REALTY INCOME WKN: 899744 ISIN: US7561091049 Kürzel: O Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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21. April 2026, 23:00 Uhr, Lang & Schwarz
Kommentare 13.033
Kursi
Kursi, 16.07.2025 8:49 Uhr
0
„Charts sind großartig,um die Vergangenheit vorauszusagen“
D
DividendenPrinz, 16.07.2025 9:12 Uhr
1
Je mehr Marktvolumen sich an die Charts ausrichten, desto mehr stimmt die Chartanalyse. Ich schau deshalb schon auch auf die Charts, aber nicht ausschließlich. Nur als Ergänzung.
Minikohle
Minikohle, 16.07.2025 10:12 Uhr
1

@Minikohle Ist zwar ein anderes Forum aber die damalige Sonderabschreibung von BAT war zwar nicht cashwirksam, trotzdem ist sowas immer negativ zu sehen. Einerseits natürlich das Managementversagen, neue Marken (Reynolds) zu einem deutlich zu hohen Preis gekauft zu haben und andererseits die deutliche Minderung der Bilanzsumme. Zudem führt eine so große Abschreibung vermutlich zu langfristig steuerlichen Nachteilen. Aufgeblähte Bilanzen sind immer ein Problem und dienen nur dem Schönrechnen,… das hatte ich auch vor einer Weile mal im General-Mills Forum geschrieben. Unabhängig davon ist BAT trotzdem solide aber heute einfach zu sagen,… war damals doch alles ganz falsch bewertet, sehe ich so nicht unbedingt. Ist halt der klassische „Hindsight Bias“. :-) Ich finde es aber spannend, dass ich in den Foren fast immer die gleichen Leute sehe. Wir haben wohl alle ähnliche Depots.

Ja, sind immer die gleichen hier. Jedenfalls die, die ich gerne lese. Und speziell im Realty Incom Forum wird man ja nicht dümmer, nur älter. Auch bei unterschiedlicher Meinung bleibt der Austausch fair und sachlich. Wie bei den beschriebenen Abschreibungen, die sich positiv auf künftige Steuerzahlungen auswirken. Ist ja nicht wie z.B. Abschreibungen auf materielle Wirtschaftsgüter wie Warenlager oder Mietobjekte. Da ist das Geld verbrannt. Sei es drum. Mir ging es darum zu zeigen, dass wir Kleinanleger auch Chancen haben, wenn wir sie rechtzeitig erkennen. Vielleicht erinnerst Du Dich noch, als man die Spritze für Diabetiker auch zum abnehmen für Fettleibige entdeckte. Da konnte man z.B. Coca Cola für kleines Geld einsammeln. Anders als bei O nach der Spirit Übernahme dauerte die Erholung deutlich länger und ich entdeckte den Sparplan für mich. Manchmal irrt der Markt eben.
n
nalkanal, 16.07.2025 10:55 Uhr
1

Um es weniger herablassend und diskriminierend auszudrücken sind Aktien doch deutlich zugänglicher für Kleinstanleger mit weniger betriebswirtschaftlicher Bildung geworden. Ich hatte auch ab 2002 ein paar Jahre Fonds bei einer großen Bank und es war einfach Ka.cke. Da kaufst im crash nicht mal so eben nach, erstens musste man zur Bank hin, dann dauerte es bis die Order ausgeführt war und die Gebühren waren einfach im Vergleich zu heute horrend. Da hat sich sowas für jemanden der 1000 Mark anlegen will einfach extrem schnell nicht gelohnt. Mit kleinen Betrag konnte man einfach nicht in Einzelaktien streuen und Fonds waren noch teurer. Heute ist das anders. Zum Glück. Banken und Versicherer haben sich da die letzten Jahrzehnte echt zu genüge die Taschen voll gemacht. Ich finde es super, dass aus der Poolboy, der Maurer und die Putzfrau endlich investieren können ohne mit irgendwelchen horrend teuren Versicherungs- oder Bankkgebühren rasiert zu werden.

Nun gut. Heute zu sagen, wir wären damals herablassend und diskriminierend gewesen, ist auch eine Form der Überheblichkeit. Schon mal darüber nachgedacht? Jede Zeit hat ihren Kontext und ihre Standards. Hatte damals jemand gefragt: "Was machst Du?" war die Antwort: "Ich bin Putze". Oder bei mir selbst damals: "Ich hänge in der Zackenbude am Band und schrubbe Haupt- und Vorgelegewellen." Und schon damals habe ich angefangen, als Förderband-Jobber in Aktien zu investieren. Ja - stell Dir vor, das ging schon damals! Und so horrend waren die Gebühren auch wieder nicht, mich hat es nicht abgeschreckt. Dank Börse und eisernem Sparwillen konnte ich mir dann vor knapp 20 Jahren auch ein Zweifamilienhaus leisten. Aber von nix kommt nix, man muss schon selber Hand anlegen, wenn man von Förderband und Putzeimer loskommen will.
n
nalkanal, 16.07.2025 11:03 Uhr
0
Im Übrigen - wie hätten es denn die Banken damals anstellen sollen, die Leistung billiger anzubieten? Die digitalen Möglichkeiten und die nahezu vollkommene Markttransparenz mit Echtzeit-Daten ermöglicht erst die heutige Technologie. Natürlich haben sich die Etablierten erstmal noch zur Wehr gesetzt, als Consors und Co. die Zeichen der Zeit erkannt haben und die neue Technologie mehr und mehr für sich nutzten. Ich habe das alles tatsächlich mitgemacht und bin von der Volksbank mit dem Depot 1998 zur damaligen "Consors Discountbroker GmbH" gegangen eine echte Revolution!
DividendenHebel
DividendenHebel, 16.07.2025 8:36 Uhr
3
Zur Charttechnik kann ich folgendes Zitat beitragen: „Auch eine kaputte Uhr geht zwei Mal am Tag richtig.“ Mehr gibt es dazu meines Erachtens auch nicht beizutragen. Wenn das nämlich alles so „einfach“ wäre,… selbst wenn man mit „nur“ 51% Wahrscheinlichkeit die Kurse richtig vorhersagen könnte, wäre zum Beispiel BlackRock mit der Software Aladdin und co. schon längst das mit Abstand wertvollste Unternehmen der Welt. Denn wenn mathematische gesehen auch nur Irgendjemand auf dieser Welt dauerhaft mindestens 51% richtige Vorhersage treffen würde, wäre dieser der reichste Mensch / wäre dies die reichste Firma. Darauf würde es zwangsweise immer herauslaufen. Auf dieses Argument kann und wird nie einer von den Chart-Propheten eingehen, geschweige denn es widerlegen können.
DividendenHebel
DividendenHebel, 16.07.2025 8:29 Uhr
1
@Minikohle Ist zwar ein anderes Forum aber die damalige Sonderabschreibung von BAT war zwar nicht cashwirksam, trotzdem ist sowas immer negativ zu sehen. Einerseits natürlich das Managementversagen, neue Marken (Reynolds) zu einem deutlich zu hohen Preis gekauft zu haben und andererseits die deutliche Minderung der Bilanzsumme. Zudem führt eine so große Abschreibung vermutlich zu langfristig steuerlichen Nachteilen. Aufgeblähte Bilanzen sind immer ein Problem und dienen nur dem Schönrechnen,… das hatte ich auch vor einer Weile mal im General-Mills Forum geschrieben. Unabhängig davon ist BAT trotzdem solide aber heute einfach zu sagen,… war damals doch alles ganz falsch bewertet, sehe ich so nicht unbedingt. Ist halt der klassische „Hindsight Bias“. :-) Ich finde es aber spannend, dass ich in den Foren fast immer die gleichen Leute sehe. Wir haben wohl alle ähnliche Depots.
L
Lenio2, 16.07.2025 7:11 Uhr
3
Um es weniger herablassend und diskriminierend auszudrücken sind Aktien doch deutlich zugänglicher für Kleinstanleger mit weniger betriebswirtschaftlicher Bildung geworden. Ich hatte auch ab 2002 ein paar Jahre Fonds bei einer großen Bank und es war einfach Ka.cke. Da kaufst im crash nicht mal so eben nach, erstens musste man zur Bank hin, dann dauerte es bis die Order ausgeführt war und die Gebühren waren einfach im Vergleich zu heute horrend. Da hat sich sowas für jemanden der 1000 Mark anlegen will einfach extrem schnell nicht gelohnt. Mit kleinen Betrag konnte man einfach nicht in Einzelaktien streuen und Fonds waren noch teurer. Heute ist das anders. Zum Glück. Banken und Versicherer haben sich da die letzten Jahrzehnte echt zu genüge die Taschen voll gemacht. Ich finde es super, dass aus der Poolboy, der Maurer und die Putzfrau endlich investieren können ohne mit irgendwelchen horrend teuren Versicherungs- oder Bankkgebühren rasiert zu werden.
n
nalkanal, 15.07.2025 22:45 Uhr
0

Naja....meiner Erfahrung nach interessieren sich "Putzfrauen" (also Hans und Franz) seit einigen Jahren für Aktien. Der Spruch mag mal seinen Wert gehabt haben, aber spätestens seit Nullzinsphase und Neo Brokern haben sich viele der mit "Putzfrauen" gemeinten Personen angefangen für Aktien zu interessieren, und so wie ich das sehe sind die Märkte dennoch gut gelaufen in den letzten Jahren

Etwas nicht zu vergessen ist eine rückblickende Feststellung - nicht mehr und nicht weniger. Ich habe nicht behauptet, dass die Beobachtung auch heute noch die Marktrichtung prognostiziert. Dass ich Charttechnik für Mumpitz halte, vertrete ich als Meinung und stehe dazu. Ende der 1990er Jahre sprach man zudem von Putzfrauen. Ich muss das nicht apostrophieren und jedem Zeitgeist hinterherhecheln.
Steff0987
Steff0987, 15.07.2025 22:33 Uhr
2

1999 habe ich im Studium ein Proseminar Charttechnik besucht. In der letzten Stunde erklärte der Prof grinsend, dass alles, was er erzählt hätte, auf self fullfilling prophecy basiert, also übersetzt Mist sei. Er sei sich aber sicher, dass er seine Aktien immer dann verkaufen müsse, wenn seine Haushaltshilfe anfange, sich dafür zu interessieren. Immer dann sei der Markt heiß gelaufen; die Putzfrau sei sein zuverlässigster Indikator. Das habe ich nie vergessen; Charttechnik habe ich nur wegen dem Schein besucht und das fand der Prof mehr als nachvollziehbar. Damit war das Thema für mich ein für allemal durch.

Naja....meiner Erfahrung nach interessieren sich "Putzfrauen" (also Hans und Franz) seit einigen Jahren für Aktien. Der Spruch mag mal seinen Wert gehabt haben, aber spätestens seit Nullzinsphase und Neo Brokern haben sich viele der mit "Putzfrauen" gemeinten Personen angefangen für Aktien zu interessieren, und so wie ich das sehe sind die Märkte dennoch gut gelaufen in den letzten Jahren
Sergio74de
Sergio74de, 15.07.2025 21:58 Uhr
0
Alles was gestern im plus war, hat sich heute wieder in Luft aufgelöst, das soll mal einer verstehen.... 🤔
Minikohle
Minikohle, 15.07.2025 21:34 Uhr
1

Damals tradeten noch keine Algos und KI. Heute werden diese mit Indikatoren und Signalen gefüttert und daher kommt es noch schneller zur self fullfilling prophecy. Die Putzfrau als zuverlässiger Indikator ist leider auch nicht immer zuverlässig. Ich erinner an den BTC-Pump im Dezember. Damals riefen viele: Wenn die Medien davon berichten und der Nachbar über Kryptos spricht, ist der Bullrun vorbei. Heute steht BTC höher als damals.

Ausnahmen bestätigen doch die Regel. Allerdings, so mein Gefühl, sind starke Kursschwankungen heute üblicher als noch vor 30 Jahren, wo man seinen Bankberater noch anrief oder ein Fax verschickte. Heute klickt man auf sein Handy rum und fertig. Nicht mal mehr ne TAN Nummer... Aber es kommt oft auch zu Fehlausbrüchen wie hier bei O anfang Oktober 23 als die Spirit Übernahme war. Da rechneten viele wohl mit einer KE. Auch BAT machte mal eine Wertberichtigung auf seine Zigarettenmarken, was aber nicht Chashwirksam ist. Trotzdem schmierte der Kurs herrlich ab. Die KI kann also (noch) nicht alles. Das ist dann so wie Arzt und Pflegepersonal. Der Arzt wird durch KI mehr und mehr ersetzt.
A
Abwärts, 15.07.2025 21:25 Uhr
1

Das liegt natürlich an den grünen Kerzen... Hauptsache, sie sind an Weihnachten wieder weiß, ansonsten sind mir Kerzen egal. Oh je, Charttechniker und ihre Götzenbilder. Der Mumpitz funktioniert auch nur, weil einige dran glauben. Da kenne ich einige, die todernst ihre Theorien mit Grafiken, Bollingern und weiß der Himmel was alles posten, sich fürstlich bezahlen lassen - und wenn sie den Rechner runtergefahren haben, schütten sie sich aus vor Lachen über die, die ihre Götzenbildchen und Charts anbeten... https://www.aktienwelt360.de/2019/05/11/3-gruende-warum-intelligente-anleger-keine-chartanalysen-brauchen/

Ich habe keine Ahnung von Chart-Technik, aber finde die Punkte im Artikel dennoch fragwürdig. Resistance-Linien finde ich sogar logisch und gut, denn es macht einem bewusst, ab welchem Kurs sich ein negativer Trend drehen könnte, was einem den Einstieg in eine Aktie mit Tranchen oder eine Long-Position ermöglichen kann. So habe ich z.B. einen Einstieg bei Alphabet gefunden. Es ist sicherlich kein sicherer Indikator, aber "sicher" und "Börse" schließt sich bei einer Tagesbetrachtung ohnehin aus.
N
NoData, 15.07.2025 21:20 Uhr
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1999 habe ich im Studium ein Proseminar Charttechnik besucht. In der letzten Stunde erklärte der Prof grinsend, dass alles, was er erzählt hätte, auf self fullfilling prophecy basiert, also übersetzt Mist sei. Er sei sich aber sicher, dass er seine Aktien immer dann verkaufen müsse, wenn seine Haushaltshilfe anfange, sich dafür zu interessieren. Immer dann sei der Markt heiß gelaufen; die Putzfrau sei sein zuverlässigster Indikator. Das habe ich nie vergessen; Charttechnik habe ich nur wegen dem Schein besucht und das fand der Prof mehr als nachvollziehbar. Damit war das Thema für mich ein für allemal durch.

Damals tradeten noch keine Algos und KI. Heute werden diese mit Indikatoren und Signalen gefüttert und daher kommt es noch schneller zur self fullfilling prophecy. Die Putzfrau als zuverlässiger Indikator ist leider auch nicht immer zuverlässig. Ich erinner an den BTC-Pump im Dezember. Damals riefen viele: Wenn die Medien davon berichten und der Nachbar über Kryptos spricht, ist der Bullrun vorbei. Heute steht BTC höher als damals.
N
NoData, 15.07.2025 21:17 Uhr
0

Das liegt natürlich an den grünen Kerzen... Hauptsache, sie sind an Weihnachten wieder weiß, ansonsten sind mir Kerzen egal. Oh je, Charttechniker und ihre Götzenbilder. Der Mumpitz funktioniert auch nur, weil einige dran glauben. Da kenne ich einige, die todernst ihre Theorien mit Grafiken, Bollingern und weiß der Himmel was alles posten, sich fürstlich bezahlen lassen - und wenn sie den Rechner runtergefahren haben, schütten sie sich aus vor Lachen über die, die ihre Götzenbildchen und Charts anbeten... https://www.aktienwelt360.de/2019/05/11/3-gruende-warum-intelligente-anleger-keine-chartanalysen-brauchen/

Interessanterweise funktionierte sie gestern sehr gut - Widerstand blieb ungebrochen. War vorherzusehen ...
n
nalkanal, 15.07.2025 21:09 Uhr
0
1999 habe ich im Studium ein Proseminar Charttechnik besucht. In der letzten Stunde erklärte der Prof grinsend, dass alles, was er erzählt hätte, auf self fullfilling prophecy basiert, also übersetzt Mist sei. Er sei sich aber sicher, dass er seine Aktien immer dann verkaufen müsse, wenn seine Haushaltshilfe anfange, sich dafür zu interessieren. Immer dann sei der Markt heiß gelaufen; die Putzfrau sei sein zuverlässigster Indikator. Das habe ich nie vergessen; Charttechnik habe ich nur wegen dem Schein besucht und das fand der Prof mehr als nachvollziehbar. Damit war das Thema für mich ein für allemal durch.
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