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Kommentare 13.071
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nalkanal, 03.03.2025 8:17 Uhr
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Ich denke zwar auch dass der Sieg der Russen kaum zu verhindern war, aber je teurer er wird, desto weniger wahrscheinlich eine Wiederholung in naher Zukunft.

Kann sein, es hat kurzfristig etwas Zeit verschafft. Mittelfristig ist damit zu rechnen, dass die russische Rüstungsmaschine nun läuft und so richtig in Schwung kommt, wenn nach dem Diktatfrieden die Sanktionen wegfallen. Im Übrigen wertet Putin verhandeln wollen als Schwäche und weiß das gut für sich zu nutzen; man hätte die Ukraine dann gleich ganz preisgeben müssen, wenn man das am Anfang gemacht hätte. So gesehen hätte man das Ganze abgekürzt. Was Putin will, hat er am Abend vor dem Einmarsch in die Ukraine genau beschrieben, ich hatte das damals life auf ntv verfolgt. Er kommt der Geschichtsrevision nun schon deutlich näher und wird sich voll bestätigt fühlen. Alles, was Gorbatschow gemacht hatte, war Verrat an Russland. Die zahlenmäßige Überlegenheit der Russen wurde in der Tat auch im zweiten Weltkrieg schon erfolgreich genutzt. Die einfachere Technik wurde massenweise produziert und die Soldaten verheizt. Der einzelne zählte nicht. Der Zweck heiligte aber die Mittel; zudem gab es nach und nach ja massenweise Lieferungen aus den USA an die UdSSR.
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hugoli, 03.03.2025 8:10 Uhr
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Der Westen war aber auch einfach zu „gierig“. Als in der ersten Offensive die Ukrainer so viel Land zurück erobert hatten, träumte man bei uns in den Medien davon, dass man bald schon auf der Krim sitzen werde. Das war denke ich ein großer Fehler. Man hätte das Momentum der gelungenen Offensive für Verhandlungen nutzen sollen, da Russland zu dem Zeitpunkt sehr geschwächt war. Später stockte die Offensive der Ukraine immer mehr und irgendwann fanden wir uns in der jetzigen Situation wieder. Da hat man zu hoch gepokert. Man dachte, dass man alle Gebiete wieder zurückbekommen kann. Ein Fehler wie man sieht.

Man stelle sich vor, die die Ukraine hätte für die Offensive genug Panzer etc. aus dem Westen gehabt…. Hätte, hätte… Schade.
DividendenHebel
DividendenHebel, 03.03.2025 7:46 Uhr
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Der Westen war aber auch einfach zu „gierig“. Als in der ersten Offensive die Ukrainer so viel Land zurück erobert hatten, träumte man bei uns in den Medien davon, dass man bald schon auf der Krim sitzen werde. Das war denke ich ein großer Fehler. Man hätte das Momentum der gelungenen Offensive für Verhandlungen nutzen sollen, da Russland zu dem Zeitpunkt sehr geschwächt war. Später stockte die Offensive der Ukraine immer mehr und irgendwann fanden wir uns in der jetzigen Situation wieder. Da hat man zu hoch gepokert. Man dachte, dass man alle Gebiete wieder zurückbekommen kann. Ein Fehler wie man sieht.
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 03.03.2025 7:31 Uhr
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Naja, ganz ehrlich - ich bin der Meinung das die Ukraine zu keiner Zeit eine Chance hatte diesen Krieg zu gewinnen und das es schlauer gewesen wäre von Anfang an zu verhandeln. Nein, ich bin absolut kein Putin Fan und auch kein Russen Bot, auch wenn ich mir diese Beschimpfungen oft anhören müsste aufgrund meiner Überzeugungen. In meinen Augen ist das einfache Mathematik! Der Russe hat fast das vierfache an Menschenmaterial, da kann der Westen Waffen liefern so viel er will, es ist nur eine Frage der Zeit wann die Ukrainische Bevölkerung ausgeblutet ist, und dann? Dann muss der Westen sich fragen ob er bereit wäre nicht nur Material, sondern auch Menschen, also Soldaten zu entsenden. Das würde aber die direkte Gefahr einer totalen Eskalation bedeuten in der wir in den Krieg hinein gezogen würden. Ich möchte jedenfalls nicht das wieder deutsche Soldaten an der Krim oder sonst wo kämpfen! Und schon gar nicht möchte ich meine Söhne für diesen Irrsinn Opfern. Dessen sollten sich alle bewusst sein.

Ich denke zwar auch dass der Sieg der Russen kaum zu verhindern war, aber je teurer er wird, desto weniger wahrscheinlich eine Wiederholung in naher Zukunft.
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 03.03.2025 7:27 Uhr
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Naja, ganz ehrlich - ich bin der Meinung das die Ukraine zu keiner Zeit eine Chance hatte diesen Krieg zu gewinnen und das es schlauer gewesen wäre von Anfang an zu verhandeln. Nein, ich bin absolut kein Putin Fan und auch kein Russen Bot, auch wenn ich mir diese Beschimpfungen oft anhören müsste aufgrund meiner Überzeugungen. In meinen Augen ist das einfache Mathematik! Der Russe hat fast das vierfache an Menschenmaterial, da kann der Westen Waffen liefern so viel er will, es ist nur eine Frage der Zeit wann die Ukrainische Bevölkerung ausgeblutet ist, und dann? Dann muss der Westen sich fragen ob er bereit wäre nicht nur Material, sondern auch Menschen, also Soldaten zu entsenden. Das würde aber die direkte Gefahr einer totalen Eskalation bedeuten in der wir in den Krieg hinein gezogen würden. Ich möchte jedenfalls nicht das wieder deutsche Soldaten an der Krim oder sonst wo kämpfen! Und schon gar nicht möchte ich meine Söhne für diesen Irrsinn Opfern. Dessen sollten sich alle bewusst sein.

Naja, der Westen hat viel geliefert, aber vieles eben auch viel zu spät. Sie haben hervorragend gekämpft und teils sehr überraschend die Invasoren platt gemacht. Man stelle sich mal vor, der Westen hätte schnellstmöglich Panzer, Kampfflugzeuge, Marschflugkörper geliefert anstatt damit ewig zu trödeln. Die Frontlinien wären deutlich weiter im Osten und es wären auch noch deutlich mehr ukrainische Soldaten am Leben. Möglicherweise müsste man dann trotzdem einen faulen Frieden irgendwann annehmen, aber mit deutlich besserer Verhandlungsposition.
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 03.03.2025 7:23 Uhr
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Wie man sieht, hat Putin absolut richtig gedacht: Er geht davon aus, dass wir mürbe werden und so denken: Der Diktatfrieden ist das kleinere Übel. Trump hält dafür jetzt den Steigbügel. Die Russen müssen am Ende nur lange genug durchhalten, dann geben die schwachen Europäer nach. Und die USA haben ja schon länger pazifische (nicht pazifistische) Interessen, das wurde hier ja auch schon herausgearbeitet. Durchhalten hat sich für die Russen in der Geschichte fast immer gelohnt (Afghanistan und vielleicht noch 1917 ist ne berühmte Ausnahme von einer ansonsten gültigen Regel). Der nun erwartbare Diktatfrieden wird dann eine temporäre und trügerische Ruhe verschaffen, siehe Minsk 2014/2015.

Ja, leider sieht es genau so aus.
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hugoli, 03.03.2025 7:14 Uhr
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Naja, ganz ehrlich - ich bin der Meinung das die Ukraine zu keiner Zeit eine Chance hatte diesen Krieg zu gewinnen und das es schlauer gewesen wäre von Anfang an zu verhandeln. Nein, ich bin absolut kein Putin Fan und auch kein Russen Bot, auch wenn ich mir diese Beschimpfungen oft anhören müsste aufgrund meiner Überzeugungen. In meinen Augen ist das einfache Mathematik! Der Russe hat fast das vierfache an Menschenmaterial, da kann der Westen Waffen liefern so viel er will, es ist nur eine Frage der Zeit wann die Ukrainische Bevölkerung ausgeblutet ist, und dann? Dann muss der Westen sich fragen ob er bereit wäre nicht nur Material, sondern auch Menschen, also Soldaten zu entsenden. Das würde aber die direkte Gefahr einer totalen Eskalation bedeuten in der wir in den Krieg hinein gezogen würden. Ich möchte jedenfalls nicht das wieder deutsche Soldaten an der Krim oder sonst wo kämpfen! Und schon gar nicht möchte ich meine Söhne für diesen Irrsinn Opfern. Dessen sollten sich alle bewusst sein.

Schon mal daran gedacht, das Putler nicht verhandeln wollte und den Endsieg angestrebt hat?
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schoscho1804, 03.03.2025 6:18 Uhr
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Oh... ho-mo
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schoscho1804, 03.03.2025 6:18 Uhr
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**** homini lupus est. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. (nach Th. Hobbes)
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Lenio2, 03.03.2025 5:33 Uhr
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Bin da bei dir Steff. Bitter, das die ach so entwickelte Menschheit bis heute so primitiv ist, sich gegenseitig totschlagen zu müssen. Ich bin da auch für keine Seite. Ich finde nicht, dass uns zusteht zu urteilen welche Partei böse ist. Böse sind alle die, die Menschenleben opfern / töten für politische Ziele. Egal wer.
Steff0987
Steff0987, 03.03.2025 5:17 Uhr
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Naja, ganz ehrlich - ich bin der Meinung das die Ukraine zu keiner Zeit eine Chance hatte diesen Krieg zu gewinnen und das es schlauer gewesen wäre von Anfang an zu verhandeln. Nein, ich bin absolut kein Putin Fan und auch kein Russen Bot, auch wenn ich mir diese Beschimpfungen oft anhören müsste aufgrund meiner Überzeugungen. In meinen Augen ist das einfache Mathematik! Der Russe hat fast das vierfache an Menschenmaterial, da kann der Westen Waffen liefern so viel er will, es ist nur eine Frage der Zeit wann die Ukrainische Bevölkerung ausgeblutet ist, und dann? Dann muss der Westen sich fragen ob er bereit wäre nicht nur Material, sondern auch Menschen, also Soldaten zu entsenden. Das würde aber die direkte Gefahr einer totalen Eskalation bedeuten in der wir in den Krieg hinein gezogen würden. Ich möchte jedenfalls nicht das wieder deutsche Soldaten an der Krim oder sonst wo kämpfen! Und schon gar nicht möchte ich meine Söhne für diesen Irrsinn Opfern. Dessen sollten sich alle bewusst sein.
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nalkanal, 02.03.2025 22:53 Uhr
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Es ist für uns nicht schön, aber sehr wohl nachvollziehbar, dass die USA nicht mehr für Europas Sicherheit bezahlen wollen, wenn wir das im Grunde auch alleine könnten. Wir könnten auch für die wegfallenden Militärhilfen der USA einspringen und der Ukraine damit die Option geben, sich nicht auf Trumps Friedensplan einzulassen. Angesichts der vielen Toten und der festgefahrenen Frontlinien frage ich mich aber, ob der Frieden mit ungerechten Konditionen nicht doch das geringere Übel ist. Aber auch dann wird Europa nachrüsten müssen. Russland rüstet schließlich auch weiter.

Wie man sieht, hat Putin absolut richtig gedacht: Er geht davon aus, dass wir mürbe werden und so denken: Der Diktatfrieden ist das kleinere Übel. Trump hält dafür jetzt den Steigbügel. Die Russen müssen am Ende nur lange genug durchhalten, dann geben die schwachen Europäer nach. Und die USA haben ja schon länger pazifische (nicht pazifistische) Interessen, das wurde hier ja auch schon herausgearbeitet. Durchhalten hat sich für die Russen in der Geschichte fast immer gelohnt (Afghanistan und vielleicht noch 1917 ist ne berühmte Ausnahme von einer ansonsten gültigen Regel). Der nun erwartbare Diktatfrieden wird dann eine temporäre und trügerische Ruhe verschaffen, siehe Minsk 2014/2015.
Dallas
Dallas, 02.03.2025 12:42 Uhr
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https://www.aktienwelt360.de/2025/03/01/realty-income-kein-grosser-wurf-bei-der-monatlichen-dividende/
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Windimgesicht, 02.03.2025 12:42 Uhr
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Moin zusammen. Ich verfolge interessiert eure Gespräche und bin da in Teilen ganz bei euch. Der Irrtum ist allerdings diese Misere an Trump festzumachen. Ich denke, er ist nur ein heftiger Katalysator für einen Kurs, die USA vor vielen Jahren verstanden und begonnen haben. Die EU hat vor einigen Jahren sogar den USA einiges vorgemacht und fing an den Kurs zu diktieren. Das hat einigen nicht geschmeckt. Das Ziel war und ist es unter allen Präsidenten "maga" umzusetzen. Es gibt da sogar Aufnahmen von wirtschaftsgrößen die gefordert haben Europa wieder in die "Steinzeit" zu bringen. Auch biden war nicht anders. Nur charmanter. Und wenn wir unser Grundwasser an Coca-Cola verschenken und jeder weiß was der Liter Getränk kostet, gleichzeitig Grundwasser/Abwasser etc. für Bürger steigt...da läuft gewaltig was schief. Wenn Coca-Cola unser Wasser will, sollen sie zahlen. Und zwar richtig! Und das ist nur ein Beispiel.
Anna_Waffel
Anna_Waffel, 02.03.2025 12:12 Uhr
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Plötzlich ist alles nur noch ein Geschäft.Was zählt sind nackte Dollars sonst gar nichts. In der Vergangenheit stand die USA vor allem für Freiheit,Rechtsstaatlichkeit,Individualismus,Tolleranz. Unter Trump werden Opfer zum Täter.Das muss man sich mal geben. Sein Schmusekurs zu Putin kotzt mich an. Aber natürlich muss Europa eigenständiger werden.Schon lange.

Freiheit, Individualismus, Rechtsstaatlichkeit wurden schon vor Trump angegriffen und da bewegt Trump auch so manches zum besseren. Aber der Schmusekurs mit Putin ist Mist, da gebe ich dir vollkommen Recht - auch wenn ich verstehe dass die USA keine Lust haben die Verteidigung der Ukraine zu bezahlen. Wir sollten nie vergessen wer den Krieg angefangen hat und den Russen die Landnahme durchgehen zu lassen ist eventuell ein sehr fatales Signal an Despoten weltweit. Wir werden sehen.
Kursi
Kursi, 02.03.2025 7:31 Uhr
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Plötzlich ist alles nur noch ein Geschäft.Was zählt sind nackte Dollars sonst gar nichts. In der Vergangenheit stand die USA vor allem für Freiheit,Rechtsstaatlichkeit,Individualismus,Tolleranz. Unter Trump werden Opfer zum Täter.Das muss man sich mal geben. Sein Schmusekurs zu Putin kotzt mich an. Aber natürlich muss Europa eigenständiger werden.Schon lange.
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