RHEINMETALL WKN: 703000 ISIN: DE0007030009 Kürzel: RHM Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20:44:42 Uhr, Tradegate
Kommentare 161.191
.Bundy.
.Bundy., 18.01.2025 17:46 Uhr
1

Nein, musst nicht stutzen. Bei einem Split fließt kein Geld ins Unternehmen. Es wird rein die Aktie für Kleinanleger erreichbarer gemacht. Was ich meinte ist etwas anderes: ein Split erweitert den Aktionärskreis „nach unten“ in Richtung Kleinanleger, weil die Aktie rein optisch „billiger“ wird. Eine zukünftige KE - so sie denn überhaupt notwendig würde - ist damit leichter durchführbar, weil mehr Aktionäre teilnehmen könnten. Bei wenigen Großaktionären kann das anders aussehen und komplizierter werden. Ergo: Unternehmen machen sich mit einem Split für zukünftig denkbare Kapitalerhöhungen potentiell attraktiver. Bei Rheinmetall sehe ich die Notwendigkeit aktuell nicht. Im Gegenteil: eine optisch „billige“ Aktie wird schnell Spielball der Zocker. Sorry für das Missverständnis. 😉

Alles gut, das war nur eine kurze Verwunderung meinerseits! Du hast natürlich den Forward-Split gemeint. An deinem Expertenwissen zweifle ich in der Regel nicht.
Roots
Roots, 18.01.2025 18:26 Uhr
0

Nein, musst nicht stutzen. Bei einem Split fließt kein Geld ins Unternehmen. Es wird rein die Aktie für Kleinanleger erreichbarer gemacht. Was ich meinte ist etwas anderes: ein Split erweitert den Aktionärskreis „nach unten“ in Richtung Kleinanleger, weil die Aktie rein optisch „billiger“ wird. Eine zukünftige KE - so sie denn überhaupt notwendig würde - ist damit leichter durchführbar, weil mehr Aktionäre teilnehmen könnten. Bei wenigen Großaktionären kann das anders aussehen und komplizierter werden. Ergo: Unternehmen machen sich mit einem Split für zukünftig denkbare Kapitalerhöhungen potentiell attraktiver. Bei Rheinmetall sehe ich die Notwendigkeit aktuell nicht. Im Gegenteil: eine optisch „billige“ Aktie wird schnell Spielball der Zocker. Sorry für das Missverständnis. 😉

Moin, Ruuudi noch eine Verständnis Frage zum Abend 😉 Wieso machen sich Unternehmen durch einen Split für zukünftige potentielle Kapitalerhöhungen potenziell attraktiver (angreifbarer) 🤔 ??? Es haben doch genügend namhafte Unternemen diesen Schritt vollzogen… mir ist kein Unternehmen bekannt das danach eine Kapitalerhöhung beantragen musste 😉 Wünsch ein schönes WE 🍻
.Bundy.
.Bundy., 18.01.2025 18:28 Uhr
1

Hab keine Zeit für Tiefgang. Dachte aber nun das der Aktienhandel die Liquidität bzw das Eigenkapital des Unternehmens nicht berührt? Dazu müsste eine Kapitalerhöhung stattfinden um die Liquidität zu erhöhen. ?

Danke für die Rückfrage! Die Erwähnung von Liquidität bezog sich rein auf die Handelbarkeit der Aktie am Markt – nicht auf die Unternehmensliquidität. Ein Split könnte die Handelsaktivität steigern, da die Aktie für mehr Anleger attraktiv wird. Unternehmensliquidität bleibt davon unberührt, da dafür tatsächlich eine Kapitalerhöhung notwendig wäre.
Hanseat2022
Hanseat2022, 18.01.2025 19:32 Uhr
1

Danke für die Rückfrage! Die Erwähnung von Liquidität bezog sich rein auf die Handelbarkeit der Aktie am Markt – nicht auf die Unternehmensliquidität. Ein Split könnte die Handelsaktivität steigern, da die Aktie für mehr Anleger attraktiv wird. Unternehmensliquidität bleibt davon unberührt, da dafür tatsächlich eine Kapitalerhöhung notwendig wäre.

Begreife es doch endlich mal, ein Split macht überhaupt keinen Sinn! Ganz im Gegenteil, damit spielt man nur den Zockern in die Hände ( professionellen und privaten). Schau dir mal den Kursverlauf von Autozone an, die Aktie ist jetzt im 3000er Bereich und läuft! Ein Split macht Sinn, wenn ein heftiger Absturz droht, um diesen Absturz zu verschleiern !!! Auch dafür ein Beispiel,die Amazon Aktie. Der heftige crash, wurde durch den Split verschleiert! Bei RHM brauchen wir keinen Split, weil kein crash droht. Das was du als Markt bezeichnest ist der Zockermarkt! Selbst wenn die RHM Aktie 1000, 2000 oder 3000 Euro kosten würde ( wie bei Autozone) würde sie gehandelt werden. RHM ist ein gesundes Unternehmen am Markt, damit meine ich den richtigen Markt .
Coretto
Coretto, 18.01.2025 17:38 Uhr
1

Du sprichst einen wichtigen Punkt an! 😊 Eine breitere Anlegerschicht kann durchaus für mehr Liquidität sorgen, was grundsätzlich positiv ist. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass auch kurzfristige Schwankungen wahrscheinlicher werden, da kleinere Anleger oft schneller reagieren. Fokus auf Expansion und Wachstum bleibt aktuell wichtiger als kurzfristige Maßnahmen, die den Kurs beeinflussen sollen.

Hab keine Zeit für Tiefgang. Dachte aber nun das der Aktienhandel die Liquidität bzw das Eigenkapital des Unternehmens nicht berührt? Dazu müsste eine Kapitalerhöhung stattfinden um die Liquidität zu erhöhen. ?
R
Ruuudi, 18.01.2025 17:27 Uhr
2

Hier muss ich kurz stutzen. 🤔 Ein Aktiensplit wird oft missverstanden, aber es ist keine Kapitalerhöhung – da fließt kein neues Geld ins Unternehmen. Es werden einfach mehr Aktien ausgegeben, und der Kurs wird entsprechend angepasst. Der Unternehmenswert bleibt gleich.

Nein, musst nicht stutzen. Bei einem Split fließt kein Geld ins Unternehmen. Es wird rein die Aktie für Kleinanleger erreichbarer gemacht. Was ich meinte ist etwas anderes: ein Split erweitert den Aktionärskreis „nach unten“ in Richtung Kleinanleger, weil die Aktie rein optisch „billiger“ wird. Eine zukünftige KE - so sie denn überhaupt notwendig würde - ist damit leichter durchführbar, weil mehr Aktionäre teilnehmen könnten. Bei wenigen Großaktionären kann das anders aussehen und komplizierter werden. Ergo: Unternehmen machen sich mit einem Split für zukünftig denkbare Kapitalerhöhungen potentiell attraktiver. Bei Rheinmetall sehe ich die Notwendigkeit aktuell nicht. Im Gegenteil: eine optisch „billige“ Aktie wird schnell Spielball der Zocker. Sorry für das Missverständnis. 😉
.Bundy.
.Bundy., 18.01.2025 17:09 Uhr
1

Kann ist es denn nun erstrebenswert sein eine breitere Anlegerschicht anzusprechen? Die werden schnell auch mal gerne nervös denke ich.

Du sprichst einen wichtigen Punkt an! 😊 Eine breitere Anlegerschicht kann durchaus für mehr Liquidität sorgen, was grundsätzlich positiv ist. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass auch kurzfristige Schwankungen wahrscheinlicher werden, da kleinere Anleger oft schneller reagieren. Fokus auf Expansion und Wachstum bleibt aktuell wichtiger als kurzfristige Maßnahmen, die den Kurs beeinflussen sollen.
R
Ruheständler, 18.01.2025 16:25 Uhr
1

Hier muss ich kurz stutzen. 🤔 Ein Aktiensplit wird oft missverstanden, aber es ist keine Kapitalerhöhung – da fließt kein neues Geld ins Unternehmen. Es werden einfach mehr Aktien ausgegeben, und der Kurs wird entsprechend angepasst. Der Unternehmenswert bleibt gleich.

... mehr Aktien ausgegeben, und der Kurs wird entsprechend angepasst ... Das war auch gemeint ! Also: "forward stock split" nicht "reverse stock split" (Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Aktiensplit) Eine Kapitalerhöhung nun wirklich nicht (... "tststs" ... Ideen haben die Leut) !? ,-)
Coretto
Coretto, 18.01.2025 16:19 Uhr
0

Immer wieder das Thema zur gleichen Jahreszeit durchkauen … Auf der letzten BPK wurde das Thema vom Vorstand angesprochen, aber nicht als erste Priorität bezeichnet. Was für Kleinanleger reizvoll erscheint, muss nicht im gleichen Maße fürs Unternehmen gelten. Braucht Rheinmetall derzeit Geld durch eine von Kleinanlegern mitzutragende Kapitalerhöhung? Bei den Aussichten und der Kreditwürdigkeit sicher nicht. Das Risiko, dass der Kurs vermehrt Spielball der HF‘s und der Trittbrettfahrer wird, möchte sicher niemand ohne Not eingehen. Von daher: Banana Split ja, Aktiensplit nein.

So dachte ich mir das nach meinen bescheidenen Erfahrungen der letzten 11 Monate hier. Sorry, leider habe ich nicht immer die Zeit in meinem Hamsterrad um hier den vollen Durchblick zu haben. Gut kauen kann nie verkehrt sein. Im Mai kommen dann wieder die Fragen zur Hauptversammlung und Dividente. Bis dahin 🍌🍨☺️
.Bundy.
.Bundy., 18.01.2025 15:54 Uhr
6

Immer wieder das Thema zur gleichen Jahreszeit durchkauen … Auf der letzten BPK wurde das Thema vom Vorstand angesprochen, aber nicht als erste Priorität bezeichnet. Was für Kleinanleger reizvoll erscheint, muss nicht im gleichen Maße fürs Unternehmen gelten. Braucht Rheinmetall derzeit Geld durch eine von Kleinanlegern mitzutragende Kapitalerhöhung? Bei den Aussichten und der Kreditwürdigkeit sicher nicht. Das Risiko, dass der Kurs vermehrt Spielball der HF‘s und der Trittbrettfahrer wird, möchte sicher niemand ohne Not eingehen. Von daher: Banana Split ja, Aktiensplit nein.

Hier muss ich kurz stutzen. 🤔 Ein Aktiensplit wird oft missverstanden, aber es ist keine Kapitalerhöhung – da fließt kein neues Geld ins Unternehmen. Es werden einfach mehr Aktien ausgegeben, und der Kurs wird entsprechend angepasst. Der Unternehmenswert bleibt gleich.
R
Ruuudi, 18.01.2025 15:13 Uhr
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Kann ist es denn nun erstrebenswert sein eine breitere Anlegerschicht anzusprechen? Die werden schnell auch mal gerne nervös denke ich.

Immer wieder das Thema zur gleichen Jahreszeit durchkauen … Auf der letzten BPK wurde das Thema vom Vorstand angesprochen, aber nicht als erste Priorität bezeichnet. Was für Kleinanleger reizvoll erscheint, muss nicht im gleichen Maße fürs Unternehmen gelten. Braucht Rheinmetall derzeit Geld durch eine von Kleinanlegern mitzutragende Kapitalerhöhung? Bei den Aussichten und der Kreditwürdigkeit sicher nicht. Das Risiko, dass der Kurs vermehrt Spielball der HF‘s und der Trittbrettfahrer wird, möchte sicher niemand ohne Not eingehen. Von daher: Banana Split ja, Aktiensplit nein.
Coretto
Coretto, 18.01.2025 14:49 Uhr
0

Eine Stockdividende im Verhältnis 1,5:1 klingt kreativ, aber ich denke, Rheinmetall hat aktuell größere Geschütze im Fokus (im wahrsten Sinne des Wortes). Vielleicht wäre das mal eine Überlegung wert, wenn der Kurs die 4-stellige Marke knackt – bis dahin sehe ich den Fokus eher auf der Expansion und neuen Projekten! Aber ehrlich gesagt, halte ich einen Split – wenn überhaupt – für die sinnvollere Option, um die Aktie langfristig attraktiver für breitere Anlegerkreise zu machen. Eine Stockdividende klingt zwar spannend, aber das wäre aus meiner Sicht erst ein Thema, wenn Rheinmetall noch größere Erfolge erzielt.

Kann ist es denn nun erstrebenswert sein eine breitere Anlegerschicht anzusprechen? Die werden schnell auch mal gerne nervös denke ich.
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