Rheinmetall - Aktionäre und Investoren WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien User: Ruuudi
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So langsam verstehe ich den Rechenweg, aber die daraus abgeleitete Schlussfolgerung macht für mich keinen Sinn. Q2-Präsentation s.15 Rahmen oben rechts: Dort steht die erwartete Umwandlung des Backlogs in Umsätze: 33,6 Mrd. In den nächsten 2,5 Jahren und 47,9 in den Jahren danach... Von den 33,6 ( bei mwb nur 30,2) zieht man die 9 Mrd. Geplante Umsätze für H2 ab und dann noch die Schätzung Umsatz 21 Mrd für 2027. Bleiben 3,6 Mrd (mwb 2,4) für 28 gesamt. Mal abgesehen von den "kleineren" Differenzen wäre also die Ausgangslage von mwb geklärt. Mwb nimmt aufgrund der o.a. Basis scheinbar an, dass der weiter bestehende AB von 46,9 definitiv erst frühestens ab 2029 in Umsatz gewandelt wird. Um das Umsatzziel für 2028 (habe dazu keine Quelle?)zu erreichen müsste RHM also entsprechend neue Aufträge generieren und zügig ausgeführen, um umsatzwirksam zu werden. Das hält mwb für sehr ambitioniert. Soweit so gut/schlecht. Was spricht dagegen? Ruuudi hat da ja schon so einige Punkte genannt: Die Kapazitätsausweitungen bei RHM könnten dazu führen, dass Ausführungen von den 46,9 Mrd doch bereits in 28 umsatzwirksam werden. Der Produktionsaufbau inkl. Lieferketten sollen ja auch dazu führen, dass neue Aufträge zügiger als bisher abgewickelt werden. Papperger hat hierzu im Call ja auch etwas zu bestehenden und künftigen Auslastungsgrenzen an den Fertigungsstrecken gesagt. Für mich ist das der wichtigste Punkt, natürlich wird auch das Backlog weiter wachsen, aber letztlich steht zur Zeit bei allen Analysen die Frage der Umsetzung im Vordergrund. In meinen Augen hat RHM da einen klaren Plan und auch den Fokus drauf. H1 26 hat gezeigt, dass es funktioniert, wichtig wird sein, dass auch H2 erfolgreich wird. Das schafft Vertrauen und die Zweifel werden deutlich weniger.
So langsam verstehe ich den Rechenweg, aber die daraus abgeleitete Schlussfolgerung macht für mich keinen Sinn. Q2-Präsentation s.15 Rahmen oben rechts: Dort steht die erwartete Umwandlung des Backlogs in Umsätze: 33,6 Mrd. In den nächsten 2,5 Jahren und 47,9 in den Jahren danach... Von den 33,6 ( bei mwb nur 30,2) zieht man die 9 Mrd. Geplante Umsätze für H2 ab und dann noch die Schätzung Umsatz 21 Mrd für 2027. Bleiben 3,6 Mrd (mwb 2,4) für 28 gesamt. Mal abgesehen von den "kleineren" Differenzen wäre also die Ausgangslage von mwb geklärt. Mwb nimmt aufgrund der o.a. Basis scheinbar an, dass der weiter bestehende AB von 46,9 definitiv erst frühestens ab 2029 in Umsatz gewandelt wird. Um das Umsatzziel für 2028 (habe dazu keine Quelle?)zu erreichen müsste RHM also entsprechend neue Aufträge generieren und zügig ausgeführen, um umsatzwirksam zu werden. Das hält mwb für sehr ambitioniert. Soweit so gut/schlecht. Was spricht dagegen? Ruuudi hat da ja schon so einige Punkte genannt: Die Kapazitätsausweitungen bei RHM könnten dazu führen, dass Ausführungen von den 46,9 Mrd doch bereits in 28 umsatzwirksam werden. Der Produktionsaufbau inkl. Lieferketten sollen ja auch dazu führen, dass neue Aufträge zügiger als bisher abgewickelt werden. Papperger hat hierzu im Call ja auch etwas zu bestehenden und künftigen Auslastungsgrenzen an den Fertigungsstrecken gesagt. Für mich ist das der wichtigste Punkt, natürlich wird auch das Backlog weiter wachsen, aber letztlich steht zur Zeit bei allen Analysen die Frage der Umsetzung im Vordergrund. In meinen Augen hat RHM da einen klaren Plan und auch den Fokus drauf. H1 26 hat gezeigt, dass es funktioniert, wichtig wird sein, dass auch H2 erfolgreich wird. Das schafft Vertrauen und die Zweifel werden deutlich weniger.
Die mutige, aber provokante Logik dahinter erschließt sich nur anhand der Q2-Präsentation. Dort S. 14/15 und 20. Der zitierte AB in der These mwb verharrt auf dem Level H1 auf S. 20. Kapazitätserweiterungen (S. 21) werden ausgeblendet. Zu Recht? Sicher nicht. Die „Hypothese“ dahinter kann also nur sein: Rheinmetall macht morgen „dicht“ und arbeitet nur noch den AB ab ? Das ohnehin niedrige Kursziel wird unterdessen nicht angepasst … Man sollte es als das sehen, was es ist: eine provokante Hypothese, die durch die Realität vermutlich in Kürze ad absurdum geführt wird. Zu den Durchlaufzeiten: Die Investorpresentation August 2026 ist abrufbar. Die ist auch Grundlage des nächsten CMD im November. Neben weiteren nützlichen Infis dort S. 17 ist segmentweise die geplante Book-to-bill-time erkennbar. Grüße aus 🇹🇭👋
Die mutige, aber provokante Logik dahinter erschließt sich nur anhand der Q2-Präsentation. Dort S. 14/15 und 20. Der zitierte AB in der These mwb verharrt auf dem Level H1 auf S. 20. Kapazitätserweiterungen (S. 21) werden ausgeblendet. Zu Recht? Sicher nicht. Die „Hypothese“ dahinter kann also nur sein: Rheinmetall macht morgen „dicht“ und arbeitet nur noch den AB ab ? Das ohnehin niedrige Kursziel wird unterdessen nicht angepasst … Man sollte es als das sehen, was es ist: eine provokante Hypothese, die durch die Realität vermutlich in Kürze ad absurdum geführt wird. Zu den Durchlaufzeiten: Die Investorpresentation August 2026 ist abrufbar. Die ist auch Grundlage des nächsten CMD im November. Neben weiteren nützlichen Infis dort S. 17 ist segmentweise die geplante Book-to-bill-time erkennbar. Grüße aus 🇹🇭👋
Im Original der Analyse heißt es auf S. 2/26: „ … Under the assumption of no further additional order intake this fully covers H2 2026 and FY2027 but leaves only EUR 2.4bn (!) for FY2028.“ Der Autor JP Rieck geht in seiner Annahme davon aus, dass der AB vom 30.06. keine weiteren Auftragseingänge erhält und leitet daraus seine Schlussfolgerung ab. Woher die Umsatzrealisierung/Revenue Recognition der Aufträge stammt müsste man im Rheinmetall Zahlenwerk nachschlagen, falls diese dort überhaupt ersichtlich sind. Rheinmetall will dieses Jahr aber den AB noch auf „über 100 Mrd. EURO“ ausbauen.
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