ROCK TECH LITHIUM WKN: A1XF0V ISIN: CA77273P2017 Forum: Aktien Thema: Hauptdiskussion

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20. Mai 2026, 23:00 Uhr, L&S Exchange
Kommentare 61.370
Orbiter1
Orbiter1, 07.09.2022 21:27 Uhr
0
Gesamtmarkt und Peer-Group steigen. Wenn da jetzt keine Gegenbewegung von RTL auf die starken Kursverluste kommt, wann dann?
H
Herberd, 07.09.2022 20:08 Uhr
1
Häää? Welches Geld? Es gibt einen Finanzierungsplan, das Ding wird gebaut, es wird produziert, Gewinn erwirtschaftet, der zum Teil an uns ausgeschüttet wird! Ist doch ganz einfach - Wirtschaft muss nicht schwer sein, hab ich vom Habeck gelernt! 🥴
O
Oldbiker, 07.09.2022 20:08 Uhr
1
Das ist ja hochinteressant: "...Aktuell befinden wir uns in aussichtsreichen Verhandlungen mit 2 weiteren Autoproduzenten und Rohstoffhändlern, die an unserem Lithiumhydroxid interessiert sind." Wer könnte das denn sein ? Spannend.
M
Maguckn, 07.09.2022 19:56 Uhr
0
was ist eigentlich besser die Aktienzahl um 200% zu erhöhen um Geld einzusammeln oder 50-75% der Anteile von Raffinerie und Mine zu verkaufen? Oder ist sogar beides nötig?
G
Gast-753111800, 07.09.2022 19:37 Uhr
0
Schön, dass die Subventionen für den benötigten Gasdruckregeler zum Anzapfen der Hochdruckleitung angeblich schon genehmigt sind (Quelle: Interview Bürgermeister Guben / Niederlausitz aktuell). Finde solche Kleinigkeiten zeigen dann doch den politischen Willen. Hoffen wir, dass hier weiterhin Druck auf der Leitung bleibt aber Ontras/ VNG scheinen ja ganz gut aufgestellt zu sein, was Biogas und vielleicht auch bald LPG angeht.
KnightTrader
KnightTrader, 07.09.2022 18:50 Uhr
0
https://www.inv3st.de/kommentare/edison-lithium-rock-tech-lithium-byd-aktien-der-gesamten-lithium-wertschopfungskette 👍
Y
Yusufnabi, 07.09.2022 17:01 Uhr
2

Sehe gerade du gehörst auch zu den Leuten die zum Teil ihre eigenen Postings liken. Eine Peinlichkeit die wirklich nur schwer zu toppen ist. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Kennst dich wohl gut damit aus das du sofort auf sowas kommst ist schon interessant hast wohl viel Erfahrung mit so etwas
Orbiter1
Orbiter1, 07.09.2022 16:49 Uhr
2

Boa du bist echt brutal wie schnell du so etwas rausfindest einen wie dich brauchen wir bei Bed bath and beyond bitte geh dort hin und komm nicht zurück

Sehe gerade du gehörst auch zu den Leuten die zum Teil ihre eigenen Postings liken. Eine Peinlichkeit die wirklich nur schwer zu toppen ist. Herzlichen Glückwunsch dazu!
f
february88, 07.09.2022 16:47 Uhr
0

Teil 3: „Wie ist denn der Stand bei Georgia Lake? Wir liegen voll im Plan und haben schon zahlreiche Bohrprogramme durchgeführt, die größere Mengen an Lithium nachgewiesen haben. Derzeit arbeiten wir an einer Pre-Feasibility Study, wir präzisieren also unser Projekt weiter hinsichtlich verschiedener Faktoren wie Kapitalbedarf, Logistik oder Umweltverträglichkeit. Wenn alles glatt läuft, wollen wir im dritten Quartal 2023 mit den Bauvorbereitungen starten. Soll denn in Zukunft das Rohmaterial für den Konverter in Guben aus dem eigenen Vorkommen in Kanada kommen? Das ist in den ersten Jahren denkbar. Aber wir wollen ja bis 2030 nicht nur einen, sondern mindestens fünf Konverter bauen. Wir haben also einen großen Bedarf an Rohmaterial. Da ist es ein großer Vorteil, über ein eigenes Vorkommen zu verfügen. Möglicherweise bauen wir später auch einen Konverter in Nordamerika. Wäre dies der Fall, würde es natürlich Sinn machen, wenn das Material aus Kanada in möglichst kurzer Entfernung weiterverarbeitet wird. Daher sind solche Vereinbarungen wie mit Transamine und thyssenkrupp so wichtig, weil sie uns die zusätzliche Versorgung mit Rohmaterial sichern. Kommen wir zu dem Konverter. Wie ist da der Stand mit der Finanzierung und dem Bau? Da läuft alles wie geplant. Wir haben neulich eine Kapitalerhöhung über 40 Mio. CAD-$ erfolgreich abgeschlossen. Das Angebot war deutlich überzeichnet. Das bildet erst einmal eine gute Grundlage für die Finanzierung des Konverters. Gleichzeitig sind wir dabei, uns noch weitere Finanzierungsquellen zu erschließen. Dabei geht es um Subventionen, Projektfinanzierungen von Banken wie der KfW und privaten Anleihe-Fonds sowie direkte Beteiligungen von Partnern am Konverter in Guben und an unserem Lithium-Projekt in Georgia Lake. Dabei handelt es sich überwiegend um strategische Investoren, die fundiertes Wissen über die Industrie oder auch unser Geschäftsmodell mitbringen, wie beispielsweise Kunden oder Zulieferer. Können da die steigenden Zinsen einen Strich durch die Rechnung machen? Natürlich verteuern steigende Zinsen die Kosten der Finanzierung. Außerdem werden künftige Gewinne stärker abgezinst und sind dadurch auf die Gegenwart runtergerechnet weniger wert. Aber für Rock Tech erwarten wir schon in naher Zukunft so gute Gewinnmargen, dass das nicht so stark ins Gewicht fallen sollte. Wir wollen ja bereits 2024 die Produktion unseres Konverters hochfahren - und 4 parallel die Mine in Ontario aufbauen. Außerdem kalkulieren wir mit einem Preis für unser Lithiumhydroxid, der deutlich unter dem derzeitigen Spotmarktpreis liegt. Da ist noch eine Menge Puffer drin. Und wie sieht es mit dem Bau des Konverters aus? Gut. Das Industriegrundstück ist von der Stadt Guben für den Bau vorbereitet und an uns übergeben worden. Jetzt warten wir auf die erste Teilgenehmigung. Diese umfasst die Erdarbeiten sowie die vorbereitenden Maßnahmen für den Bau der Produktionsanlagen und die Errichtung der Verwaltungs-, Kombi-, Labor- und Werkstattgebäude. Wir haben aber gleichzeitig einen vorzeitigen Baubeginn beantragt mit dem Ziel, dass der Startschuss in wenigen Wochen erfolgen kann. Optimalerweise wollen wir noch vor Weihnachten loslegen. Eine letzte Frage zum Aktienkurs. Der steht seit Oktober 2021 deutlich unter Druck. Das war leider so. Zum einen hatte sich generell das Umfeld an den weltweiten Aktienmärkten eingetrübt. Zum anderen reflektiert der Kurs von Rock Tech aber in keiner Weise die Fortschritte, die wir seit Herbst 2021 gemacht haben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es zu einen nachhaltigen Neubewertung kommt, wenn wir in Guben den ersten Spatenstich machen. Wir wollen und werden den Aktienmärkten in den kommenden Monaten kommunizieren, dass wir auf einem klar vorgezeichneten Weg sind, unser Vorkommen in Ontario und den Konverter in Guben in Produktion zu bringen. Wolfgang Böhm arbeitet als Finanzjournalist und ist u.a. auch für Rock Tech Lithium tätig.“

danke sehr !!!
Orbiter1
Orbiter1, 07.09.2022 16:39 Uhr
0

kaum Volumen in Kanada interessant

Gut beobachtet. Die Begründung der Aktienkurs würde fallen weil sich ein Teilnehmer der Kapitalerhöhung von seinen Aktien trennt (was sich sonderbarerweise laut Trader1909 selbst bei 2,4 € noch lohnen soll), fällt damit weg. Bereits an 5 der letzten 6 Handelstage war das Handelsvolumen in Kanada unterdurchschnittlich.
A
Activisiontrader, 07.09.2022 16:34 Uhr
3

Wie praktisch wenn der Finanzjournalist, den man selbst beauftragt, die Fragen stellt.

Boa du bist echt brutal wie schnell du so etwas rausfindest einen wie dich brauchen wir bei Bed bath and beyond bitte geh dort hin und komm nicht zurück
Orbiter1
Orbiter1, 07.09.2022 16:24 Uhr
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Wie praktisch wenn der Finanzjournalist, den man selbst beauftragt, die Fragen stellt.
A
Activisiontrader, 07.09.2022 16:11 Uhr
0
kaum Volumen in Kanada interessant
B
BadBobby77, 07.09.2022 16:00 Uhr
2
Teil 3: „Wie ist denn der Stand bei Georgia Lake? Wir liegen voll im Plan und haben schon zahlreiche Bohrprogramme durchgeführt, die größere Mengen an Lithium nachgewiesen haben. Derzeit arbeiten wir an einer Pre-Feasibility Study, wir präzisieren also unser Projekt weiter hinsichtlich verschiedener Faktoren wie Kapitalbedarf, Logistik oder Umweltverträglichkeit. Wenn alles glatt läuft, wollen wir im dritten Quartal 2023 mit den Bauvorbereitungen starten. Soll denn in Zukunft das Rohmaterial für den Konverter in Guben aus dem eigenen Vorkommen in Kanada kommen? Das ist in den ersten Jahren denkbar. Aber wir wollen ja bis 2030 nicht nur einen, sondern mindestens fünf Konverter bauen. Wir haben also einen großen Bedarf an Rohmaterial. Da ist es ein großer Vorteil, über ein eigenes Vorkommen zu verfügen. Möglicherweise bauen wir später auch einen Konverter in Nordamerika. Wäre dies der Fall, würde es natürlich Sinn machen, wenn das Material aus Kanada in möglichst kurzer Entfernung weiterverarbeitet wird. Daher sind solche Vereinbarungen wie mit Transamine und thyssenkrupp so wichtig, weil sie uns die zusätzliche Versorgung mit Rohmaterial sichern. Kommen wir zu dem Konverter. Wie ist da der Stand mit der Finanzierung und dem Bau? Da läuft alles wie geplant. Wir haben neulich eine Kapitalerhöhung über 40 Mio. CAD-$ erfolgreich abgeschlossen. Das Angebot war deutlich überzeichnet. Das bildet erst einmal eine gute Grundlage für die Finanzierung des Konverters. Gleichzeitig sind wir dabei, uns noch weitere Finanzierungsquellen zu erschließen. Dabei geht es um Subventionen, Projektfinanzierungen von Banken wie der KfW und privaten Anleihe-Fonds sowie direkte Beteiligungen von Partnern am Konverter in Guben und an unserem Lithium-Projekt in Georgia Lake. Dabei handelt es sich überwiegend um strategische Investoren, die fundiertes Wissen über die Industrie oder auch unser Geschäftsmodell mitbringen, wie beispielsweise Kunden oder Zulieferer. Können da die steigenden Zinsen einen Strich durch die Rechnung machen? Natürlich verteuern steigende Zinsen die Kosten der Finanzierung. Außerdem werden künftige Gewinne stärker abgezinst und sind dadurch auf die Gegenwart runtergerechnet weniger wert. Aber für Rock Tech erwarten wir schon in naher Zukunft so gute Gewinnmargen, dass das nicht so stark ins Gewicht fallen sollte. Wir wollen ja bereits 2024 die Produktion unseres Konverters hochfahren - und 4 parallel die Mine in Ontario aufbauen. Außerdem kalkulieren wir mit einem Preis für unser Lithiumhydroxid, der deutlich unter dem derzeitigen Spotmarktpreis liegt. Da ist noch eine Menge Puffer drin. Und wie sieht es mit dem Bau des Konverters aus? Gut. Das Industriegrundstück ist von der Stadt Guben für den Bau vorbereitet und an uns übergeben worden. Jetzt warten wir auf die erste Teilgenehmigung. Diese umfasst die Erdarbeiten sowie die vorbereitenden Maßnahmen für den Bau der Produktionsanlagen und die Errichtung der Verwaltungs-, Kombi-, Labor- und Werkstattgebäude. Wir haben aber gleichzeitig einen vorzeitigen Baubeginn beantragt mit dem Ziel, dass der Startschuss in wenigen Wochen erfolgen kann. Optimalerweise wollen wir noch vor Weihnachten loslegen. Eine letzte Frage zum Aktienkurs. Der steht seit Oktober 2021 deutlich unter Druck. Das war leider so. Zum einen hatte sich generell das Umfeld an den weltweiten Aktienmärkten eingetrübt. Zum anderen reflektiert der Kurs von Rock Tech aber in keiner Weise die Fortschritte, die wir seit Herbst 2021 gemacht haben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es zu einen nachhaltigen Neubewertung kommt, wenn wir in Guben den ersten Spatenstich machen. Wir wollen und werden den Aktienmärkten in den kommenden Monaten kommunizieren, dass wir auf einem klar vorgezeichneten Weg sind, unser Vorkommen in Ontario und den Konverter in Guben in Produktion zu bringen. Wolfgang Böhm arbeitet als Finanzjournalist und ist u.a. auch für Rock Tech Lithium tätig.“
B
BadBobby77, 07.09.2022 15:59 Uhr
2
Teil 2: „Meinst du, dass es zu Nachfrageüberhängen kommt? Die haben wir schon heute. Eine Tonne Lithiumhydroxid kostet auf dem chinesischen Spotmarkt 70.000 Dollar aufwärts, obwohl weltweit die meisten Rohstoffpreise unter Druck stehen. SQM und Albemarle, die beiden größten Lithiumproduzenten der Welt, haben im zweiten Quartal ihre Mengenproduktion spürbar ausgebaut. Die Umsätze und Gewinne sind aber sehr viel stärker gestiegen. Das bedeutet, dass SQM und Albemarle viel höhere Preise durchgesetzt haben. Solche Entwicklungen sind bei Lithium und anderen Rohstoffen aber nicht neu. Es kommt zu Blasen, denen über kurz oder lang eine scharfe Korrektur folgt. Stimmt, das sehen wir immer wieder. Aber allein in Europa entstehen derzeit rund 40 große Batteriefabriken. Auch in anderen Regionen der Welt gewinnt das Thema an Momentum. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe schätzt, dass sich der Bedarf bis 2030 im Vergleich zu 2020 weltweit fast vervierfachen wird. So schnell kann die Produktion überhaupt nicht ausgeweitet werden. Die Börse fokussiert derzeit vor allem die Abnahmeverträge, dabei ist die Belieferung mit Rohstoffen mindestens genauso wichtig. Auch dazu gab es von Rock Tech zuletzt Nachrichten. Ja genau. thyssenkrupp will uns nämlich nicht nur einen Teil unserer Produktion abnehmen, sondern uns auch lithiumhaltiges Gestein, sogenanntes Spodumen, liefern. Das ist keineswegs trivial. Denn die Minen wollen sehr genau wissen, an wen ihre Rohstoffe gehen. Außerdem gab es eine Vereinbarung mit Transamine. Dabei handelt es sich um einen großen Rohstoffhändler aus der Schweiz. Der eine oder andere Investor mag Transamine nicht kennen, weil der Konzern nicht börsennotiert ist. Das Unternehmen ist aber schon seit fast 70 Jahren am Markt, ist weltweit tätig und deckt die gesamte Lieferkette ab, inklusive Finanzierung und Logistik. Ist es denn tatsächlich schwierig, an das Rohmaterial zu kommen? Es ist zumindest nicht ganz einfach. Denn die Chinesen haben sich große Teile der weltweiten Vorkommen gesichert. Sie importieren das Rohmaterial in die Volksrepublik und veredeln es dort zu Lithiumkarbonat und -hydroxid. Das verkaufen sie dann sowohl an Abnehmer im In- als auch im Ausland. Allerdings zeichnet sich bei den Produzenten in Australien eine Änderung der Geschäftspolitik ab. Von dort kommt weltweit mit großem Abstand das meiste Rohmaterial. Und was verändert sich dort gerade? Im Prinzip geht es darum, wie derzeit in ganz vielen Wirtschaftsbereichen, die Lieferketten resilienter zu gestalten. Umgekehrt betrachtet ist eine Lieferkette nichts anderes als ein Absatzweg. Die Australier, zumindest die, die sich nicht in chinesischem Eigentum befinden, machen sich zunehmend Gedanken darüber, wie sie ihre Vertriebswege absichern und diversifizieren können. Und da kommt natürlich Europa ins Spiel. 3 In Kanada ist etwas ähnliches zu beobachten. Auch die Kanadier verfügen über enorme Mengen an Bodenschätzen. Kanada will schon ab 2025 anfangen, Wasserstoff nach Europa zu liefern. Aber das ist längst nicht alles. Das Land ist enorm reich an Rohstoffen, die es selbst allein gar nicht benötigt. Mercedes-Benz und Volkswagen haben vor kurzem mit der kanadischen Regierung vereinbart, gemeinsam die Batterie-Wertschöpfung voranzutreiben. Dazu gehört unter anderem Lithium. Klar, es ist ja bekannt, dass Rock Tech im Bundesstaat Ontario über ein größeres Vorkommen verfügt, an dessen Entwicklung wir mit demselben Hochdruck arbeiten wie bei Konverter in Brandenburg.“
B
BadBobby77, 07.09.2022 15:58 Uhr
3
Hat doch geklappt, Teil 1: „Mercedes-Benz ist ein Meilenstein Ende August haben Rock Tech Lithium und Mercedes-Benz eine strategische Partnerschaft bekanntgegeben. Chairman Dirk Harbecke erläutert die Vereinbarung und die weiteren Pläne im Interview. Wolfgang Böhm: Dirk, die Zusammenarbeit mit Mercedes soll 2026 starten, wie sieht sie konkret aus? Dirk Harbecke: Ab dann wollen wir Mercedes-Benz pro Jahr bis zu 10.000 Tonnen hochreines Lithiumhydroxid für den Bau von Elektroautos liefern. Mercedes passt perfekt zu uns, weil sie Premiumfahrzeuge bauen und wir Lithiumhydroxid in der besten Batteriequalität und unter den strengsten Umweltauflagen produzieren wollen. Die Partnerschaft bedeutet für uns einen weiteren wichtigen Meilenstein. Klingt wie David und Goliath, Rock Tech Lithium und Mercedes Benz. Natürlich ist Mercedes ein Vielfaches größer als Rock Tech. Aber hier geht es nicht um Größe, sondern um Angebot und Nachfrage. Und wir wollen das erste Unternehmen sein, dass in Europa hergestelltes Lithiumhydroxid anbietet. Bislang kommt das Batteriemetall ja fast ausschließlich aus China. Das hat Mercedes überzeugt. Inwieweit hat der Umweltschutz bei der Vereinbarung eine Rolle gespielt. Ich glaube eine große. Wir wollen mit einem möglichst geringen CO2-Ausstoß produzieren und die bei der Veredelung entstehenden Nebenprodukte wie Gips vermarkten, also nutzen. Außerdem haben wir in Guben einen Bahnanschluss, wodurch der An- und Abtransport möglichst umweltschonend erfolgen kann. Schließlich bedeutet der Standort in Deutschland für Mercedes eine gut kontrollierbare und kurze Lieferkette. Wie viele Elektro-Autos kann Mercedes mit der Menge vom Band laufen lassen? Wir sagen immer, dass die von uns angepeilte Menge von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr reicht, um circa 500.000 E-Autos zu versorgen. Rechnerisch betrachtet, könnte Mercedes also mit 10.000 Tonnen etwas mehr als 200.000 Elektroautos ausstatten. Wahrscheinlich sind es etwas weniger, weil Mercedes ja tendenziell größere Autos mit größeren Batterien herstellt. Mercedes will bis zu 40 Prozent der geplanten Produktion abnehmen. Damit ist der Konverter aber nicht ausgelastet. Das ist richtig. Wir haben aber schon Anfang Juli bekanntgegeben, mit thyssenkrupp Materials Trading einen weiteren Abnehmer gewonnen zu haben. Dabei handelt es sich um einen weltweit agierenden Rohstoffhändler. Aktuell befinden wir uns in aussichtsreichen Verhandlungen mit 2 weiteren Autoproduzenten und Rohstoffhändlern, die an unserem Lithiumhydroxid interessiert sind. Ehrlich gesagt, über die Abnahmeseite mache ich mir am wenigsten Sorgen.“
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