Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Forum: Aktien User: Ruuudi

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Kommentare 14.548
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Ruuudi, 10. Jun 12:07 Uhr
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Und als Rheinmetall wäre ich auch ganz schön angefressen, wenn F-126 nicht kommt. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass der Auftrag auch mit ein Punkt zur Entscheidung war NVL zu übernehmen... Glaube kaum, dass da nicht im Vorfeld auch Gespräche mit der Politik stattgefunden haben.

Das sehe ich auch so … aber was hinter den Kulissen läuft erfahren wir nicht, können es allenfalls erahnen. Mein Verständnis ist, dass TKMS sich als Einwechselspieler bereit hält und fürs Warmlaufen am Spielfeldrand entschädigt wird. TKMS beschafft und reserviert Materialien, plant Fertigungsschritte, Maschinen, etc., um im Falle des Go‘s ohne Verzögerung starten zu können. https://table.media/security/news/fregatte-f126-haushaltsausschuss-will-300-millionen-euro-bewilligen „ Der Haushaltsausschuss hatte dafür bereits 50 Millionen Euro für einen Vorvertrag freigegeben, um Fertigungskapazitäten und Material mit langen Lieferzeiten zu sichern. So soll die Lieferung eines ersten Schiffes bis Dezember 2029 gewährleistet werden.“
R
Ruuudi, 10. Jun 12:04 Uhr
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Ich weiß auch nicht wirklich, wie die Verträge mit TKMS gestaltet sind hinsichtlich eines Rücktritts. Denn es gibt ja entsprechende Vorverträge und bestimmt sind da auch schon Zahlungen geflossen, bzw. Fertigungsschritte eingeleitet. Der Zulauf war ab 2029 geplant, nicht mehr soviel Zeit.

Nach meinem Verständnis werden da nur scheibchenweise Zahlungen zur Materialbeschaffung/-Reservierung freigegeben vgl. die TO der HH Ausschüsse. Da gibt es m.E. auch keinen Vertrag für die Fertigung der MEKO A200 DEU.
Coretto
Coretto, 10. Jun 12:01 Uhr
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Und als Rheinmetall wäre ich auch ganz schön angefressen, wenn F-126 nicht kommt. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass der Auftrag auch mit ein Punkt zur Entscheidung war NVL zu übernehmen... Glaube kaum, dass da nicht im Vorfeld auch Gespräche mit der Politik stattgefunden haben.

Das kann Ich mir eher nicht vorstellen. Ein Unternehmen macht einen dermassen Schritt nicht von einem Auftrag abhängig. Was hier natürlich hinter den Kulissen besprochen wurde bzw. ob Rheinmetall hier in diesem Zusammenhang vorab positive Gespräche wegen F126 abhalten konnte kann man nur mutmaßen. F127 war vor oder spätestens bei der Übernahme von NVL schon sicher. Der maritime Defence Bereich weltweit ist zudem ein Wachstumsmarkt an dem Rheinmetall definitiv partizipieren wird. Die schlauen Köpfe von Rheinmetall wissen das. Das alles sollte den Einstieg in den maritimen Sektor rechtfertigen. Ein einziges Projekt wie die F126 zumal nicht einmal in trockenen Tüchern würde nicht ausreichen.
W
Wildharry, 10. Jun 11:25 Uhr
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Und als Rheinmetall wäre ich auch ganz schön angefressen, wenn F-126 nicht kommt. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass der Auftrag auch mit ein Punkt zur Entscheidung war NVL zu übernehmen... Glaube kaum, dass da nicht im Vorfeld auch Gespräche mit der Politik stattgefunden haben.

Hier (oder war es drüben) hat doch mal ein anerkannter User geschrieben dass RHM jetzt alles hat was für den Bau der F126 benötigt wird und man am Projekt weiterarbeitet. Also da scheint wohl kein Baustopp zu sein.
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Yezebel666, 10. Jun 11:22 Uhr
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Und als Rheinmetall wäre ich auch ganz schön angefressen, wenn F-126 nicht kommt. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass der Auftrag auch mit ein Punkt zur Entscheidung war NVL zu übernehmen... Glaube kaum, dass da nicht im Vorfeld auch Gespräche mit der Politik stattgefunden haben.
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Yezebel666, 10. Jun 10:59 Uhr
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Ich weiß auch nicht wirklich, wie die Verträge mit TKMS gestaltet sind hinsichtlich eines Rücktritts. Denn es gibt ja entsprechende Vorverträge und bestimmt sind da auch schon Zahlungen geflossen, bzw. Fertigungsschritte eingeleitet. Der Zulauf war ab 2029 geplant, nicht mehr soviel Zeit.
Y
Yezebel666, 10. Jun 10:54 Uhr
1

Also … eine Diskrepanz sehe ich nicht. Du argumentierst ja ebenfalls, dass die MEKO A200 DEU als Brückenlösung durch die Modernisierung der F123 entfallen könnte (bzw. selber die „Brückenlösung“ ist) - so hatte ich’s eigentlich auch in den Raum gestellt. Das Risiko einer Verzögerung der Modernisierung der F123 über 2029 existiert genauso wie das der Meko A200 DEU. Es ist aber deshalb m.E. weitaus geringer, weil kein neues Schiff gebaut wird und keine zusätzliche Besatzung geschult werden muss. Allerdings tendiere ich auch dahin, dass die F126 von Rheinmetall Naval weitergebaut wird und die MEKO A200 DEU kommt, vielleicht auch nur mit 2 statt 4 Schiffen. Ich glaube, dass die Entscheidung naht.

Diskrepanz wollte ich auch gar nicht herausstellen. Im Artikel wird der Aspekt "Wegfall der Brückenlösung" nicht behandelt. Unsere Überlegungen gehen ja grundsätzlich in die gleiche Richtung, durch die jetzt mögliche Erweiterung der Einsatzmöglichkeit F-123 zur U-Boot Jagd wäre es, bei gleicher Argumentation wie zuvor, möglich darauf zu verzichten. Unsere Schlussfolgerungen sind etwas unterschiedlich. Für mich könnte es wahrscheinlicher sein, dass das F-126 Projekt nicht, bzw. in abgespeckter Version, kommt. Mit dem politischen Verweis auf die dann ausreichende Kapazität bei der U-Boot Jagd. Zumal ja auch, wie im Artikel beschrieben, die parallele personelle Ausstattung im Hinblick auf Anzahl und Ausbildung eine grosse Herausforderung darstellt. Ich glaube royrobson hatte das auch seinerzeit erwähnt. Aber beim Wegfall der F-126 stehen natürlich die bisherigen Kosten im Raum, die man politisch "verkaufen" müsste. Die für mich wahrscheinlichste Option ist daher, alles so lassen wie bisher geplant, inkl. der Brückenlösung. Es nervt ziemlich, dass hier noch keine Entscheidung getroffen wurde. Das betrifft ja nicht nur Rheinmetall, sondern auch TKMS. Stell dir mal vor, wenn der Auftrag "Brückenlösung" bei denen jetzt wegfällt, über 4Mrd. Auftragsvolumen für die kommenden Jahre. Das wird dann wieder eine sehr kritische Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Prestige Projekt F-126, angesichts des Kostenvergleichs. Ich denke wirklich nicht, dass die Politik dieses Fass nochmal aufmachen will.
W
Wildharry, 10. Jun 10:27 Uhr
1
Also ich habe im Gefühl dass die Regierung aus Kostengründen nicht auf 3 Hochzeiten (Modernisierung F123 mit 5,5 Mrd.€, Neubau der MEKO 200 mit 4 Mrd.€ und Fertigstellung der F126 mit 12 Mrd.€) tanzen will. Deswegen hoffe ich auf eine Ertüchtigung der F123 die dann solange betrieben wird bis die F126 den Dienst aufnehmen wird. Aber erstens kommt es anders und zweitens wie man denkt.
R
Ruuudi, 10. Jun 9:50 Uhr
0

Guten Morgen, also aus dem Artikel lese ich eine entsprechende Planung so nicht raus. Allerdings soll mit dem Änderungsauftrag auch die Befähigung zur U-Boot Jagd für die F-123 wiederhergestellt werden. Da hat sich wohl eine technische Möglichkeit für ein räumlich kleineres Sonar ergeben. Sollte alles so funktionieren, inkl. dem zeitlichen Ablauf, wäre es allerdings möglich auf die Brückenlösung zu verzichten. Betrachten wir die weiteren, auch hier im Forum diskutierten, Artikel will die Marine am Ende des Tages keine Ausweitung der Flotte, sondern 4 modernisierte F-123 und die 6 F-126 dauerhaft halten. Die "Brückenlösung" F-128 (MEKO-200) soll ja dann bei entsprechendem Zulauf sukzessive ins Ausland verkauft werden. Denkbar wäre es daher, diesen Zwischenschritt nun fallen zu lassen, wenn sichergestellt ist, dass der Zulauf der modernisierten F-123 ab 2029 erfolgen wird. Allerdings glaube ich persönlich nicht daran, denn der Zeitplan ist schon ambitioniert und mit einigen Fragezeichen versehen. 1. F-126 Auftragsvergabe noch völlig offen, ob angesichts der Verzögerungen tatsächlich 2031 gehalten werden kann? 2. Start der Modernisierung F-123 inkl. neues Sonar beginnt erst jetzt, Verzögerungen möglich 3. Brückenlösung erst Anfang des Jahres beauftragt, Verträge müssten aufgelöst werden, etc. Ich denke, dass es auch am mangelnden politischen Willen liegen wird, diese Brückenlösung jetzt ad acta zu legen. Bedenke, dass die Kosten für das F-126 Projekt, welches ohnehin kritisch gesehen wird, enorm gestiegen sind, im "hinkenden" Vergleich kostet die erprobte MEKO knapp die Hälfte von der F-126, die ja erstmal noch richtig gebaut werden muss. Man hat sich nun auf die parallele Schiene geeinigt, ich denke nicht, dass hier nochmal das Paket so aufgemacht wird. Da befürchte ich eher, dass die F-126 eingestellt wird und aus der Brückenlösung eine Dauerlösung wird.

Also … eine Diskrepanz sehe ich nicht. Du argumentierst ja ebenfalls, dass die MEKO A200 DEU als Brückenlösung durch die Modernisierung der F123 entfallen könnte (bzw. selber die „Brückenlösung“ ist) - so hatte ich’s eigentlich auch in den Raum gestellt. Das Risiko einer Verzögerung der Modernisierung der F123 über 2029 existiert genauso wie das der Meko A200 DEU. Es ist aber deshalb m.E. weitaus geringer, weil kein neues Schiff gebaut wird und keine zusätzliche Besatzung geschult werden muss. Allerdings tendiere ich auch dahin, dass die F126 von Rheinmetall Naval weitergebaut wird und die MEKO A200 DEU kommt, vielleicht auch nur mit 2 statt 4 Schiffen. Ich glaube, dass die Entscheidung naht.
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Yezebel666, 10. Jun 9:21 Uhr
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Guten Morgen, also aus dem Artikel lese ich eine entsprechende Planung so nicht raus. Allerdings soll mit dem Änderungsauftrag auch die Befähigung zur U-Boot Jagd für die F-123 wiederhergestellt werden. Da hat sich wohl eine technische Möglichkeit für ein räumlich kleineres Sonar ergeben. Sollte alles so funktionieren, inkl. dem zeitlichen Ablauf, wäre es allerdings möglich auf die Brückenlösung zu verzichten. Betrachten wir die weiteren, auch hier im Forum diskutierten, Artikel will die Marine am Ende des Tages keine Ausweitung der Flotte, sondern 4 modernisierte F-123 und die 6 F-126 dauerhaft halten. Die "Brückenlösung" F-128 (MEKO-200) soll ja dann bei entsprechendem Zulauf sukzessive ins Ausland verkauft werden. Denkbar wäre es daher, diesen Zwischenschritt nun fallen zu lassen, wenn sichergestellt ist, dass der Zulauf der modernisierten F-123 ab 2029 erfolgen wird. Allerdings glaube ich persönlich nicht daran, denn der Zeitplan ist schon ambitioniert und mit einigen Fragezeichen versehen. 1. F-126 Auftragsvergabe noch völlig offen, ob angesichts der Verzögerungen tatsächlich 2031 gehalten werden kann? 2. Start der Modernisierung F-123 inkl. neues Sonar beginnt erst jetzt, Verzögerungen möglich 3. Brückenlösung erst Anfang des Jahres beauftragt, Verträge müssten aufgelöst werden, etc. Ich denke, dass es auch am mangelnden politischen Willen liegen wird, diese Brückenlösung jetzt ad acta zu legen. Bedenke, dass die Kosten für das F-126 Projekt, welches ohnehin kritisch gesehen wird, enorm gestiegen sind, im "hinkenden" Vergleich kostet die erprobte MEKO knapp die Hälfte von der F-126, die ja erstmal noch richtig gebaut werden muss. Man hat sich nun auf die parallele Schiene geeinigt, ich denke nicht, dass hier nochmal das Paket so aufgemacht wird. Da befürchte ich eher, dass die F-126 eingestellt wird und aus der Brückenlösung eine Dauerlösung wird.
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Ruuudi, 10. Jun 8:15 Uhr
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Morgen zusammen, Tagesordnungspunkt 11 … Modernisierung der F123. Bin nicht mehr dazu gekommen, mich mit dem hartpunkt Artikel zu beschäftigen. Könnte es sein, dass eine modernisierte und aufgefrischte F123 mit Zulauf ab 2029 die „Brückenlösung“ bis zum Zulauf der F126 werden könnte?
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Yezebel666, 10. Jun 8:09 Uhr
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Guten Morgen zusammen
targa4gts
targa4gts, 10. Jun 7:41 Uhr
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Guten Morgen, falls es jemanden interessiert. Hier die Tagesordnungspunkte der heutige Sitzung des Haushaltsausschusses. https://www.bundestag.de/resource/blob/1183394/to_039.pdf

Guten Morgen, danke Dir. TOP 9, 10 und 11 sind spannend. Lassen wir uns überraschen 😉👍 Allen einen entspannten Start in den Tag 😎
W
Wildharry, 10. Jun 7:11 Uhr
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Guten Morgen, falls es jemanden interessiert. Hier die Tagesordnungspunkte der heutige Sitzung des Haushaltsausschusses. https://www.bundestag.de/resource/blob/1183394/to_039.pdf
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Yezebel666, 9. Jun 22:40 Uhr
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Mal was anderes, welchen Umsatz erwartet ihr für das 2. Quartal? Würde mich mal interessieren.

Hatten wir die Rechnung nicht bereits mehrmals gemacht?
R
Ruuudi, 9. Jun 19:47 Uhr
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Das ist sehr, sehr spannend und war vorhersehbar. Das ist ein deutliches Signal in Richtung Berlin, an die Eigentümer, aber auch ein Signal an die Franzosen. Ich sehe den Börsengang wackeln … Jetzt wird’s spannend …

KNDS-Börsengang – der Staat soll von Aktien die Finger lassen https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-knds-boersengang-der-staat-soll-von-aktien-die-finger-lassen/100231146.html
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