Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi

1.012,30 EUR
-4,61 % -48,90
22:05:59 Uhr, Lang & Schwarz
Knock-Outs auf Rheinmetall
Werbung
Mit Hebel
DZ Bank
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Diese Werbung richtet sich nur an Personen mit Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland. Der jeweilige Basisprospekt, etwaige Nachträge, die Endgültigen Bedingungen sowie das maßgebliche Basisinformationsblatt sind auf www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Kommentare 15.338
Y
Yezebel666, 29. Jun 12:58 Uhr
2

Das ist mir ehrlich gesagt etwas zu simpel, alles immer auf Herrn Papperger (ohne b), „Armin“ oder „Pappi“ zu reduzieren. Ich gebe Dir Recht bzw. sehe es auch so, dass die Unternehmenskommunikation immer noch sehr mittelständisch aufgestellt ist. Das ist schon länger nicht mehr zeitgemäß. (Es gäbe noch weitere Aspekte der Mittelständigkeit, aber das würde an dieser Stelle zu weit führen …) Es hat sich auch in dem aus meiner Sicht im Interview mit Simon Shuster (The Atlantic) gezeigt, dass im Nachhinein aus dem Ruder gelaufenen zu sein scheint. Ich hab Anfang April intensiv analysiert, was da kommunikativ alles unglücklich und schief gelaufen ist, es aber letztlich nicht mehr geteilt. Fakt scheint mir, dass die breite Euphorie und Begeisterung für Rheinmetall nur so lange Bestand hatte, wie es mit dem Kurs in großen Schritten aufwärts ging. Da hat sich auch nahezu keiner fürs Unternehmen interessiert, gleichwohl alle damit identifiziert. Der CEO - einer ansonsten auf Diskretion bedachten Branche - mutierte innert kürzester Zeit zum „Popstar“. Auch weil er Dinge unverblümt aussprach, die Andere nur unter Windungen zum Stottern gebracht hätten. Damit ist er m.E. auch ein Seelenverwandter des Verteidigungsministers. Jetzt - wo sich seit geraumer Zeit der Kurs von den früheren Zuwächsen verabschiedet hat bzw. auch Einbrüche zu verkraften, sind - werden die Sachverhalte wieder völlig losgelöst von den mittelfristigen Perspektiven des Unternehmens kommentiert und „Schuldige“ gesucht. Zur F126 könnte man genauso, wenn nicht besser, den Verteidigungsminister Pistorius befragen? Sollte nicht zuerst Jener eine „Erklärung“ abgeben, was genau denn da gelaufen ist ? Er wird es nicht tun … Und was soll Rheinmetall unmittelbar im Vorfeld der Q-Berichterstattung zu einer Entscheidung des BMVg kommentieren? „Wir wurden überrascht … bedauern die Entscheidung … halten diese für falsch … haben aber noch a), b) und c) in der Hinterhand …“ Der Kurs ist letzte Woche für die Mehrzahl der Markteilnehmer drastischer eingebrochen, als dies auch nach meinem Verständnis Sinn ergibt. Das ist völlig überzogen. Damit war auch nicht zu rechnen. Auf die Jahre vor 2031 wird das m.E. auch 0,0 Einfluss haben. Der Einfluss auf den fair Value der Analysten ist demzufolge auch äußerst begrenzt. Bei einer Kommentierung wäre genauestens zu prüfen, was genau da kommuniziert wird - sonst ist es nämlich definitiv adhoc-pflichtig. „Art. 17 Absatz 1 Unterabsatz 1 MMVO verpflichtet Emittenten von Wertpapieren zur unverzüglichen Veröffentlichung von Insiderinformationen, die ihn unmittelbar betreffen. Als Insiderinformationen gelten nach Artikel 7 Absatz 1 a MMVO Informationen über Umstände, die hinreichend konkret sowie nicht öffentlich bekannt sind und sich eignen, den Börsenkurs eines Wertpapiers erheblich zu beeinflussen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Ad-hoc-Publizität Hätte tatsächlich bereits oder zeitnah ein fixfertiger Kommentar in der Schublade gelegen, wäre u.U. der Kurs die Folgetage nach oben gesprungen. Ein Fall für die BaFin … Ich verstehe, dass Du (wie Du es Samstag selber formuliert hast) „etwas angefressen“ bist. Das bin ich auch. Und ich suche nach Erklärungen bzw. Zusammenhängen. Die Entscheidung im März 2026 pro NVL kann ich aus unternehmerischer Sicht nachvollziehen, obwohl ich einem Einstieg in den Marinebereich (seit den 2024er-Überlegungen, Marine Systems von TK zu übernehmen) bekanntlich eher skeptisch gegenüberstand (Überdehnung). Meiner Meinung nach gab und gibt es - für uns nicht unmittelbar erkennbare - Einflussfaktoren auf parallelen (politischen) Ebenen. Aber es bleiben letztendlich Spekulation und unterschiedliche Meinungen. Zumindest Letzteres ist im Sinne eines konstruktiven Diskurses auch gut so.

Ich gebe auch nicht Papperger (danke für die Richtigstellung, typisch Autofill🤣) die alleinige Schuld. Als CEO steht er natürlich im Fokus, aber ich schreibe häufig von Rheinmetall und nicht alleine personalisiert auf ihn. Mir geht's auch nicht um fixfertige Kommentare die im Vorfeld erstellt wurden, so etwas impliziert ja automatisch, dass das Management vorab Bescheid wusste. Wie wir aber bereits festgehalten haben, scheint dies eben nicht der Fall gewesen zu sein. ImbAnschluss war der eigentliche Vorgang der Öffentlichkeit hinreichend bekannt und somit keine Insiderinformation, die den Kurs beeinflusst, denn der war ja bereits nach unten abgerauscht. Somit wäre eine Adhoc-Pflicht nicht mal ansatzweise gegeben, kein Fall für BaFin. Ich habe, um es auch zeitlich klar einzugrenzen, in Bezug auf F-126 ein Statement von RHM, in welcher Form auch immer, nach der Veröffentlichung, bspw. Wochenende, erwartet. Den möglichen Inhalt skizzierte ich bereits. Auch wenn es letztlich nur eine Wiederholung bzw. Zusammenfassung von bereits im Laufe der letzten Monate veröffentlichten Infos bzgl. Lösung der Probleme bei F-126 und Realisierung des Projektes aus Sicht von Rheinmetall gewesen wäre. Der Standpunkt von RHM wäre deutlich gewesen, auch bzgl. Zukunft von NVL und auch Rheinmetall. Übrigens Pistorius hat "seine" Sicht der Dinge sehr wohl präsentiert, da brauchte es auch erstmal keine Befragung zu. Andauernde Probleme, zeitlich ungewisser Rahmen, Kostenexplosion, daher setzt man auf eine realistische und kostengünstigere Lösung. Natürlich ist damit nicht alles gesagt, aber erstmal ist das Narrativ verbreitet.... Warum erfolgt keine Stellungnahme des ebenfalls betroffenen Beteiligten Rheinmetall? Waren überzeugt die Probleme gelöst zu haben, bedauern die Entscheidung, akzeptieren sie, aber kein Beinbruch für die weitere strategische Entwicklung der Marinesparte, haben weitere Top-Produkte, als Beitrag für die kommunizierten des Konzerns bis 2030 spielte der Auftrag nur eine untergeordnete Rolle, sind überzeugt und stark genug um diesen Wegfall zu kompensieren. Die Ausprägung der einzelnen Punkte sollten gewichtet werden um die unterschiedliche Meinung zum Aus und den Kommentaren der Analysten herauszustellen. Und genau das, nicht unbedingt mehr, aber keinesfalls weniger, erwarte ich von einem modernen Dax-Unternehmen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. Wir haben hier in der Vergangenheit zum Thema "Splitting-Für und wider" über die Sichtweise des Unternehmens auf "Ankeraktionäre" geschrieben. Denkst Du diese Ankeraktionäre erwarten nicht mindestens das Gleiche? Ich glaube fest, dass die bereits eine entsprechende Mitteilung, wahrscheinlich noch wesentlich detaillierter zur Lage vom Unternehmen erhalten haben. Denn auch in deren Depots sind die Kurswerte abgerauscht und das nominal in wesentlich größerem Ausmaß als bei uns. Da wäre eine wie oben beschriebene Stellungnahme, für die breite Masse zur Beruhigung durchaus angebracht gewesen. Das mal nur zur aktuellen Lage. Einig sind wir uns ja, dass Rheinmetall in Sachen medialer Kommunikation durchaus noch viel Luft nach oben hat.
R
Ruuudi, 29. Jun 11:42 Uhr
0

Aber Ruuudi mal losgelöst vom Hintergrund der "Hausfrauen"-Story, die im Übrigen nach den negativen Berichten darüber, auch von seiten Rheinmetall im Nachhinein klargerückt wurde: Ein Unternehmen darf und sollte in meinen Augen ein solches Ereignis wie das F-126 Aus abseits von Berichtsterminen kommentieren. Da braucht es auch keine Adhoc-Meldung. Ich hätte dies in irgendeiner Form erwartet, sei es über ein Interview (bin überzeugt Anfragen lagen genug vor) oder über eine Presseerklärung. Da hätte man sich einfach an den Kommentaren der Analysten orientieren und allgemein formulieren können. Nachdem Motto: Auftragsvolumen ins Verhältnis setzen, Gründe für den Einstieg ins Marinegeschäft vielfältiger als nur ein Auftrag betonen und parallel die eigene Sicht des Verlaufs der Entscheidung schildern. Dann noch ein paar Sätze mit Zuversicht und Stärke zur zukünftigen Entwicklung und gut ist. Nichts machen erweckt doch unterm Strich den Eindruck, das Pappberger und Co jetzt erstmal mit Wunden lecken und Verdauen beschäftigt sind. Natürlich hätte das Statement die Situation nicht besser gemacht, aber man wäre der jetzt erfolgten Diskussion über Sinnhaftigkeit der Erweiterung auf Marine, Übernahme der Werft und den Zukunftsaussichten von Rheinmetall entgegentreten und hätte eigene Impulse darin gesetzt. Ich sehe Öffentlichkeitsarbeit in einem Dax-Konzern wesentlich weitergefasst , als nur vereinfacht gesagt in Pressemitteilungen zu erfolgten Abschlüssen, die bereits Tage zuvor schon bekannt sind und was auf Messen ausgestellt wird. Da scheint Rheinmetall für mich noch zu sehr in der "alten Welt" zu leben und die Wirkung solcher Dinge auf die Öffentlichkeit zu unterschätzen. Mit einer etwas offensiveren Pressearbeit, bspw. durch Interviews und begleitenden Presseartikeln hätte man den Diskussionen der letzten Monate um Vormachtstellung, Strategie und Vision des Konzern eine eigene Richtung gegeben. Da hat sich auch was geändert, denn ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war Pappberger in den Medien wesentlich präsenter.

Das ist mir ehrlich gesagt etwas zu simpel, alles immer auf Herrn Papperger (ohne b), „Armin“ oder „Pappi“ zu reduzieren. Ich gebe Dir Recht bzw. sehe es auch so, dass die Unternehmenskommunikation immer noch sehr mittelständisch aufgestellt ist. Das ist schon länger nicht mehr zeitgemäß. (Es gäbe noch weitere Aspekte der Mittelständigkeit, aber das würde an dieser Stelle zu weit führen …) Es hat sich auch in dem aus meiner Sicht im Interview mit Simon Shuster (The Atlantic) gezeigt, dass im Nachhinein aus dem Ruder gelaufenen zu sein scheint. Ich hab Anfang April intensiv analysiert, was da kommunikativ alles unglücklich und schief gelaufen ist, es aber letztlich nicht mehr geteilt. Fakt scheint mir, dass die breite Euphorie und Begeisterung für Rheinmetall nur so lange Bestand hatte, wie es mit dem Kurs in großen Schritten aufwärts ging. Da hat sich auch nahezu keiner fürs Unternehmen interessiert, gleichwohl alle damit identifiziert. Der CEO - einer ansonsten auf Diskretion bedachten Branche - mutierte innert kürzester Zeit zum „Popstar“. Auch weil er Dinge unverblümt aussprach, die Andere nur unter Windungen zum Stottern gebracht hätten. Damit ist er m.E. auch ein Seelenverwandter des Verteidigungsministers. Jetzt - wo sich seit geraumer Zeit der Kurs von den früheren Zuwächsen verabschiedet hat bzw. auch Einbrüche zu verkraften, sind - werden die Sachverhalte wieder völlig losgelöst von den mittelfristigen Perspektiven des Unternehmens kommentiert und „Schuldige“ gesucht. Zur F126 könnte man genauso, wenn nicht besser, den Verteidigungsminister Pistorius befragen? Sollte nicht zuerst Jener eine „Erklärung“ abgeben, was genau denn da gelaufen ist ? Er wird es nicht tun … Und was soll Rheinmetall unmittelbar im Vorfeld der Q-Berichterstattung zu einer Entscheidung des BMVg kommentieren? „Wir wurden überrascht … bedauern die Entscheidung … halten diese für falsch … haben aber noch a), b) und c) in der Hinterhand …“ Der Kurs ist letzte Woche für die Mehrzahl der Markteilnehmer drastischer eingebrochen, als dies auch nach meinem Verständnis Sinn ergibt. Das ist völlig überzogen. Damit war auch nicht zu rechnen. Auf die Jahre vor 2031 wird das m.E. auch 0,0 Einfluss haben. Der Einfluss auf den fair Value der Analysten ist demzufolge auch äußerst begrenzt. Bei einer Kommentierung wäre genauestens zu prüfen, was genau da kommuniziert wird - sonst ist es nämlich definitiv adhoc-pflichtig. „Art. 17 Absatz 1 Unterabsatz 1 MMVO verpflichtet Emittenten von Wertpapieren zur unverzüglichen Veröffentlichung von Insiderinformationen, die ihn unmittelbar betreffen. Als Insiderinformationen gelten nach Artikel 7 Absatz 1 a MMVO Informationen über Umstände, die hinreichend konkret sowie nicht öffentlich bekannt sind und sich eignen, den Börsenkurs eines Wertpapiers erheblich zu beeinflussen.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Ad-hoc-Publizität Hätte tatsächlich bereits oder zeitnah ein fixfertiger Kommentar in der Schublade gelegen, wäre u.U. der Kurs die Folgetage nach oben gesprungen. Ein Fall für die BaFin … Ich verstehe, dass Du (wie Du es Samstag selber formuliert hast) „etwas angefressen“ bist. Das bin ich auch. Und ich suche nach Erklärungen bzw. Zusammenhängen. Die Entscheidung im März 2026 pro NVL kann ich aus unternehmerischer Sicht nachvollziehen, obwohl ich einem Einstieg in den Marinebereich (seit den 2024er-Überlegungen, Marine Systems von TK zu übernehmen) bekanntlich eher skeptisch gegenüberstand (Überdehnung). Meiner Meinung nach gab und gibt es - für uns nicht unmittelbar erkennbare - Einflussfaktoren auf parallelen (politischen) Ebenen. Aber es bleiben letztendlich Spekulation und unterschiedliche Meinungen. Zumindest Letzteres ist im Sinne eines konstruktiven Diskurses auch gut so.
Y
Yezebel666, 29. Jun 10:21 Uhr
2

Du hast Dich konkret auf meinen Link bezogen, also kann man davon ausgehen, dass Du auch Georgi meintest. Und der ist Aufsichtsrat - nicht Vorstand. Sei‘s drum. Ich merke, Du hast das Interview mit Simon Shuster von Karnevalsdienstag 2026, dass erst 6 Wochen später veröffentlicht wurde, nicht im Original (!) gelesen, und das Zustandekommen nicht eingeordnet. Vermutlich weißt Du daher auch nicht, dass Simon Shuster eng vertraut mit Selenskyi ist und selber russische Wurzeln hat ? Ja richtig, da hätte der CEO sicher besser vorbereitet sein können oder sogar müssen, um jemandem wie Shuster nicht so auf den „Hausfrauenleim“ zu gehen. Da seh auch ich Defizite bei Rheinmetall. Zudem weise ich auf die Rolle des Stern hin, der die Story von „The Atlantic“ nochmal auf links gezogen und ganz eigenwillig interpretiert hat. Aber genau aus diesem Grunde ist es m.E. wichtig, sich an definierte und festgelegte Berichtswege zu halten. Ansonsten kann das komplett aus dem Ruder laufen. Zudem gibt es strenge aktienrechtliche Bestimmungen, die genau das einfordern.

Aber Ruuudi mal losgelöst vom Hintergrund der "Hausfrauen"-Story, die im Übrigen nach den negativen Berichten darüber, auch von seiten Rheinmetall im Nachhinein klargerückt wurde: Ein Unternehmen darf und sollte in meinen Augen ein solches Ereignis wie das F-126 Aus abseits von Berichtsterminen kommentieren. Da braucht es auch keine Adhoc-Meldung. Ich hätte dies in irgendeiner Form erwartet, sei es über ein Interview (bin überzeugt Anfragen lagen genug vor) oder über eine Presseerklärung. Da hätte man sich einfach an den Kommentaren der Analysten orientieren und allgemein formulieren können. Nachdem Motto: Auftragsvolumen ins Verhältnis setzen, Gründe für den Einstieg ins Marinegeschäft vielfältiger als nur ein Auftrag betonen und parallel die eigene Sicht des Verlaufs der Entscheidung schildern. Dann noch ein paar Sätze mit Zuversicht und Stärke zur zukünftigen Entwicklung und gut ist. Nichts machen erweckt doch unterm Strich den Eindruck, das Pappberger und Co jetzt erstmal mit Wunden lecken und Verdauen beschäftigt sind. Natürlich hätte das Statement die Situation nicht besser gemacht, aber man wäre der jetzt erfolgten Diskussion über Sinnhaftigkeit der Erweiterung auf Marine, Übernahme der Werft und den Zukunftsaussichten von Rheinmetall entgegentreten und hätte eigene Impulse darin gesetzt. Ich sehe Öffentlichkeitsarbeit in einem Dax-Konzern wesentlich weitergefasst , als nur vereinfacht gesagt in Pressemitteilungen zu erfolgten Abschlüssen, die bereits Tage zuvor schon bekannt sind und was auf Messen ausgestellt wird. Da scheint Rheinmetall für mich noch zu sehr in der "alten Welt" zu leben und die Wirkung solcher Dinge auf die Öffentlichkeit zu unterschätzen. Mit einer etwas offensiveren Pressearbeit, bspw. durch Interviews und begleitenden Presseartikeln hätte man den Diskussionen der letzten Monate um Vormachtstellung, Strategie und Vision des Konzern eine eigene Richtung gegeben. Da hat sich auch was geändert, denn ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war Pappberger in den Medien wesentlich präsenter.
R
Ruuudi, 28. Jun 22:42 Uhr
0

Moin, damit meinte ich nicht explizit Georgi !!! Und eine Stellungnahme ist nicht unbedingt eine adhoc Meldung !!! Sondern eine Stellungnahme,nicht mehr und nicht weniger 🤔😉 Und wer sich über Hausfrauen austauschen kann … kann man auch erwarten das man dazu vielleicht mal etwas sagt !!! Nur meine Meinung !!! 😇

Du hast Dich konkret auf meinen Link bezogen, also kann man davon ausgehen, dass Du auch Georgi meintest. Und der ist Aufsichtsrat - nicht Vorstand. Sei‘s drum. Ich merke, Du hast das Interview mit Simon Shuster von Karnevalsdienstag 2026, dass erst 6 Wochen später veröffentlicht wurde, nicht im Original (!) gelesen, und das Zustandekommen nicht eingeordnet. Vermutlich weißt Du daher auch nicht, dass Simon Shuster eng vertraut mit Selenskyi ist und selber russische Wurzeln hat ? Ja richtig, da hätte der CEO sicher besser vorbereitet sein können oder sogar müssen, um jemandem wie Shuster nicht so auf den „Hausfrauenleim“ zu gehen. Da seh auch ich Defizite bei Rheinmetall. Zudem weise ich auf die Rolle des Stern hin, der die Story von „The Atlantic“ nochmal auf links gezogen und ganz eigenwillig interpretiert hat. Aber genau aus diesem Grunde ist es m.E. wichtig, sich an definierte und festgelegte Berichtswege zu halten. Ansonsten kann das komplett aus dem Ruder laufen. Zudem gibt es strenge aktienrechtliche Bestimmungen, die genau das einfordern.
Roots
Roots, 28. Jun 19:56 Uhr
4
Moin, damit meinte ich nicht explizit Georgi !!! Und eine Stellungnahme ist nicht unbedingt eine adhoc Meldung !!! Sondern eine Stellungnahme,nicht mehr und nicht weniger 🤔😉 Und wer sich über Hausfrauen austauschen kann … kann man auch erwarten das man dazu vielleicht mal etwas sagt !!! Nur meine Meinung !!! 😇
R
Ruuudi, 28. Jun 19:38 Uhr
1

Moin, das der Vorstand kauft ist ja 🔝 und auch irgendwie beruhigend !!! Aber eine Stellungnahme wäre mir lieber 😉 Einen schönen heißen Rest Sonntag (hoffentlich ohne Gewitter ⛈️ ) 🍦 🍻

Georgi ist kein Vorstand. Welcher Art sollte denn eine „Stellungnahme“ außerhalb der üblichen und bekannten Berichtstermine sein? Das müsste dann eine adhoc Meldung sein, die eher mehr Beunruhigung hervorruft und für die es derzeit auch keinen Anlass gibt. Am 06.08. wird es vermutlich dennoch eine Aussage zum abgesagten F126 Auftrag und den weiteren Plänen für die Werftkapazität geben. Mich interessiert z.B. ob man an einem Angebot für GNYK noch festhält. Rheinmetall Naval Systems ist noch neu im Konzernverbund und die F126 auch nicht das einzige Projekt.
W
Wildharry, 28. Jun 18:46 Uhr
0

Moin, das der Vorstand kauft ist ja 🔝 und auch irgendwie beruhigend !!! Aber eine Stellungnahme wäre mir lieber 😉 Einen schönen heißen Rest Sonntag (hoffentlich ohne Gewitter ⛈️ ) 🍦 🍻

Köln meldet 27 Grad und leichten Wind, Zeit zum durchatmen
Roots
Roots, 28. Jun 18:34 Uhr
0
Moin, das der Vorstand kauft ist ja 🔝 und auch irgendwie beruhigend !!! Aber eine Stellungnahme wäre mir lieber 😉 Einen schönen heißen Rest Sonntag (hoffentlich ohne Gewitter ⛈️ ) 🍦 🍻
R
Ruuudi, 28. Jun 18:23 Uhr
2
Vielleicht hab ich’s bei den Temperaturen übersehen. Ist das hier schon aufgefallen: https://ir.rheinmetall.com/de/news/georgi-vermoegensverwaltungs-gmbh/e9f3ae78-4252-4085-9498-2dafe94b4ab5
r
robinpro, 28. Jun 15:39 Uhr
2

Das wäre natürlich ein Knaller … US ARMY SUCHT NEUE PANZERHAUBITZEN Kann Deutschland im „Probeschießen“ überzeugen? Die US Army sucht einen Nachfolger für ihre seit Jahrzehnten eingesetzte Panzerhaubitze M109. Statt erneut Milliarden in eine Eigenentwicklung zu versenken, setzen die Amerikaner nun auf einen offenen Wettbewerb mit bereits verfügbaren Systemen. Mehrere der modernsten Haubitzen der Welt treten dabei gegeneinander an. Deutschland, Schweden, Frankreich und Israel schicken ihre Kandidaten ins Rennen. https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/us-army-sucht-neue-panzerhaubitzen-kann-deutschland-im-probeschiessen-ueberzeugen/

Haha. Den Link habe ich auch gerade kopiert. Danke fürs Teilen
targa4gts
targa4gts, 28. Jun 15:34 Uhr
0
Das wäre natürlich ein Knaller … US ARMY SUCHT NEUE PANZERHAUBITZEN Kann Deutschland im „Probeschießen“ überzeugen? Die US Army sucht einen Nachfolger für ihre seit Jahrzehnten eingesetzte Panzerhaubitze M109. Statt erneut Milliarden in eine Eigenentwicklung zu versenken, setzen die Amerikaner nun auf einen offenen Wettbewerb mit bereits verfügbaren Systemen. Mehrere der modernsten Haubitzen der Welt treten dabei gegeneinander an. Deutschland, Schweden, Frankreich und Israel schicken ihre Kandidaten ins Rennen. https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/us-army-sucht-neue-panzerhaubitzen-kann-deutschland-im-probeschiessen-ueberzeugen/
N
Norderelbe, 28. Jun 12:27 Uhr
0
Der Kauf von NVL durch RHM war und ist ein strategischer Fehler! Fritze Lürssen hat sich gefreut, mit Armin Theodor jemanden gefunden zu haben, der scharf darauf war, sich in diesem desaströsen militärischen Marinegeschäft zu tummeln. Ansonsten verkauft ein Bremer Kaufmann nämlich nicht!☝️. Wäre vielleicht noch halbwegs aufgegangen, wenn Verlass auf die „Handschlagaussagen“ der Politik wäre, ist‘s aber nicht, wie wir ja jetzt wissen und auch im Kurs gespürt haben.
Coretto
Coretto, 28. Jun 10:56 Uhr
0

Nochmal abschließend 1-2 Punkte zum Thema F126... Als allererstes möchte ich die hier Anwesenden um Entschuldigung bitten, sollte ich durch meine Beiträge zum Thema F126 irgendwen zu positiven oder negativen Handlungen bezogen auf Rheinmetall verleitet haben. Ich habe meine Beiträge zwar meistens mit „persönlicher Meinung“ gekennzeichnet, trotzdem war meine Prognose am Ende total falsch. Ja, ich komme ursprünglich aus dem maritimen Bereich und habe dort viele Jahre gearbeitet. Dadurch dachte ich, ich könnte einen Beitrag mit Wissen aus der Praxis zum Thema F126 und allem, was ringsherum damit zu tun hat, beisteuern. Naja, das Ergebnis ist nun ein anderes. Daher bitte ich vielmals um Entschuldigung. Das Thema F126 ist nun abgehakt und positiv gesehen hat man nun Gewissheit und braucht nicht mehr zu spekulieren. An der Story Rheinmetall wird sich meiner Meinung nach nichts ändern. Herr Papperger (das alte Trüffelschwein 😉) wird seinen sensiblen Riecher schon wieder in den Wind gestellt haben und weiß, wie er damit umzugehen hat bzw. wie er das Beste daraus machen wird. Wer sich langfristig gerade selbst den Ast abgesägt hat, ob nun Rheinmetall mit dem Risiko der NVL-Übernahme oder die Politik durch ihre politische Willkür, wird sich noch zeigen. Vermuten tue ich aber Letzteres, gerade bezogen auf eine neue Art von Verträgen seitens der Industrie gegenüber der Politik und damit auch verbundene Kosten....

Du brauchst nicht um Entschuldigung bitten. Du warst und bist eine Bereicherung hier im Forum. Bitte weiter so 😉 Ich selber war kurz vor dem Stopp auch schon skeptisch und hatte hier im Forum die letzten 3 möglichen Entschuldigungstermine vor den Sommerferien in den Raum geworfen. Letztendlich bleibt NVL übrig. Ein Sektor bei dem weltweit mit steigender Nachfrage zu rechnen ist. NVL bleibt und ich denke du kannst hier mit deiner Expertise weiterhin bereichern 😊
R
Ruuudi, 28. Jun 8:31 Uhr
1

Guten Morgen ist die Meldung schon durchgedrungen? Für Nato, gegen russische Gefahr Briten rüsten stark auf: 72 deutsche Panzerhaubitzen gekauft 26.6.26 https://www.focus.de/politik/ausland/grossbritannien-ruestet-wegen-russischer-bedrohung-auf-neue-haubitzen-aus-deutschland-koennen-ziele-in-70-kilometern-treffen_f094f80e-59bc-4875-805b-de1d3578e73d.html

Guten Morgen, Ja, schon im Mai Die British Army erhält 72 Radhaubitzen RCH 155 https://esut.de/2026/05/meldungen/70815/die-british-army-erhaelt-72-radhaubitzen-rch-155/ Aber gute Nachrichten kann man ruhig öfter berichten..😀
W
Wildharry, 28. Jun 8:29 Uhr
0

Guten Morgen ist die Meldung schon durchgedrungen? Für Nato, gegen russische Gefahr Briten rüsten stark auf: 72 deutsche Panzerhaubitzen gekauft 26.6.26 https://www.focus.de/politik/ausland/grossbritannien-ruestet-wegen-russischer-bedrohung-auf-neue-haubitzen-aus-deutschland-koennen-ziele-in-70-kilometern-treffen_f094f80e-59bc-4875-805b-de1d3578e73d.html

Guten Morgen allen, ja, habe ich gesehen aber bei KNDS habe ich aufgehört zu lesen.😁
targa4gts
targa4gts, 28. Jun 8:24 Uhr
1
Guten Morgen ist die Meldung schon durchgedrungen? Für Nato, gegen russische Gefahr Briten rüsten stark auf: 72 deutsche Panzerhaubitzen gekauft 26.6.26 https://www.focus.de/politik/ausland/grossbritannien-ruestet-wegen-russischer-bedrohung-auf-neue-haubitzen-aus-deutschland-koennen-ziele-in-70-kilometern-treffen_f094f80e-59bc-4875-805b-de1d3578e73d.html
Mehr zu diesem Wert
Meistdiskutiert
Thema
1 für alle, die es ehrlich meinen beim Traden.
2 MICRON TECHNOLOGY Hauptdiskussion +5,11 %
3 GAMESTOP Hauptdiskussion +1,34 %
4 SERVICENOW Hauptdiskussion +1,27 %
5 Battalion -14,52 %
6 RHEINMETALL Hauptdiskussion -4,61 %
7 DEUTSCHE TELEKOM Hauptdiskussion -0,84 %
8 Meta Platforms Hauptdiskussion +4,40 %
9 ...Bloom-Energy... +0,56 %
10 Germany 40 / DAX Prognose +0,40 %
Alle Diskussionen
Aktien
Thema
1 MICRON TECHNOLOGY Hauptdiskussion +5,22 %
2 GAMESTOP Hauptdiskussion +1,19 %
3 SERVICENOW Hauptdiskussion +1,28 %
4 Battalion -14,52 %
5 RHEINMETALL Hauptdiskussion -4,61 %
6 DEUTSCHE TELEKOM Hauptdiskussion -0,84 %
7 Meta Platforms Hauptdiskussion +4,32 %
8 ...Bloom-Energy... +0,34 %
9 SHOP APOTHEKE EUROPE INH. Hauptdiskussion -5,79 %
10 FuelCell Energy Inc Registered Shs Hauptdiskussion +1,76 %
Alle Diskussionen