouTube und Cloud-Speicher. Zudem baut Google mit seinen eigenen TPU-Chips eine Unabhängigkeit von Nvidia auf, was die Kosten massiv senkt. Fazit: Der Markt wird massiv wachsen, aber die Zahl von 1 Billion Dollar Umsatz bis 2030 ist ein klassischer Hype-Mythos. Es wird eine gesunde Korrektur der Erwartungen geben.
WilliWillig
WilliWillig, 2. Jun 12:23 Uhr
0

Das es immer wieder Korrekturen und Börsencrashs gibt ist ganz normal. Da gewöhnt man sich dran

Du verwechselst übrigens Gewinn mit Umsatz. 1 Billionen Gewinn bis 2030, ne gewiss nicht.
D
DiviPerlen, 2. Jun 12:21 Uhr
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Das es immer wieder Korrekturen und Börsencrashs gibt ist ganz normal. Da gewöhnt man sich dran
WilliWillig
WilliWillig, 2. Jun 12:20 Uhr
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Ich weiß sehr genau wovon ich spreche. Für jeden normal Denkenden unvorstellbare Summen. Lest euch einfach mal den Artikel auf Onvista von gestern durch - momentan geht man davon aus, das Nvidia in den nächsten 3 1/2 Jahren über eine Billion Gewinn erzielen wird. Die letzten Schätzungen waren eigentlich schon irre hoch, aber wurden trotzdem lässig übertroffen.

Mag ja sein und wünschen kann man sich das gerne, aber ich spreche auch von dem Zeitpunkt, ab dem physische Grenzen erreicht sind und die Hyperscaler Capex herunterfahren müssen. Und dann knallt es erst Mal im Gebälk. Der 💥 wird vor 2030 kommen. Es gibt immer 2 Seiten der Medaille und die Vorhersagen beruhen auf heiler Gedanken Welt.
D
DiviPerlen, 2. Jun 12:17 Uhr
0

Du sagst " Was ich da sicher sagen kann - es wird hier noch richtig abgehen - ein 3-4 mal so hohes KGV wäre für Nvidia kein Problem. "// Hey, du weißt aber schon, daß das eine Marktkapitalisierung Nvidias von 10-20 Billionen bedeuten würde und die Marktteilnehmer tun sich schon schwer auf die 6 Billionen hochzuschrauben. Da sitzt zuviel Angst vor diesen ultrahohen Bewertungen im Markt. Solche KGVs werden nicht mehr zustande kommen, vorher knallt es 💥

Ich weiß sehr genau wovon ich spreche. Für jeden normal Denkenden unvorstellbare Summen. Lest euch einfach mal den Artikel auf Onvista von gestern durch - momentan geht man davon aus, das Nvidia in den nächsten 3 1/2 Jahren über eine Billion Gewinn erzielen wird. Die letzten Schätzungen waren eigentlich schon irre hoch, aber wurden trotzdem lässig übertroffen.
WilliWillig
WilliWillig, 2. Jun 12:04 Uhr
0

Gibt immer solche Zyklen. Ich hab heute nen Artikel gelesen, der alle Shorties beunruhigen wird. KGV aktuell um die 21 - das ist unter dem Nasdaq Durchschnitt und weit weit weg von den Wachstumsraten von Nvidia. Dazu die Kooperation mit Microsoft - also ich bin ja erst knapp 40 Jahre aktiv an der Börse. Was ich da sicher sagen kann - es wird hier noch richtig abgehen - ein 3-4 mal so hohes KGV wäre für Nvidia kein Problem. Die Kurse dann kann sich jeder ausrechnen

Du sagst " Was ich da sicher sagen kann - es wird hier noch richtig abgehen - ein 3-4 mal so hohes KGV wäre für Nvidia kein Problem. "// Hey, du weißt aber schon, daß das eine Marktkapitalisierung Nvidias von 10-20 Billionen bedeuten würde und die Marktteilnehmer tun sich schon schwer auf die 6 Billionen hochzuschrauben. Da sitzt zuviel Angst vor diesen ultrahohen Bewertungen im Markt. Solche KGVs werden nicht mehr zustande kommen, vorher knallt es 💥
B
BlueStar22, 2. Jun 12:01 Uhr
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Nachher noch die Amis und schon 200€
WilliWillig
WilliWillig, 2. Jun 12:00 Uhr
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Wartet ab die 250 kommen schneller, als die meisten es sich vorstellen können

Sagt mein M340d auch immer zu mir 😀
D
DiviPerlen, 2. Jun 11:55 Uhr
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Gibt immer solche Zyklen. Ich hab heute nen Artikel gelesen, der alle Shorties beunruhigen wird. KGV aktuell um die 21 - das ist unter dem Nasdaq Durchschnitt und weit weit weg von den Wachstumsraten von Nvidia. Dazu die Kooperation mit Microsoft - also ich bin ja erst knapp 40 Jahre aktiv an der Börse. Was ich da sicher sagen kann - es wird hier noch richtig abgehen - ein 3-4 mal so hohes KGV wäre für Nvidia kein Problem. Die Kurse dann kann sich jeder ausrechnen
Banker.bilo.
Banker.bilo., 2. Jun 11:43 Uhr
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Fast alle Halblw. Bockstarke seit Tagen, nun zieht auch noch Softwaresektor an.. bin mal gespannt wie lange dass anhält...
D
DiviPerlen, 2. Jun 11:26 Uhr
2
Wartet ab die 250 kommen schneller, als die meisten es sich vorstellen können
M
Mikey90, 2. Jun 11:22 Uhr
0
Zieht saftig an 😮‍💨
B
Balicsa, 2. Jun 11:16 Uhr
0

nvidia mit biontech vergleichen jetzt gehts aber los :D

Ich meine nur die Kurs Explosion nicht die Unternehmen
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